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Samstag, 31. Oktober 2015

große Missionen

Hey!
In letzter Zeit habe ich absolut keine Lust, Protokolle zu schreiben. Ich muss allerdings einige Protokolle schreiben und das ist ziemlich mühsam. Wenn es nur kurze Protokolle wären, dann hätte ich ja kein Problem damit, aber es ist eher so, dass wir gefühlt im Labor gar nichts machen und dann 10 Seiten lange Protokolle schreiben müssen. Darauf habe ich absolut keine Lust. Ich fände es irgendwie besser, wenn mein Studium mehr so aufgebaut wäre, wie die (Hoch-)Begabtenwoche in Drosendorf. Also wenn ich mich wirklich den ganzen Tag mit Chemie beschäftigen würde, aber dabei eben auch genauer über die Themen recherchieren könnte, die mich stärker interessieren und wenn ich keine Veranstaltungen besuchen müsste, die mir vollkommen unnötig vorkommen. Also ich denke, dass ich mehr lernen könnte, wenn ich nicht immer so auf Prüfungen fixiert wäre und absolut überflüssige Protokolle schreiben müsste. Okay, ich höre schon auf mich zu beschweren, mein Studium ist eh halbwegs sinnvoll aufgebaut. Ich bin nur mit dem Praktikum unzufrieden, das ich derzeit absolviere, weil man wie gesagt kaum praktisch arbeitet und danach teilweise sehr lange Protokolle schreiben muss. Der folgende Post ist jedenfalls meiner bescheidenen Meinung nach ziemlich gut gelungen. Eigentlich finde ich ja die ganze Blogpostreihe gut, die mit meiner Astrophysikwoche zu tun hat, wenn ich ehrlich bin. Wie ihr bemerkt haben dürftet, habe ich überhaupt keine Hemmungen, mich selbst zu loben.

23.2.2012

Zuerst erschien es so, als sollte es heute (Donnerstag) ein recht ereignisloser Tag werden. Doch dann beim Mittagessen geschah es: Wir hatten nichts mehr zu trinken. Unsere Kehlen waren ausgedörrt und der Durst war unerträglich. Doch etwas zu trinken erhält man nur, wenn man aufsteht, rausgeht und den Kellner danach fragt. Ihr seht also, wir hatten ein gravierendes Problem. Im ersten Moment wollte niemand zugeben, dass er noch Durst hatte. So schrecklich konnte der Durst gar nicht sein, dass wir bereit gewesen wären, derartige Risiken und Gefahren auf uns zu nehmen... Oder etwa doch? Die Luft war unheimlich trocken und uns allen wurde gerade bewusst, wie lang es schon her war, dass wir zuletzt etwas getrunken hatten. Schließlich musste sich Hannah eingestehen, dass sie Durst hatte und fragte deshalb vorsichtig: "Hat zufällig jemand Lust, etwas zu trinken hohlen zu gehen?". Natürlich hatte niemand Lust darauf. Deshalb wurde es zu einer Art Mutprobe für Hannah. Elina sagte "Traust du dich etwa nicht zu gehen? Ist doch nichts dabei!", doch in Wahrheit wussten wir alle, dass es sich nicht um eine kleine, alltägliche Tätigkeit handelte. Es war ein äußerst schwieriges Unterfangen. Tapfer stand Hannah also auf und ging hinaus. Bald traf sie auf den Kellner und als sie ihn erblickte gefror ihr das Blut in den Adern. Ihr Herz schlug immer schneller und sie hatte Panik. Sie wollte gerade wieder umkehren, als er einen Schritt näher kam. Sie konnte nicht mehr klar denken. Eigentlich wollte sie weglaufen, aber sie konnte sich nicht mehr bewegen. Brutal riss er ihr den Saftkrug aus der Hand. Perplex starrte sie auf ihre Hand. Kurze Zeit später brachte er ihr den Krug voll wieder zurück. Wie von selbst bewegten sich ihre Beine und sie kam wieder zu uns zurück. Wir waren insgeheim sehr stolz auf sie.
Am Nachmittag gingen wir heute nochmal um das Schloss herum. Das war sehr interessant, denn diesmal war es heller und wir konnten erkennen, in wie viel Schlamm wir das letzte Mal geirrt waren. Wir erkundeten diesmal etwas andere Regionen und schließlich kamen wir zu einer überwucherten Brücke, die vermutlich früher notwendig gewesen war, um den Burggraben zu überbrücken (darin ist natürlich jetzt kein Wasser mehr). Wir waren uns unten nicht sicher, ob man darauf gehen konnte oder ob sie vollkommen zugewuchert war. Also gingen wir näher ran und stellten fest, dass sie zwar zu gut 2/3 von Büschen und Bäumen bedeckt war, aber dass rechts davon ein netter kleiner Trampelpfad war. Ich ging also mal davon aus, dass die Brücke durchaus dazu gedacht war, sie zu überqueren. Im Laufe des Weges wurde sie aber immer verwucherter und weiter zugewachsen. Ich dachte, dass man den Weg vermutlich schon längere Zeit lang nicht mehr benutzt hatte und ging weiter. Hannah folgte mir kommentarlos. Doch schon wenige Meter später hatte ich das Gefühl mich im tropischem Regenwald oderso zu befinden. Es war einfach nur mühsam weiterzugehen und ich fragte mich immer wieder selbst, wie ich den Weg gemeistert hatte. Aber ich ging weiter. Ich hatte einfach keine Lust drauf, wieder zurückzugehen. Ich wollte die ganze Zeit über zumindest noch nachsehen, ob sich nicht doch noch etwas wie ein Weg zwischen dem ganzen Gestrüpp ergeben würde. Es war schrecklich, doch ich war irgendwie süchtig danach, weiterzugehen. Der Boden war vereist, doch das war mir egal. Ich musste oft beinahe kriechen, aber irgendwie kam ich immer weiter. Mittlerweile folgte uns auch Michelle. Ich hatte zwar einen Vorteil durch meine Größe, aber ich war auch diejenige, die voranging und deshalb hatte ich es vermutlich sogar schwerer als die anderen. Ab einem gewissen Zeitpunkt war es mir egal, ob ich die Bäume und Büsche um mich herum beschädigte. Ich bahnte mir irgendwie einen Weg durch die Wildnis. Schließlich konnte ich am Ende des Weges ein paar Stufen aus Holz sehen und eine verschlossene Tür. Das motivierte mich ungemein. Endlich erreichte ich die Tür und... sie ging nicht auf. Wirklich nicht. Hannah und Michelle probierten es auch. Sie ging einfach nicht auf. Michelle war so frustiert dass sie von der Brücke sprang. Ich und Hannah gingen einfach wieder zurück.

