Ich habe vergessen, mir die Sachen von zu Hause mitzunehmen, die ich beim Nightwishkonzert anziehen wollte! Ich wollte das auch mal als Gelegenheit nutzen, einen der Lippenstifte zu tragen, die ich nie trage. Auch die habe ich einfach bei meinen Eltern liegen lassen. Es bleiben wohl also auch die Lippenstifte, die ich nie trage... Naja, macht ja nichts. Ich habe bestimmt jeden davon schon einmal getragen also ist es nicht so schlimm. Außerdem kann ich ja einfach einen der Lippenstifte tragen, die ich hier habe. Ist ja nicht so als würde ich die häufig tragen...
13.9.2014
Hey!
Bald geht mein Studium ja wieder richtig los, aber in der Übergangsphase
verbringe ich dadurch auch wieder mehr Zeit, mit meinem anderen
Rechner. Da hatte ich erstmal Probleme mit Skype, sodass ich es neu
installieren musste und danach Probleme mit PulseAudio, wodurch ich beim
Skypen weder Ton hören noch erzeugen kann. Also ich kann schon
weiterhin Ton erzeugen, aber die angerufene Person hört ihn eben nicht.
Jedenfalls kann ich zumindest wieder Skype öffnen, das ist doch auch
schon etwas. Unter Windows funktioniert alles so wie es soll, aber es
ist eben lästig, wenn man extra das Betriebssystem wechseln muss, um mit
jemandem sprechen zu können. Natürlich könnte ich auch von Anfang an
Windows verwenden, aber es handelt sich eben um einen älteren Rechner,
bei dem man sehr viel Geduld braucht. Eigentlich brauche ich kaum
Geduld, wenn ich ihn unter Lubuntu starte und dann einfach ein paar
Videos anschaue und chatte. Das ist eben das, was ich mit Computern
hauptsächlich mache. Es dauert allerdings eine gefühlte Ewigkeit, bis
mein Rechner hochgefahren und einsatzbereit ist, wenn ich Windows
verwende. Zum Teil bin ich ja auch selbst daran Schuld, weil noch immer
Skype im Autostart ist und man bei alten Rechnern eben lieber nichts im
Autostart haben sollte, aber ich möchte ja auch, dass Skype im Autostart
ist... Ich bin es so gewohnt, dass ich Skype nicht extra öffnen muss.
Mir fällt gerade auf, dass es sogar einen ganz alten Blogpost von mir
gibt, in dem die technischen Daten dieses zeitraubenden Geräts stehen
(http://ladyshihita.blogspot.co.at/2015/08/warum-mein-pc-so-hust-toll-ist.html/). Der Post ist
wirklich schon richtig alt... Und der Rechner war ja auch schon kein
großartiger Rechner, als ich ihn erhalten habe. Also ihr versteht
zumindest sicher, dass es immer mühsam ist, zwischen 2 so ungleichen PCs
hin und her zu wechseln. Ich wollte gar nicht darüber schreiben, finde
aber, dass ich auch ruhig dabei bleiben könnte, jeden Post mit einem
technischen Problem zu beginnen. Wenn mir kein neues Problem einfällt,
kann ich am Anfang eines Posts ja auch schreiben, dass etwas bestimmtes
noch immer nicht funktioniert. Oder ich kann schreiben, dass es jetzt
funktioniert und entweder darauf eingehen warum oder mich darüber
beklagen, dass ich gerade gar nichts habe, worüber ich mich beklagen
kann, wodurch ich all meine Leser verlieren werde. Und wie soll ich ohne
meine Leser nur mein tägliches Brot verdienen? Nun, eigentlich tragen
meine Leser überhaupt nichts zur Verbesserung meiner finanziellen
Situation bei, aber das ist nicht so schlimm, weil Brot ja auch nicht so
besonders teuer ist. Ich muss trotzdem in nächster Zeit mal neues
kaufen. Ich besitze übrigens keine eigene Brotschneidemaschine, wodurch
ich immer vorgeschnittenes Brot kaufe, seit mir einmal fast ein ganzer
Laib Brot hart geworden ist. Also es war nur fast ein ganzer Laib, aber
er ist ganz hart geworden, sodass man ihn nur noch als Waffe benutzen
konnte. An sich finde ich sogar, dass hart gewordenes Brot cooles
Knabberzeug ist, aber da der ganze Laib hart war, konnte man sich gar
keine essbare Portion davon abschneiden. Sonst fällt ja eher hin und
wieder mal eine einzelne Scheibe hartes Brot an -zumindest kenne ich das
von zu Hause so. Jedenfalls ist es derzeit für mich praktischer, das
Brot im Tiefkühler aufzubewahren und immer so viele Scheiben aufzutauen,
wie ich essen möchte.
An dieser Stelle möchte ich euch einen Blog empfehlen, der vor
kurzem eröffnet wurde. Es geht um Pokemon und die wunderbare Elisabeth,
die treuen Lesern schon bekannt sein könnte, spielt dort ebenfalls eine
Rolle. Es lohnt sich auf jeden Fall, zumindest einen kurzen Blick auf
den Blog zu werfen, weil jeder Pokemon mag und weil er gut geschrieben
ist. Vielleicht ist nicht jeder Post vollkommen spektakulär, aber
insgesamt ist der Blog doch unterhaltsam. Zumindest kenne ich den
Verfasser gut genug, um den Blog schon jetzt gut einstufen zu können. In
3 Worten würde ich ihn vermutlich so beschreiben: witzig, aktiv,
Pokemon. Hier kommt dann mal endlich der Link: http://deruspielt.blogspot.co.at/
Ich glaube jetzt werde ich erst einmal kurz den letzten Mädelsabend
beschreiben, an dem ich teilgenommen habe. Den Anfang wollte ich
großteils verpassen, weil der erste Programmpunkt Austria's next
Topmodel war, was mich nun wirklich nicht anspricht... Allerdings dachte
ich dabei nicht daran, dass die anderen auch einen Schokobrunnen
erwähnt hatten und ich somit auch das meiste davon verpassen könnte. Zum
Glück waren noch ausreichend Weintrauben vorhanden, um mich zufrieden
zu stellen, die ich in die verbleibende Schokolade tauchen konnte. Es
hätte sich vielleicht trotzdem gelohnt, etwas früher zu kommen, aber so
war es zumindest so, dass ich auch etwas vom Schokobrunnen hatte, mich
aber nicht hoffnungslos überfressen habe. Der Rest von Austria's Next
Topmodel verging jedenfalls relativ schnell. Wir stellten dabei fest,
dass wir über die teilnehmenden Männer -mit einer Ausnahme- ähnliche
Meinungen hatten. Natürlich stellte sich dabei wieder heraus, dass
Judith einfach keine Ahnung von Männern hat. Naja, ich war eigentlich
etwas überrascht davon, weil es normalerweise schon so ist, dass in so
einer Runde mehrere dabei sind, die meiner Ansicht nach einen sehr
komischen Männergeschmack haben. Im Normalfall ist es ja eher so, dass
ein Mann, den eine von uns als attraktiv einstufen würde, von den
meisten anderen als auffallend unattraktiv bezeichnet werden würde. Wie
auch immer. Oh, übrigens hat Elisabeth auch Connections zu 2 männlichen
Teilnehmern (es sind die Cousins einer Freundin), wodurch wir auch davon
sprachen, dass Elisabeth ja bestimmt für Judith die Handynummer der
Models beschaffen könnte, das sie so ansprechend fand. Nach der Sendung
folgten ziemlich normale Gespräche, wie man sie eben immer wieder führt.
Ein kurzer Austausch darüber, was in den letzten Tagen oder Wochen
passiert ist eben. Ich hatte auch 2 Gesichtsmasken dabei (die jeweils
für 2 Personen ausgereicht hätten), aber darauf hatte niemand Lust,
wodurch sie noch immer bei mir zu Hause herumliegen. Alleine werde ich
die auch nicht verwenden, aber irgendwann werden wir ja wieder einen
Mädelsabend machen, bei dem es zur Stimmung passt, Gesichtsmasken zu
verwenden, die nach Früchten riechen. Jedenfalls kamen die Nagellacke,
die ich mitgebracht hatte, dann noch zum Einsatz. Besonders motiviert
waren wir dafür auch nicht. Antonia sprang auf und rannte davon so
schnell sie konnte, als wir sie fragten, ob sie auch Lust auf lackierte
Nägel hat. Sie kam auch später nicht wieder, was bestimmt noch immer an
der abschreckenden Drohung lag, dass Judith die Lackierarbeiten
übernehmen könnte. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass es nichts damit
zu tun hatte, dass sie am nächsten Tag früh aufstehen wollte und deshalb
lieber ihre Zeit zu Hause im Bett verbrachte. Im Endeffekt ließen nur
Vera und ich die Bemalungsprozedur über uns ergehen. Danach verlas Vera 2
Artikel aus einer Frauenzeitschrift, die durchaus unterhaltsam
waren. Ich hätte mir die Zeitschrift deshalb nicht gekauft und sie waren
auch eher dadurch unterhaltsam, dass sie aus aus der Zeitschrift
vorgelesen hat. Der Abend plätscherte noch ein bisschen vor sich hin und
wurde schließlich auf unerwartete Art und Weise richtig spannend. Das
Problem dabei ist, dass ich davon nicht großartig berichten kann. Damit
meine ich in dem Fall gar nicht so sehr, dass so viele witzige Sachen
passiert sind, die in aufgeschriebener Form nicht mehr so witzig sind,
weil man eben dabei gewesen sein muss. Zumindest denke ich, dass schon
auch ein paar Momente auch interessant zu lesen wären, wenn ich sie
aufschreiben würde. Das Problem daran ist, dass es eben nichts war, das
man hier aufschreiben oder in anderer Form veröffentlichen sollte. Ich
wollte trotzdem kurz über den Abend schreiben, um dann eben am Ende auch
zu betonen, dass es eigentlich viel in meinem Leben gibt, das nicht
unbedingt für jeden Menschen gedacht ist, der meinen Blog zufällig
aufruft. Ich meine, ich erzähle insgesamt im Internet so viel über mein Leben,
dass man das vielleicht manchmal vergisst. Dass ich zwar in LPs oder auf
meinem Blog über alles mögliche schreibe, aber dass da noch viel mehr
ist, das mein Leben ausmacht oder das einen lustigen Abend ausmachen
kann. Es gibt so viele ernste, stille, traurige, romantische, glückliche
und facettenreiche Momente, von denen ich nicht erzählen würde. Damit
meine ich jetzt keine Momente, von denen ich nicht erzählen würde, weil
es sich nie ergibt oder weil sie nicht besonders genug sind, um darüber
zu schreiben, sondern eben tatsächlich Ereignisse, die mir einfach zu
privat wären. Eigentlich hat jeder doch soetwas und das ist doch auch
schön so. Es ist eben etwas ganz anderes, ob man etwas vor ein paar
Freunden erzählen würde oder ob man die Information im Internet
verbreitet... Irgendwie bin ich gerade zu ernst. Also eigentlich hoffe
ich doch, dass ihr durch meine Beschreibung ganz neugierig seid und
wissen wollt, was wir an dem besagten Abend noch besprochen haben. Ich
kann euch jedenfalls garantieren, dass ich nicht nur schreibe, dass es
spannend war, obwohl da einfach überhaupt nichts passiert ist. Elisabeth
kann das bestätigen. Sie bestätigt aber vermutlich auch, dass es nicht
so sinnvoll wäre, genauer darauf einzugehen, worüber wir gesprochen
haben. Andererseits besteht immer auch das Risiko, wenn man soetwas
nicht erzählt, dass es dadurch so wirkt, als wäre etwas richtig
bedenkliches passiert. Ich fürchte, dass ich das besagte Risiko jetzt
einfach in Kauf nehmen muss.
