Ich habe meine Taktik geändert. Ich muss heute möglichst viel rebloggen, damit ich in den nächsten Tagen etwas sinnvolles machen kann. Zumindest habe ich genug sinnvolles zu tun... Freut ihr euch auch schon auf den Punsch heute Abend? Ich liebe Punsch. Das wird so ein toller Abend... Obwohl wohl nicht so viele Leute zum Treffen kommen werden, aber es gibt PUNSCH! Vielleicht sollte ich ganz viel Punsch machen, damit ich in den nächsten Tagen auch ganz alleine Punsch trinken kann. Das klingt großartig.
13.9.2014
Hey!
Ich war ein Monat lang in Deutschland, sodass ich jetzt erstmal wieder
richtig zu Hause ankommen muss. Deswegen geht es hier vermutlich noch
gar nicht um die Spiele, sondern um meine allgemeinen Eindrücke von der
Messe. Ich habe mich natürlich schon wieder darauf gefreut, meinen
eigenen Rechner einzuschalten. Ich hatte zwar in der Zeit auch immer
wieder Zugang zu einem Rechner, aber das ist ja etwas ganz anderes.
Jedenfalls musste ich dann erstmal feststellen, dass C jetzt wirklich
voll ist. Also so voll, dass ich auch erstmal nichts deinstallieren
konnte. Dabei liegt auf C eigentlich so gut wie nichts... Also da ist
eben hauptsächlich Windows drauf und sonst nur ein paar Programme (die
ich auch in nächster Zeit mal deinstallieren und auf die andere
Festplatte verschieben werde). Eigentlich will ich ja gar nicht davon
erzählen und ich wollte mich auch gar nicht darum kümmern, aber die
Festplatte war eben so voll, dass ich mich erstmal damit beschäftigen
musste. Irgendwann muss ich mich dann auch mal damit beschäftigen, wie
man das Problem richtig löst, weil es ja eigentlich gar nicht sein kann,
dass die Platte auch nur annähernd voll ist. Also ich komme schon damit
zu recht, da etwas Platz zu schaffen, aber es war eben lästig. Das
eigentliche Problem zu finden kann da auch noch etwas umständlicher
werden... Vor ein paar Monaten wollte ich mal Schattenkopien löschen,
aber mein Rechner hat sich währenddessen ausgeschalten und dadurch hat
das nicht richtig geklappt. Also ich glaube ich habe da aus Versehen auf
den Knopf gedrückt (was mir sonst so gut wie nie passiert) oder etwas
in der Art; jedenfalls wurde der Prozess unerwartet unterbrochen und das
war nicht gerade ideal. Wesentlich ist, dass ich mich irgendwann darum
kümmern muss bzw. jemanden dazu bringen muss, sich für mich darum zu
kümmern. Dass ich das irgendwann machen muss, wusste ich ja schon, aber
ich wurde eben direkt nach meiner Ankunft zu Hause wieder daran
erinnert.
Oh, und mein Handyakku ist während der Reise kaputt gegangen. Ich weiß
ganz sicher, dass es der Akku ist, da mein Bruder das gleiche Handy hat
und ich meines mit seinem Akku wieder normal verwenden konnte. Zur
Sicherheit war es sogar beim Handyflüsterer, der den Akku ja auch wieder
in Schwung bringen könnte, wenn er nur tiefentladen wäre oderso. Mit
Handyflüsterer meine ich übrigens jemanden, der früher in einem
Handygeschäft gearbeitet hat und eben dieser Handyflüsterer hat
festgestellt, dass ich einen neuen Akku brauche. So ein Akku kostet ja
auch nur 10€, also ist das ja nicht so schlimm. Allerdings ist mein
Handy noch nicht einmal ein Jahr alt, was es aus meiner Sicht schon
ärgerlich macht, dass der Akku jetzt schon kaputt ist. Vermutlich kann
das immer wieder mal passieren, aber naja. Dadurch habe ich erst wieder
in ein paar Tagen ein Handy zur Verfügung. Ich war ja überzeugt davon,
mein altes Handy als Ersatz verwenden zu können, aber das Ladekabel ist
spurlos verschwunden. Theretisch müsste ich sogar 2 solche Ladekabel
haben, aber ich finde keines davon. Ich kenne auch niemanden mehr, der
zufällig so einen komischen Stecker am Ladekabel hat und für die paar
Tage ist es jetzt ja auch nicht so schlimm, kein Handy zu haben. Dadurch
habe ich zwar auch keinen Wecker, aber das ist doch auch eine gute
Ausrede, um länger zu schlafen.
Ich habe auf der Gamescom meine absolute Lieblingsyoutuberin
getroffen und sie hat mir ein T-Shirt unterschrieben und ich habe sie
noch einmal wiedergesehen und sie hat mich wiedererkannt und ich habe
mich gefreut und es war einfach großartig. Tut mir leid, dass dieser
Blogpost so geprägt ist von komischen Informationen, die einfach so aus
mir heraussprudeln, weil ich einfach davon erzählen muss. Das war
schließlich nur eine Zusammenfassung. Ich muss euch ja jetzt erstmal
klar machen, wie gern ich sie habe und was das für mich bedeutet. Mein
Problem ist schon lange, dass ich niemanden kenne, der sie auch kennt
und auch so begeistert von ihr ist. Dabei ist sie so hübsch und cool und
toll. Dodger ist einfach eine Traumfrau. Außerdem war sie so nett zu
mir... Ich hätte gerne immer wieder die Gelegenheit dazu, mich mit
jemandem über sie auszutauschen, weil ich manchmal einfach ganz
begeistert bin von alltäglichen Details, die ich über sie herausfinde.
