Den Titel habe ich mir übrigens nicht ausgedacht, das ist ein Titel, der automatisch entsteht, wenn man auf blog.de keinen Titel eingibt. Ich habe ja viele Posts, in denen es so über dies und das geht und für die ich mir eigentlich keinen Titel ausdenken wollte. Auf Blogger ist es so, dass einfach kein Titel erscheint, wenn man keinen eingibt, da fällt es auch gar nicht so sehr aus, wenn man mal keine Lust darauf hat, sich einen auszudenken. In diesem Fall wäre es eigentlich ziemlich einfach gewesen, einen Titel zu wählen, aber egal.
10.6.2013
Hey!
Ich denke schon seit Wochen, dass ich dringend wieder einen Blogpost
schreiben sollte, aber irgendwie hatte ich immer entweder keine Zeit
oder keine Lust. Immerhin schreibe ich jetzt wieder etwas! Es freut mich
übrigens total, dass es immernoch ein paar Leute gibt, die regelmäßig
auf meinen Blog klicken, obwohl ich schon so lange nichts mehr
geschrieben habe =)
Jetzt kommt wahrscheinlich wieder mehr oder zumindest habe ich nächste Woche eigentlich nichts zu tun...
Sobald man jemanden sieht, den man nicht kennt, entwickelt man
sofort gewisse Vorurteile. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch
vollkommen okay. Heute möchte ich allerdings nicht über Vorurteile im
allgemeinen schreiben, sondern konkret darauf eingehen, was viele Leute
über die Kombination Frauen und Technik denken. Dazu möchte ich zuerst
eine Geschichte schildern, die sich vor ein paar Jahren ereignet hat.
Wir waren im Informatiksaal unserer Schule und ein Schüler musste ein
Referat halten. Obwohl es nicht auf Anhieb funktionierte, versicherte er
unserer Deutschlehrerin, dass er seine Powerpointpräsentation noch zum
Laufen bringen würde. Ich saß zufälligerweise neben ihm und konnte
dadurch wunderbar beobachten, wie er das Problem lösen wollte. Es fällt
mir allerdings schwer, zu beschreiben, was genau er tat. Ich war auf
jeden Fall erstaunt, mit welcher Ausdauer er sich mit der Datei
beschäftigte, ohne dabei etwas zu tun. Er gab sich auf jeden Fall große
Mühe so zu wirken, als wüsste er genau, was er tut. Darin investierte er
beinahe seine ganze Energie. Wenn unsere Lehrerin eine kurze
Zwischenfrage stellte, warf er ihr seinen
Sie-haben-ja-keine-Ahnung-von-Technik-Blick zu. Eine Weile lang war ich
zu gefesselt davon, ihm bei seinen faszinierenden Lösungsansätzen
zuzusehen, doch sobald ich darüber nachdachte, bemerkte ich, wo das
Problem lag. Auf den Schulrechnern war kein aktuelles Office
installiert. Damals hatten die meisten ja noch 2003, aber ich glaube in
der Schule hatten wir sogar ein noch älteres (wahrscheinlich auch ohne
jegliche Updates). Eine Weile lang beobachtete ich also noch, wie er
sich mit der Datei beschäftigte, weil es irgendwie unterhaltsam war.
Dann versuchte ich, seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Das war nicht
gerade einfach, weil er -wie bereits erwähnt- intensiv damit beschäftigt
war, so zu tun, als wüsste er, was er tut. Schließlich sagte ich ihm,
dass er ein ppt-File braucht, um es hier öffnen zu können. Er warf mir
einen skeptischen Blick zu und hörte mir eigentlich nur aus Höflichkeit
zu. Schließlich benannte er seine Datei um. Ja, er hat einfach das x im
Namen gelöscht und dann versucht, die Datei zu öffnen. Danach hatte ich
keine Chance mehr, mit ihm zu reden. Gnädigerweise schenkte er mir einen
kurzen du-hast-ja-absolut-keine-Ahnung-von-Technik-Blick, bevor er sich
wieder von mir abwandte. Frustriert realisierte ich, dass ich nicht
ernst genommen werde. Nicht einmal für ein paar Sekunden dachte er
darüber nach, ob es sein könnte, dass meine Aussage vielleicht einen
ganz geringen Wahrheitgehalt hatte oder dass ich vielleicht noch mehr
sagen hätte wollen, das ihm weitergeholfen hätte. Er bevorzugte es,
weiterhin sinnlos irgendwie herumzuklicken. Das macht man wohl so, wenn
man sich auskennt. Dann hatte ich eine Idee. Ich brauchte jemanden, der
sich offiziell mit Computern auskennt, um ihm Informationen zu
übermitteln. Ich entschied mich für Vali, weil er mir am ehesten zuhören
würde und weil ich ihn tatsächlich für halbwegs fähig hielt. Ich sagte
Vali also grob, worum es geht und was er übermitteln sollte. Er wurde
-wie erwartet- sofort als Experte eingestuft und sogar dazu
aufgefordert, seine Meinung zu äußern. Dann führten die beiden folgendes
Gespräch:
"Sag mal... Hast du zufällig Vista zu Hause?"
-"Ja, warum?"
"Das geht jetzt nicht, weil hier XP drauf ist!"
-"Echt nicht?"
"Echt nicht..."
-"Na gut, ich hab noch einen Laptop mit XP zu Hause, dann muss ich das wohl dort machen und nächste Woche mitbringen!"
Ich hoffe jetzt mal, dass alle, die das hier lesen, erahnen können, was
ich mir in etwa dachte. Also ich will ja nicht behaupten, dass ich im
Laufe dieser Geschichte irgendetwas besonders geistreiches getan hätte,
aber immerhin glaube ich nicht, dass man eine Datei einfach nur
umbenennen muss und schon verändert sie sich wirklich komplett. Also
wäre ja nett, wenn das funktionieren würde, dann könnte ich mir mal all
meine Bilder anhören... Mir fällt gerade auf, dass ich damals noch
dachte, dass zum Beispiel .avi wirklich etwas aussagt und nicht nur ein
Container ist, in dem eigentlich alles mögliche drinnen sein kann. Naja,
trotzdem zurück zur Geschichte. Die beiden Spezialisten waren sich dann
also einig, dass das Problem beim Betriebssystem liegt. Klingt ja auch
logisch... Ich merkte, dass es wirklich absolut keinen Sinn mehr hatte,
noch etwas zu sagen. Vielleicht hatte es ja auch andere Gründe, aber ich
hatte damals einfach das Gefühl, dass man mich nur ernst genommen
hätte, wenn ich männlich gewesen wäre. Mädchen kennen sich ja einfach
nicht aus. In dem Fall musste man sich zwar überhaupt nicht auskennen,
um das Problem zu sehen, aber eigentlich weiß doch jeder, dass es
einfach keine Mädchen gibt, die überhaupt wissen, wie man einen Computer
einschaltet. Das liegt daran, dass sie in der Küche keinen brauchen.
Immerhin habe ich dadurch gelernt, darüber nachzudenken, ob jemand meine
Hilfe möchte, bevor ich sie anbiete. Manchmal ist es ratsamer, einen
großen Schritt zurückzugehen und Platz für Experten zu schaffen.
Auch wenn ich schon in ein paar anderen Situationen das Gefühl
hatte, aus ähnlichen Gründen nicht ernst genommen zu werden, kenne ich
deutlich mehr Leute, die realistisch einschätzen können, wie gut ich
mich auskenne. Es stört mich allerdings auch, wenn mir jemand erklärt,
warum ich dafür, dass ich ein Mädchen bin, viel weiß. Manchmal muss man
nur etwas äußern, das vermutlich fast alle gleichaltrigen Mädchen wissen
und schon wird man dafür gelobt und als Gamerin eingestuft oderso. Vor
ein paar Tagen hat mein Bruder etwas gesagt, dass es wirklich gut
getroffen hat: "Warum glauben eigentlich so viele, dass sie sich mit
Computern auskennt?" Mein Tanzpartner hat daraufhin im Prinzip gesagt,
dass ich eigentlich keine Ahnung von Computern habe, aber dafür, dass
ich ein Mädchen bin, kenne ich mich gut aus. Ich habe selten das Gefühl,
dass jemand wirklich glaubt, dass ich irgendwelche Kenntnisse habe...
Zumindest gibt es eben schon viele, die behaupten, dass ich ja
ach-so-viel weiß, wenn ich ihnen eigentlich noch gar nichts erzählt
habe, wodurch sie darauf schließen könnten... Das möchte ich wieder
durch eine kleine Geschichte untermauern.
Die genaueren Umstände sind eigentlich irrelevant, ich lernte auf jeden
Fall jemanden kennen, der ein Assasin's Creed T-Shirt an hatte und
irgendwann fragte ich eben, was er denn sonst so spielt. Daraufhin war
er zuerst völlig verwirrt. Ich machte ihn eben nochmal auf sein T-Shirt
aufmerksam, woraufhin er mich ernsthaft fragte: "Woher weißt du, was das
ist?". Außerdem stellte sich heraus, das er es eigentlich nie gespielt
hat und nur zum Spaß ein AC 3 T-Shirt trägt. Etwas später erzählte ich
jemand anderem davon, der mich daraufhin skeptisch anschaute und nochmal
fragte, ob ich wirklich wisse, was das sei. Als ich nochmal bestätigte,
dass ich dazu fähig bin, das Logo zu erkennen und dass ich weiß, worum
es in dem Spiel geht, diskutierte derjenige das sofort mit einem Freund.