Ich hab dich so gern. Oh, das wollte ich natürlich nicht hierhin
schreiben, sondern in einen Chat. Eigentlich hätte ich es auch gar nicht
hierhin geschrieben, aber das ist mir eingefallen, als ich überlegt
habe, wie ich weiterschreiben möchte. Das fasse ich mal als Zeichen auf,
dass ich eigentlich schon wo anders mit meinen Gedanken bin und somit
vielleicht eh nichts mehr zum oberen Thema zu sagen habe. Ich habe
sozusagen nichts zu sagen, außer, dass ich nichts mehr darüber sagen
möchte, warum ich zu dem Abend sonst nichts gesagt habe. Dann könnte ich
jetzt ja mal zumindest etwas über ein Spiel schreiben, das ich auf der
Gamescom gespielt habe. Ich hoffe euch ist klar, dass ihr meinen Blog
nicht als Informationsplattform über soetwas sehen solltet, weil ihr
dann ja ziemlich enttäuscht wärt, dass die Aufarbeitung von so lange
zurückliegenden Ereignissen so lange dauert. Wenn man so 2 Monate
braucht, um einmal etwas darüber zu schreiben, handelt es sich eben um
keine sinnvollen News mehr. Hier kommt jedenfalls mein Bericht über das
Spiel, mit dem ich auf der Gamescom am meisten Zeit verbracht habe (wenn
man nicht von Wartezeit in Schlangen sondern von tatsächlicher
Spielzeit spricht). Im Grunde ist es ja eher eine persönliche
Geschichte, wie der erste Kontakt damit verlaufen ist und keine richtige
Review oder etwas in der Art. Wenn ich später über noch mehr Spiele
schreibe, die ich ausprobiert habe, dann wird das vermutlich auch in
ähnlicher Form sein.
Unclaimed World
Da mein Freund sich ein Starcraft 2 Spiel ansehen wollte, beschloss ich,
die Hallen der Gamescom auf eigene Faust zu erkunden. Obwohl ich an
sich nichts dagegen hatte, mit ihm gemeinsam ein bisschen sc2 zu
schauen, hatte keine Lust, mir alle Show Matches anzusehen. Da wir uns
ohnehin schon in Halle 10 befanden, war offensichtlich, was ich tun
würde: Nach kleinen, viel versprechenden Spielen suchen. Ich schlenderte
durch die Halle, die voller kleiner, ansprechender Stände war. Genau
wie bei den anderen Malen, in der ich in dieser Halle meine Zeit
verbracht hatte, hatte ich das Gefühl, dass es hier leicht wäre, ein
besonders interessantes Spiel einfach zu übersehen. Irgendwie wurde ich
aber darauf aufmerksam, dass bei Unclaimed World gerade ein Platz frei
war. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich im Rahmen dieser
Erkundungstour zuerst ein anderes Spiel testete oder nicht, aber falls
ich das tat, dann dauerte es jedenfalls nicht lange. Die Leute am Stand
erklärten mir auf Englisch, um was für eine Art von Spiel es handelt
und ermunterten mich, es einfach mal auszuprobieren. Das tat sich dann
auch. Es geht darum, mit einer kleinen Gruppe Menschen auf einem
unbekannten Planeten zu überleben. Dabei gibt man nicht den einzelnen
Leuten Aufträge, sondern man vergibt sie allgemein und wartet ab, wann
sie welcher Charakter der Gruppe übernimmt. Dadurch muss man nicht
selbst darauf achten, was welches Mitglied der Gruppe besonders gut
kann. Man kann für die Aufgaben natürlich Prioritäten vergeben, sodass
zuerst die wichtigen Dinge erledigt werden. Je nach Aufgabe dauert es
unterschiedlich lange, bis sie erledigt ist. Am Anfang ist es erstmal
wichtig, relativ viel Zeug zu sammeln, weil man vieles ja erst mit dem
Zeug machen kann. Die Karte besteht eben aus vielen kleinen Feldern und
in jedem Feld kann man Sachen sammeln gehen. Man kann natürlich auch
patrouillieren und alles Mögliche auf den einzelnen Feldern machen oder
viele Felder auf einmal markieren und anordnen, dass dort überall Zeug
gesammelt werden soll. Sobald einer der Menschen Lust oder Zeit hat,
geht er dann eben dorthin und sammelt das Zeug ein. Man kann ganz
klassische Sachen machen wie einen Unterschlupf bauen und jagen usw.
Alles, das man eben erwarten würde. Zum Teil wird man auch angegriffen
und man hatte auch immer wieder so kleine Missionsziele oder etwas in
der Art. Da stand eben zum Beispiel, dass ich bald das Nest suchen
sollte, aus dem die angreifenden Kreaturen immer kommen, um die zu
vernichten. Da dachte ich allerdings, dass ich noch viel wichtigere
Sachen zu tun hätte und erstmal besser mit dem Spiel zurecht kommen
sollte. Ich wusste zum Beispiel gar nicht von Anfang an, wo man die
Prioritäten vergeben kann, wodurch es eine Weile dauerte, bis an
wirklich sinnvollem gearbeitet wurde. Wobei es ja auch gut war, dass ich
am Anfang so viel Zeug gesammelt hatte, weil man damit eben schon einen
Unterschlupf bauen konnte... Irgendwann werden die Menschen ja eben
auch hungrig und erschöpft und ich hielt es mal für sinnvoll, solche
grundsätzlichen Probleme in Angriff zu nehmen anstatt erst irgendwann,
wenn sie gar nicht mehr können, zu versuchen, etwas Essbares oder einen
Unterschlupf aufzutreiben. Die Zeit vergeht Ingame übrigens sehr
langsam. Das war mir beim Spielen gar nicht so sehr bewusst oder es
störte mich zumindest nicht. Nach einer Zeit hatte ich das Gefühl, jetzt
schon etwas länger gespielt zu haben, als ich andere Spiele auf der
Messe gespielt hatte, stellte allerdings fest, dass sich auf dem zweiten
Platz neben mir niemand befand, sodass ich mich wieder meinen kleinen
Menschlein zuwandte. Ich hätte an dem Punkt eben aufgehört zu spielen,
wenn hinter mir jemand darauf gewartet hätte, das Spiel auch testen zu
können, aber da dies nicht der Fall war, beschäftigte ich mich weiter
damit. Als der erste Morgen anbrach, setzte ich mal das Headset ab und
dachte noch immer, dass ich nicht lange genug gespielt hatte, um das
Spiel wirklich gut einschätzen zu können, aber dass ich erstmal genug
davon hatte. Die Entwickler fragten mich daraufhin, wie ich das Spiel
denn fand und ob ich es kaufen werde. Sie wirkten ganz begeistert von
mir, was mich ein bisschen irritierte, aber mir wurde dann auch
mitgeteilt, dass ich gerade eine Stunde lang Unclaimed World gespielt
hatte. Also ich verstehe schon, dass sie sich darüber freuen, wenn
jemand so lange sitzen bleibt und sich so lange mit dem Spiel
beschäftigt, aber mir war eben überhaupt nicht bewusst, dass ich so viel
Zeit damit verbracht hatte. Gut, dass sie das gesagt haben, bevor ich
gesagt habe, dass man nach so kurzer Zeit noch nicht so gut abschätzen
kann, wie gut einem das Spiel wirklich gefällt. Ich war jedenfalls voll
geflasht davon, dass so wohl so viel Zeit vergangen war ohne dass ich
das bemerkt hatte. Ich denke, dass man mit Unclaimed World wirklich viel
Zeit verbringen kann, aber ich glaube nicht, dass ich es kaufen werde.