Freitag, 18. September 2015

Schule, Schlafmangel, Wallfahrt

Jetzt kommt einer meiner gemischten Posts, die trotzdem keine Informationen über die 2 Hauptthemen meines Blogs enthalten. Da steht ja etwas über mein Liebesleben.. Mit so privaten Informationen über mich hätte ich jetzt nicht gerechnet. Ihr seht also, ich weiß großteils schon gar nicht mehr so genau, was ich alles über mich im Internet verbreitet habe. Jetzt würde ich übrigens sagen, dass es nach keiner guten Idee klingt, einen Blogpost über Gott zu schreiben. Also vielleicht habe ich irgendwann Lust darauf, aber grundsätzlich denke ich, dass das Thema ungeeignet ist. Ich möchte da niemandem meine Meinung aufzwängen und ich weiß nicht so recht, was es mir bringen soll, einen Text darüber zu verfassen.
9.9.2011

Hey!
Hier ein kleiner Einblick in meinen Ferien-Alltag, weil mir gerade auffällt, dass ich darüber garnichts gepostet habe (musste mich wohl nicht davon ablenken, was für die Schule zu machen): Also vormittags haben ich und mein Bruder immer so getan, als könnten wir kochen (was übrigens ziemlich witzig ist), mittags haben wir was Leckeres gegessen und nachmittags war ich unterwegs. Da hab ich getan, was man eben so tut... Rad fahren, schwimmen, winken, Freunde treffen und was man sonst noch so machen kann. Naja und ich habs mir eben angewöhnt die halbe Nacht wach zu bleiben... Das Problem dabei ist, dass ich auch jetzt während der Schulzeit noch zu lange aufbleibe, aber ich will nicht nachmittags schlafen und mir einen falschen Schlafrythmus angewöhnen, sondern eben einfach früher schlafen gehen. Ein paar Leute da draußen sind allerdings der Meinung, dass ich keinen Schlaf brauche und versuchen weiterhin mit mir stundenlang zu skypen, chatten, teln usw ;)
Da fällt mir auf: was ist eigentlich derzeit mit den Jungs da draußen los? Momentan flirten mich alle zugleich an, obwohl ich früher so gut wie nicht beachtet wurde... Hey Leute, ich brauch nur einen Typen und nicht 6 zugleich, ok? :roll:
Gleich am ersten Schultag sollten wir während der Deutsch Stunde einen argumentativen Text verfassen: "Warum es so toll ist, dass wir wieder Schule haben". Obwohl alle nur ca 5 min aktiv an dem Ding gearbeitet haben und demotiviert waren, hat die Lehrerin tasächlich alles abgesammelt. Zum Glück hat sie allerdings nichts korregiert oder bewertet... Sie sagt, sie hätte einfach Lust gehabt, das zu lesen :crazy:
Ich habe mir vermutlich noch nie so wenig Mühe beim Schreiben gegeben und deshalb wollte ich euch das Ergebnis nicht vorenthalten (ist sowieso verdammt kurz). Wer braucht schon mehr als 5 Sätze? Wer braucht schon Argumente? Wozu verschiedene Meinungen abwägen? Warum sollte man ein gutes Ende schreiben oder den Text den man schreibt auch nur ernst nehmen?
Ich präsentiere euch heute die Zukunft aller Deutsch-Aufsätze... das Einzige das hier zählt ist: symbolisch irgendeinen Schwachsinn schreiben und so tun als hätte man sich bemüht!
Wie jedes Jahr beginnt auch heute (5. September) endlich wieder die Schule für uns. Die Freude mancher Schüler hält sich allerdings in Grenzen. Ist die Jugend heutzutage zu undankbar, um dies wertzuschätzen?
Viele Kinder in Afrika sehnen sich nach Bildung, doch zumindest in meiner Klasse ist die Begeisterung nicht sehr groß. Dabei klingt es doch so verlockend, täglich Hausübung zu machen, sich für alle Stundenwiederholungen vorzubereiten und Tests zu schreiben. Bedauerlicherweise gibt es auch Lehrer, die in den ersten paar Stunden noch nicht sehr viel verlangen, deshalb haben die meisten Schüler anfangs Probleme damit, etwas mit ihrer Freizeit anzufangen. Zum Glück denken allerdings alle Lehrer, ihr Fach sei das Wichtigste, deshalb löst sich dieses Problem relativ rasch von selbst.
--> mehr ist wirklich nicht :>>
So, morgen geh ich los auf eine Wallfahrt. Also wir sind 2 Tage unterwegs und fahren dann mit dem Zug zurück nach Hause. Viele von euch (:DD :DD war der gut... "viele von euch" :DD :DD klingt ja so als hätt ich Leser ;)) werden jetzt denken, dass ich zu diesen über-religiösen Menschen gehöre, die den halben Tag beten, deren Glauben allerdings in Wahrheit nur wenig Substanz hat, weil sie nicht aus logischen Gründen an Gott glauben sondern "weils eben so ist", und mich endgültig als verrückt abstempeln. Ich sehe schon, über Gott muss ich auch mal einen Blogpost machen :roll: Irgendwie sollte ich den dann aber wieder in Zusammenhang mit Make-up oder Technik bringen, da ich sonst langsam meinen Blog hier etwas zweckentfremden würde... Andererseits: Ich habe sowieso keine Leser also wärs egal...
Wo war ich?
Achja... Ich mache die Wallfahrt nicht aus religiösen Gründen. Das Ganze ist eher ein Familien-Insider, da meine Eltern früher immer gesagt haben, dass sie, wenn mein Bruder die Matura schafft, eine Wallfahrt machen (OMG ein Wunder ist geschehen!). Er war zwar nie besonders schlecht in der Schule, hatte allerdings immer ziemlich schreckliche Lehrer usw. Auf jeden Fall haben sich jetzt bedauerlicherweise etliche Leute daran erinnert und deshalb müssen wir jetzt wirklich eine Wallfahrt machen. Wird sicher schön... 2 Tage wandern und Schwachsinn reden! Gut, dafür kann ich das ganze WE nicht lernen, aber ich glaub das werd ich verkraften ;)
with a lovely greet
L.Shihit

Sonntag, 6. September 2015

Das Gesprächsthema aus der Tasche!

An diesen Post kann ich mich noch sehr gut erinnern. Der ist so richtig schön kurz und knackig, soetwas sollte ich wiedermal schreiben. Den Prozessor gibt es übrigens noch immer, aber ich habe ihn schon lange nicht mehr überall dabei. Vielleicht sollte ich damit wieder beginnen, damals fand ich das eigentlich ganz cool. Also ich schätze, dass er 1,5 Jahre lang in der Handtasche war, die ich immer benutzt habe und danach wurde er immer seltener mitgenommen. Inzwischen sind auch alle Pins ziemlich stark verbogen, aber ich habe eine neue Tasche mit vielen Fächern, in denen er gut aufgehoben wäre. Stört es eigentlich, wenn ich in meinem Kommentar immer wieder Sachen aufgreife, die im folgenden Text erklärt werden? Ich habe bisher gar nicht darüber nachgedacht, dass ich neuen Lesern so manche Posts richtig verderben könnte. Lest meinen Kommentar im Zweifelsfall eben erst nach dem eigentlichen Post.
20.5.2011