Ist ja krass, wenn EIN MÄDCHEN schonmal einen extrem bekannten
Spielenamen gehört hat... Ich will ja nichts sagen, aber das gehört zu
den Informationen, die wirklich, wirklich nichts besonderes sind. Ich
höre mir auch Podcasts an, in denen nur über Spiele geredet wird und
dadurch kenne ich vielleicht wirklich ein paar Titel, die Anderen nichts
sagen würden und ich könnte es schon nachvollziehen, wenn jemand
überrascht davon ist, aber... Traut man uns denn gar nichts zu?
Es ist gerade übrigens schon ziemlich spät und obwohl es mittlerweile
schon relativ lange dauert, bis ich vorankomme, möchte ich nicht
schlafen gehen, bevor dieser Post fertig ist... Dadurch könnte gerade
das Ende etwas unsortiert werden, aber das solltet ihr von mir ja schon
gewohnt sein ^^
Auf jeden Fall frage ich mich langsam, ob es wirklich so viele Mädchen
gibt, die gar keine Ahnung haben, dass man durch solche Kleinigkeiten
schon auffallen kann. Manche scheinen ja zu glauben, dass sie mit ihren
Freunden in einer Geheimsprache kommunizieren, sobald sie anfangen,
solche Wörter wie "Prozessor" zu verwenden. Ich denke eher, dass sich
viele Frauen nicht an Gesprächen über Technik beteiligen, weil sie sich
nicht ernst genommen fühlen oder Angst haben, etwas falsches zu sagen.
Meine Taktik ist eben eher, zu zeigen, dass ich mich grundsätzlich dafür
interessiere und manchmal frage ich eben auch, ob mir jemand etwas
genauer erklären kann. Naja, spätestens wenn Informatiker anfangen,
Programmiererfahrungen auszutauschen, steige ich auch aus... (wobei ich
schon ein bisschen was verstehe z.B. was ein Compiler ist usw.)
Ich frage mich ja, wie die Alex das macht. Soweit ich weiß, hat sie
überhaupt nicht den Ruf, dass sie sich dafür, dass sie ein Mädchen ist,
total gut auskennt, aber sie kann eben wirklich programmieren und kennt
sich wirklich aus. Zumindest studiert sie Informatik... Ich glaube ich
muss mal mit ihr reden und sie fragen, was sie da so für Erfahrungen
gemacht hat.
Ich muss schon auch zugeben, dass ich ja auch durch meinen Blog
immer wieder betone, was ich über Computer weiß. Durch meine Art zu
schreiben/reden erwecke ich sicher öfters den Eindruck, dass ich mich
besser auskenne, als ich es tue. Deswegen sollte ich da einiges
wahrscheinlich nochmal klarstellen... Ich interessiere mich für Computer
und höre gerne zu, wenn jemand darüber (oder über interessante Spiele)
redet. Ich kann fast alle eventuell auftretenden Probleme auf meinem PC
selbstständig lösen (wenn man Videos produziert treten wirklich oft
irgendwelche Probleme auf). Immerhin weiß ich bei allen Programmen, die
ich derzeit auf meinem Rechner habe, wozu sie gut sind und brauche sie
wirklich. Ich unterhalte mich auch immer wieder mit anderen darüber, um
mich zu vergewissern, ob es Software gibt, die für meine Zwecke besser
geeignet wäre. Ab und zu spiele ich auch etwas und mir ist zwar bewusst,
dass ich mit meinem PC wirklich neue Spiele testen könnte/sollte, aber
eigentlich lege ich keinen Wert auf schöne Grafik und neue Spiele sind
eben teuer...
Also ich würde schon sagen, dass ich nicht zu den Leuten gehöre, die
glauben, dass sie sich total gut auskennen, wenn sie Word bedienen
können... Es geht ja eher darum, dass man schnell mit neuen Programmen
zurechtkommt...
Ich achte darauf, alles so zu speichern, dass ich es wiederfinde und
habe deshalb teilweise recht komplizierte Ordnersysteme. Was mache ich
hier eigentlich? Es ist schon fast halb 3 und ich will nicht mehr. Ihr
wisst wahrscheinlich eigentlich eh in etwa, was ich kann und was ich
nicht kann. Der Punkt ist eben, dass ich wirklich keine Gamerin bin
(oder mich zumindest nicht so bezeichnen würde) und auch nichts
besonderes kann wie programmieren. Trotzdem habe ich eben das Gefühl,
doch ein bisschen was zu können oder es macht mir zumindest Spaß, mich
mit Technik zu beschäftigen. Ich möchte irgendwie darauf hinaus, dass
ich mich gerne wirklich gut auskennen würde und dass ich gerne dadurch
andere davon überzeugen würde, dass ich einiges über Computer weiß und
nicht dadurch, dass ich weiß, was ein Prozessor ist oderso. Ich frage
mich wirklich, wie man auf die Idee kommt, dass das die meisten Mädchen
nicht wissen... Mir ist ja auch bewusst, dass das nicht alle Typen
denken, aber trotzdem... Okay, ich muss jetzt wirklich dringen schlafen.
Gute Nacht!
with a lovely greet
L.Shihit
Der vermutlich weltweit 2. Blog über Schminke und PC-Zeugs. Hier werden die Interessen von Männern und Frauen vereinigt und in (hoffentlich) witzigen Anekdoten wiedergegeben. Der Blog hat keine eindeutige Zielgruppe und ich bin auf keinem meiner 2 Hauptthemen wirklich kompetent, aber genau das wird den Charme meines Blogs ausmachen. Außerdem wird ihn sowieso niemand lesen, weil ich keine Zielgruppe habe.
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Donnerstag, 26. November 2015
title-16107830
Labels:
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Technik,
Vorurteile
Sonntag, 23. August 2015
ein ungewöhnlicher Mädelsabend
Hey!
Wir wollten schon lange wieder einen Mädelsabend machen. Irgendetwas ist im Zuge der Vorbereitung allerdings schief gelaufen. Manche wussten gar nicht, dass es sich um einen Mädelsabend handeln soll und außerdem wurden einige Burschen eingeladen. Letztendlich waren ungefähr gleich viele Männer wie Frauen anwesend. Außerdem konnte Vera nicht gut kommunizieren, ob es denn nun ein Mädelsabend ist. Also dass Jan zum Mädelsabend erscheinen würde, war schon seit Freitag klar, aber ich dachte, dass das eine Ausnahme war. Schließlich hatten wir noch nie einem Mann erlaubt, bei einem Mädelsabend anwesend zu sein. Als ich samstags Johanna und ihren Freund traf und sie sich mit den Worten "Wir sehen uns dann bei der Vera" verabschiedeten, war ich etwas verwirrt. Ich beschloss also, zur Sicherheit nochmal Vera zu fragen, ob es sich tatsächlich um einen Mädelsabend handelt und ob ich entsprechendes Equipment mitnehmen soll. Die Antwort lautete nur "wie du willst", woraufhin ich ein paar Nagellacke und eine Gesichtsmaske eingepackt habe. Die Gesichtsmaske habe ich übrigens schon ziemlich lange zu Hause herumliegen, weil ich einmal vor ein paar Jahren einige Gesichtsmasken gekauft habe, die nach verschiedenen Früchten riechen und unterschiedliche Effekte auf die Haut haben sollen. Da ich Gesichtsmasken aber höchstens im Rahmen eines Mädchenabends verwende und wir diese nicht sehr häufig veranstalten, wollte ich langsam meine letzte Gesichtsmaske loswerden. Ich hatte übrigens vor einer Weile das Gefühl, dass ich beinahe eine angemessene Menge Nagellack besitze, da ich mir eigentlich ganz gerne meine Zehennägel lackiere. Dabei bin ich beim Auftragen überhaupt nicht genau, sondern male teilweise bewusst raus, um den Nagel ganz sicher bis zum Rand zu bemalen, damit es länger schön bleibt. Die überschüssige Farbe am Rand verschwindet innerhalb von 0,5-2 Tagen von alleine (es geht schneller, wenn man sich zum Beispiel duscht oder Socken trägt) und dann hat man ungefähr 3 Wochen lang schön lackiere Zehennägel. Es ist im Vergleich einfach viel praktischer, Zehennägel zu lackieren, als Fingernägel zu lackieren. Jedenfalls dachte ich, dass ich durch meinen Verbrauch halbwegs rechtfertigen kann, wie viele Nagellacke ich besitze, da habe ich zum Geburtstag 6 neue bekommen oderso. Jetzt muss ich mir eingestehen, dass ich einfach viel zu viel Nagellack besitze. Jedenfalls bin ich mit ein paar Nagellacken bewaffnet zu Vera marschiert, in der Hoffnung, dass mir jemand dabei hilft, sie aufzubrauchen. Dort angekommen hatte ich nicht einmal annähernd das Gefühl, mich bei einem Mädelsabend zu befinden. Das könnte theoretisch mit der Männerquote zusammenhängen, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das tatsächlich die Ursache war. Jedenfalls dachte ich, es wäre total unpassend, zu erzählen, dass ich extra Nagellack dabei habe, aber die anderen reagierten sehr positiv darauf. Jan wollte unbedingt, dass wir seine Fingernägel lackieren. Er entschied sich mit Hilfe unserer Beratung für die Farben grün und lila. Judith bemalte also die Nägel einer Hand grün und die der anderen lila und dann wurden die Nägel noch in der jeweils anderen Farbe beschrieben. Also niemand hat begonnen, ausführlich zu erläutern, wie seine Fingernägel aussehen, sondern Johanna hat begonnen, darauf zu schreiben. beschriftet. Ja, beschriftet ist das Wort, das ich eigentlich verwenden hätte sollen. Jetzt ist es wohl schon zu spät. Immerhin wisst ihr trotzdem, dass ich das anspruchsvolle Fremdwort "beschriftet" kenne. Ich hoffe, ihr glaubt mir, dass ich weder ein Wörterbuch, noch Google verwendet habe, um auf das Wort zu kommen. Um genau zu sein war nicht mal eine lange Nachdenkpause notwendig, aber doch eine so lange Pause, dass ich versehentlich vorher "beschrieben" verwendet habe und dieses Malheur nicht mehr ausbessern konnte. Ich schreibe diesen Post heute nämlich mit einer Schreibmaschine und scanne dann die Abschrift ein. Um das Format zu ändern, lasse ich anschließend natürlich noch ein Schrifterkennungsprogramm drüber laufen. Das klingt vielleicht etwas umständlich, aber meine Tastatur ist kaputt gegangen und mir ist keine praktischere Lösung eingefallen. Eigentlich wollte ich ja ins Abstellkammerl gehen, um eine neue Tastatur zu holen, aber auf halbem Weg steht eine Schreibmaschine und ich war dann doch zu faul, für die andere Variante. Der Vorteil einer Schreibmaschine ist, dass man damit keinen Internetzugang hat und somit nicht so leicht davon abgelenkt wird, produktiv zu sein. Der Nachteil ist natürlich, dass man Tippfehler nicht ausbessern kann und dass man schon durch kurze schwache Momente, in denen einem nicht sofort das Wort "beschriftet" einfällt, sofort wie ein Volltrottel dasteht. Die Sache mit der Tastatur sollte jedenfalls auch erklären, warum ich schon so lange nichts mehr hier geschrieben habe.