Auf keinen Fall in nächster Zeit. Derzeit ist es ein Early Access
Titel und ich möchte einfach kein unfertiges Spiel kaufen. Also an sich
würde ich sagen, dass es schon wie ein netter Zeitvertreib aussah, aber
ich würde jetzt nicht sagen, dass es bestimmt eines der besten Spiele in
dem Genre wird. Ich meine, das muss man einfach länger testen, um zu
wissen, wie es mit der Langzeitmotivation aussieht. Danach suchte ich
jedenfalls wieder meinen Freund, der etwas verwundert darüber war, mich
schon wieder zu sehen und der auch nicht das Gefühl hatte, dass ich
schon eine Stunde lang unterwegs gewesen war. Ein Blick auf die Uhr
zeigte uns aber, dass wohl tatsächlich so viel Zeit vergangen war. So
war das.
with a lovely greet
L.Shihit
Der vermutlich weltweit 2. Blog über Schminke und PC-Zeugs. Hier werden die Interessen von Männern und Frauen vereinigt und in (hoffentlich) witzigen Anekdoten wiedergegeben. Der Blog hat keine eindeutige Zielgruppe und ich bin auf keinem meiner 2 Hauptthemen wirklich kompetent, aber genau das wird den Charme meines Blogs ausmachen. Außerdem wird ihn sowieso niemand lesen, weil ich keine Zielgruppe habe.
Posts mit dem Label Mädelsabend werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Montag, 7. Dezember 2015
Ein bisschen dies, ein bisschen das
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Unclaimed world
Mittwoch, 25. November 2015
Make-up Gefasel am Mädelsabend
Letztens habe ich auf einer Party ein No-Make-up Make-up getragen. Also ich habe ein bisschen Concealer verwendet, meine Augenbrauen nachgemalt und ein ganz dezentes Lippenprodukt benutzt und den anderen ist tatsächlich nicht aufgefallen, dass ich geschminkt sein könnte. Ich habe Elisabeth sogar extra darauf angesprochen am Ende des Abends. Eigentlich bin ich nur auf die Idee gekommen, mich derartig zu schminken, weil ich irgendwie motiviert war, mich zu schminken, aber keine Mascara benutzen wollte, weil ich mich sonst extra abschminken müsste. Also ich habe auch schon an Tagen darauf verzichtet, mich abzuschminken, an denen ich Mascara getragen habe, aber die Wimperntusche verschmiert dann meistens überall hin undso, das ist unschön.
8.2.2013
Hey!
Die meisten von euch wissen ja schon ungefähr, wie ein Mädelsabend bei uns abläuft. Also entweder durch andere Blogposts von mir oder weil ihr meistens selbst dabei seid. Diesmal war es etwas anders, weil wir uns etwas vorgenommen hatten. Alex hat mich nämlich auf meinem Blog das Wort "Concealer" gelesen und mich gefragt, was das ist. Da auch Elisabeth und Theresa keine Ahnung hatten, habe ich beschlossen, eine allgemeine Einführung über Schminke zu machen.
Deswegen musste ich erstmal meine wichtigsten Schminkutensilien zusammenpacken. Ich quetschte so viel ich konnte in meinen großen rosa Schminkkoffer. Er war sehr schwer und ich musste ihn mit beiden Händen tragen, weil es sonst unmöglich gewesen wäre, ihn ans Ziel zu schleppen. Deshalb kam ich etwas später als die meisten anderen. Sie unterhielten sich locker und spielten ein Spiel, als ich den Raum betrat. Da ich sie mit ernster Miene ansah, verstummten sie. Eindrucksvoll knallte ich meinen gigantischen Schminkkoffer auf die Tischplatte und öffnete ihn. Dann teilte ich Begriffserkärungszettel aus, die die anderen auswendig lernen mussten. In der Zwischenzeit fing ich an, meine Sachen im ganzen Wohnzimmer zu verteilen. Ich prüfte die anderen ab. Erst als sie alle Definitionen in- und auswendig wussten, hörte ich auf. Dann begann der praktische Teil. Viele verschiedene Looks machte ich zuerst auf meinem Gesicht vor, doch dann fingen wir an, uns Opfer auszusuchen. Jemand sagte zum Beispiel "Hey, die Elisabeth ist noch ungeschminkt!" und schon stürzten wir uns auf sie. Der übliche Ablauf dabei war in etwa so: Ein paar von uns dienten nur als Stilberater, andere beteiligten sich aktiv am Make-up. Irgendjemand äußerte eine Idee, ein anderer setzte sie um, der nächste kritisierte das Ergebnis, wieder ein anderer versuchte es zu verbessern und schließlich schminkten wir es wieder ab und eine andere Idee setzte sich durch. Also ganz simpel.
Ich habe noch nie an einem Tag so viel über Schminke geredet. Ich verteilte wirklich sehr viele Tipps und manche Leute waren sogar dankbar für meine Ratschläge. Die meisten waren verwundert, dass ich so viel über Make-up weiß, weil ich mich ja nicht sonderlich oft schminke. Anfangs hatte ich zwar oft das Gefühl, dass ich die anderen zwangsbeglücke, aber so schlimm war es dann doch nicht.
Jetzt möchte ich noch kurz von dem größten Rückschlag des Abends reden: Das Projekt Alex. Es war ein Geheimprojekt. Deshalb versteckten und verschanzten wir uns dafür im Badezimmer. Sie wollte, dass ich ihr zeige, wie man mit Concealer, Puder, Foundation und ähnlichen Produkten umgeht. Das erste Problem war, dass mein Concealer viel zu dunkel für ihre Haut war. Das wollte ich durch zu helle Foundation und farblich passendes Puder ausgleichen. Es gelang mir schließlich, alle Härchen in ihrem Gesicht ideal zur Geltung zu bringen. Vorher hat Alex von den meisten dieser Haare überhaupt nichts gewusst. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde klar, dass es das beste wäre, Alex wieder abzuschminken. Wir versuchten noch, nur Hautunreinheiten abzudecken, aber hatten auch in diesem Bereich nur mäßigen Erfolg.
Später wollten alle gemeinsam drinnen Alex noch etwas Schminke verpassen, aber auch hier fanden wir nur wenige Produkte, die zu ihr passten. Schließlich mussten wir uns eingestehen, dass sie ungeschminkt am hübschesten aussieht.
Nun zu etwas erfreulichem: Theresa fand heraus, dass sie eigentlich relativ gut darin ist, sich zu schminken. Bisher hat sie sich nicht wirklich getraut, das auszuprobieren, aber sie kann sich jetzt einen schönen Lidstrich ziehen und weiß auch wie man ein dezentes, einfaches AMU (Augenmakeup) schminkt.
Interessanterweise haben wir uns überhaupt keinen Mädchenfilm angeschaut, weil wir zuerst beschäftigt waren und danach die Technik versagt hat. Um genau zu sein war das Internet einfach zu langsam und dann haben wir beschlossen, dass es schon spät genug ist, um nach Hause zu gehen. Den Film können wir uns ja noch ein anderes Mal anschauen.
Recht viel mehr kann ich eigentlich über den Abend gar nicht schreiben... Ich war bei einigen Produkten auf jeden Fall froh, dass sie mal wieder benutzt wurden. Leer geworden ist leider nichts, aber immerhin sind die Gebrauchsspuren teilweise etwas stärker als zuvor.
Alex hat mich beauftragt, nach guten Abdecksachen zu googeln. Dabei habe ich jetzt etwas gefunden, dass ich mir vielleicht besorgen werde, denn der Maybelline Jade Everfresh Concealer soll sehr gut gegen Augenringe helfen. Alex hat allerdings keine Augenringe und wird mit dem Tipp wahrscheinlich nicht viel anfangen können. Ich bin auch auf eine andere Information gefunden, die Alex nicht im geringsten weiterhelfen wird: Ein paar Leute verwenden genau die Camouflage, sie bereits hat und sind zufrieden damit!
Dann habe ich ganz viele wirklich extrem teure Sachen gelesen, die helfen sollen... Die Sachen von Avene sollen auch sehr gut sein, aber auch da kostet das meiste etwa 20€. Eine hat aber gesagt, sie hat denen eine Mail geschickt und Proben zugeschickt bekommen, also da wüsste man zumindest, ob man mit den Produkten zufrieden ist. Dann gibt es von Loreal das Ideal Balance Makeup, das finden die meisten gut, aber es kostet noch immer 10€. Deswegen habe ich weitergesucht... Angeblich ist das "Manhattan Powder Mat Makeup" sehr gut, das deckt Pickel ab und man sieht trotzdem nicht wirklich geschminkt aus. Das kostet bei dm ca. 4€. Der Concealer von Maybeline soll auch relativ gut und trotzdem leistbar sein. Ich hoffe die letzten beiden Sachen passen wirklich zu deinem Hauttyp und helfen so gut wie im Internet beschrieben xD
Musikupdate: Ich dachte eigentlich, dass ich mit W schon fertig bin und zu V übergehen kann, doch unter W hatte ich auch noch Wagner. Natürlich habe ich eine ganze mehrteilige Oper auf meinem PC, weil ich das Niebelungenlied mag. Wenn man Musicals und Opern so direkt vergleicht, kann man den wesentlichsten Unterschied dieser Musikgattungen so zusammenfassen: In einem Musical gibt es ein paar Textpassagen, die man beim ersten Mal anhören leider nicht auf Anhieb versteht; in einer Oper gibt es beim ersten Mal anhören vielleicht sogar ein paar Textpassagen, die man auf Anhieb versteht.