Zum Beispiel hat sie in einem Video gesagt, dass ihre Lieblingsfarbe
orange ist und da meine Lieblingsfarbe auch orange ist, war es richtig
cool, das von ihr zu hören. Ich habe schon öfters versucht, normale
Menschen mit derartigen Fakten zu konfrontieren, aber da diejenigen
Dodger gar nicht kennen, ist die durchschnittliche Reaktion darauf nicht
richtig zufriedenstellend für mich. Inzwischen habe ich schon relativ
häufig irgendwelche Leute gefragt, ob sie zufällig Dodger kennen, aber
bisher war meine Suche erfolglos. Meistens soll ich dann erklären wer
das ist oder warum ich frage und dann erzähle ich Dexteritybonus,
Polaris und Presshearttocontinue und davon, dass Dodger einem wohl nicht
besonders auffallen würde, wenn man sich nur ein Video von ihr
anschauen würde. Ich erzähle davon, dass sie jeden Tag einfach nur
erzählt, wie ihr Tag war und was sie gemacht hat, was aus irgendwelchen
Gründen wahnsinnig unterhaltsam ist, wenn man erst einmal begonnen hat,
sie zu mögen. Ich lausche so gerne ihren Worten, wenn sie über Tassen
und Katzen spricht, obwohl ich überhaupt keine Vorliebe für Katzen habe.
Meiner Meinung nach sind Katzen im Vergleich zu anderen Tieren relativ
uninteressant und über Tassen habe ich mir früher nie besondere Gedanken
gemacht. Ich glaube sie hat genügend Tassen, um ein halbes Jahr lang
jeden Tag aus einer anderen zu trinken. Dementsprechend verstehe ich
nicht ganz, wozu sie überhaupt abwäscht... Ich schweife ab. Für mich
steht sie gedanklich irgendwie dafür, mich grundlos über etwas zu freuen
oder wegen absolutem Schwachsinn kurz aufgeregt zu sein.
Dementsprechend war ich natürlich besonders aufgeregt, zu hören, dass
sie auf der Gamescom sein wird. Schon alleine, weil ich schon seit
Jahren auf die Gamescom gehen wollte, aber -wie ihr vermutlich wisst-
nie dort war und weil es so unerwartet war, dass sie dorthin gehen
könnte. Es war meine erste Gamescom und ihre erste Gamescom. Ich war
durch diese Information zwar aufgeregt, aber überzeugt davon, dass es
unmöglich wäre, sie dort auch zu sehen.
Das trifft übrigens auf die meisten anderen Youtuber zu, die ich kenne
und potentiell sehen hätte können. Also ich meine es ist schwer,
zufällig einem bekannten Youtuber zu begegnen. Man braucht dafür viel
Glück und wenn man einen sieht, ist derjenige vermutlich gerade damit
beschäftigt, möglichst schnell in eine bestimmte Halle zu gehen oder
ähnliches. Eben nicht in der Stimmung, für eine halbe Stunde stehen zu
bleiben und Autogramme zu geben. So war das zumindest bei Rick von den
Spacefrogs. Den habe ich zufällig am ersten Tag gesehen, als wir die
Messe gerade verlassen wollten. Er wollte in die entgegengesetzte
Richtung und da waren so viele Leute und... Es war jedenfalls klar
ersichtlich, dass es in dieser Situation unmöglich wäre, in Ruhe mit ihm
zu reden. Es wäre einfach aufdringlich gewesen, ihn
extra anzusprechen, anstatt ihn weiter zur nächsten Rolltreppe gehen zu
lassen. Ich habe versucht, ihn kurz zu filmen und dann war ich mir nicht
sicher, ob ich sein Gesicht denn überhaupt drauf habe und dann bin ich
ihm nachgelaufen, um ihn kurz anzustupsen und zu fragen, ob er kurz in
die Kamera winken kann, aber dann habe ich beschlossen, das doch nicht
zu machen, weil ich eben richtig laufen hätte müssen, um ihn ganz zu
erreichen oder vielleicht hätte ich Leute zur Seite rempeln müssen oder
was auch immer. Dadurch habe ich jedenfalls jetzt etwas Filmmaterial von
Ricks Hinterkopf.
Das war aber dann auch schon der einzige deutsche Youtuber mit mehr als
nur ein paar Abonnenten, den ich überhaupt gesehen habe. Hätte ja gerne
Kwink getroffen oderso, doch der war soweit ich weiß nur beim Videoday
anzutreffen. Und auf den Videoday hatte ich wirklich keine Lust...
Dodger konnte man jedenfalls an einem Stand treffen und das war wirklich
cool. Außerdem gab es ein Meet&Greet in einem Lokal, von dem ich
wohl auch erzählen sollte. Leute, ich brauche echt ein Konzept... Das
wäre eben eher so eine kurze Anekdote, die ich erzählen könnte, aber ich
habe ja noch gar nichts über die Gamescom an sich geschrieben. Heute
habe ich auch nicht mehr so viel Zeit dafür. Zumindest hatte ich vor
nicht zu spät schlafen zu gehen, weil ich morgen viel erledigen möchte.
