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Freitag, 4. Dezember 2015

Meine Internetgeschichte Teil 1

Ich habe dieses Jahr einen total hübschen Adventskalender. Es handelt sich um einen Fair Trade Adventskalender, der eigentlich billiger als die meisten Adventskalender ist, obwohl er leckere Schokolade enthält und wie bereits erwähnt ein sehr hübsches Motiv aufweist. Ich bin ganz begeistert und freue mich jeden Tag, dass ich heute wieder ein Türchen öffnen darf. Die Schokolade ist übrigens nicht so gut, wie man vermuten würde, wenn man hört, dass es ein Fair Trade Adventskalender mit guter Schokolade ist, sondern eben besser als die Schokolade in billigen derartigen Kalendern, etwa so gut wie beim Adventskalender von Milka, den ich früher immer bekommen habe. Mir ist es übrigens wichtig, kein Türchen zu öffenen bevor der richtige Tag dafür gekommen ist. Ich verstehe gar nicht, warum man das anders machen würde. Mein Freund öffnet meistens erst zu Weihnachten alle Türchen, das ist zwar etwas besser, aber auch noch irgendwie komisch. Adventskalender sind eben dazu gedacht, jeden Tag einmal geöffnet zu werden, damit man sich jeden Tag ein bisschen freuen kann.
21.4.2014