Nun möchte ich mich allerdings wieder Jans Händen widmen. Auf seinen Fingernägeln stand nach den sorgfältigen Beschriftungsarbeiten "NICE!" und "OIDA!" in der jeweils anderen Farbe. Also auf der grünen Hand lila und auf der lila Hand grün. Ach, die Hände waren ja gar nicht farbig. Seht ihr? Solche Gedankenfehler kann man leider nicht mehr ausbessern, wenn man auf einer Schreibmaschine schreibt. Also thoeretisch wäre es schon möglich, aber es ist sehr umständlich und womöglich würde ich dann beim weiterschreiben gar nciht mehr die richtige Zeile wiederfinden, sodass die Schrift dann komisch versetzt ist. Ich habe ja nicht so viel Routine bei der Schreibmaschinenschreiberei. Das haben wir übrigens in der Schule gelernt. Also das Fach hieß nicht Schreibmaschineneshcrieberei (schon wieder fehlerhaft getippt, das tut mir wirklich leid, ich hatte es bei dem Wort irgendiwe zu eilig), sondern Maschinschreiben, aber wir haben dort gelernt, wie man mit echten Schreibmaschinen im 10 Finger System tippt. Ich war ziemlich untalentiert in dem Fach, aber im weiteren Verlauf meines Lebens habe ich immer so viel getippt, dass ich inzwischen sehr schnell und halbwegs fehlerfrei tippen kann. Ich bin auf jeden Fall deutlich schneller, als wenn ich versuche, etwas händisch aufzuschreiben und eigentlich werde ich immer schlechter darin, Sätze händisch aufzuschreiben. Die Forumlierung ist eigentlich auch schwachsinnig, schließlich verwende ich zum Tippen ja auch meine Hände. Wenn ich versuche, mit Stiften zu schreiben, ist das jedenfalls sehr ineffizient, da ich sowohl langsam, als auch unleserlich schreibe. Im Verlauf des Abends wurden mir jedenfalls meine Fingernägel lackiert und dabei habe ich eine ganz andere Lackiertechnik beobachtet, als ich anwenden würde. Judith lackiert Fingernägel so, dass sie wirklich nie rausmalt, was ich überhaupt nicht könnte. Andererseits lackiert sie nicht bis zum Rand des Fingernagels und ich fand, dass sie das teilweise zu extrem gemacht hat. Ich würde eben versuchen, jedes kleine Fitzelchen des Nagels zu bedecken, aber vermutlich ist das ziemlich schwer, wenn man auf keinen Fall daneben malen möchte. Das ist jedenfalls das, was mir wichtiger wäre, weil ich von den Zehennägeln weiß, dass sie viel kürzer noch ausreichend bemalt aussehen, wenn man sie von Anfang an nicht vollständig bemalt hat. Jedenfalls ist mir dann aufgefallen, dass meine Fingernägel zufällig die Farbe meiner Zehennägel haben. Der Unterschied war nur, dass meine Fingernägel zusätzlich mit einem Nagellack verziert waren, der große goldene Glitzerstücke enthält, sodass ich die Zehennägel noch angepasst habe. Mir war wirklich im Vorhinein nicht klar, dass ich die gleiche Farbe ausgewählt hatte... Glitzerzeugs macht Nagellack übrigens viel langanhaltender, sodass ich meine Fingernägel etwa eine Woche so gelassen habe und die Zehennägel über ein Monat. Nicht, dass das am Schluss noch perfekt aussah, aber ich hatte gar nicht dass Gefühl, dass ich meine Nägel schon längst ablackieren hätte sollen oderso. An dieser Stelle erfahrt ihr also doch noch, dass der Mädelsabend schon eine Weile zurückliegt (wobei ich bei der Zeitangabe die Zeit miteinberechnet habe, in der ich den Nagellack ohne Glitzer getragen habe), obwohl das gar nciht geplant war. Wie gesagt, ich kann solche Details nachträglich nicht mehr ändern. Jan war jedenfalls der einzige, der an diesem Abend das volle Programm mitgemacht hat. Jemand hat seine langen Haare noch zu einem Fischgrätenzopf geflochten und er war auch derjenige, der mit mir gemeinsam die letzte Gesichtsmaske verbraucht hat. Die besagte Gesichtsmaske roch wunderbar nach Himbeere und wir verteilten die Maske im Gesicht des jeweils anderen. An dieser Stelle sollte man vielleicht erwähnen, dass Jan einen Vollbart hat und somit nicht sein ganzes Gesicht mit der Maske bedeckt wurde. Ich habe dabei festgestellt, dass Gesichtsmasken richtig umständlich sind. Es dauert einfach ewig, die abzuwaschen. Ich dachte schon, dass ich gar nicht mehr fertig werde... Danach war ich mir nicht so sicher, ob ich schonmal irgendwann zuvor eine Gesichtsmaske getragen habe. Also davor dachte ich, dass ich das bestimmt auch mal bei einem Mädelsabend gemacht habe, aber ich hätte mich zumindest nicht an den langwierigen Prozess erinnert, die wieder abzuwaschen. Vielleicht lassen sich andere Gesichtsmasken auch leichter abwaschen, keine Ahnung. Die, die ich hatte, roch jedenfalls echt gut, aber ich denke nicht, dass sich der Prozess gelohnt hat. Mehr möchte ich von dem Abend eigentlich gar nicht mehr erzählen. Gute Nacht.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Denkt ihr, dass der letzte Satz unangebracht war? Es ist schließlich nicht so wahrscheinlich, dass ihr meinen Post lest, bevor ihr schlafen geht. Ich hatte nur irgendwie das Gefühl, dass das ein kurzer und prägnanter Schluss ist, der irgendwie passt. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher, aber wegen der blöden Schreibmaschine kann ich jetzt leider nichts mehr daran ändern.