Wenn ich das sage, meine ich in diesem Fall, dass ich Videos schneiden,
meine Haare waschen und Videos schauen muss. Allerdings ist alles davon
sehr dringend. Diese Woche gibt es irgendwie einiges, das ich unbedingt
bis Freitag fertig bekommen möchte/sollte. An sich habe ich aber diese
Woche nichts zu tun, das man offiziell angeben könnte, wenn einem jemand
fragen würde, ob man viel vor hat. Ich habe trotzdem viel vor. Ich
meine ich muss mit all der Arbeit wirklich weiterkommen... Meine
Später-ansehen-Liste umfasst gerade 248 Videos. Es ist wirklich
schrecklich.
Okay, falls ich irgendwann Zeit und das Bedürfnis habe, genauer von
den Begegnungen mit Dodger zu erzählen, dann werde ich das tun. Jetzt
soll es allerdings erstmal um die Atmosphäre auf der Gamescom gehen.
Wenn ich Veranstaltung mit einem Wort beschreiben müsste, würde es
"anstrengend" lauten. Je mehr Besucher da sind, desto schwieriger ist
es, von A nach B zu kommen. Zugleich gilt natürlich auch: Je bekannter
ein Spiel ist, desto länger muss man sich anstellen, um es spielen zu
können. Die meisten dieser Wartezeiten sind so lange, dass ich nicht
einmal darüber nachgedacht hätte, mich einzureihen, wenn ich nur die
Hälfte der Wartezeit in Kauf nehmen müsste. Sobald man einmal alle
Stände gefunden hat, die in den nächsten Tagen relevant sein werden, ist
man ständig damit beschäftigt, noch einmal zu überlegen, in welcher
Halle die entsprechenden Stände waren und in welcher Reihenfolge man
heute die Hallen betreten hat. Das hängt alles damit zusammen, dass man
ja versucht, nicht extra wieder zur Halle 6 laufen zu müssen, um
nachzuprüfen, ob dort der Blizzard-Stand ist. Oder man versucht
herauszufinden, wie man so schnell von Halle 10 zu Halle 7 gekommen ist.
Wie ihr vielleicht merkt, verwende ich einfach irgendwelche Zahlen,
ohne darüber nachzudenken, ob das tatsächlich mit den entsprechenden
Hallen passiert ist, aber das spielt doch im Grunde keine Rolle. Man
möchte für solche Überlegungen nicht jedes Mal einen Plan hervorholen,
auf dem steht, wo sich welche Halle befindet oder nach dem Stand
googeln, um die richtige Halle zu finden. Also irgendwie bringt es ja
etwas, schon überall einmal gewesen zu sein... Teilweise kennt man den
kürzesten Weg genau, kann ihn aber nicht einschlagen, weil man nach
außen umgeleitet wird, damit die Wege etwas entlastet werden. Durch
solche Maßnahmen wird es eben etwas umständlicher, von A nach B zu
kommen, aber ich würde trotzdem sagen, dass das ab bestimmten
Besucherzahlen sinnvoll ist. Ihr könnt euch vielleicht denken, dass ich
mir auf Anhieb merken konnte, in welcher Halle Dodger anzutreffen ist.
Wenn man allerdings an ein bestimmtes Spiel denkt, das man vielleicht
gerne spielen würde und dann darüber nachdenkt, wo man den
entsprechenden Stand vorfinden könnte, ist es schon schwieriger. Da
kommt es schon auch vor, dass man in der falschen Halle sucht, bevor man
wieder gut genug rekonstruieren kann, wie der gestrige Tag abgelaufen
ist, warum man wann in welcher Halle war und dadurch einen
entscheidenden Hinweis findet, in welchen Hallen man tatsächlich suchen
sollte. Meistens sucht man in Wirklichkeit ja nicht nach einem
bestimmten Stand, sondern nach ein paar zugleich, weil man zumindest
grob im Kopf hat, was man tun könnte (deswegen habe ich oben auch Hallen
und nicht Halle geschrieben). All das ist jedenfalls anstrengend.
Ich habe übrigens lange darüber nachgedacht, ob ich etwas auf der
Gamescom kaufen möchte bzw. was, aber ich habe einfach nichts gefunden,
das ich haben wollte. Mir war gar nicht bewusst, dass es dort auch so
viele Stände gibt, an denen man Tassen, Plüschtiere und T-Shirts kaufen
kann, aber ich schätze, das liegt daran, dass die niemand filmt, der ein
Video über die Gamescom macht. Man kann ihnen auch wunderbar
ausweichen, wenn man keine Lust darauf hat. Meiner Meinung nach war dort
sehr vieles überteuert und ich habe wirklich versucht, etwas zu finden,
das auch brauchbar wäre, bin aber auf nichts gestoßen. Man kann eben
zufällig Objekte finden, die mit einem bestimmten Spiel zu tun haben,
das man sehr gerne mag. Am ehesten hätte ich mir ein cooles Plüschtier
kaufen können, aber ich benutze seit ein paar Jahren keine Plüschtiere
mehr. Außerdem hätte ich dafür keinen Platz in meinem Koffer gehabt.