Hey!
Kennt ihr das auch?
Ein Gespräch will nicht so richig in Schwung kommen und es entsteht Stille. Manchmal sind einfach schon alle in Frage kommenden Gesprächsthemen "aufgebraucht" und man weiß nicht mehr so richtig, was man als nächstes bereden könnte. Ich habe einen tollen Weg gefunden, solche Situationen aufzulösen, wobei ich zugeben muss, dass das nciht gerade für jedermann umsetzbar ist.
Ein Freund von mir ist ziemlicher Technikfanatiker und hat immer einen (kaputten!?) Prozessor bei sich. Das hat keinen spezifischen Grund, abgesehen davon, dass er ein wirklich ein ziemlicher Technikfreak ist. Für alle, die sich jetzt fragen, was ein Prozessor ist: wie die Herdplatte in einer Küche ohne Mikrowelle. Für alle die sich über diesen Vergleich wundern: lest meine Technik-Definitionen unter dem Blogpost "warum mein PC so toll ist!".
Auf jeden Fall haben wir vor einer Weile im Physikunterricht Technikgeräte zerlegt und ich habe es geschafft, mir einen Prozessor zu organisieren. Es handelt sich nicht um irgendeinen Prozessor... es ist ein richtig alter (1989), großer, cooler Prozessor. Drauf steht (unter anderem) i 486 DX (ich bin zu faul nochmal nachzusehen, aber ich bilde mir ein es gibt sogar einen Wikipediaartikel über ihn) und er ist einfach total stylisch. Hab ich schon erwähnt dass er groß ist? und alt? und cool? und stylish?
Ihr fragt euch jetzt vielleicht, was das nun alles mit Gesprächsthemen zu tun hat. Nunja ganz einfach: wenn ein Gespräch gerade im aussterben ist, muss man nur in die Hosentasche greifen und den Prozessor herzeigen. Die eine Hälfte der Leute hat erfahrungsgemäß keine Ahnung davon, was ein Prozessor ist und möchte sich zumindest grundlegende Dinge über Prozessoren erklären lassen und die andere Hälfte beginnt sofort zu fachsimpeln. Ich dachte bisher, dass ich diese Taktik wohl so gut wie nie anwenden werde, habe meinen Prozessor allerdings dennoch in irgendeiner Jackentasche aufbewahrt, die ich sowieso nie verwende, um ihn jederzeit parat zu haben. Überraschenderweise hatte ich tatsächlich in letzter Zeit sogar eine Situation, in der ein Teil meiner Mitmenschen von alleine angefangen hat, über Prozessoren zu reden und der Rest hat ihnen nicht zugehört und über etwas anderes geredet. So konnte ich sogar mithilfe meines Prozessors eine gruppendynamisch sehr wertvolle Tat vollbringen, indem ich ihn herumgereicht habe. Schließlich konnten sich dann alle an dem Gespräch beteiligen, wenn auch teilweise nur mit Aussagen wie "Der ist aber schön... Ist das Gold?" oder "Und sowas ist in einem Computer drinnen?".
Danach wurde ich noch eine Weile ausgefragt, wieso ich so ein Ding mit mir herumtrage. Tja, ich würde sagen ein Prozessor ist WIRKLICH ein cooler, interessanter, innovativer und faszinierender Weg, um ein Gespräch aufrecht zu erhalten. Leider funktioniert das ganze meistens nur einmal... Trotzdem ein toller Weg um das Eis zu brechen ;)
Ihr könntet ja alle möglichen Dinge ausprobieren, die nicht umbedingt alltäglich sind, wenn ihr keinen Prozessor zur Verfügung habt. Vermutlich findet ihr sogar etwas, dass besser geeignet ist.
with a lovely greet
L.Shihit

Donnerstag, 20. August 2015

Der Weg zur Bikinifigur

Ich bin gerade in der Arbeit und habe momentan erstmal nichts zu tun, deshalb hoffe ich, dass ich in der Zeit zumindest einen neuen alten Post veröffentlichen kann. Ich frage mich gerade, wie lange ich solche Smileys in meinen Blogposts verwendet habe... Jetzt mache ich das jedenfalls nicht mehr. Ich habe übrigens einen zusätzlichen Beistrich gesetzt, weil ich mir das nicht verkneifen konnte. Die anderen Fehler sind noch wie im Original.
27.4.2011