Wir wollten schon lange wieder einen Mädelsabend machen. Irgendetwas ist im Zuge der Vorbereitung allerdings schief gelaufen. Manche wussten gar nicht, dass es sich um einen Mädelsabend handeln soll und außerdem wurden einige Burschen eingeladen. Letztendlich waren ungefähr gleich viele Männer wie Frauen anwesend. Außerdem konnte Vera nicht gut kommunizieren, ob es denn nun ein Mädelsabend ist. Also dass Jan zum Mädelsabend erscheinen würde, war schon seit Freitag klar, aber ich dachte, dass das eine Ausnahme war. Schließlich hatten wir noch nie einem Mann erlaubt, bei einem Mädelsabend anwesend zu sein. Als ich samstags Johanna und ihren Freund traf und sie sich mit den Worten "Wir sehen uns dann bei der Vera" verabschiedeten, war ich etwas verwirrt. Ich beschloss also, zur Sicherheit nochmal Vera zu fragen, ob es sich tatsächlich um einen Mädelsabend handelt und ob ich entsprechendes Equipment mitnehmen soll. Die Antwort lautete nur "wie du willst", woraufhin ich ein paar Nagellacke und eine Gesichtsmaske eingepackt habe. Die Gesichtsmaske habe ich übrigens schon ziemlich lange zu Hause herumliegen, weil ich einmal vor ein paar Jahren einige Gesichtsmasken gekauft habe, die nach verschiedenen Früchten riechen und unterschiedliche Effekte auf die Haut haben sollen. Da ich Gesichtsmasken aber höchstens im Rahmen eines Mädchenabends verwende und wir diese nicht sehr häufig veranstalten, wollte ich langsam meine letzte Gesichtsmaske loswerden. Ich hatte übrigens vor einer Weile das Gefühl, dass ich beinahe eine angemessene Menge Nagellack besitze, da ich mir eigentlich ganz gerne meine Zehennägel lackiere. Dabei bin ich beim Auftragen überhaupt nicht genau, sondern male teilweise bewusst raus, um den Nagel ganz sicher bis zum Rand zu bemalen, damit es länger schön bleibt. Die überschüssige Farbe am Rand verschwindet innerhalb von 0,5-2 Tagen von alleine (es geht schneller, wenn man sich zum Beispiel duscht oder Socken trägt) und dann hat man ungefähr 3 Wochen lang schön lackiere Zehennägel. Es ist im Vergleich einfach viel praktischer, Zehennägel zu lackieren, als Fingernägel zu lackieren. Jedenfalls dachte ich, dass ich durch meinen Verbrauch halbwegs rechtfertigen kann, wie viele Nagellacke ich besitze, da habe ich zum Geburtstag 6 neue bekommen oderso. Jetzt muss ich mir eingestehen, dass ich einfach viel zu viel Nagellack besitze. Jedenfalls bin ich mit ein paar Nagellacken bewaffnet zu Vera marschiert, in der Hoffnung, dass mir jemand dabei hilft, sie aufzubrauchen. Dort angekommen hatte ich nicht einmal annähernd das Gefühl, mich bei einem Mädelsabend zu befinden. Das könnte theoretisch mit der Männerquote zusammenhängen, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das tatsächlich die Ursache war. Jedenfalls dachte ich, es wäre total unpassend, zu erzählen, dass ich extra Nagellack dabei habe, aber die anderen reagierten sehr positiv darauf. Jan wollte unbedingt, dass wir seine Fingernägel lackieren. Er entschied sich mit Hilfe unserer Beratung für die Farben grün und lila. Judith bemalte also die Nägel einer Hand grün und die der anderen lila und dann wurden die Nägel noch in der jeweils anderen Farbe beschrieben. Also niemand hat begonnen, ausführlich zu erläutern, wie seine Fingernägel aussehen, sondern Johanna hat begonnen, darauf zu schreiben. beschriftet. Ja, beschriftet ist das Wort, das ich eigentlich verwenden hätte sollen. Jetzt ist es wohl schon zu spät. Immerhin wisst ihr trotzdem, dass ich das anspruchsvolle Fremdwort "beschriftet" kenne. Ich hoffe, ihr glaubt mir, dass ich weder ein Wörterbuch, noch Google verwendet habe, um auf das Wort zu kommen. Um genau zu sein war nicht mal eine lange Nachdenkpause notwendig, aber doch eine so lange Pause, dass ich versehentlich vorher "beschrieben" verwendet habe und dieses Malheur nicht mehr ausbessern konnte. Ich schreibe diesen Post heute nämlich mit einer Schreibmaschine und scanne dann die Abschrift ein. Um das Format zu ändern, lasse ich anschließend natürlich noch ein Schrifterkennungsprogramm drüber laufen. Das klingt vielleicht etwas umständlich, aber meine Tastatur ist kaputt gegangen und mir ist keine praktischere Lösung eingefallen. Eigentlich wollte ich ja ins Abstellkammerl gehen, um eine neue Tastatur zu holen, aber auf halbem Weg steht eine Schreibmaschine und ich war dann doch zu faul, für die andere Variante. Der Vorteil einer Schreibmaschine ist, dass man damit keinen Internetzugang hat und somit nicht so leicht davon abgelenkt wird, produktiv zu sein. Der Nachteil ist natürlich, dass man Tippfehler nicht ausbessern kann und dass man schon durch kurze schwache Momente, in denen einem nicht sofort das Wort "beschriftet" einfällt, sofort wie ein Volltrottel dasteht. Die Sache mit der Tastatur sollte jedenfalls auch erklären, warum ich schon so lange nichts mehr hier geschrieben habe.
Nun möchte ich mich allerdings wieder Jans Händen widmen. Auf seinen Fingernägeln stand nach den sorgfältigen Beschriftungsarbeiten "NICE!" und "OIDA!" in der jeweils anderen Farbe. Also auf der grünen Hand lila und auf der lila Hand grün. Ach, die Hände waren ja gar nicht farbig. Seht ihr? Solche Gedankenfehler kann man leider nicht mehr ausbessern, wenn man auf einer Schreibmaschine schreibt. Also thoeretisch wäre es schon möglich, aber es ist sehr umständlich und womöglich würde ich dann beim weiterschreiben gar nciht mehr die richtige Zeile wiederfinden, sodass die Schrift dann komisch versetzt ist. Ich habe ja nicht so viel Routine bei der Schreibmaschinenschreiberei. Das haben wir übrigens in der Schule gelernt. Also das Fach hieß nicht Schreibmaschineneshcrieberei (schon wieder fehlerhaft getippt, das tut mir wirklich leid, ich hatte es bei dem Wort irgendiwe zu eilig), sondern Maschinschreiben, aber wir haben dort gelernt, wie man mit echten Schreibmaschinen im 10 Finger System tippt. Ich war ziemlich untalentiert in dem Fach, aber im weiteren Verlauf meines Lebens habe ich immer so viel getippt, dass ich inzwischen sehr schnell und halbwegs fehlerfrei tippen kann. Ich bin auf jeden Fall deutlich schneller, als wenn ich versuche, etwas händisch aufzuschreiben und eigentlich werde ich immer schlechter darin, Sätze händisch aufzuschreiben. Die Forumlierung ist eigentlich auch schwachsinnig, schließlich verwende ich zum Tippen ja auch meine Hände. Wenn ich versuche, mit Stiften zu schreiben, ist das jedenfalls sehr ineffizient, da ich sowohl langsam, als auch unleserlich schreibe. Im Verlauf des Abends wurden mir jedenfalls meine Fingernägel lackiert und dabei habe ich eine ganz andere Lackiertechnik beobachtet, als ich anwenden würde. Judith lackiert Fingernägel so, dass sie wirklich nie rausmalt, was ich überhaupt nicht könnte. Andererseits lackiert sie nicht bis zum Rand des Fingernagels und ich fand, dass sie das teilweise zu extrem gemacht hat. Ich würde eben versuchen, jedes kleine Fitzelchen des Nagels zu bedecken, aber vermutlich ist das ziemlich schwer, wenn man auf keinen Fall daneben malen möchte. Das ist jedenfalls das, was mir wichtiger wäre, weil ich von den Zehennägeln weiß, dass sie viel kürzer noch ausreichend bemalt aussehen, wenn man sie von Anfang an nicht vollständig bemalt hat. Jedenfalls ist mir dann aufgefallen, dass meine Fingernägel zufällig die Farbe meiner Zehennägel haben. Der Unterschied war nur, dass meine Fingernägel zusätzlich mit einem Nagellack verziert waren, der große goldene Glitzerstücke enthält, sodass ich die Zehennägel noch angepasst habe. Mir war wirklich im Vorhinein nicht klar, dass ich die gleiche Farbe ausgewählt hatte... Glitzerzeugs macht Nagellack übrigens viel langanhaltender, sodass ich meine Fingernägel etwa eine Woche so gelassen habe und die Zehennägel über ein Monat. Nicht, dass das am Schluss noch perfekt aussah, aber ich hatte gar nicht dass Gefühl, dass ich meine Nägel schon längst ablackieren hätte sollen oderso. An dieser Stelle erfahrt ihr also doch noch, dass der Mädelsabend schon eine Weile zurückliegt (wobei ich bei der Zeitangabe die Zeit miteinberechnet habe, in der ich den Nagellack ohne Glitzer getragen habe), obwohl das gar nciht geplant war. Wie gesagt, ich kann solche Details nachträglich nicht mehr ändern. Jan war jedenfalls der einzige, der an diesem Abend das volle Programm mitgemacht hat. Jemand hat seine langen Haare noch zu einem Fischgrätenzopf geflochten und er war auch derjenige, der mit mir gemeinsam die letzte Gesichtsmaske verbraucht hat. Die besagte Gesichtsmaske roch wunderbar nach Himbeere und wir verteilten die Maske im Gesicht des jeweils anderen. An dieser Stelle sollte man vielleicht erwähnen, dass Jan einen Vollbart hat und somit nicht sein ganzes Gesicht mit der Maske bedeckt wurde. Ich habe dabei festgestellt, dass Gesichtsmasken richtig umständlich sind. Es dauert einfach ewig, die abzuwaschen. Ich dachte schon, dass ich gar nicht mehr fertig werde... Danach war ich mir nicht so sicher, ob ich schonmal irgendwann zuvor eine Gesichtsmaske getragen habe. Also davor dachte ich, dass ich das bestimmt auch mal bei einem Mädelsabend gemacht habe, aber ich hätte mich zumindest nicht an den langwierigen Prozess erinnert, die wieder abzuwaschen. Vielleicht lassen sich andere Gesichtsmasken auch leichter abwaschen, keine Ahnung. Die, die ich hatte, roch jedenfalls echt gut, aber ich denke nicht, dass sich der Prozess gelohnt hat. Mehr möchte ich von dem Abend eigentlich gar nicht mehr erzählen. Gute Nacht.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Denkt ihr, dass der letzte Satz unangebracht war? Es ist schließlich nicht so wahrscheinlich, dass ihr meinen Post lest, bevor ihr schlafen geht. Ich hatte nur irgendwie das Gefühl, dass das ein kurzer und prägnanter Schluss ist, der irgendwie passt. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher, aber wegen der blöden Schreibmaschine kann ich jetzt leider nichts mehr daran ändern.