Eigentlich versuchen wir jedes Jahr, ein paar Plüschtiere auszumustern,
aber inzwischen musste ich schon so oft welche weggeben, dass nur noch
die übrig sind, die ich wirklich nicht hergeben möchte. Ein paar sind
auch dabei, auf die ich schon verzichten würde, die meine Mutter
behalten möchte. Ihr seht also, es wäre nicht gut, noch mehr davon
anzuschaffen. So ein Companion Cube wäre trotzdem toll... Mein Freund
hat mich mit dem Hinweis, dass ich noch immer nicht Portal 2 gespielt
habe, davon abgehalten, derartige Fanartikel zu kaufen.
Interessanterweise gibt es viele solche Dinge, von denen ich eigentlich
keine Ahnung habe, aber über die ich genug gehört habe, um schon von der
Meinung überzeugt zu sein, dass ich sie genial finden würde, sodass ich
mich ein bisschen wie ein Fan fühle, auch wenn ich mich nie damit
beschäftige. Ich rede dann ziemlich begeistert davon und vergesse,
explizit zu erwähnen, dass ich zum Beispiel den entsprechenden Film noch
gar nicht gesehen habe. Dadurch habe ich zum Beispiel Kathy dazu
gebracht, das Leben des Brian vor mir zu schauen, weil sie endlich mit
mir mitreden können wollte. Vielleicht sollte man für diese Art von Fans
ein eigenes Wort erfinden. Jedenfalls habe ich nicht aktiv versucht,
sie davon zu überzeugen, dass ich den Film kenne und war dann ganz
überrascht davon, dass sie das dachte. Wie auch immer, ich hätte wohl
auch nicht so viel von einem Companion Cube oder einem Portal T-Shirt,
wenn dadurch immer wieder Leute Anspielungen machen würden, die ich
nicht verstehen könnte, sodass ich extra erklären müsste, dass ich
eigentlich den zweiten Teil nie gespielt habe. Es ist übrigens nicht so,
als hätte ich nicht vor, irgendwann Portal 2 zu spielen, aber bisher
bin ich damit gedanklich noch nicht einmal so weit, dass ich es schon
besitzen würde. Ich meine es kann noch 3 Jahre dauern, bis ich damit
beginne, aber das bedeutet doch nicht, dass ich nicht begeistert für
Portal sein darf...
Okay, zurück zur Gamescom. Bei den meisten Spielen stellt man sich am,
um genau 15 Minuten spielen zu dürfen. Bei kleineren Spielen gibt es oft
überhaupt keine Regelung und man spielt einfach, bis man keine Lust
mehr hat. Das kann natürlich auch zu unerwartet langen Wartezeiten
führen, wenn die Person vor dir in der Stimmung ist, besonders lange zu
spielen. Bei ganz kleinen Spielen stellt man sich deshalb am besten gar
nicht an, sondern kommt so oft wieder vorbei, bis einmal zufällig ein
Platz frei ist. Das funktioniert recht gut, weil die Spiele dieser Größe
alle in der gleichen Halle waren (dafür aber ganz viele davon). Es ist
übrigens auch nicht ideal, wenn so ein kleiner Stand komplett frei ist,
weil man dann auch nicht immer erkennt, ob man dort überhaupt ein Spiel
testen kann.
Es empfiehlt sich auch, so oft wie möglich an den Rändern herumzulaufen,
wenn man auch hin und wieder vorwärts kommen möchte. Man sieht
erstaunlich wenige Leute, die ganz außen am Rand der Halle entlang
gehen, um schneller zu sein (es würde natürlich auch nicht mehr
funktionieren, wenn das alle machen würden). Grundsätzlich wird zwar
auch vieles auf der Gamescom verschenkt, aber um wirklich ein T-Shirt
oder etwas in der Art zu bekommen, braucht man entweder viel Glück oder
viel Geduld. Zum Bespiel hätte mein Freund fast ein T-Shirt bekommen,
weil er eine Quizfrage beantworten hätte können, aber dann wurde doch
der Typ neben ihm ausgewählt, um die Frage zu beantworten. Das war so
eine kleine Veranstaltung beim Blizzardstand, bei der wir zufällig
waren. Die meisten Leute waren auch nicht deswegen dort, sondern wegen
dem Event davor und danach, sodass ich die Atmosphäre dort ganz okay
fand. Es gibt nämlich auch einen Bühne, die ausschließlich dazu da ist,
Sachen zu verschenken. Von dort aus wurden alle möglichen Objekte in die
Menschenmenge geworfen, aber man müsste schon viel Zeit in einer sehr
nervigen Atmosphäre verbringen, um etwas zu bekommen. Dort sind einfach
so viele Leute, die unbedingt etwas bekommen wollen und die Leute auf
der Bühne fordern ständig dazu auf, albern herumzuhüpfen. Also die
versuchen eben, Partystimmung zu verbreiten. Das Ganze wird dann so
gefilmt, dass es so aussieht, als wären da richtig viele Leute und eine
richtig gute Stimmung. Ich meine, es sind schon viele Leute dort, aber
weit nicht so viele, wie man das erwarten würde, wenn man das
Videomaterial sieht. Und im Endeffekt ist die Stimmung dort auch nicht
so extrem aufregend toll, die Leute wollen nur etwas gratis bekommen und
drängen sich deshalb in der Nähe der Bühne besonders dicht und schreien
auch hin und wieder, in der Hoffnung, ihre Chancen auf eine
Gratis-Tasse zu erhöhen. Mir war das jedenfalls zu blöd.