Hey!
Dieser Post wird sich um meinen persönlichen Karsamstag drehen. ACHTUNG! Euch wird nichts großartig lustiges erwarten. Diese Warnung kommt jetzt hier zu Beginn, damit sich niemand Geschwafel über mein Leben antut, den es nicht interessiert.
Ich weiß nicht mehr wann ich aufgestanden bin oder was ich dann getan habe, aber Mittags war ich eingeladen, um mit Verwandten zusammen zu grillen, da mein Opa am Karfreitag Geburtstag hatte. Das heißt im Klartext: essen, essen und essen. Sobald ich fertig war und mich nicht mehr bewegen konnte, kam natürlich noch Nachspeise auf den Tisch... Danach durfen wir noch auf meinen kleinen Cousin aufpassen, der seeeeehr anstrengend sein kann, doch abgesehen davon, dass er mich beim Osternesterlsuchen verarscht hat (ich weiß genau, dass er das Ding schon von Anfang an gesehen hat, aber ich musste 10 min herumreden und Hinweise geben, bis er es zugegeben hat >:-[ ), ließ er sich leicht unterhalten. Wir haben hauptsächlich so getan, als würden wir ihm ein paar Gedichte aus einer Gartenzeitschrift vorlesen. Teilweise haben wir auch tatsächlich die Texte aus der Gartenzeitschrift vorgelesen und statt Pflanzennamen Blödsinn eingesetzt. Danach mussten wir zu anderen Verwandten, um dort Ostern vorzufeiern. Das Problem bei der Sache: auch dort wurden wir unbarherzig gemästet. Ich war schon fast unhöflich, weil ich so viel Essen verweigert habe, aber trotzdem habe ich mehr als genug gegessen. Da wir als Treffpunkt 15.00 ausgemacht hatten, erschien mein Onkel um 16.45 mit seinen Kindern. Früher wäre er vermutlich um 17.30 erschienen, doch seit er eine Familie hat, ist er sehr zuverlässig. Blöderweise wollten wir die Schokolade nicht den halben Tag in der Sonne liegen lassen und haben eigentlich erwartet, dass uns jemand rechtzeitig anruft, damit wir die Eier usw kurzfrisig verstecken können. Im Endeffekt lief die Sache so ab: Meine Eltern haben mit den Neuankömmlingen geredet, während wir "ganz unauffällig" so schnell wir konnten im Zick-zack gelaufen sind und wahllos irgendwo irgendetwas versteckt haben. Irgendwann hat mich jemand gefragt, wo ich die restlichen Sachen versteckt hätte, aber zum Glück haben die Kinder alles gefunden, denn ich hatte nicht die geringste Ahnung. Ich würde auch nicht sagen, dass wir überhaupt etwas versteckt haben, sondern höchstens dekorativ verteilt, aber was solls...
Gut kommen wir zum cooleren Teil meines Tages B)
Ok wir machen zuerst noch einen kleinen Umweg, aber dann kommt der coole Teil des Tages. Also wie jedes Jahr war ich mit Freunden in der Osternachtsmesse und wie jedes Jahr haben wir während der Messe aus unseren Kerzen alle möglichen Figuren gemacht. Ich hab meine Kerze in etwa 5 verschiedene Formen gebogen, bevor ich zufrieden war und jetzt ist es eine Spirale, die von selbst stehen kann. Wir sollten 2 Lieder singen und haben diese zwar vorher 2x durchgesungen, aber nicht so wirklich gut einstudiert oder sonst was. Weil das ziemlich stylisch ist, hat uns unser Kaplan aus Nigeria vom Altar aus mit einer Trommel begleitet. Irgendwie haben wir es geschafft, dass das ganze relativ stimmig wirkte und zu meiner Verblüffung haben wir am Ende Applaus bekommen. Im Verhältnis zu anderen Gemeinden, geht es ziemlich locker bei uns in der Kirche zu, aber Applaus während einer Messe ist schon irgendwie etwas besonderes. Tja und dann kam wie jedes Jahr der Teil des Tages, auf den man sich schon die ganze Zeit freut: Osterjause! Das heißt ein paar nette, verrückte Leute setzten sich die halbe Nacht lang zusammen und essen. Bisher habe ich es irgendwie konsequent vermieden, Namen in meinen Posts zu nennen, aber jetzt ist mir das irgendwie egal... Heuer war zum 1. mal Jacky bei der Osterjause mit dabei und deshalb setzte ich mich nicht zu den Leuten, bei denen ich ursprünglich sitzen wollte, sondern zu Jacky und somit zu den Firmlingen und zu Stefan und Martin. Ich hab nichts gegen Stefan und Martin, das sind wirklich nette Leute, aber den ganzen Abend neben ihnen zu sitzen... Anfangs habe ich etwas mit den Firmlingen und mit Jacky gequatscht, doch das wurde mir nach einer Weile zu langweilig. Irgendwie entwickelte sich das Gespräch zu pubertären Gekicher und dazu war ich nicht wirklich in Stimmung. Schließlich redete ich die meiste Zeit mit Stefan und Martin. Ein großer Fehler... Die beiden sind ca. 23, ernähren sich beinahe ausschließlich von Bier und haben eine eigene Lebensphilosophie entwickelt. Das wusste ich bereits vorher und deshalb ging es hauptsächlich um den Ausstausch von möglichst lässigen, witzigen, bescheuerten und bedeutungslosen Sprüchen. Trotzdem lernte ich unfreiwilliger Weise eine vollkommen desillusionierte Sichtweise auf das Leben und Liebe kennen. Ich bin mir nicht so sicher, ob die Sichtweise tatsächlich desillusioniert war, aber das Wort haben sie selbst dafür benutzt. Irgendwie kam im Endeffekt folgendes dabei raus: sowas wie wahre Liebe (insbesondere in der Form, in der man sich das als 13-16 jähriger vorstellt) soll man vergessen, weils Schwachsinn ist und man soll sich solang man jung ist ansaufen und Spaß am Leben haben. Andererseits soll man auch solange es geht nicht ganz so negativ denken und zu einem so deprimierendem Weltbild gelangen, weil das auch doof ist, sondern irgendwie ein Mittelmaß einhalten, bis man schließlich auch irgendwann zwangsläufig durch das Leben desillusioniert wird. Ich kann das ganze