Donnerstag, 20. August 2015
Der Weg zur Bikinifigur
Ich bin gerade in der Arbeit und habe momentan erstmal nichts zu tun, deshalb hoffe ich, dass ich in der Zeit zumindest einen neuen alten Post veröffentlichen kann. Ich frage mich gerade, wie lange ich solche Smileys in meinen Blogposts verwendet habe... Jetzt mache ich das jedenfalls nicht mehr. Ich habe übrigens einen zusätzlichen Beistrich gesetzt, weil ich mir das nicht verkneifen konnte. Die anderen Fehler sind noch wie im Original.
27.4.2011
Hey!
Dieser Post wird sich um meinen persönlichen Karsamstag drehen. ACHTUNG! Euch wird nichts großartig lustiges erwarten. Diese Warnung kommt jetzt hier zu Beginn, damit sich niemand Geschwafel über mein Leben antut, den es nicht interessiert.
Ich weiß nicht mehr wann ich aufgestanden bin oder was ich dann getan habe, aber Mittags war ich eingeladen, um mit Verwandten zusammen zu grillen, da mein Opa am Karfreitag Geburtstag hatte. Das heißt im Klartext: essen, essen und essen. Sobald ich fertig war und mich nicht mehr bewegen konnte, kam natürlich noch Nachspeise auf den Tisch... Danach durfen wir noch auf meinen kleinen Cousin aufpassen, der seeeeehr anstrengend sein kann, doch abgesehen davon, dass er mich beim Osternesterlsuchen verarscht hat (ich weiß genau, dass er das Ding schon von Anfang an gesehen hat, aber ich musste 10 min herumreden und Hinweise geben, bis er es zugegeben hat
), ließ er sich leicht unterhalten. Wir haben hauptsächlich so getan,
als würden wir ihm ein paar Gedichte aus einer Gartenzeitschrift
vorlesen. Teilweise haben wir auch tatsächlich die Texte aus der
Gartenzeitschrift vorgelesen und statt Pflanzennamen Blödsinn
eingesetzt. Danach mussten wir zu anderen Verwandten, um dort Ostern
vorzufeiern. Das Problem bei der Sache: auch dort wurden wir unbarherzig
gemästet. Ich war schon fast unhöflich, weil ich so viel Essen
verweigert habe, aber trotzdem habe ich mehr als genug gegessen. Da wir
als Treffpunkt 15.00 ausgemacht hatten, erschien mein Onkel um 16.45 mit
seinen Kindern. Früher wäre er vermutlich um 17.30 erschienen, doch
seit er eine Familie hat, ist er sehr zuverlässig. Blöderweise wollten
wir die Schokolade nicht den halben Tag in der Sonne liegen lassen und
haben eigentlich erwartet, dass uns jemand rechtzeitig anruft, damit wir
die Eier usw kurzfrisig verstecken können. Im Endeffekt lief die Sache
so ab: Meine Eltern haben mit den Neuankömmlingen geredet, während wir
"ganz unauffällig" so schnell wir konnten im Zick-zack gelaufen sind und
wahllos irgendwo irgendetwas versteckt haben. Irgendwann hat mich
jemand gefragt, wo ich die restlichen Sachen versteckt hätte, aber zum
Glück haben die Kinder alles gefunden, denn ich hatte nicht die
geringste Ahnung. Ich würde auch nicht sagen, dass wir überhaupt etwas versteckt haben, sondern höchstens dekorativ verteilt, aber was solls...
Gut kommen wir zum cooleren Teil meines Tages
Ok wir machen zuerst noch einen kleinen Umweg, aber dann kommt der coole Teil des Tages. Also wie jedes Jahr war ich mit Freunden in der Osternachtsmesse und wie jedes Jahr haben wir während der Messe aus unseren Kerzen alle möglichen Figuren gemacht. Ich hab meine Kerze in etwa 5 verschiedene Formen gebogen, bevor ich zufrieden war und jetzt ist es eine Spirale, die von selbst stehen kann. Wir sollten 2 Lieder singen und haben diese zwar vorher 2x durchgesungen, aber nicht so wirklich gut einstudiert oder sonst was. Weil das ziemlich stylisch ist, hat uns unser Kaplan aus Nigeria vom Altar aus mit einer Trommel begleitet. Irgendwie haben wir es geschafft, dass das ganze relativ stimmig wirkte und zu meiner Verblüffung haben wir am Ende Applaus bekommen. Im Verhältnis zu anderen Gemeinden, geht es ziemlich locker bei uns in der Kirche zu, aber Applaus während einer Messe ist schon irgendwie etwas besonderes. Tja und dann kam wie jedes Jahr der Teil des Tages, auf den man sich schon die ganze Zeit freut: Osterjause! Das heißt ein paar nette, verrückte Leute setzten sich die halbe Nacht lang zusammen und essen. Bisher habe ich es irgendwie konsequent vermieden, Namen in meinen Posts zu nennen, aber jetzt ist mir das irgendwie egal... Heuer war zum 1. mal Jacky bei der Osterjause mit dabei und deshalb setzte ich mich nicht zu den Leuten, bei denen ich ursprünglich sitzen wollte, sondern zu Jacky und somit zu den Firmlingen und zu Stefan und Martin. Ich hab nichts gegen Stefan und Martin, das sind wirklich nette Leute, aber den ganzen Abend neben ihnen zu sitzen... Anfangs habe ich etwas mit den Firmlingen und mit Jacky gequatscht, doch das wurde mir nach einer Weile zu langweilig. Irgendwie entwickelte sich das Gespräch zu pubertären Gekicher und dazu war ich nicht wirklich in Stimmung. Schließlich redete ich die meiste Zeit mit Stefan und Martin. Ein großer Fehler... Die beiden sind ca. 23, ernähren sich beinahe ausschließlich von Bier und haben eine eigene Lebensphilosophie entwickelt. Das wusste ich bereits vorher und deshalb ging es hauptsächlich um den Ausstausch von möglichst lässigen, witzigen, bescheuerten und bedeutungslosen Sprüchen. Trotzdem lernte ich unfreiwilliger Weise eine vollkommen desillusionierte Sichtweise auf das Leben und Liebe kennen. Ich bin mir nicht so sicher, ob die Sichtweise tatsächlich desillusioniert war, aber das Wort haben sie selbst dafür benutzt. Irgendwie kam im Endeffekt folgendes dabei raus: sowas wie wahre Liebe (insbesondere in der Form, in der man sich das als 13-16 jähriger vorstellt) soll man vergessen, weils Schwachsinn ist und man soll sich solang man jung ist ansaufen und Spaß am Leben haben. Andererseits soll man auch solange es geht nicht ganz so negativ denken und zu einem so deprimierendem Weltbild gelangen, weil das auch doof ist, sondern irgendwie ein Mittelmaß einhalten, bis man schließlich auch irgendwann zwangsläufig durch das Leben desillusioniert wird. Ich kann das ganze ziemlich schlecht erklären, weil das 1. nicht gerade meine Philosophie ist und es 2. den Rahmen hier sprengen würde. Angeblich haben sie mir also vom Ernst des Lebens erzählt, wichtige Weisheiten verbreitet und von wertvollen Erfahrungen berichtet. Auf jeden Fall gab es ziemlich viel zu essen und ziemlich viele Gänge, doch gerade während dem Hauptgang war ich ziemlich beschäftigt damit, eine Freundin in Not zu beraten, also habe ich nur von Zeit zu Zeit ein bisschen was gegessen und dann wieder weiter telefoniert/sms geschrieben. Als ich schließlich Zeit zum Essen hatte, waren alle anderen schon lange fertig. Ich wollte gerade anständig anfangen zu essen, als Stefan, Martin und mein Bruder begonnen haben, mich anzufeuern. "Was du bist noch nicht fertig? Zah o! Geht scho, lad ordentlich was auf!" Tatsächlich wollte ich mich beeilen und habe somit relativ viel auf meinen Löffel aufgeladen. Unglückseligerweise musste ich anfangen, zu lachen. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, woran das liegen konnte
So ziemlich alle Anwesenden sahen mir nun beim Essen zu, da plötzlich
niemand etwas besseres zu tun hatte. Dann erklärten wir ein paar gewisse
Leute noch, ich solle einfach alle Essmanieren ablegen, weil wir
sowieso in keinem Nobelrestaurant, sondern ganz unter uns wären. Dann
wollte ich tatsächlich nichts anderes mehr, als einfach meine Portion
schnell zu essen (nicht, dass ich hungrig gewesen wäre), aber natürlich
folgten auch während dem nächsten Löffel blöde Kommentare und ich musste
wieder lachen. Zwischendurch sprach ich sogar aus, dass ich deutlich
schneller wäre, wenn ich nicht dauernd lachen müsste, aber Stefan und
Martin waren offensichtlich überzeugt, mir zu "helfen" und meinten, ohne
sie würde ich viel länger brauchen. Spätestens da wollte ich einfach
nur unter allen Umständen fertig werden. Ich schaufelte so viel auf
meinen Löffel, dass mir nicht mal mehr ein anständiger Vergleich dazu
einfällt und erhielt natürlich die Meldung "Also wenn du den
Löffel jetzt schaffst, bin ich stolz auf dich!". Natürlich bekam ich
alles irgendwie hinunter, aber ich konnte mein Lachen nicht zur Gänze
unterdrücken also war das Ergebnis weniger elegant als erhofft. Dafür
hatte ich danach nurnoch einen Löffel, den ich ziemlich schnell,
unauffällig und konsequent runterbrachte, bevor ich endlich fertig war.