Übrigens wurden auch ganz viele Lose verkauft, mit denen man eine geringe
Chance hatte, eine Playstation zu gewinnen und sehr hohe Chancen hatte,
eine Erweiterung für den Landwirtschaftssimulator 2011 und ähnlich
hochwertige Spiele zu gewinnen.
Okay, ich bin inzwischen einfach müde. Ich glaube für heute habe ich zur
Gamescom nicht viel mehr zu sagen. Ich habe übrigens erst den Blogpost
begonnen, dann war ich 3 Stunden lang wandern und dann habe ich einfach
weitergeschrieben und ich habe gerade einfach das Gefühl heute schon
sehr viel Blödsinn geschrieben zu haben. Ich habe das Gefühl, fast alle
Sätze mit "ich" oder mit Wötern, die ich ständig verwende, um Sätze zu
beginnen, zu beginnen. Schon wieder so ein komischer Satz... Ich habe
eben irgendwie das Gefühl, ständig die gleichen Wörter zu verwenden.
Insgesamt würde ich sagen, dass die Gamescom sehr anstrengend war,
aber dass es sich gelohnt hat. Es fällt mir allerdings sehr schwer, zu
begründen, warum es sich gelohnt haben sollte. Vielleicht liegt es in
den Leuten, die ich getroffen habe. Es war richtig cool,
TheCrazyMirko777 und KevchescoSan zu treffen. Und es war natürlich auch
großartig, Dodger zu treffen.
Andererseits würde ich übrigens auch sagen, dass es irgendwie merkwürdig
war, diese Leute zu treffen, weil... Vermutlich hätte ich es noch
cooler gefunden, zum Beispiel etwas mit KevchescoSan zu unternehmen oder
länger mit ihm zu reden, anstatt sich einfach in dieser komischen
überfüllten Halle zu sehen, in der man sich kaum verstehen kann.
Zugleich weiß man auch, dass man die Person, die einem gegenübersteht,
entweder nie wieder wiedersehen wird oder zufällig wieder bei der
nächsten/übernächsten Gamescom. Ihr kennt Chesco ja vermutlich gar
nicht, weil er noch weniger Abonnenten hat als ich, aber wir mögen die
Videos des jeweils anderen und kommentieren sie auch immer wieder. Also
ich habe das Gefühl, dass es cool wäre, ihn kennenzulernen. Mit Mirko
habe ich zwar auch schon gechattet und ich würde es auch cool finden,
ihn kennenzulernen, aber ... es ist unglaublich wie lange ich schon für
dieses aber brauche. Ich bin mir einfach nicht sicher, was da hingehört,
aber es gibt definitiv ein aber. Seht mal, ich kommentiere auch hin und
wieder Sachen von Mirko, aber ich habe oft auch da schon das Gefühl,
dass das zu aufdringlich ist. Auf der Gamescom habe ich ihn übrigens
darum gebeten, ein T-Shirt für mich zu unterschreiben. Ich bin so
schrecklich schlecht darin, das zu erklären und es wird immer später...
Jedenfalls ist zwischen mir und jeder Person, die ich getroffen habe,
eben eine ganz andere Beziehung, sodass es eben auch ganz anders war,
sie zu treffen. Zum Beispiel das zwischen mir und Rick. Er hat mich gar
nicht gesehen, aber er hat meinen Kanal auch noch nie gesehen. Das ist
beides völlig okay für mich. Ich finde jetzt habe ich doch noch ein
nettes Ende gefunden, auch wenn ihr nie herausfinden werdet, was ich
eigentlich zu Mirko schreiben wollte.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Sobald ich auf meinem Kanal ein Video zur Gamescom
veröffentlicht habe, werde ich auf meinem Blog auf alle Spiele eingehen,
die ich gespielt habe, aber bevor ich das entsprechende Video schneiden
kann, muss ich noch ein anderes Projekt vervollständigen (das nicht im
Internet landen wird).
Der vermutlich weltweit 2. Blog über Schminke und PC-Zeugs. Hier werden die Interessen von Männern und Frauen vereinigt und in (hoffentlich) witzigen Anekdoten wiedergegeben. Der Blog hat keine eindeutige Zielgruppe und ich bin auf keinem meiner 2 Hauptthemen wirklich kompetent, aber genau das wird den Charme meines Blogs ausmachen. Außerdem wird ihn sowieso niemand lesen, weil ich keine Zielgruppe habe.