ziemlich schlecht erklären, weil das 1. nicht gerade meine Philosophie ist und es 2. den Rahmen hier sprengen würde. Angeblich haben sie mir also vom Ernst des Lebens erzählt, wichtige Weisheiten verbreitet und von wertvollen Erfahrungen berichtet. Auf jeden Fall gab es ziemlich viel zu essen und ziemlich viele Gänge, doch gerade während dem Hauptgang war ich ziemlich beschäftigt damit, eine Freundin in Not zu beraten, also habe ich nur von Zeit zu Zeit ein bisschen was gegessen und dann wieder weiter telefoniert/sms geschrieben. Als ich schließlich Zeit zum Essen hatte, waren alle anderen schon lange fertig. Ich wollte gerade anständig anfangen zu essen, als Stefan, Martin und mein Bruder begonnen haben, mich anzufeuern. "Was du bist noch nicht fertig? Zah o! Geht scho, lad ordentlich was auf!" Tatsächlich wollte ich mich beeilen und habe somit relativ viel auf meinen Löffel aufgeladen. Unglückseligerweise musste ich anfangen, zu lachen. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, woran das liegen konnte :roll: So ziemlich alle Anwesenden sahen mir nun beim Essen zu, da plötzlich niemand etwas besseres zu tun hatte. Dann erklärten wir ein paar gewisse Leute noch, ich solle einfach alle Essmanieren ablegen, weil wir sowieso in keinem Nobelrestaurant, sondern ganz unter uns wären. Dann wollte ich tatsächlich nichts anderes mehr, als einfach meine Portion schnell zu essen (nicht, dass ich hungrig gewesen wäre), aber natürlich folgten auch während dem nächsten Löffel blöde Kommentare und ich musste wieder lachen. Zwischendurch sprach ich sogar aus, dass ich deutlich schneller wäre, wenn ich nicht dauernd lachen müsste, aber Stefan und Martin waren offensichtlich überzeugt, mir zu "helfen" und meinten, ohne sie würde ich viel länger brauchen. Spätestens da wollte ich einfach nur unter allen Umständen fertig werden. Ich schaufelte so viel auf meinen Löffel, dass mir nicht mal mehr ein anständiger Vergleich dazu einfällt und erhielt natürlich die Meldung "Also wenn du den Löffel jetzt schaffst, bin ich stolz auf dich!". Natürlich bekam ich alles irgendwie hinunter, aber ich konnte mein Lachen nicht zur Gänze unterdrücken also war das Ergebnis weniger elegant als erhofft. Dafür hatte ich danach nurnoch einen Löffel, den ich ziemlich schnell, unauffällig und konsequent runterbrachte, bevor ich endlich fertig war. Danach war, wie zwischen den anderen Gängen, eine lockere Pause für Gespräche, in der man das Essen wieder eine Weile sitzen lassen konnte. Es ist immer wieder erstaunlich, was für Unmengen von Essen ein Mensch auf diese Art und Weise vertilgen kann. Fragt mich nicht, wie ich das gemacht habe und fragt mich vorallem nicht WIESO ich das getan habe, aber ich habe im weiteren Verlauf des Abends nicht nur etwas von dem Kuchen gegessen, sondern auch noch Palatschinken (vgl. Pfannkuchen) und Schokolade. Ich bin klein und dünn und ich war schon immer klein und dünn und deshalb sieht es mir niemand an, aber ich bin ein wahnsinnig verfressener Mensch und bevor etwas zu Essen übrigbleibt opfere ich mich nunmal. Eigentlich war das Ganze nach einer Weile relativ krank, weil uns allen schon etwas schlecht war, aber irgendwie haben wir trotzdem weitergegessen, weil noch so viel da war und weil es so gut war. Immerhin habe ich die Suppe und den Obstsalat ausgelassen (BÄH was gesundes ;))... Im Endeffekt habe ich dann auch noch genug Zeit mit den Leuten verbracht, zu denen ich mich eigentlich setzen wollte und als wir uns alle kaum mehr bewegen konnten vor lauter Essen, gab es noch einen gemeinschaftlichen Abschlusstanz. Erstaunlicherweise war ich schon um 2 Uhr morgens wieder zu Hause. Früher hat die Osterjause meistens bis 5 Uhr gedauert, doch da war ich noch zu jung um die ganze Zeit über dabei zu sein. Jetzt, wo ich die ganze Nacht über bleiben dürfte und es vollkommen egal wäre, wie lang das Ganze dauert, ist die Veranstaltung natürlich zu der Zeit aus, zu der ich früher gegangen bin :-/
Am Ostersonntag verlief mein Tag etwa so: Aufwachen, Kuchen essen, Eier suchen, Eier verstecken, Kuchen essen, chillen, Kuchen essen, Mittagessen, spaß haben, Freunde treffen, Eierpecken, Kuchen essen, Film schaun, Freunde rausschmeißen, schlafen
Oh und am Ostermontag wurde ich auch systematisch gemästet.
Es geht mir jetzt seit Tagen so, dass immer, wenn in meinem Magen annähernd wieder ein kleines bisschen Platz ist, plötzlich etwas wahnsinnig gutes vor mir steht und mich alle meine Mitmenschen böse anstarren, bis ich es aufgegessen habe. Irgendwie glaube ich langsam, das Ganze ist eine Verschwörung. Ist euch schonmal aufgefallen, dass Ostern nicht sehr weit weg vom Sommer ist? Wird es bei euch auch manchmal schon kurz nach Ostern warm genug, um zu baden? Also ich weiß noch, vor etwa einer Woche habe ich mir gedacht, dass ich heuer wirklich nichts mehr vorm Sommer abnehmen muss und dass meine Figur schon bikinitauglich ist. Wenn das allerdings noch ne Weile so weitergeht... Aber am besten mache ich mir keine Gedanken darüber, dass ich jetzt fett werden könnte. Ich hab in den letzten Tagen so viel gegessen, dass mich das fast schon wieder schlank machen müsste... xD Ja genau, ich esse und werde dadurch schlank, ich esse und werde durch schlank. Man muss es sich nur fest einreden, dann funktioniert es....! Ich esse und nehme nicht zu, ich esse und nehme nicht zu... *sichselbsteinred*
with a lovely greet
L.Shihit