Danach war, wie zwischen den anderen Gängen, eine lockere Pause für
Gespräche, in der man das Essen wieder eine Weile sitzen lassen konnte.
Es ist immer wieder erstaunlich, was für Unmengen von Essen ein Mensch
auf diese Art und Weise vertilgen kann. Fragt mich nicht, wie ich das
gemacht habe und fragt mich vorallem nicht WIESO ich das getan habe,
aber ich habe im weiteren Verlauf des Abends nicht nur etwas von dem
Kuchen gegessen, sondern auch noch Palatschinken (vgl. Pfannkuchen) und
Schokolade. Ich bin klein und dünn und ich war schon immer klein und
dünn und deshalb sieht es mir niemand an, aber ich bin ein wahnsinnig
verfressener Mensch und bevor etwas zu Essen übrigbleibt opfere ich mich
nunmal. Eigentlich war das Ganze nach einer Weile relativ krank, weil
uns allen schon etwas schlecht war, aber irgendwie haben wir trotzdem
weitergegessen, weil noch so viel da war und weil es so gut war.
Immerhin habe ich die Suppe und den Obstsalat ausgelassen (BÄH was
gesundes
)...
Im Endeffekt habe ich dann auch noch genug Zeit mit den Leuten
verbracht, zu denen ich mich eigentlich setzen wollte und als wir uns
alle kaum mehr bewegen konnten vor lauter Essen, gab es noch einen
gemeinschaftlichen Abschlusstanz. Erstaunlicherweise war ich schon um 2
Uhr morgens wieder zu Hause. Früher hat die Osterjause meistens bis 5
Uhr gedauert, doch da war ich noch zu jung um die ganze Zeit über dabei
zu sein. Jetzt, wo ich die ganze Nacht über bleiben dürfte und es
vollkommen egal wäre, wie lang das Ganze dauert, ist die Veranstaltung
natürlich zu der Zeit aus, zu der ich früher gegangen bin 
Am Ostersonntag verlief mein Tag etwa so: Aufwachen, Kuchen essen, Eier suchen, Eier verstecken, Kuchen essen, chillen, Kuchen essen, Mittagessen, spaß haben, Freunde treffen, Eierpecken, Kuchen essen, Film schaun, Freunde rausschmeißen, schlafen
Oh und am Ostermontag wurde ich auch systematisch gemästet.
Es geht mir jetzt seit Tagen so, dass immer, wenn in meinem Magen annähernd wieder ein kleines bisschen Platz ist, plötzlich etwas wahnsinnig gutes vor mir steht und mich alle meine Mitmenschen böse anstarren, bis ich es aufgegessen habe. Irgendwie glaube ich langsam, das Ganze ist eine Verschwörung. Ist euch schonmal aufgefallen, dass Ostern nicht sehr weit weg vom Sommer ist? Wird es bei euch auch manchmal schon kurz nach Ostern warm genug, um zu baden? Also ich weiß noch, vor etwa einer Woche habe ich mir gedacht, dass ich heuer wirklich nichts mehr vorm Sommer abnehmen muss und dass meine Figur schon bikinitauglich ist. Wenn das allerdings noch ne Weile so weitergeht... Aber am besten mache ich mir keine Gedanken darüber, dass ich jetzt fett werden könnte. Ich hab in den letzten Tagen so viel gegessen, dass mich das fast schon wieder schlank machen müsste... xD Ja genau, ich esse und werde dadurch schlank, ich esse und werde durch schlank. Man muss es sich nur fest einreden, dann funktioniert es....! Ich esse und nehme nicht zu, ich esse und nehme nicht zu... *sichselbsteinred*
with a lovely greet
L.Shihit
27.4.2011
Hey!
Dieser Post wird sich um meinen persönlichen Karsamstag drehen. ACHTUNG! Euch wird nichts großartig lustiges erwarten. Diese Warnung kommt jetzt hier zu Beginn, damit sich niemand Geschwafel über mein Leben antut, den es nicht interessiert.
Ich weiß nicht mehr wann ich aufgestanden bin oder was ich dann getan habe, aber Mittags war ich eingeladen, um mit Verwandten zusammen zu grillen, da mein Opa am Karfreitag Geburtstag hatte. Das heißt im Klartext: essen, essen und essen. Sobald ich fertig war und mich nicht mehr bewegen konnte, kam natürlich noch Nachspeise auf den Tisch... Danach durfen wir noch auf meinen kleinen Cousin aufpassen, der seeeeehr anstrengend sein kann, doch abgesehen davon, dass er mich beim Osternesterlsuchen verarscht hat (ich weiß genau, dass er das Ding schon von Anfang an gesehen hat, aber ich musste 10 min herumreden und Hinweise geben, bis er es zugegeben hat
Gut kommen wir zum cooleren Teil meines Tages
Ok wir machen zuerst noch einen kleinen Umweg, aber dann kommt der coole Teil des Tages. Also wie jedes Jahr war ich mit Freunden in der Osternachtsmesse und wie jedes Jahr haben wir während der Messe aus unseren Kerzen alle möglichen Figuren gemacht. Ich hab meine Kerze in etwa 5 verschiedene Formen gebogen, bevor ich zufrieden war und jetzt ist es eine Spirale, die von selbst stehen kann. Wir sollten 2 Lieder singen und haben diese zwar vorher 2x durchgesungen, aber nicht so wirklich gut einstudiert oder sonst was. Weil das ziemlich stylisch ist, hat uns unser Kaplan aus Nigeria vom Altar aus mit einer Trommel begleitet. Irgendwie haben wir es geschafft, dass das ganze relativ stimmig wirkte und zu meiner Verblüffung haben wir am Ende Applaus bekommen. Im Verhältnis zu anderen Gemeinden, geht es ziemlich locker bei uns in der Kirche zu, aber Applaus während einer Messe ist schon irgendwie etwas besonderes. Tja und dann kam wie jedes Jahr der Teil des Tages, auf den man sich schon die ganze Zeit freut: Osterjause! Das heißt ein paar nette, verrückte Leute setzten sich die halbe Nacht lang zusammen und essen. Bisher habe ich es irgendwie konsequent vermieden, Namen in meinen Posts zu nennen, aber jetzt ist mir das irgendwie egal... Heuer war zum 1. mal Jacky bei der Osterjause mit dabei und deshalb setzte ich mich nicht zu den Leuten, bei denen ich ursprünglich sitzen wollte, sondern zu Jacky und somit zu den Firmlingen und zu Stefan und Martin. Ich hab nichts gegen Stefan und Martin, das sind wirklich nette Leute, aber den ganzen Abend neben ihnen zu sitzen... Anfangs habe ich etwas mit den Firmlingen und mit Jacky gequatscht, doch das wurde mir nach einer Weile zu langweilig. Irgendwie entwickelte sich das Gespräch zu pubertären Gekicher und dazu war ich nicht wirklich in Stimmung. Schließlich redete ich die meiste Zeit mit Stefan und Martin. Ein großer Fehler... Die beiden sind ca. 23, ernähren sich beinahe ausschließlich von Bier und haben eine eigene Lebensphilosophie entwickelt. Das wusste ich bereits vorher und deshalb ging es hauptsächlich um den Ausstausch von möglichst lässigen, witzigen, bescheuerten und bedeutungslosen Sprüchen. Trotzdem lernte ich unfreiwilliger Weise eine vollkommen desillusionierte Sichtweise auf das Leben und Liebe kennen. Ich bin mir nicht so sicher, ob die Sichtweise tatsächlich desillusioniert war, aber das Wort haben sie selbst dafür benutzt. Irgendwie kam im Endeffekt folgendes dabei raus: sowas wie wahre Liebe (insbesondere in der Form, in der man sich das als 13-16 jähriger vorstellt) soll man vergessen, weils Schwachsinn ist und man soll sich solang man jung ist ansaufen und Spaß am Leben haben. Andererseits soll man auch solange es geht nicht ganz so negativ denken und zu einem so deprimierendem Weltbild gelangen, weil das auch doof ist, sondern irgendwie ein Mittelmaß einhalten, bis man schließlich auch irgendwann zwangsläufig durch das Leben desillusioniert wird. Ich kann das ganze ziemlich schlecht erklären, weil das 1. nicht gerade meine Philosophie ist und es 2. den Rahmen hier sprengen würde. Angeblich haben sie mir also vom Ernst des Lebens erzählt, wichtige Weisheiten verbreitet und von wertvollen Erfahrungen berichtet. Auf jeden Fall gab es ziemlich viel zu essen und ziemlich viele Gänge, doch gerade während dem Hauptgang war ich ziemlich beschäftigt damit, eine Freundin in Not zu beraten, also habe ich nur von Zeit zu Zeit ein bisschen was gegessen und dann wieder weiter telefoniert/sms geschrieben. Als ich schließlich Zeit zum Essen hatte, waren alle anderen schon lange fertig. Ich wollte gerade anständig anfangen zu essen, als Stefan, Martin und mein Bruder begonnen haben, mich anzufeuern. "Was du bist noch nicht fertig? Zah o! Geht scho, lad ordentlich was auf!" Tatsächlich wollte ich mich beeilen und habe somit relativ viel auf meinen Löffel aufgeladen. Unglückseligerweise musste ich anfangen, zu lachen. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, woran das liegen konnte
Am Ostersonntag verlief mein Tag etwa so: Aufwachen, Kuchen essen, Eier suchen, Eier verstecken, Kuchen essen, chillen, Kuchen essen, Mittagessen, spaß haben, Freunde treffen, Eierpecken, Kuchen essen, Film schaun, Freunde rausschmeißen, schlafen
Oh und am Ostermontag wurde ich auch systematisch gemästet.