Als ich so ca. 8-10 Jahre alt war, hat sich mein Vater ein paar Mal mit mir und meinem Bruder Siegfried angehört. Interessanterweise verstehe ich die ensprechenden Texte noch immer sehr gut. Sogar, wenn ich nebenbei ein Buch lese, höre ich im Hintergrund immer wieder ganze Sätze, die vollkommen klar verständlich sind. Wenn ich mir die Walküre oder die Götterdämmerung anhöre, muss ich mich allerdings wirklich konzentrieren, um etwas zu verstehen. Es ist beinahe unmöglich, der ganzen Handlung zu folgen. Deshalb höre ich diese CDs wirklich nur als Hintergrundmusik. Mein Vater ist auf jeden Fall immer erstaunt und erfreut, wenn er Wagnermusik aus meinem Zimmer hört. Ich glaube, wenn er den eigentlichen Grund für meine Musikwahl wüsste, wäre er schon etwas enttäuscht. Während ich diesen Post geschrieben habe, ist er sogar begeistert mit dem Buch "Wagners Ring" in meinem Zimmer aufgetaucht und hat mich gefragt, ob ich schon alle Motive rausgehört habe. Dann hat er mir die 10 Hauptmotive gezeigt. Schließlich hat er mir gestanden, dass er nicht das ganze Buch gelesen hat, sondern nur die Hälfte. Das Buch habe ich noch nie zuvor gesehen, dafür wusste ich eigentlich schon von der Existenz von 5-10 anderen Büchern, die irgendwie mit dieser Wagneroper zu tun haben. Wie dem auch sei, ich habe schon die Walküre, Siegfried und die ersten beiden CDs von der Götterdämmerung hinter mir. Fehlen also nur noch 2 CDs, dann kann ich wirklich mit V anfangen.
with a lovely greet
L.Shihit
8.2.2013
Hey!
Die meisten von euch wissen ja schon ungefähr, wie ein Mädelsabend bei uns abläuft. Also entweder durch andere Blogposts von mir oder weil ihr meistens selbst dabei seid. Diesmal war es etwas anders, weil wir uns etwas vorgenommen hatten. Alex hat mich nämlich auf meinem Blog das Wort "Concealer" gelesen und mich gefragt, was das ist. Da auch Elisabeth und Theresa keine Ahnung hatten, habe ich beschlossen, eine allgemeine Einführung über Schminke zu machen.
Deswegen musste ich erstmal meine wichtigsten Schminkutensilien zusammenpacken. Ich quetschte so viel ich konnte in meinen großen rosa Schminkkoffer. Er war sehr schwer und ich musste ihn mit beiden Händen tragen, weil es sonst unmöglich gewesen wäre, ihn ans Ziel zu schleppen. Deshalb kam ich etwas später als die meisten anderen. Sie unterhielten sich locker und spielten ein Spiel, als ich den Raum betrat. Da ich sie mit ernster Miene ansah, verstummten sie. Eindrucksvoll knallte ich meinen gigantischen Schminkkoffer auf die Tischplatte und öffnete ihn. Dann teilte ich Begriffserkärungszettel aus, die die anderen auswendig lernen mussten. In der Zwischenzeit fing ich an, meine Sachen im ganzen Wohnzimmer zu verteilen. Ich prüfte die anderen ab. Erst als sie alle Definitionen in- und auswendig wussten, hörte ich auf. Dann begann der praktische Teil. Viele verschiedene Looks machte ich zuerst auf meinem Gesicht vor, doch dann fingen wir an, uns Opfer auszusuchen. Jemand sagte zum Beispiel "Hey, die Elisabeth ist noch ungeschminkt!" und schon stürzten wir uns auf sie. Der übliche Ablauf dabei war in etwa so: Ein paar von uns dienten nur als Stilberater, andere beteiligten sich aktiv am Make-up. Irgendjemand äußerte eine Idee, ein anderer setzte sie um, der nächste kritisierte das Ergebnis, wieder ein anderer versuchte es zu verbessern und schließlich schminkten wir es wieder ab und eine andere Idee setzte sich durch. Also ganz simpel.
Ich habe noch nie an einem Tag so viel über Schminke geredet. Ich verteilte wirklich sehr viele Tipps und manche Leute waren sogar dankbar für meine Ratschläge. Die meisten waren verwundert, dass ich so viel über Make-up weiß, weil ich mich ja nicht sonderlich oft schminke. Anfangs hatte ich zwar oft das Gefühl, dass ich die anderen zwangsbeglücke, aber so schlimm war es dann doch nicht.
Jetzt möchte ich noch kurz von dem größten Rückschlag des Abends reden: Das Projekt Alex. Es war ein Geheimprojekt. Deshalb versteckten und verschanzten wir uns dafür im Badezimmer. Sie wollte, dass ich ihr zeige, wie man mit Concealer, Puder, Foundation und ähnlichen Produkten umgeht. Das erste Problem war, dass mein Concealer viel zu dunkel für ihre Haut war. Das wollte ich durch zu helle Foundation und farblich passendes Puder ausgleichen. Es gelang mir schließlich, alle Härchen in ihrem Gesicht ideal zur Geltung zu bringen. Vorher hat Alex von den meisten dieser Haare überhaupt nichts gewusst. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde klar, dass es das beste wäre, Alex wieder abzuschminken. Wir versuchten noch, nur Hautunreinheiten abzudecken, aber hatten auch in diesem Bereich nur mäßigen Erfolg.
Später wollten alle gemeinsam drinnen Alex noch etwas Schminke verpassen, aber auch hier fanden wir nur wenige Produkte, die zu ihr passten. Schließlich mussten wir uns eingestehen, dass sie ungeschminkt am hübschesten aussieht.
Nun zu etwas erfreulichem: Theresa fand heraus, dass sie eigentlich relativ gut darin ist, sich zu schminken. Bisher hat sie sich nicht wirklich getraut, das auszuprobieren, aber sie kann sich jetzt einen schönen Lidstrich ziehen und weiß auch wie man ein dezentes, einfaches AMU (Augenmakeup) schminkt.
Interessanterweise haben wir uns überhaupt keinen Mädchenfilm angeschaut, weil wir zuerst beschäftigt waren und danach die Technik versagt hat. Um genau zu sein war das Internet einfach zu langsam und dann haben wir beschlossen, dass es schon spät genug ist, um nach Hause zu gehen. Den Film können wir uns ja noch ein anderes Mal anschauen.
Recht viel mehr kann ich eigentlich über den Abend gar nicht schreiben... Ich war bei einigen Produkten auf jeden Fall froh, dass sie mal wieder benutzt wurden. Leer geworden ist leider nichts, aber immerhin sind die Gebrauchsspuren teilweise etwas stärker als zuvor.
Alex hat mich beauftragt, nach guten Abdecksachen zu googeln. Dabei habe ich jetzt etwas gefunden, dass ich mir vielleicht besorgen werde, denn der Maybelline Jade Everfresh Concealer soll sehr gut gegen Augenringe helfen. Alex hat allerdings keine Augenringe und wird mit dem Tipp wahrscheinlich nicht viel anfangen können. Ich bin auch auf eine andere Information gefunden, die Alex nicht im geringsten weiterhelfen wird: Ein paar Leute verwenden genau die Camouflage, sie bereits hat und sind zufrieden damit!
Dann habe ich ganz viele wirklich extrem teure Sachen gelesen, die helfen sollen... Die Sachen von Avene sollen auch sehr gut sein, aber auch da kostet das meiste etwa 20€. Eine hat aber gesagt, sie hat denen eine Mail geschickt und Proben zugeschickt bekommen, also da wüsste man zumindest, ob man mit den Produkten zufrieden ist. Dann gibt es von Loreal das Ideal Balance Makeup, das finden die meisten gut, aber es kostet noch immer 10€. Deswegen habe ich weitergesucht... Angeblich ist das "Manhattan Powder Mat Makeup" sehr gut, das deckt Pickel ab und man sieht trotzdem nicht wirklich geschminkt aus. Das kostet bei dm ca. 4€. Der Concealer von Maybeline soll auch relativ gut und trotzdem leistbar sein. Ich hoffe die letzten beiden Sachen passen wirklich zu deinem Hauttyp und helfen so gut wie im Internet beschrieben xD
Musikupdate: Ich dachte eigentlich, dass ich mit W schon fertig bin und zu V übergehen kann, doch unter W hatte ich auch noch Wagner. Natürlich habe ich eine ganze mehrteilige Oper auf meinem PC, weil ich das Niebelungenlied mag. Wenn man Musicals und Opern so direkt vergleicht, kann man den wesentlichsten Unterschied dieser Musikgattungen so zusammenfassen: In einem Musical gibt es ein paar Textpassagen, die man beim ersten Mal anhören leider nicht auf Anhieb versteht; in einer Oper gibt es beim ersten Mal anhören vielleicht sogar ein paar Textpassagen, die man auf Anhieb versteht.
Als ich so ca. 8-10 Jahre alt war, hat sich mein Vater ein paar Mal mit mir und meinem Bruder Siegfried angehört. Interessanterweise verstehe ich die ensprechenden Texte noch immer sehr gut. Sogar, wenn ich nebenbei ein Buch lese, höre ich im Hintergrund immer wieder ganze Sätze, die vollkommen klar verständlich sind. Wenn ich mir die Walküre oder die Götterdämmerung anhöre, muss ich mich allerdings wirklich konzentrieren, um etwas zu verstehen. Es ist beinahe unmöglich, der ganzen Handlung zu folgen. Deshalb höre ich diese CDs wirklich nur als Hintergrundmusik. Mein Vater ist auf jeden Fall immer erstaunt und erfreut, wenn er Wagnermusik aus meinem Zimmer hört. Ich glaube, wenn er den eigentlichen Grund für meine Musikwahl wüsste, wäre er schon etwas enttäuscht. Während ich diesen Post geschrieben habe, ist er sogar begeistert mit dem Buch "Wagners Ring" in meinem Zimmer aufgetaucht und hat mich gefragt, ob ich schon alle Motive rausgehört habe. Dann hat er mir die 10 Hauptmotive gezeigt. Schließlich hat er mir gestanden, dass er nicht das ganze Buch gelesen hat, sondern nur die Hälfte. Das Buch habe ich noch nie zuvor gesehen, dafür wusste ich eigentlich schon von der Existenz von 5-10 anderen Büchern, die irgendwie mit dieser Wagneroper zu tun haben. Wie dem auch sei, ich habe schon die Walküre, Siegfried und die ersten beiden CDs von der Götterdämmerung hinter mir. Fehlen also nur noch 2 CDs, dann kann ich wirklich mit V anfangen.
with a lovely greet
L.Shihit
Mittwoch, 18. November 2015
ein Mädelsabend
Hey!