Sonntag, 2. August 2015

Eine schlechte Idee

Ich wusste gar nicht mehr, dass ich darüber mal einen Blogpost verfasst habe, aber ich habe insgesamt so viel auf meinem Blog geschrieben, dass es auch wirklich schwierig wäre, mir jedes Thema zu merken, dass ich einmal angesprochen habe. Am liebsten würde ich wirklich alte Fehler ausbessern und Formulierungen verändern, aber ich denke es ist wichtig, dass die bleiben. In den letzten 4 Jahren habe sie mich schließlich auch nicht gestört, warum sollte ich sie dann ausgerechnet jetzt ausbessern? Jetzt hat mein Blog erstmal einen bunt gepunkteten Hintergrund, mal sehen wie lange das so bleiben wird. Eigentlich wollte ich ja eine Grafik erstellen, das die volle Breite ausnutzt, aber irgendwie weiß ich nicht, welche Auflösung ich da bräuchte. Also dort, wo man das Bild hochladen kann steht, dass man am besten ein 1800x1600-Bild oder ein größeres verwenden soll, wodurch ich irgendwie dachte, dass das die richtige Breite ist. Da habe ich begonnen, eine Hintergrundgrafik zu entwerfen und wollte mir mal anschauen, wie das Zwischenergebnis aussieht, wodurch ich bemerkt habe, dass das irgendwie zu schmal ist und dann war ich demotiviert, etwas in der richtigen Breite zu machen. Irgendwie hatte ich dann das Gefühl, dass es sinnvoller wäre, erstmal ein kleines Bild zu nehmen. Davor hatte ich ja auch ein kleines Bild, aber eben irgendein Bild, sodass man überall Kanten sieht... Also irgendwie wäre es doch cooler, fließende Übergänge zu haben, aber bevor ich mich damit anstrenge, obwohl mir das Resultat dann trotzdem nicht gefällt, habe ich mich eben für das Punktmuster entschieden.
24.4.2011