Posts mit dem Label Messe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Messe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 7. Dezember 2015
Sonntag, 2. August 2015
Eine schlechte Idee
Ich wusste gar nicht mehr, dass ich darüber mal einen Blogpost verfasst habe, aber ich habe insgesamt so viel auf meinem Blog geschrieben, dass es auch wirklich schwierig wäre, mir jedes Thema zu merken, dass ich einmal angesprochen habe. Am liebsten würde ich wirklich alte Fehler ausbessern und Formulierungen verändern, aber ich denke es ist wichtig, dass die bleiben. In den letzten 4 Jahren habe sie mich schließlich auch nicht gestört, warum sollte ich sie dann ausgerechnet jetzt ausbessern? Jetzt hat mein Blog erstmal einen bunt gepunkteten Hintergrund, mal sehen wie lange das so bleiben wird. Eigentlich wollte ich ja eine Grafik erstellen, das die volle Breite ausnutzt, aber irgendwie weiß ich nicht, welche Auflösung ich da bräuchte. Also dort, wo man das Bild hochladen kann steht, dass man am besten ein 1800x1600-Bild oder ein größeres verwenden soll, wodurch ich irgendwie dachte, dass das die richtige Breite ist. Da habe ich begonnen, eine Hintergrundgrafik zu entwerfen und wollte mir mal anschauen, wie das Zwischenergebnis aussieht, wodurch ich bemerkt habe, dass das irgendwie zu schmal ist und dann war ich demotiviert, etwas in der richtigen Breite zu machen. Irgendwie hatte ich dann das Gefühl, dass es sinnvoller wäre, erstmal ein kleines Bild zu nehmen. Davor hatte ich ja auch ein kleines Bild, aber eben irgendein Bild, sodass man überall Kanten sieht... Also irgendwie wäre es doch cooler, fließende Übergänge zu haben, aber bevor ich mich damit anstrenge, obwohl mir das Resultat dann trotzdem nicht gefällt, habe ich mich eben für das Punktmuster entschieden.
24.4.2011
Hey!
Ich hab beschlossen, dass ich in nächster Zeit auch ein paar Posts über irgendwelche Erlebnisse, die ich hatte, schreiben werde, da es auf die Dauer sonst eintönig wird andauernd irgendetwas über Make-up oder Technik zu schreiben. Es tut mir leid euch berichten zu müssen, dass ich allerdings auch ein Leben außerhalb des Internets habe und deshalb werde ich einfach IRGENDWANN meine Posts machen und nicht am gleichen Tag. Der folgende Post wird sich zB. um meinen Karfreitag drehen, obwohl heute bereits Ostersonntag ist.
Wie stark gläubig ich bin, ist eine eher umfangreichere Frage, die ich heute nicht zur Gänze beantworten werde, aber ich bin weder jemand, der jeden Sonntag in der Kirche sitzt und immer fleißig betet, noch jemand, der kurz davor ist, auszutreten. Auf alle Fälle bin ich gläubig genug, um am Karfreitag kein Fleisch zu essen usw. Keine Sorge, dazu gibt es jetzt keine langwierige Geschichte, in der ich schildere, was ich stattdessen gegessen habe und wie ich der Versuchung von Süßigkeiten nicht erlegen bin etc
.
Auf jeden Fall war Karfreitag und ich habe mich mit ein paar Freunden
getroffen. Das Wetter war schön und wir haben Volleyball gespielt und
dann haben wir beschlossen, dass wir zu jemandem nach Hause gehen
sollten, um ein paar Brettspiele zu spielen und Blödsinn zu machen. Das
haben wir dann getan und jemand hatte schließlich die glorreiche Idee,
UNO zu spielen. Was folgte war die harmlose Version unserer verschärften
UNO-Regeln. Das klingt jetzt vermutlich merkwürdig und bescheuert, aber
im Prinzip war es so. Unsere verschärften UNO-Regeln sind ziemlich
heftig und da gibt es einiges zu erklären (falls es jemanden genau
interessiert sagt mir bescheid), aber da es noch tagsüber war, haben wir
uns auf eine neue Version geeinigt. Ich will sonst nicht ins Detail
gehen, aber der wesentliche Punkt von unseren neuen Regeln war, dass man
zwischendurch immer wieder ein Glas Wasser auf Ex trinken musste. Wir
hatten alle viel Spaß bei der Sache (und am Schluss war den meisten
schlecht aber egal
).