Im folgenden Post ist ein Blog verlinkt, der nie sehr aktiv war und nach der Auflösung von Blog.de wohl nicht verloren gehen wird. Naja, kann man nichts machen. Heute haben wir im Labor den Versuch "Bioreaktor" durchgeführt. Im Biorektor befand sich jedoch nur Wasser mit einem Entschäumer. Also bei einem Experiment war es sogar nur Wasser. Der Versuch war besonders spektakulär, da der Bioreaktor begast wurde. Also ich fand es ehrlich gesagt relativ langweilig, weil wir nur warten mussten. Also richtig langweilig war mir nicht, da ich mich mit den anderen Leuten im Labor gut verstehe, aber es wäre eben auch nett, wenn man Versuche durchführen würde, die interessant sind. Wisst ihr was? Ich mache mir jetzt Kaffee. Das ist ziemlich ungewöhnlich für mich, aber ich habe irgendwie Kaffee gefunden, der mir schmeckt und vermutlich sollte ich ihn deshalb niemandem empfehlen, der wirklich gerne Kaffee trinkt. Ich hatte damals jedenfalls recht, wir haben weitere Mädelsabende veranstaltet, die alle auf meinem Blog dokumentiert wurden.
6.8.2012
Da dieser Post sich auf "Mädchenthemen" bezieht verlinke ich hier einen anderen Blogpost, den ich persönlich ziemlich interessant fand:
http://mitterau.blog.de/2012/08/06/kurzlebig-14389451/
Als ich per sms zu einem Mädelsabend eingeladen wurde, war ich nicht sonderlich überrascht. Allerdings als in einer darauf folgenden sms erwähnt wurde, ich solle Gesichtsmasken und ähnliches Mädchenzeug mitnehmen, war ich ziemlich schockiert. Beinahe hätte ich mein Handy fallengelassen. Langsam versuchte ich mich mit dem Gedanken anzufreunden, tatsächlich einem klischehaften Mädchenabend beizuwohnen, doch mir wurde dabei schwindelig. Ich empfand Übelkeit und hätte mich beinahe übergeben. Bitte versteht mich nicht falsch! Es handelt sich hierbei um meine ganz gewöhnliche Reaktion auf Überraschungen. Nachdem ich meine anfängliche Skepsis überwunden hatte, freute ich mich auf den Abend. Es klang witzig und gemütlich. Also packte ich meine -erstaunlich große- Nagellacksammlung zusammen und kramte einige Haarspangen und ähnliches hervor, falls wir Lust darauf bekommen würden, uns gegenseitig die Haare zu machen. Eigentlich eine sehr verwirrende Phrase... Wenn man jemandem eine Frisur macht, hat das nichts damit zu tun, Haare herzustellen. Aber ganz korrekt habe ich mich schon wieder nicht ausgedrückt... Ihr wisst schon was ich meine ^^
Ich traf mich also mit ein paar guten Freundinnen von mir und wir waren gut gerüstet für einen echten Mädelsabend. Wir wollten alles so richtig echt machen. Wie andere Mädchen. Die anderen waren ziemlich beeindruckt davon, wie viele Nagellacke ich mitgenommen hatte (dass ich noch ein paar zu Hause gelassen hatte verschwieg ich vorsichtshalber, um meinen Ruf nicht zu gefährden). Elisabeth war sehr motiviert und gab an, dass sie selbst keinen einzigen Nagellack besaß und schnappte sich deshalb sofort einen pinken. Sie war ziemlich entsetzt und überrascht, dass es nicht einfach war, sich die Nägel zu lackieren. Ehrlich gesagt waren alle außer Judith ziemlich unfähig. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte ich dunkelgrüne Fingernägel mit goldenen chinesischen Schriftzeichen, die ich mithilfe einer Schablone anfertigte. Normale Leute hätten wahrscheinlich einen Bruchteil der Zeit gebraucht. Ihr merkt vielleicht langsam, warum es mich überrascht hat, dass die anderen einen Mädelsabend machen wollten. Obwohl zwischendurch Verzweiflung aufkam, gab niemand von uns auf und nach mühsamer, harter Arbeit hatten wir schließlich lackierte Nägel. Danach legte jemand einen richtigen Mädchenfilm ein. Ich habe mir nicht mal den Titel gemerkt. Zwischendurch unterhielten wir uns so oft über andere Dinge, dass immer wieder jemand die bisherige Handlung wiederholen musste. Während dem Film bekam jeder von uns eine Gesichtsmaske verpasst. Fast niemand von uns hatte je Kontakt zu soetwas gehabt und wir waren schockiert und fasziniert von den Masken. Es gab zwei durchsichtige, zwei weiße für normale Haut und zwei weiße für sensible Haut. Teilweise waren überraschte Schreie zu vernehmen, als die Masken aufgetragen wurden, da sie ziemlich kalt waren, aber nach langem hin- und her und einigen Unsicherheiten, hatte jeder von uns seine Maske regelmäßig im Gesicht verteilt. Judith entpuppte sich als richtiger Maskenguru, da sie diese öfter anwendet. Wir bewunderten sie für all ihr Wissen. Jeder, der eine Frage hatte, kam zu ihr und ließ sich von ihr helfen. Sie war die einzige, die nicht zögerte und keine Komplikationen mit einer Gesichtsmaske bekam. An und für sich ist die Anwendung einer solchen Maske keineswegs schwierig. Man muss nur alles im Gesicht verteilen und lange genug einwirken lassen. Die durchsichtigen Masken konnte man anschließend abziehen. Das sah ziemlich witzig aus. Die Masken für sensible Haut brannten innerhalb von kurzer Zeit total im ganzen Gesicht. Die Maske in meinem Gesicht sollte man angeblich nach einer Weile einmassieren und vollkommen einziehen lassen. Obwohl Judith mich behandelte und sich sehr bemühte, die Creme perfekt einzumassieren, wusch ich mir anschließend das Gesicht, um die Rückstande der Maske zu entfernen. Man sah zwar nichts mehr davon, aber es fühlte sich so an als wäre genau so viel von der Maske im Gesicht wie ursprünglich . Durch die Gesichtsmasken trat sofort ein starker Placeboeffekt auf und wir machten uns noch den ganzen Abend über Komplimente für unsere Haut. Die einzige offensichtliche Veränderung hatte die Maske für sensible Haut bewirkt. Sie hatte die Haut tatsächlich sensibel gemacht und für Rötungen und Hautirritationen gesorgt. Endlich ein Produkt, das seine Versprechen einhält
Nach dem Mädchenfilm sahen wir uns Grease an. Keine Ahnung, ob das auch als Mädchenfilm zählt. Wir wollten ja einen richtig echten Mädelsabend machen. Aber da es ein Musical ist, müsste es in die Kategorie "Mädchenfilme" gehören. Wir waren ziemlich entrüstet als wir merkten, dass wir alles falsch gemacht hatten. In Grease kommt auch ein Mädelsabend vor, aber wir hatten leider keine Clubjacken, keinen Alkohol, keine Zigaretten und keine Plüschtiere da. Außerdem hatten wir eigentlich nicht vor zu lästern, sobald jemand den Raum verlässt, waren nicht gut darin, uns gegenseitig zu imitieren und niemand von uns konnte Ohrlöcher stechen. Wir waren ziemlich deprimiert, dass wir so ziemlich alles vergessen hatten, das zu einem echten Mädelsabend gehört. Wir mussten zugeben, dass wir komplett versagt hatten. Um den Schock zu verarbeiten, sahen wir uns den Film noch bis zum Schluss an. Danach sprachen wir zwar noch etwas miteinander, aber schon bald trennten sich unsere Wege und wir gingen alle nach Hause. Abgesehen von den Leuten, die von Anfang an zu Hause gewesen waren. Diese mussten nicht nach Hause gehen.
Ich bin mir nicht sicher, wie enttäuscht die anderen über unser Versagen waren, aber ich war vollkommen deprimiert und niedergeschlagen. Ich konnte erst im Morgengrauen einschlafen und war überwältigt von all den Emotionen, die dieser Abend in mir auslöste. Im Großen und Ganzen hat der Abend aber Spaß gemacht und auch wenn es "falsch" ist, werden wir wahrscheinlich wiedermal einen ähnlichen Abend veranstalten
Im folgenden Post ist ein Blog verlinkt, der nie sehr aktiv war und nach der Auflösung von Blog.de wohl nicht verloren gehen wird. Naja, kann man nichts machen. Heute haben wir im Labor den Versuch "Bioreaktor" durchgeführt. Im Biorektor befand sich jedoch nur Wasser mit einem Entschäumer. Also bei einem Experiment war es sogar nur Wasser. Der Versuch war besonders spektakulär, da der Bioreaktor begast wurde. Also ich fand es ehrlich gesagt relativ langweilig, weil wir nur warten mussten. Also richtig langweilig war mir nicht, da ich mich mit den anderen Leuten im Labor gut verstehe, aber es wäre eben auch nett, wenn man Versuche durchführen würde, die interessant sind. Wisst ihr was? Ich mache mir jetzt Kaffee. Das ist ziemlich ungewöhnlich für mich, aber ich habe irgendwie Kaffee gefunden, der mir schmeckt und vermutlich sollte ich ihn deshalb niemandem empfehlen, der wirklich gerne Kaffee trinkt. Ich hatte damals jedenfalls recht, wir haben weitere Mädelsabende veranstaltet, die alle auf meinem Blog dokumentiert wurden.