Es geht mir jetzt seit Tagen so, dass immer, wenn in meinem Magen annähernd wieder ein kleines bisschen Platz ist, plötzlich etwas wahnsinnig gutes vor mir steht und mich alle meine Mitmenschen böse anstarren, bis ich es aufgegessen habe. Irgendwie glaube ich langsam, das Ganze ist eine Verschwörung. Ist euch schonmal aufgefallen, dass Ostern nicht sehr weit weg vom Sommer ist? Wird es bei euch auch manchmal schon kurz nach Ostern warm genug, um zu baden? Also ich weiß noch, vor etwa einer Woche habe ich mir gedacht, dass ich heuer wirklich nichts mehr vorm Sommer abnehmen muss und dass meine Figur schon bikinitauglich ist. Wenn das allerdings noch ne Weile so weitergeht... Aber am besten mache ich mir keine Gedanken darüber, dass ich jetzt fett werden könnte. Ich hab in den letzten Tagen so viel gegessen, dass mich das fast schon wieder schlank machen müsste... xD Ja genau, ich esse und werde dadurch schlank, ich esse und werde durch schlank. Man muss es sich nur fest einreden, dann funktioniert es....! Ich esse und nehme nicht zu, ich esse und nehme nicht zu... *sichselbsteinred*
with a lovely greet
L.Shihit
Sonntag, 2. August 2015
Eine schlechte Idee
Ich wusste gar nicht mehr, dass ich darüber mal einen Blogpost verfasst habe, aber ich habe insgesamt so viel auf meinem Blog geschrieben, dass es auch wirklich schwierig wäre, mir jedes Thema zu merken, dass ich einmal angesprochen habe. Am liebsten würde ich wirklich alte Fehler ausbessern und Formulierungen verändern, aber ich denke es ist wichtig, dass die bleiben. In den letzten 4 Jahren habe sie mich schließlich auch nicht gestört, warum sollte ich sie dann ausgerechnet jetzt ausbessern? Jetzt hat mein Blog erstmal einen bunt gepunkteten Hintergrund, mal sehen wie lange das so bleiben wird. Eigentlich wollte ich ja eine Grafik erstellen, das die volle Breite ausnutzt, aber irgendwie weiß ich nicht, welche Auflösung ich da bräuchte. Also dort, wo man das Bild hochladen kann steht, dass man am besten ein 1800x1600-Bild oder ein größeres verwenden soll, wodurch ich irgendwie dachte, dass das die richtige Breite ist. Da habe ich begonnen, eine Hintergrundgrafik zu entwerfen und wollte mir mal anschauen, wie das Zwischenergebnis aussieht, wodurch ich bemerkt habe, dass das irgendwie zu schmal ist und dann war ich demotiviert, etwas in der richtigen Breite zu machen. Irgendwie hatte ich dann das Gefühl, dass es sinnvoller wäre, erstmal ein kleines Bild zu nehmen. Davor hatte ich ja auch ein kleines Bild, aber eben irgendein Bild, sodass man überall Kanten sieht... Also irgendwie wäre es doch cooler, fließende Übergänge zu haben, aber bevor ich mich damit anstrenge, obwohl mir das Resultat dann trotzdem nicht gefällt, habe ich mich eben für das Punktmuster entschieden.
24.4.2011
Hey!
Ich hab beschlossen, dass ich in nächster Zeit auch ein paar Posts über irgendwelche Erlebnisse, die ich hatte, schreiben werde, da es auf die Dauer sonst eintönig wird andauernd irgendetwas über Make-up oder Technik zu schreiben. Es tut mir leid euch berichten zu müssen, dass ich allerdings auch ein Leben außerhalb des Internets habe und deshalb werde ich einfach IRGENDWANN meine Posts machen und nicht am gleichen Tag. Der folgende Post wird sich zB. um meinen Karfreitag drehen, obwohl heute bereits Ostersonntag ist.
Wie stark gläubig ich bin, ist eine eher umfangreichere Frage, die ich heute nicht zur Gänze beantworten werde, aber ich bin weder jemand, der jeden Sonntag in der Kirche sitzt und immer fleißig betet, noch jemand, der kurz davor ist, auszutreten. Auf alle Fälle bin ich gläubig genug, um am Karfreitag kein Fleisch zu essen usw. Keine Sorge, dazu gibt es jetzt keine langwierige Geschichte, in der ich schildere, was ich stattdessen gegessen habe und wie ich der Versuchung von Süßigkeiten nicht erlegen bin etc
.
Auf jeden Fall war Karfreitag und ich habe mich mit ein paar Freunden
getroffen. Das Wetter war schön und wir haben Volleyball gespielt und
dann haben wir beschlossen, dass wir zu jemandem nach Hause gehen
sollten, um ein paar Brettspiele zu spielen und Blödsinn zu machen. Das
haben wir dann getan und jemand hatte schließlich die glorreiche Idee,
UNO zu spielen. Was folgte war die harmlose Version unserer verschärften
UNO-Regeln. Das klingt jetzt vermutlich merkwürdig und bescheuert, aber
im Prinzip war es so. Unsere verschärften UNO-Regeln sind ziemlich
heftig und da gibt es einiges zu erklären (falls es jemanden genau
interessiert sagt mir bescheid), aber da es noch tagsüber war, haben wir
uns auf eine neue Version geeinigt. Ich will sonst nicht ins Detail
gehen, aber der wesentliche Punkt von unseren neuen Regeln war, dass man
zwischendurch immer wieder ein Glas Wasser auf Ex trinken musste. Wir
hatten alle viel Spaß bei der Sache (und am Schluss war den meisten
schlecht aber egal
).
Soweit so gut, aber dann mussten 2 Leute weg, weil sie in die Messe gehen wollten/mussten (strenge Eltern). Ich war zwar nicht wirklich in der Stimmung dazu, aber nach einer Weile hatten sie uns überzeugt mitzugehen. Ich und mein Bruder haben uns noch schnell zu Hause umgezogen und sind deshalb ca. 5 min zu spät erschienen. Wir haben uns natürlich trotzdem ganz normal zu unseren Freunden (relativ weit vorne) gesetzt, was uns zwar ein paar böse Blicke einbrachte, aber nicht weiter störte. Ich würde sagen 10 min später ist mein Bruder aufgestanden und rausgegangen. Die ganze Messe über tuschelten ich und meine Freunde nur über ein Thema und das einzige Wort, dass immer wieder auftauchte, war "Klo". Irgendwann kehrte mein Bruder schließlich zurück. Ich nahm mir fest vor, erst nach der Messe loszulaufen, um einem menschlichem Grundbedürfnis nachzukommen. Im weiteren Verlauf begann der Priester alles ganz langsam zu lesen. Sehr langsam. Wirklich wirklich langsam. Und er wurde noch langsamer. Und langsamer. Nach einer gefühlten Ewigkeit wusste ich zwar, dass die Messe nciht mehr lang dauern würde, aber dass ich es trotzdem nicht bis zum Ende schaffen würde. Schließlich ging ich weg, mein Blick war auf den Boden gerichtet. Ich ging ernst, konsequent und so ruhig und langsam wie es mir angemessen erschien. Hätte ich einmal aufgeblickt, hätte ich vermutlich laut anfangen müssen zu lachen. Also ging ich weiter, ganz cool und selbstverständlich. Als würde ich immer einfach aus der Kirche raus gehen, wenn mir danach ist. Kaum war die Kirchentür hinter mir zu, lief ich los so schnell ich konnte. Irgendjemand stand vor der Kirchentür herum, doch ich nahm nur einen verschmommenen Schemen wahr. Alles was zählte war, so schnell wie möglich zu laufen und an mein Ziel zu gelangen. Ich glaube für einen Außenstehenden war das ganze ziemlich witzig zu beobachten. Plötzlich zerbrach mein Weltbild und die Flamme meiner Hoffnung drohte auszugehen: die Tür, die ich verwenden wollte, war geschlossen. Verzweifelt rannte ich den ganzen Weg zurück und rund herum. Zum Glück war die andere Tür offen. Weiter ins Detail möchte ich an dieser Stelle nicht gehen, doch dann trat ich wieder in den Vorraum der Kirche und traf auf ein paar Ministranten, die gerade das verhüllte Kreuz trugen. Einer sprach mich an und fragte, was los sei. Meine Antwort war: "Ich erklärs dir später..." und nach einem kurzen Zögern habe ich hinzugefügt "Wir Deppen haben ein Saufspiel gespielt". Ich war mir nicht sicher, ob es sich überhaupt noch auszahlen würde, erneut in die Kirche zu gehen, doch als die Ministranten feierlich einmarschierten, bin ich einfach unauffällig mit etwas Abstand hinter ihnen gegangen und abgebogen, um zu meinem Platz zu gelangen. Im weiteren Verlauf beschlossen immer wieder manche meiner Freunde, dass auch sie einen gewissen Raum aufsuchen wollten und es entwickelte sich ein kollektives Aufsuchen des WCs. Leider bin ich nicht darauf gekommen, bis zur Kreuzanbetung durchzuhalten und dann unauffällig zu verschwinden, wenn sowieso alle ihre Sitzreihen verlassen. Auf jeden Fall war ich bei weitem nicht die einzige, die die Messe fluchtartig verlassen hat... Je mehr Leute verschwanden und wieder auftauchten, desto unangenehmer wurde das ganze und desto mehr Leute sahen uns verwundert an. Nach der Messe konnten wir immerhin etlichen Bekannten von uns erklären, was los war und hatten somit ein interessantes Gesprächsthema.