Hey!
Ich hab beschlossen, dass ich in nächster Zeit auch ein paar Posts über irgendwelche Erlebnisse, die ich hatte, schreiben werde, da es auf die Dauer sonst eintönig wird andauernd irgendetwas über Make-up oder Technik zu schreiben. Es tut mir leid euch berichten zu müssen, dass ich allerdings auch ein Leben außerhalb des Internets habe und deshalb werde ich einfach IRGENDWANN meine Posts machen und nicht am gleichen Tag. Der folgende Post wird sich zB. um meinen Karfreitag drehen, obwohl heute bereits Ostersonntag ist.
Wie stark gläubig ich bin, ist eine eher umfangreichere Frage, die ich heute nicht zur Gänze beantworten werde, aber ich bin weder jemand, der jeden Sonntag in der Kirche sitzt und immer fleißig betet, noch jemand, der kurz davor ist, auszutreten. Auf alle Fälle bin ich gläubig genug, um am Karfreitag kein Fleisch zu essen usw. Keine Sorge, dazu gibt es jetzt keine langwierige Geschichte, in der ich schildere, was ich stattdessen gegessen habe und wie ich der Versuchung von Süßigkeiten nicht erlegen bin etc ;). Auf jeden Fall war Karfreitag und ich habe mich mit ein paar Freunden getroffen. Das Wetter war schön und wir haben Volleyball gespielt und dann haben wir beschlossen, dass wir zu jemandem nach Hause gehen sollten, um ein paar Brettspiele zu spielen und Blödsinn zu machen. Das haben wir dann getan und jemand hatte schließlich die glorreiche Idee, UNO zu spielen. Was folgte war die harmlose Version unserer verschärften UNO-Regeln. Das klingt jetzt vermutlich merkwürdig und bescheuert, aber im Prinzip war es so. Unsere verschärften UNO-Regeln sind ziemlich heftig und da gibt es einiges zu erklären (falls es jemanden genau interessiert sagt mir bescheid), aber da es noch tagsüber war, haben wir uns auf eine neue Version geeinigt. Ich will sonst nicht ins Detail gehen, aber der wesentliche Punkt von unseren neuen Regeln war, dass man zwischendurch immer wieder ein Glas Wasser auf Ex trinken musste. Wir hatten alle viel Spaß bei der Sache (und am Schluss war den meisten schlecht aber egal B)).
Soweit so gut, aber dann mussten 2 Leute weg, weil sie in die Messe gehen wollten/mussten (strenge Eltern). Ich war zwar nicht wirklich in der Stimmung dazu, aber nach einer Weile hatten sie uns überzeugt mitzugehen. Ich und mein Bruder haben uns noch schnell zu Hause umgezogen und sind deshalb ca. 5 min zu spät erschienen. Wir haben uns natürlich trotzdem ganz normal zu unseren Freunden (relativ weit vorne) gesetzt, was uns zwar ein paar böse Blicke einbrachte, aber nicht weiter störte. Ich würde sagen 10 min später ist mein Bruder aufgestanden und rausgegangen. Die ganze Messe über tuschelten ich und meine Freunde nur über ein Thema und das einzige Wort, dass immer wieder auftauchte, war "Klo". Irgendwann kehrte mein Bruder schließlich zurück. Ich nahm mir fest vor, erst nach der Messe loszulaufen, um einem menschlichem Grundbedürfnis nachzukommen. Im weiteren Verlauf begann der Priester alles ganz langsam zu lesen. Sehr langsam. Wirklich wirklich langsam. Und er wurde noch langsamer. Und langsamer. Nach einer gefühlten Ewigkeit wusste ich zwar, dass die Messe nciht mehr lang dauern würde, aber dass ich es trotzdem nicht bis zum Ende schaffen würde. Schließlich ging ich weg, mein Blick war auf den Boden gerichtet. Ich ging ernst, konsequent und so ruhig und langsam wie es mir angemessen erschien. Hätte ich einmal