6.8.2012
Da dieser Post sich auf "Mädchenthemen" bezieht verlinke ich hier einen anderen Blogpost, den ich persönlich ziemlich interessant fand:
http://mitterau.blog.de/2012/08/06/kurzlebig-14389451/
Als ich per sms zu einem Mädelsabend eingeladen wurde, war ich nicht sonderlich überrascht. Allerdings als in einer darauf folgenden sms erwähnt wurde, ich solle Gesichtsmasken und ähnliches Mädchenzeug mitnehmen, war ich ziemlich schockiert. Beinahe hätte ich mein Handy fallengelassen. Langsam versuchte ich mich mit dem Gedanken anzufreunden, tatsächlich einem klischehaften Mädchenabend beizuwohnen, doch mir wurde dabei schwindelig. Ich empfand Übelkeit und hätte mich beinahe übergeben. Bitte versteht mich nicht falsch! Es handelt sich hierbei um meine ganz gewöhnliche Reaktion auf Überraschungen. Nachdem ich meine anfängliche Skepsis überwunden hatte, freute ich mich auf den Abend. Es klang witzig und gemütlich. Also packte ich meine -erstaunlich große- Nagellacksammlung zusammen und kramte einige Haarspangen und ähnliches hervor, falls wir Lust darauf bekommen würden, uns gegenseitig die Haare zu machen. Eigentlich eine sehr verwirrende Phrase... Wenn man jemandem eine Frisur macht, hat das nichts damit zu tun, Haare herzustellen. Aber ganz korrekt habe ich mich schon wieder nicht ausgedrückt... Ihr wisst schon was ich meine ^^
Ich traf mich also mit ein paar guten Freundinnen von mir und wir waren gut gerüstet für einen echten Mädelsabend. Wir wollten alles so richtig echt machen. Wie andere Mädchen. Die anderen waren ziemlich beeindruckt davon, wie viele Nagellacke ich mitgenommen hatte (dass ich noch ein paar zu Hause gelassen hatte verschwieg ich vorsichtshalber, um meinen Ruf nicht zu gefährden). Elisabeth war sehr motiviert und gab an, dass sie selbst keinen einzigen Nagellack besaß und schnappte sich deshalb sofort einen pinken. Sie war ziemlich entsetzt und überrascht, dass es nicht einfach war, sich die Nägel zu lackieren. Ehrlich gesagt waren alle außer Judith ziemlich unfähig. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte ich dunkelgrüne Fingernägel mit goldenen chinesischen Schriftzeichen, die ich mithilfe einer Schablone anfertigte. Normale Leute hätten wahrscheinlich einen Bruchteil der Zeit gebraucht. Ihr merkt vielleicht langsam, warum es mich überrascht hat, dass die anderen einen Mädelsabend machen wollten. Obwohl zwischendurch Verzweiflung aufkam, gab niemand von uns auf und nach mühsamer, harter Arbeit hatten wir schließlich lackierte Nägel. Danach legte jemand einen richtigen Mädchenfilm ein. Ich habe mir nicht mal den Titel gemerkt. Zwischendurch unterhielten wir uns so oft über andere Dinge, dass immer wieder jemand die bisherige Handlung wiederholen musste. Während dem Film bekam jeder von uns eine Gesichtsmaske verpasst. Fast niemand von uns hatte je Kontakt zu soetwas gehabt und wir waren schockiert und fasziniert von den Masken. Es gab zwei durchsichtige, zwei weiße für normale Haut und zwei weiße für sensible Haut. Teilweise waren überraschte Schreie zu vernehmen, als die Masken aufgetragen wurden, da sie ziemlich kalt waren, aber nach langem hin- und her und einigen Unsicherheiten, hatte jeder von uns seine Maske regelmäßig im Gesicht verteilt. Judith entpuppte sich als richtiger Maskenguru, da sie diese öfter anwendet. Wir bewunderten sie für all ihr Wissen. Jeder, der eine Frage hatte, kam zu ihr und ließ sich von ihr helfen. Sie war die einzige, die nicht zögerte und keine Komplikationen mit einer Gesichtsmaske bekam. An und für sich ist die Anwendung einer solchen Maske keineswegs schwierig. Man muss nur alles im Gesicht verteilen und lange genug einwirken lassen. Die durchsichtigen Masken konnte man anschließend abziehen. Das sah ziemlich witzig aus. Die Masken für sensible Haut brannten innerhalb von kurzer Zeit total im ganzen Gesicht. Die Maske in meinem Gesicht sollte man angeblich nach einer Weile einmassieren und vollkommen einziehen lassen. Obwohl Judith mich behandelte und sich sehr bemühte, die Creme perfekt einzumassieren, wusch ich mir anschließend das Gesicht, um die Rückstande der Maske zu entfernen. Man sah zwar nichts mehr davon, aber es fühlte sich so an als wäre genau so viel von der Maske im Gesicht wie ursprünglich . Durch die Gesichtsmasken trat sofort ein starker Placeboeffekt auf und wir machten uns noch den ganzen Abend über Komplimente für unsere Haut. Die einzige offensichtliche Veränderung hatte die Maske für sensible Haut bewirkt. Sie hatte die Haut tatsächlich sensibel gemacht und für Rötungen und Hautirritationen gesorgt. Endlich ein Produkt, das seine Versprechen einhält
Nach dem Mädchenfilm sahen wir uns Grease an. Keine Ahnung, ob das auch als Mädchenfilm zählt. Wir wollten ja einen richtig echten Mädelsabend machen. Aber da es ein Musical ist, müsste es in die Kategorie "Mädchenfilme" gehören. Wir waren ziemlich entrüstet als wir merkten, dass wir alles falsch gemacht hatten. In Grease kommt auch ein Mädelsabend vor, aber wir hatten leider keine Clubjacken, keinen Alkohol, keine Zigaretten und keine Plüschtiere da. Außerdem hatten wir eigentlich nicht vor zu lästern, sobald jemand den Raum verlässt, waren nicht gut darin, uns gegenseitig zu imitieren und niemand von uns konnte Ohrlöcher stechen. Wir waren ziemlich deprimiert, dass wir so ziemlich alles vergessen hatten, das zu einem echten Mädelsabend gehört. Wir mussten zugeben, dass wir komplett versagt hatten. Um den Schock zu verarbeiten, sahen wir uns den Film noch bis zum Schluss an. Danach sprachen wir zwar noch etwas miteinander, aber schon bald trennten sich unsere Wege und wir gingen alle nach Hause. Abgesehen von den Leuten, die von Anfang an zu Hause gewesen waren. Diese mussten nicht nach Hause gehen.
Ich bin mir nicht sicher, wie enttäuscht die anderen über unser Versagen waren, aber ich war vollkommen deprimiert und niedergeschlagen. Ich konnte erst im Morgengrauen einschlafen und war überwältigt von all den Emotionen, die dieser Abend in mir auslöste. Im Großen und Ganzen hat der Abend aber Spaß gemacht und auch wenn es "falsch" ist, werden wir wahrscheinlich wiedermal einen ähnlichen Abend veranstalten
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Sonntag, 23. August 2015
ein ungewöhnlicher Mädelsabend
Hey!
Wir wollten schon lange wieder einen Mädelsabend machen. Irgendetwas ist im Zuge der Vorbereitung allerdings schief gelaufen. Manche wussten gar nicht, dass es sich um einen Mädelsabend handeln soll und außerdem wurden einige Burschen eingeladen. Letztendlich waren ungefähr gleich viele Männer wie Frauen anwesend. Außerdem konnte Vera nicht gut kommunizieren, ob es denn nun ein Mädelsabend ist. Also dass Jan zum Mädelsabend erscheinen würde, war schon seit Freitag klar, aber ich dachte, dass das eine Ausnahme war. Schließlich hatten wir noch nie einem Mann erlaubt, bei einem Mädelsabend anwesend zu sein. Als ich samstags Johanna und ihren Freund traf und sie sich mit den Worten "Wir sehen uns dann bei der Vera" verabschiedeten, war ich etwas verwirrt. Ich beschloss also, zur Sicherheit nochmal Vera zu fragen, ob es sich tatsächlich um einen Mädelsabend handelt und ob ich entsprechendes Equipment mitnehmen soll. Die Antwort lautete nur "wie du willst", woraufhin ich ein paar Nagellacke und eine Gesichtsmaske eingepackt habe. Die Gesichtsmaske habe ich übrigens schon ziemlich lange zu Hause herumliegen, weil ich einmal vor ein paar Jahren einige Gesichtsmasken gekauft habe, die nach verschiedenen Früchten riechen und unterschiedliche Effekte auf die Haut haben sollen. Da ich Gesichtsmasken aber höchstens im Rahmen eines Mädchenabends verwende und wir diese nicht sehr häufig veranstalten, wollte ich langsam meine letzte Gesichtsmaske loswerden. Ich hatte übrigens vor einer Weile das Gefühl, dass ich beinahe eine angemessene Menge Nagellack besitze, da ich mir eigentlich ganz gerne meine Zehennägel lackiere. Dabei bin ich beim Auftragen überhaupt nicht genau, sondern male teilweise bewusst raus, um den Nagel ganz sicher bis zum Rand zu bemalen, damit es länger schön bleibt. Die überschüssige Farbe am Rand verschwindet innerhalb von 0,5-2 Tagen von alleine (es geht schneller, wenn man sich zum Beispiel duscht oder Socken trägt) und dann hat man ungefähr 3 Wochen lang schön lackiere Zehennägel. Es ist im Vergleich einfach viel praktischer, Zehennägel zu lackieren, als Fingernägel zu lackieren. Jedenfalls dachte ich, dass ich durch meinen Verbrauch halbwegs rechtfertigen kann, wie viele Nagellacke ich besitze, da habe ich zum Geburtstag 6 neue bekommen oderso. Jetzt muss ich mir eingestehen, dass ich einfach viel zu viel Nagellack besitze. Jedenfalls bin ich mit ein paar Nagellacken bewaffnet zu Vera marschiert, in der Hoffnung, dass mir jemand dabei hilft, sie aufzubrauchen. Dort angekommen hatte ich nicht einmal annähernd das Gefühl, mich bei einem Mädelsabend zu befinden. Das könnte theoretisch mit der Männerquote zusammenhängen, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das tatsächlich die Ursache war. Jedenfalls dachte ich, es wäre total unpassend, zu erzählen, dass ich extra Nagellack dabei habe, aber die anderen reagierten sehr positiv darauf. Jan wollte unbedingt, dass wir seine Fingernägel lackieren. Er entschied sich mit Hilfe unserer Beratung für die Farben grün und lila. Judith bemalte also die Nägel einer Hand grün und die der anderen lila und dann wurden die Nägel noch in der jeweils anderen Farbe beschrieben. Also niemand hat begonnen, ausführlich zu erläutern, wie seine Fingernägel aussehen, sondern Johanna hat begonnen, darauf zu schreiben. beschriftet. Ja, beschriftet ist das Wort, das ich eigentlich verwenden hätte sollen. Jetzt ist es wohl schon zu spät. Immerhin wisst ihr trotzdem, dass ich das anspruchsvolle Fremdwort "beschriftet" kenne. Ich hoffe, ihr glaubt mir, dass ich weder ein Wörterbuch, noch Google verwendet habe, um auf das Wort zu kommen. Um genau zu sein war nicht mal eine lange Nachdenkpause notwendig, aber doch eine so lange Pause, dass ich versehentlich vorher "beschrieben" verwendet habe und dieses Malheur nicht mehr ausbessern konnte. Ich schreibe diesen Post heute nämlich mit einer Schreibmaschine und scanne dann die Abschrift ein. Um das Format zu ändern, lasse ich anschließend natürlich noch ein Schrifterkennungsprogramm drüber laufen. Das klingt vielleicht etwas umständlich, aber meine Tastatur ist kaputt gegangen und mir ist keine praktischere Lösung eingefallen. Eigentlich wollte ich ja ins Abstellkammerl gehen, um eine neue Tastatur zu holen, aber auf halbem Weg steht eine Schreibmaschine und ich war dann doch zu faul, für die andere Variante. Der Vorteil einer Schreibmaschine ist, dass man damit keinen Internetzugang hat und somit nicht so leicht davon abgelenkt wird, produktiv zu sein. Der Nachteil ist natürlich, dass man Tippfehler nicht ausbessern kann und dass man schon durch kurze schwache Momente, in denen einem nicht sofort das Wort "beschriftet" einfällt, sofort wie ein Volltrottel dasteht. Die Sache mit der Tastatur sollte jedenfalls auch erklären, warum ich schon so lange nichts mehr hier geschrieben habe.