Fazit: Wir sind soooo doof! Und Wasser ist fies... ich sollte seltener Wasser trinken!
Den Abend haben wir dann noch chillig mit einem Märchenbuch ausklingen lassen. Das kann auch relativ witzig sein, wenn man die Märchen spontan ausspielt und nachher nochmal analysiert und bespricht. Vorallem wenn hauptsächlich Jungs in die Rolle der hübschen Prinzessin schlüpfen usw. Teilweise waren wir zu wenig Leute, um ein Märchen auszuspielen, deswegen war ich einmal 4 Leute zugleich und die haben dann miteinander geredet
Ja das waren die wesentlichen Teile von meinem Karfreitag und ich fürchte zu Karsamstag "muss" ich bedauerlicherweise auch noch einen Post machen
Aber ich habe sowieso keine Leser als wird es niemanden stören ob ich
viele oder wenige Posts mache. Eigentlich ist es ein schönes Gefühl,
keine Leser zu haben. Irgendwie ist so ein blog eine tolle Gelegenheit
für Selbstgespräche und Selbstgespräche haben viele Vorteile.
Beispielsweise hat man entlich einen kompetenten Gesprächspartner und
außerdem ist es witzig. Ok, normale Selbstgespräche sind nicht immer
witzig sondern oft bedenklich, aber irgendeinen Schwachsinn
aufzuschreiben kann witzig sein. Auf jeden Fall freut es mich immer
wieder, wie wenige Leser ich habe...
with a lovely greet
L.Shihit
24.4.2011
Hey!
Ich hab beschlossen, dass ich in nächster Zeit auch ein paar Posts über irgendwelche Erlebnisse, die ich hatte, schreiben werde, da es auf die Dauer sonst eintönig wird andauernd irgendetwas über Make-up oder Technik zu schreiben. Es tut mir leid euch berichten zu müssen, dass ich allerdings auch ein Leben außerhalb des Internets habe und deshalb werde ich einfach IRGENDWANN meine Posts machen und nicht am gleichen Tag. Der folgende Post wird sich zB. um meinen Karfreitag drehen, obwohl heute bereits Ostersonntag ist.
Wie stark gläubig ich bin, ist eine eher umfangreichere Frage, die ich heute nicht zur Gänze beantworten werde, aber ich bin weder jemand, der jeden Sonntag in der Kirche sitzt und immer fleißig betet, noch jemand, der kurz davor ist, auszutreten. Auf alle Fälle bin ich gläubig genug, um am Karfreitag kein Fleisch zu essen usw. Keine Sorge, dazu gibt es jetzt keine langwierige Geschichte, in der ich schildere, was ich stattdessen gegessen habe und wie ich der Versuchung von Süßigkeiten nicht erlegen bin etc
Soweit so gut, aber dann mussten 2 Leute weg, weil sie in die Messe gehen wollten/mussten (strenge Eltern). Ich war zwar nicht wirklich in der Stimmung dazu, aber nach einer Weile hatten sie uns überzeugt mitzugehen. Ich und mein Bruder haben uns noch schnell zu Hause umgezogen und sind deshalb ca. 5 min zu spät erschienen. Wir haben uns natürlich trotzdem ganz normal zu unseren Freunden (relativ weit vorne) gesetzt, was uns zwar ein paar böse Blicke einbrachte, aber nicht weiter störte. Ich würde sagen 10 min später ist mein Bruder aufgestanden und rausgegangen. Die ganze Messe über tuschelten ich und meine Freunde nur über ein Thema und das einzige Wort, dass immer wieder auftauchte, war "Klo". Irgendwann kehrte mein Bruder schließlich zurück. Ich nahm mir fest vor, erst nach der Messe loszulaufen, um einem menschlichem Grundbedürfnis nachzukommen. Im weiteren Verlauf begann der Priester alles ganz langsam zu lesen. Sehr langsam. Wirklich wirklich langsam. Und er wurde noch langsamer. Und langsamer. Nach einer gefühlten Ewigkeit wusste ich zwar, dass die Messe nciht mehr lang dauern würde, aber dass ich es trotzdem nicht bis zum Ende schaffen würde. Schließlich ging ich weg, mein Blick war auf den Boden gerichtet. Ich ging ernst, konsequent und so ruhig und langsam wie es mir angemessen erschien. Hätte ich einmal aufgeblickt, hätte ich vermutlich laut anfangen müssen zu lachen. Also ging ich weiter, ganz cool und selbstverständlich. Als würde ich immer einfach aus der Kirche raus gehen, wenn mir danach ist. Kaum war die Kirchentür hinter mir zu, lief ich los so schnell ich konnte. Irgendjemand stand vor der Kirchentür herum, doch ich nahm nur einen verschmommenen Schemen wahr. Alles was zählte war, so schnell wie möglich zu laufen und an mein Ziel zu gelangen. Ich glaube für einen Außenstehenden war das ganze ziemlich witzig zu beobachten. Plötzlich zerbrach mein Weltbild und die Flamme meiner Hoffnung drohte auszugehen: die Tür, die ich verwenden wollte, war geschlossen. Verzweifelt rannte ich den ganzen Weg zurück und rund herum. Zum Glück war die andere Tür offen. Weiter ins Detail möchte ich an dieser Stelle nicht gehen, doch dann trat ich wieder in den Vorraum der Kirche und traf auf ein paar Ministranten, die gerade das verhüllte Kreuz trugen. Einer sprach mich an und fragte, was los sei. Meine Antwort war: "Ich erklärs dir später..." und nach einem kurzen Zögern habe ich hinzugefügt "Wir Deppen haben ein Saufspiel gespielt". Ich war mir nicht sicher, ob es sich überhaupt noch auszahlen würde, erneut in die Kirche zu gehen, doch als die Ministranten feierlich einmarschierten, bin ich einfach unauffällig mit etwas Abstand hinter ihnen gegangen und abgebogen, um zu meinem Platz zu gelangen. Im weiteren Verlauf beschlossen immer wieder manche meiner Freunde, dass auch sie einen gewissen Raum aufsuchen wollten und es entwickelte sich ein kollektives Aufsuchen des WCs. Leider bin ich nicht darauf gekommen, bis zur Kreuzanbetung durchzuhalten und dann unauffällig zu verschwinden, wenn sowieso alle ihre Sitzreihen verlassen. Auf jeden Fall war ich bei weitem nicht die einzige, die die Messe fluchtartig verlassen hat... Je mehr Leute verschwanden und wieder auftauchten, desto unangenehmer wurde das ganze und desto mehr Leute sahen uns verwundert an. Nach der Messe konnten wir immerhin etlichen Bekannten von uns erklären, was los war und hatten somit ein interessantes Gesprächsthema.
Fazit: Wir sind soooo doof! Und Wasser ist fies... ich sollte seltener Wasser trinken!
Den Abend haben wir dann noch chillig mit einem Märchenbuch ausklingen lassen. Das kann auch relativ witzig sein, wenn man die Märchen spontan ausspielt und nachher nochmal analysiert und bespricht. Vorallem wenn hauptsächlich Jungs in die Rolle der hübschen Prinzessin schlüpfen usw. Teilweise waren wir zu wenig Leute, um ein Märchen auszuspielen, deswegen war ich einmal 4 Leute zugleich und die haben dann miteinander geredet
Ja das waren die wesentlichen Teile von meinem Karfreitag und ich fürchte zu Karsamstag "muss" ich bedauerlicherweise auch noch einen Post machen
with a lovely greet
L.Shihit
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