Soweit so gut, aber dann mussten 2 Leute weg, weil sie in die Messe gehen wollten/mussten (strenge Eltern). Ich war zwar nicht wirklich in der Stimmung dazu, aber nach einer Weile hatten sie uns überzeugt mitzugehen. Ich und mein Bruder haben uns noch schnell zu Hause umgezogen und sind deshalb ca. 5 min zu spät erschienen. Wir haben uns natürlich trotzdem ganz normal zu unseren Freunden (relativ weit vorne) gesetzt, was uns zwar ein paar böse Blicke einbrachte, aber nicht weiter störte. Ich würde sagen 10 min später ist mein Bruder aufgestanden und rausgegangen. Die ganze Messe über tuschelten ich und meine Freunde nur über ein Thema und das einzige Wort, dass immer wieder auftauchte, war "Klo". Irgendwann kehrte mein Bruder schließlich zurück. Ich nahm mir fest vor, erst nach der Messe loszulaufen, um einem menschlichem Grundbedürfnis nachzukommen. Im weiteren Verlauf begann der Priester alles ganz langsam zu lesen. Sehr langsam. Wirklich wirklich langsam. Und er wurde noch langsamer. Und langsamer. Nach einer gefühlten Ewigkeit wusste ich zwar, dass die Messe nciht mehr lang dauern würde, aber dass ich es trotzdem nicht bis zum Ende schaffen würde. Schließlich ging ich weg, mein Blick war auf den Boden gerichtet. Ich ging ernst, konsequent und so ruhig und langsam wie es mir angemessen erschien. Hätte ich einmal aufgeblickt, hätte ich vermutlich laut anfangen müssen zu lachen. Also ging ich weiter, ganz cool und selbstverständlich. Als würde ich immer einfach aus der Kirche raus gehen, wenn mir danach ist. Kaum war die Kirchentür hinter mir zu, lief ich los so schnell ich konnte. Irgendjemand stand vor der Kirchentür herum, doch ich nahm nur einen verschmommenen Schemen wahr. Alles was zählte war, so schnell wie möglich zu laufen und an mein Ziel zu gelangen. Ich glaube für einen Außenstehenden war das ganze ziemlich witzig zu beobachten. Plötzlich zerbrach mein Weltbild und die Flamme meiner Hoffnung drohte auszugehen: die Tür, die ich verwenden wollte, war geschlossen. Verzweifelt rannte ich den ganzen Weg zurück und rund herum. Zum Glück war die andere Tür offen. Weiter ins Detail möchte ich an dieser Stelle nicht gehen, doch dann trat ich wieder in den Vorraum der Kirche und traf auf ein paar Ministranten, die gerade das verhüllte Kreuz trugen. Einer sprach mich an und fragte, was los sei. Meine Antwort war: "Ich erklärs dir später..." und nach einem kurzen Zögern habe ich hinzugefügt "Wir Deppen haben ein Saufspiel gespielt". Ich war mir nicht sicher, ob es sich überhaupt noch auszahlen würde, erneut in die Kirche zu gehen, doch als die Ministranten feierlich einmarschierten, bin ich einfach unauffällig mit etwas Abstand hinter ihnen gegangen und abgebogen, um zu meinem Platz zu gelangen. Im weiteren Verlauf beschlossen immer wieder manche meiner Freunde, dass auch sie einen gewissen Raum aufsuchen wollten und es entwickelte sich ein kollektives Aufsuchen des WCs. Leider bin ich nicht darauf gekommen, bis zur Kreuzanbetung durchzuhalten und dann unauffällig zu verschwinden, wenn sowieso alle ihre Sitzreihen verlassen. Auf jeden Fall war ich bei weitem nicht die einzige, die die Messe fluchtartig verlassen hat... Je mehr Leute verschwanden und wieder auftauchten, desto unangenehmer wurde das ganze und desto mehr Leute sahen uns verwundert an. Nach der Messe konnten wir immerhin etlichen Bekannten von uns erklären, was los war und hatten somit ein interessantes Gesprächsthema.
Fazit: Wir sind soooo doof! Und Wasser ist fies... ich sollte seltener Wasser trinken!
Den Abend haben wir dann noch chillig mit einem Märchenbuch ausklingen lassen. Das kann auch relativ witzig sein, wenn man die Märchen spontan ausspielt und nachher nochmal analysiert und bespricht. Vorallem wenn hauptsächlich Jungs in die Rolle der hübschen Prinzessin schlüpfen usw. Teilweise waren wir zu wenig Leute, um ein Märchen auszuspielen, deswegen war ich einmal 4 Leute zugleich und die haben dann miteinander geredet
Ja das waren die wesentlichen Teile von meinem Karfreitag und ich fürchte zu Karsamstag "muss" ich bedauerlicherweise auch noch einen Post machen
Aber ich habe sowieso keine Leser als wird es niemanden stören ob ich
viele oder wenige Posts mache. Eigentlich ist es ein schönes Gefühl,
keine Leser zu haben. Irgendwie ist so ein blog eine tolle Gelegenheit
für Selbstgespräche und Selbstgespräche haben viele Vorteile.
Beispielsweise hat man entlich einen kompetenten Gesprächspartner und
außerdem ist es witzig. Ok, normale Selbstgespräche sind nicht immer
witzig sondern oft bedenklich, aber irgendeinen Schwachsinn
aufzuschreiben kann witzig sein. Auf jeden Fall freut es mich immer
wieder, wie wenige Leser ich habe...
with a lovely greet
L.Shihit
24.4.2011
Hey!
Ich hab beschlossen, dass ich in nächster Zeit auch ein paar Posts über irgendwelche Erlebnisse, die ich hatte, schreiben werde, da es auf die Dauer sonst eintönig wird andauernd irgendetwas über Make-up oder Technik zu schreiben. Es tut mir leid euch berichten zu müssen, dass ich allerdings auch ein Leben außerhalb des Internets habe und deshalb werde ich einfach IRGENDWANN meine Posts machen und nicht am gleichen Tag. Der folgende Post wird sich zB. um meinen Karfreitag drehen, obwohl heute bereits Ostersonntag ist.