Nun möchte ich mich allerdings wieder Jans Händen widmen. Auf seinen Fingernägeln stand nach den sorgfältigen Beschriftungsarbeiten "NICE!" und "OIDA!" in der jeweils anderen Farbe. Also auf der grünen Hand lila und auf der lila Hand grün. Ach, die Hände waren ja gar nicht farbig. Seht ihr? Solche Gedankenfehler kann man leider nicht mehr ausbessern, wenn man auf einer Schreibmaschine schreibt. Also thoeretisch wäre es schon möglich, aber es ist sehr umständlich und womöglich würde ich dann beim weiterschreiben gar nciht mehr die richtige Zeile wiederfinden, sodass die Schrift dann komisch versetzt ist. Ich habe ja nicht so viel Routine bei der Schreibmaschinenschreiberei. Das haben wir übrigens in der Schule gelernt. Also das Fach hieß nicht Schreibmaschineneshcrieberei (schon wieder fehlerhaft getippt, das tut mir wirklich leid, ich hatte es bei dem Wort irgendiwe zu eilig), sondern Maschinschreiben, aber wir haben dort gelernt, wie man mit echten Schreibmaschinen im 10 Finger System tippt. Ich war ziemlich untalentiert in dem Fach, aber im weiteren Verlauf meines Lebens habe ich immer so viel getippt, dass ich inzwischen sehr schnell und halbwegs fehlerfrei tippen kann. Ich bin auf jeden Fall deutlich schneller, als wenn ich versuche, etwas händisch aufzuschreiben und eigentlich werde ich immer schlechter darin, Sätze händisch aufzuschreiben. Die Forumlierung ist eigentlich auch schwachsinnig, schließlich verwende ich zum Tippen ja auch meine Hände. Wenn ich versuche, mit Stiften zu schreiben, ist das jedenfalls sehr ineffizient, da ich sowohl langsam, als auch unleserlich schreibe. Im Verlauf des Abends wurden mir jedenfalls meine Fingernägel lackiert und dabei habe ich eine ganz andere Lackiertechnik beobachtet, als ich anwenden würde. Judith lackiert Fingernägel so, dass sie wirklich nie rausmalt, was ich überhaupt nicht könnte. Andererseits lackiert sie nicht bis zum Rand des Fingernagels und ich fand, dass sie das teilweise zu extrem gemacht hat. Ich würde eben versuchen, jedes kleine Fitzelchen des Nagels zu bedecken, aber vermutlich ist das ziemlich schwer, wenn man auf keinen Fall daneben malen möchte. Das ist jedenfalls das, was mir wichtiger wäre, weil ich von den Zehennägeln weiß, dass sie viel kürzer noch ausreichend bemalt aussehen, wenn man sie von Anfang an nicht vollständig bemalt hat. Jedenfalls ist mir dann aufgefallen, dass meine Fingernägel zufällig die Farbe meiner Zehennägel haben. Der Unterschied war nur, dass meine Fingernägel zusätzlich mit einem Nagellack verziert waren, der große goldene Glitzerstücke enthält, sodass ich die Zehennägel noch angepasst habe. Mir war wirklich im Vorhinein nicht klar, dass ich die gleiche Farbe ausgewählt hatte... Glitzerzeugs macht Nagellack übrigens viel langanhaltender, sodass ich meine Fingernägel etwa eine Woche so gelassen habe und die Zehennägel über ein Monat. Nicht, dass das am Schluss noch perfekt aussah, aber ich hatte gar nicht dass Gefühl, dass ich meine Nägel schon längst ablackieren hätte sollen oderso. An dieser Stelle erfahrt ihr also doch noch, dass der Mädelsabend schon eine Weile zurückliegt (wobei ich bei der Zeitangabe die Zeit miteinberechnet habe, in der ich den Nagellack ohne Glitzer getragen habe), obwohl das gar nciht geplant war. Wie gesagt, ich kann solche Details nachträglich nicht mehr ändern. Jan war jedenfalls der einzige, der an diesem Abend das volle Programm mitgemacht hat. Jemand hat seine langen Haare noch zu einem Fischgrätenzopf geflochten und er war auch derjenige, der mit mir gemeinsam die letzte Gesichtsmaske verbraucht hat. Die besagte Gesichtsmaske roch wunderbar nach Himbeere und wir verteilten die Maske im Gesicht des jeweils anderen. An dieser Stelle sollte man vielleicht erwähnen, dass Jan einen Vollbart hat und somit nicht sein ganzes Gesicht mit der Maske bedeckt wurde. Ich habe dabei festgestellt, dass Gesichtsmasken richtig umständlich sind. Es dauert einfach ewig, die abzuwaschen. Ich dachte schon, dass ich gar nicht mehr fertig werde... Danach war ich mir nicht so sicher, ob ich schonmal irgendwann zuvor eine Gesichtsmaske getragen habe. Also davor dachte ich, dass ich das bestimmt auch mal bei einem Mädelsabend gemacht habe, aber ich hätte mich zumindest nicht an den langwierigen Prozess erinnert, die wieder abzuwaschen. Vielleicht lassen sich andere Gesichtsmasken auch leichter abwaschen, keine Ahnung. Die, die ich hatte, roch jedenfalls echt gut, aber ich denke nicht, dass sich der Prozess gelohnt hat. Mehr möchte ich von dem Abend eigentlich gar nicht mehr erzählen. Gute Nacht.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Denkt ihr, dass der letzte Satz unangebracht war? Es ist schließlich nicht so wahrscheinlich, dass ihr meinen Post lest, bevor ihr schlafen geht. Ich hatte nur irgendwie das Gefühl, dass das ein kurzer und prägnanter Schluss ist, der irgendwie passt. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher, aber wegen der blöden Schreibmaschine kann ich jetzt leider nichts mehr daran ändern.