aufgeblickt, hätte ich vermutlich laut anfangen müssen zu lachen. Also ging ich weiter, ganz cool und selbstverständlich. Als würde ich immer einfach aus der Kirche raus gehen, wenn mir danach ist. Kaum war die Kirchentür hinter mir zu, lief ich los so schnell ich konnte. Irgendjemand stand vor der Kirchentür herum, doch ich nahm nur einen verschmommenen Schemen wahr. Alles was zählte war, so schnell wie möglich zu laufen und an mein Ziel zu gelangen. Ich glaube für einen Außenstehenden war das ganze ziemlich witzig zu beobachten. Plötzlich zerbrach mein Weltbild und die Flamme meiner Hoffnung drohte auszugehen: die Tür, die ich verwenden wollte, war geschlossen. Verzweifelt rannte ich den ganzen Weg zurück und rund herum. Zum Glück war die andere Tür offen. Weiter ins Detail möchte ich an dieser Stelle nicht gehen, doch dann trat ich wieder in den Vorraum der Kirche und traf auf ein paar Ministranten, die gerade das verhüllte Kreuz trugen. Einer sprach mich an und fragte, was los sei. Meine Antwort war: "Ich erklärs dir später..." und nach einem kurzen Zögern habe ich hinzugefügt "Wir Deppen haben ein Saufspiel gespielt". Ich war mir nicht sicher, ob es sich überhaupt noch auszahlen würde, erneut in die Kirche zu gehen, doch als die Ministranten feierlich einmarschierten, bin ich einfach unauffällig mit etwas Abstand hinter ihnen gegangen und abgebogen, um zu meinem Platz zu gelangen. Im weiteren Verlauf beschlossen immer wieder manche meiner Freunde, dass auch sie einen gewissen Raum aufsuchen wollten und es entwickelte sich ein kollektives Aufsuchen des WCs. Leider bin ich nicht darauf gekommen, bis zur Kreuzanbetung durchzuhalten und dann unauffällig zu verschwinden, wenn sowieso alle ihre Sitzreihen verlassen. Auf jeden Fall war ich bei weitem nicht die einzige, die die Messe fluchtartig verlassen hat... Je mehr Leute verschwanden und wieder auftauchten, desto unangenehmer wurde das ganze und desto mehr Leute sahen uns verwundert an. Nach der Messe konnten wir immerhin etlichen Bekannten von uns erklären, was los war und hatten somit ein interessantes Gesprächsthema.
Fazit: Wir sind soooo doof! Und Wasser ist fies... ich sollte seltener Wasser trinken!
Den Abend haben wir dann noch chillig mit einem Märchenbuch ausklingen lassen. Das kann auch relativ witzig sein, wenn man die Märchen spontan ausspielt und nachher nochmal analysiert und bespricht. Vorallem wenn hauptsächlich Jungs in die Rolle der hübschen Prinzessin schlüpfen usw. Teilweise waren wir zu wenig Leute, um ein Märchen auszuspielen, deswegen war ich einmal 4 Leute zugleich und die haben dann miteinander geredet :>>
Ja das waren die wesentlichen Teile von meinem Karfreitag und ich fürchte zu Karsamstag "muss" ich bedauerlicherweise auch noch einen Post machen :'( Aber ich habe sowieso keine Leser als wird es niemanden stören ob ich viele oder wenige Posts mache. Eigentlich ist es ein schönes Gefühl, keine Leser zu haben. Irgendwie ist so ein blog eine tolle Gelegenheit für Selbstgespräche und Selbstgespräche haben viele Vorteile. Beispielsweise hat man entlich einen kompetenten Gesprächspartner und außerdem ist es witzig. Ok, normale Selbstgespräche sind nicht immer witzig sondern oft bedenklich, aber irgendeinen Schwachsinn aufzuschreiben kann witzig sein. Auf jeden Fall freut es mich immer wieder, wie wenige Leser ich habe...
with a lovely greet
L.Shihit