Wie stark gläubig ich bin, ist eine eher umfangreichere Frage, die ich heute nicht zur Gänze beantworten werde, aber ich bin weder jemand, der jeden Sonntag in der Kirche sitzt und immer fleißig betet, noch jemand, der kurz davor ist, auszutreten. Auf alle Fälle bin ich gläubig genug, um am Karfreitag kein Fleisch zu essen usw. Keine Sorge, dazu gibt es jetzt keine langwierige Geschichte, in der ich schildere, was ich stattdessen gegessen habe und wie ich der Versuchung von Süßigkeiten nicht erlegen bin etc
Soweit so gut, aber dann mussten 2 Leute weg, weil sie in die Messe gehen wollten/mussten (strenge Eltern). Ich war zwar nicht wirklich in der Stimmung dazu, aber nach einer Weile hatten sie uns überzeugt mitzugehen. Ich und mein Bruder haben uns noch schnell zu Hause umgezogen und sind deshalb ca. 5 min zu spät erschienen. Wir haben uns natürlich trotzdem ganz normal zu unseren Freunden (relativ weit vorne) gesetzt, was uns zwar ein paar böse Blicke einbrachte, aber nicht weiter störte. Ich würde sagen 10 min später ist mein Bruder aufgestanden und rausgegangen. Die ganze Messe über tuschelten ich und meine Freunde nur über ein Thema und das einzige Wort, dass immer wieder auftauchte, war "Klo". Irgendwann kehrte mein Bruder schließlich zurück. Ich nahm mir fest vor, erst nach der Messe loszulaufen, um einem menschlichem Grundbedürfnis nachzukommen. Im weiteren Verlauf begann der Priester alles ganz langsam zu lesen. Sehr langsam. Wirklich wirklich langsam. Und er wurde noch langsamer. Und langsamer. Nach einer gefühlten Ewigkeit wusste ich zwar, dass die Messe nciht mehr lang dauern würde, aber dass ich es trotzdem nicht bis zum Ende schaffen würde. Schließlich ging ich weg, mein Blick war auf den Boden gerichtet. Ich ging ernst, konsequent und so ruhig und langsam wie es mir angemessen erschien. Hätte ich einmal aufgeblickt, hätte ich vermutlich laut anfangen müssen zu lachen. Also ging ich weiter, ganz cool und selbstverständlich. Als würde ich immer einfach aus der Kirche raus gehen, wenn mir danach ist. Kaum war die Kirchentür hinter mir zu, lief ich los so schnell ich konnte. Irgendjemand stand vor der Kirchentür herum, doch ich nahm nur einen verschmommenen Schemen wahr. Alles was zählte war, so schnell wie möglich zu laufen und an mein Ziel zu gelangen. Ich glaube für einen Außenstehenden war das ganze ziemlich witzig zu beobachten. Plötzlich zerbrach mein Weltbild und die Flamme meiner Hoffnung drohte auszugehen: die Tür, die ich verwenden wollte, war geschlossen. Verzweifelt rannte ich den ganzen Weg zurück und rund herum. Zum Glück war die andere Tür offen. Weiter ins Detail möchte ich an dieser Stelle nicht gehen, doch dann trat ich wieder in den Vorraum der Kirche und traf auf ein paar Ministranten, die gerade das verhüllte Kreuz trugen. Einer sprach mich an und fragte, was los sei. Meine Antwort war: "Ich erklärs dir später..." und nach einem kurzen Zögern habe ich hinzugefügt "Wir Deppen haben ein Saufspiel gespielt". Ich war mir nicht sicher, ob es sich überhaupt noch auszahlen würde, erneut in die Kirche zu gehen, doch als die Ministranten feierlich einmarschierten, bin ich einfach unauffällig mit etwas Abstand hinter ihnen gegangen und abgebogen, um zu meinem Platz zu gelangen. Im weiteren Verlauf beschlossen immer wieder manche meiner Freunde, dass auch sie einen gewissen Raum aufsuchen wollten und es entwickelte sich ein kollektives Aufsuchen des WCs. Leider bin ich nicht darauf gekommen, bis zur Kreuzanbetung durchzuhalten und dann unauffällig zu verschwinden, wenn sowieso alle ihre Sitzreihen verlassen. Auf jeden Fall war ich bei weitem nicht die einzige, die die Messe fluchtartig verlassen hat... Je mehr Leute verschwanden und wieder auftauchten, desto unangenehmer wurde das ganze und desto mehr Leute sahen uns verwundert an. Nach der Messe konnten wir immerhin etlichen Bekannten von uns erklären, was los war und hatten somit ein interessantes Gesprächsthema.
Fazit: Wir sind soooo doof! Und Wasser ist fies... ich sollte seltener Wasser trinken!
Den Abend haben wir dann noch chillig mit einem Märchenbuch ausklingen lassen. Das kann auch relativ witzig sein, wenn man die Märchen spontan ausspielt und nachher nochmal analysiert und bespricht. Vorallem wenn hauptsächlich Jungs in die Rolle der hübschen Prinzessin schlüpfen usw. Teilweise waren wir zu wenig Leute, um ein Märchen auszuspielen, deswegen war ich einmal 4 Leute zugleich und die haben dann miteinander geredet
Ja das waren die wesentlichen Teile von meinem Karfreitag und ich fürchte zu Karsamstag "muss" ich bedauerlicherweise auch noch einen Post machen
with a lovely greet
L.Shihit
Labels:
Alltag,
Anekdote,
Erlebnisse,
Fail,
Freizeit,
Kirche,
Lady,
Lady Shihita,
LadyShihita,
Leben,
Messe,
Ostern,
Shihita,
Wasser
Abonnieren
Posts (Atom)