Wir wollten schon lange wieder einen Mädelsabend machen. Irgendetwas ist im Zuge der Vorbereitung allerdings schief gelaufen. Manche wussten gar nicht, dass es sich um einen Mädelsabend handeln soll und außerdem wurden einige Burschen eingeladen. Letztendlich waren ungefähr gleich viele Männer wie Frauen anwesend. Außerdem konnte Vera nicht gut kommunizieren, ob es denn nun ein Mädelsabend ist. Also dass Jan zum Mädelsabend erscheinen würde, war schon seit Freitag klar, aber ich dachte, dass das eine Ausnahme war. Schließlich hatten wir noch nie einem Mann erlaubt, bei einem Mädelsabend anwesend zu sein. Als ich samstags Johanna und ihren Freund traf und sie sich mit den Worten "Wir sehen uns dann bei der Vera" verabschiedeten, war ich etwas verwirrt. Ich beschloss also, zur Sicherheit nochmal Vera zu fragen, ob es sich tatsächlich um einen Mädelsabend handelt und ob ich entsprechendes Equipment mitnehmen soll. Die Antwort lautete nur "wie du willst", woraufhin ich ein paar Nagellacke und eine Gesichtsmaske eingepackt habe. Die Gesichtsmaske habe ich übrigens schon ziemlich lange zu Hause herumliegen, weil ich einmal vor ein paar Jahren einige Gesichtsmasken gekauft habe, die nach verschiedenen Früchten riechen und unterschiedliche Effekte auf die Haut haben sollen. Da ich Gesichtsmasken aber höchstens im Rahmen eines Mädchenabends verwende und wir diese nicht sehr häufig veranstalten, wollte ich langsam meine letzte Gesichtsmaske loswerden. Ich hatte übrigens vor einer Weile das Gefühl, dass ich beinahe eine angemessene Menge Nagellack besitze, da ich mir eigentlich ganz gerne meine Zehennägel lackiere. Dabei bin ich beim Auftragen überhaupt nicht genau, sondern male teilweise bewusst raus, um den Nagel ganz sicher bis zum Rand zu bemalen, damit es länger schön bleibt. Die überschüssige Farbe am Rand verschwindet innerhalb von 0,5-2 Tagen von alleine (es geht schneller, wenn man sich zum Beispiel duscht oder Socken trägt) und dann hat man ungefähr 3 Wochen lang schön lackiere Zehennägel. Es ist im Vergleich einfach viel praktischer, Zehennägel zu lackieren, als Fingernägel zu lackieren. Jedenfalls dachte ich, dass ich durch meinen Verbrauch halbwegs rechtfertigen kann, wie viele Nagellacke ich besitze, da habe ich zum Geburtstag 6 neue bekommen oderso. Jetzt muss ich mir eingestehen, dass ich einfach viel zu viel Nagellack besitze. Jedenfalls bin ich mit ein paar Nagellacken bewaffnet zu Vera marschiert, in der Hoffnung, dass mir jemand dabei hilft, sie aufzubrauchen. Dort angekommen hatte ich nicht einmal annähernd das Gefühl, mich bei einem Mädelsabend zu befinden. Das könnte theoretisch mit der Männerquote zusammenhängen, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das tatsächlich die Ursache war. Jedenfalls dachte ich, es wäre total unpassend, zu erzählen, dass ich extra Nagellack dabei habe, aber die anderen reagierten sehr positiv darauf. Jan wollte unbedingt, dass wir seine Fingernägel lackieren. Er entschied sich mit Hilfe unserer Beratung für die Farben grün und lila. Judith bemalte also die Nägel einer Hand grün und die der anderen lila und dann wurden die Nägel noch in der jeweils anderen Farbe beschrieben. Also niemand hat begonnen, ausführlich zu erläutern, wie seine Fingernägel aussehen, sondern Johanna hat begonnen, darauf zu schreiben. beschriftet. Ja, beschriftet ist das Wort, das ich eigentlich verwenden hätte sollen. Jetzt ist es wohl schon zu spät. Immerhin wisst ihr trotzdem, dass ich das anspruchsvolle Fremdwort "beschriftet" kenne. Ich hoffe, ihr glaubt mir, dass ich weder ein Wörterbuch, noch Google verwendet habe, um auf das Wort zu kommen. Um genau zu sein war nicht mal eine lange Nachdenkpause notwendig, aber doch eine so lange Pause, dass ich versehentlich vorher "beschrieben" verwendet habe und dieses Malheur nicht mehr ausbessern konnte. Ich schreibe diesen Post heute nämlich mit einer Schreibmaschine und scanne dann die Abschrift ein. Um das Format zu ändern, lasse ich anschließend natürlich noch ein Schrifterkennungsprogramm drüber laufen. Das klingt vielleicht etwas umständlich, aber meine Tastatur ist kaputt gegangen und mir ist keine praktischere Lösung eingefallen. Eigentlich wollte ich ja ins Abstellkammerl gehen, um eine neue Tastatur zu holen, aber auf halbem Weg steht eine Schreibmaschine und ich war dann doch zu faul, für die andere Variante. Der Vorteil einer Schreibmaschine ist, dass man damit keinen Internetzugang hat und somit nicht so leicht davon abgelenkt wird, produktiv zu sein. Der Nachteil ist natürlich, dass man Tippfehler nicht ausbessern kann und dass man schon durch kurze schwache Momente, in denen einem nicht sofort das Wort "beschriftet" einfällt, sofort wie ein Volltrottel dasteht. Die Sache mit der Tastatur sollte jedenfalls auch erklären, warum ich schon so lange nichts mehr hier geschrieben habe.
Nun möchte ich mich allerdings wieder Jans Händen widmen. Auf seinen Fingernägeln stand nach den sorgfältigen Beschriftungsarbeiten "NICE!" und "OIDA!" in der jeweils anderen Farbe. Also auf der grünen Hand lila und auf der lila Hand grün. Ach, die Hände waren ja gar nicht farbig. Seht ihr? Solche Gedankenfehler kann man leider nicht mehr ausbessern, wenn man auf einer Schreibmaschine schreibt. Also thoeretisch wäre es schon möglich, aber es ist sehr umständlich und womöglich würde ich dann beim weiterschreiben gar nciht mehr die richtige Zeile wiederfinden, sodass die Schrift dann komisch versetzt ist. Ich habe ja nicht so viel Routine bei der Schreibmaschinenschreiberei. Das haben wir übrigens in der Schule gelernt. Also das Fach hieß nicht Schreibmaschineneshcrieberei (schon wieder fehlerhaft getippt, das tut mir wirklich leid, ich hatte es bei dem Wort irgendiwe zu eilig), sondern Maschinschreiben, aber wir haben dort gelernt, wie man mit echten Schreibmaschinen im 10 Finger System tippt. Ich war ziemlich untalentiert in dem Fach, aber im weiteren Verlauf meines Lebens habe ich immer so viel getippt, dass ich inzwischen sehr schnell und halbwegs fehlerfrei tippen kann. Ich bin auf jeden Fall deutlich schneller, als wenn ich versuche, etwas händisch aufzuschreiben und eigentlich werde ich immer schlechter darin, Sätze händisch aufzuschreiben. Die Forumlierung ist eigentlich auch schwachsinnig, schließlich verwende ich zum Tippen ja auch meine Hände. Wenn ich versuche, mit Stiften zu schreiben, ist das jedenfalls sehr ineffizient, da ich sowohl langsam, als auch unleserlich schreibe. Im Verlauf des Abends wurden mir jedenfalls meine Fingernägel lackiert und dabei habe ich eine ganz andere Lackiertechnik beobachtet, als ich anwenden würde. Judith lackiert Fingernägel so, dass sie wirklich nie rausmalt, was ich überhaupt nicht könnte. Andererseits lackiert sie nicht bis zum Rand des Fingernagels und ich fand, dass sie das teilweise zu extrem gemacht hat. Ich würde eben versuchen, jedes kleine Fitzelchen des Nagels zu bedecken, aber vermutlich ist das ziemlich schwer, wenn man auf keinen Fall daneben malen möchte. Das ist jedenfalls das, was mir wichtiger wäre, weil ich von den Zehennägeln weiß, dass sie viel kürzer noch ausreichend bemalt aussehen, wenn man sie von Anfang an nicht vollständig bemalt hat. Jedenfalls ist mir dann aufgefallen, dass meine Fingernägel zufällig die Farbe meiner Zehennägel haben. Der Unterschied war nur, dass meine Fingernägel zusätzlich mit einem Nagellack verziert waren, der große goldene Glitzerstücke enthält, sodass ich die Zehennägel noch angepasst habe. Mir war wirklich im Vorhinein nicht klar, dass ich die gleiche Farbe ausgewählt hatte... Glitzerzeugs macht Nagellack übrigens viel langanhaltender, sodass ich meine Fingernägel etwa eine Woche so gelassen habe und die Zehennägel über ein Monat. Nicht, dass das am Schluss noch perfekt aussah, aber ich hatte gar nicht dass Gefühl, dass ich meine Nägel schon längst ablackieren hätte sollen oderso. An dieser Stelle erfahrt ihr also doch noch, dass der Mädelsabend schon eine Weile zurückliegt (wobei ich bei der Zeitangabe die Zeit miteinberechnet habe, in der ich den Nagellack ohne Glitzer getragen habe), obwohl das gar nciht geplant war. Wie gesagt, ich kann solche Details nachträglich nicht mehr ändern. Jan war jedenfalls der einzige, der an diesem Abend das volle Programm mitgemacht hat. Jemand hat seine langen Haare noch zu einem Fischgrätenzopf geflochten und er war auch derjenige, der mit mir gemeinsam die letzte Gesichtsmaske verbraucht hat. Die besagte Gesichtsmaske roch wunderbar nach Himbeere und wir verteilten die Maske im Gesicht des jeweils anderen. An dieser Stelle sollte man vielleicht erwähnen, dass Jan einen Vollbart hat und somit nicht sein ganzes Gesicht mit der Maske bedeckt wurde. Ich habe dabei festgestellt, dass Gesichtsmasken richtig umständlich sind. Es dauert einfach ewig, die abzuwaschen. Ich dachte schon, dass ich gar nicht mehr fertig werde... Danach war ich mir nicht so sicher, ob ich schonmal irgendwann zuvor eine Gesichtsmaske getragen habe. Also davor dachte ich, dass ich das bestimmt auch mal bei einem Mädelsabend gemacht habe, aber ich hätte mich zumindest nicht an den langwierigen Prozess erinnert, die wieder abzuwaschen. Vielleicht lassen sich andere Gesichtsmasken auch leichter abwaschen, keine Ahnung. Die, die ich hatte, roch jedenfalls echt gut, aber ich denke nicht, dass sich der Prozess gelohnt hat. Mehr möchte ich von dem Abend eigentlich gar nicht mehr erzählen. Gute Nacht.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Denkt ihr, dass der letzte Satz unangebracht war? Es ist schließlich nicht so wahrscheinlich, dass ihr meinen Post lest, bevor ihr schlafen geht. Ich hatte nur irgendwie das Gefühl, dass das ein kurzer und prägnanter Schluss ist, der irgendwie passt. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher, aber wegen der blöden Schreibmaschine kann ich jetzt leider nichts mehr daran ändern.
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