Hey!
Gerade könnte ich zum Beispiel einen Blogpost über eine LAN-Party schreiben. Oder über meinen überaus spannenden und abwechslungsreichen Alltag. Oder über einen Mädelsabend, der jetzt zwar schon etwas länger zurückliegt, aber... Bis jetzt habe ich doch jeden Mädelsabend hier festgehalten, an dem ich beteiligt war... Aus irgendwelchen Gründen hatte ich aber Lust, über ein ganz anderes Thema zu schreiben. Ich möchte mich daran zurückerinnern, wie ich das Internet früher verwendet habe und wie ich jetzt verwende. Dazu beginne ich erst einmal mit der Zeit, als ich noch keinen Internetzugang zu Hause hatte.
Wie ihr euch vielleicht denken könnt, beginnt dieser Post also in einer Zeit, an die ich nicht mehr so viele Erinnerungen habe. Ich war 4 Jahre alt, als ich und mein Bruder uns gemeinsam unseren ersten Computer teilten. Ich wusste auch damals schon, dass ihn unser Vater für uns gebaut hat, mir war aber nicht bewusst, dass es sich für damalige Verhältnisse um einen wirklich guten Rechner handelte. Wenn ich mich damit beschäftigte, spielte ich entweder mit diversen Tierchen, die über unseren Desktop wandern konnten oder ein Spiel über Pferde, in dem nur wenige Farben außer rosa verwendet wurden. Mein Vater hatte jedenfalls vor uns Internet, aber ich kann mich wohl nicht wirklich daran erinnern. Zumindest hat mich mein Bruder mal ganz begeistert gefragt, ob ich mich denn noch daran erinnern kann, als das Internet noch Geräusche gemacht hat. Ich bin aber wohl entweder tatsächlich zu jung für eine derartige Erinnerung oder habe mich damals nicht wirklich dafür interessiert. Mir konnte auch kein Video, in dem man die entsprechenden Geräusche hört, helfen, um mich wieder daran zu erinnern. Ich weiß aber noch, dass mein Vater mir einmal erklärt hat, was für Probleme durch das Internet auftreten können und was passieren kann, wenn man nicht weiß, wie man damit umgeht. Ich konnte mir natürlich nicht wirklich vorstellen, was ein Virus sein soll und konnte nur schwer einschätzen, wie schlimm es wäre, soetwas aus Versehen herunterzuladen. Er beruhigte mich aber wieder, indem er hinzufügte, dass er bei unserem Computer einfach ein Kabel weggelassen hat und wir deswegen gar keine derartigen Probleme haben können. Es klang also so, als wäre es viel einfacher, das Kabel nicht zu haben und ich glaube ich wusste auch, dass mein Vater auf seinem Rechner ja Internet hatte, falls ich das aus irgendwelchen Gründen einmal brauchen sollte. Deswegen verstehe ich nicht wirklich, warum ich mich beim besten Willen nicht an irgendwelche Modemgeräusche erinnern kann... Manchmal bin ich mir auch nicht sicher, ob ich mich doch daran erinnere, aber ich denke das liegt eher daran, dass ich weiß, dass ich mich daran erinnern müsste und mein Bruder mir ja auch schon vor ein paar Jahren entsprechende Geräusche gezeigt hat, wodurch ich mich natürlich daran erinnere, die schon einmal gehört zu haben, wenn ich sie jetzt noch einmal abspiele. Also spätestens, als ich 5 Jahre alt war, hatten wir einen Rechner mit Internetzugang zu Hause (auf das Alter komme ich, weil mein Vater sofort Windows 2000 installiert hat, als es herausgekommen ist und zu dem Zeitpunkt ganz sicher schon Internet hatte) und damals hatte ich noch nicht besonders großes Interesse daran. Das hatte ich zwar auch nicht wirklich an meinem Pferdespiel, aber ich war trotzdem traurig, als die CD eines Tages den Geist aufgab.
Einige Jahre später hatte ich einen eigenen Computer und auch "eigenes Internet". Ich war erstaunlich brav, denn mein Vater wollte, dass ich erst einmal seriöse Seiten kennenlerne und ich hielt mich tatsächlich anfangs nur auf Websites auf, die er als vertrauenswürdig bezeichnete. Der erste Account, den ich anlegen durfte, war wohl auf www.diddl.de. Wie ich gerade feststelle, ist die Seite inzwischen zwar ganz anders aufgebaut und man kann wohl auch keine Accounts mehr anlegen, aber interessanterweise gibt es noch immer die gleichen Spiele wie damals. Ich bin in dem Spiel mit der Jonglierballrutsche noch genauso gut bzw. schlecht wie damals. Aber es gab doch früher auch irgendwelche Multiplayerspiele und einen Chat und... Ich behaupte einfach einmal, dass es besser war. Man konnte sich vor allem auch mit Diddl unterhalten und ich war dann immer enttäuscht, dass er komplexere Fragen nicht versteht, sondern immer nur Bestandteile meiner Frage wiederholt. Ich wusste zwar, wie man Google bedient, aber ich denke es hat noch etwas gedauert, bis ich regelmäßig eine Suchmaschine bedient habe. Was sollte man denn im Internet großartig suchen? Am witzigsten war es damals noch, die Namen von Klassenkollegen zu googeln und dann zu lachen, falls sich das durch Bilder von gleichnamigen Personen ergibt. Hihi, schau mal was da für Bilder kommen, wenn ich Lukas eingebe! Interessanterweise habe ich jetzt sogar tatsächlich eine Bildersuche gestartet und muss feststellen, dass da natürlich noch immer Bilder dabei sind, über die wir damals wohl gelacht hätten. Und eine nackte Frau. Wenn ich noch etwas weiter scrolle bestimmt auch eine zweite (oder ein nackter Mann), aber ich kann euch sagen, dass es sich dafür nicht wirklich lohnt, "Lukas" zu googeln. Wenn man alleine zu Hause sitzt und damit niemand anderen aufziehen kann, der in der Nähe sitzt, dann ist das Ganze nicht wirklich unterhaltsam. Das war aber auch schon damals so... Und richtig ärgern konnte man damit auch niemanden, da die Suchergebnisse für den eigenen Namen wohl auch nicht besser waren und selbst, wenn sie das wären, ist das ja nun wirklich nichts, auf das man stolz sein könnte. Ich habe schon lange nicht mehr nach meinem Vornamen gesucht und ich glaube, dass meine persönlichen Suchtreffer besser geworden sind. Aber es ist schwer, das zu beurteilen und wenn ich meinen vollen Namen suche sieht man noch immer kein Bild von mir (oder zumindest wäre mir gerade keines aufgefallen).
Nach und nach wurde Google dann doch nützlicher und ich stellte schnell fest, dass man im Internet alles klein schreibt. Zumindest war es vollkommen egal, ob ich diddl oder Diddl schreibe, wenn ich www.diddl.de aufrufen wollte und auch Google machte keinen Unterschied ob man nach elisabeth oder Elisabeth suchte. Die genaue Reihenfolge kann ich nicht mehr wiedergeben, aber natürlich blieb es nicht lange bei einer Website, mit der ich mich beschäftigen wollte. Bei 2-3 Websites fragte ich noch brav, ob ich mir einen Account erstellen darf, bis mein Vater feststellte, dass ich schon ganz gut darin war, Werbung zu erkennen und einzustufen, auf welchen Seiten man sich lieber nicht registrieren sollte. Das war dann auch die Zeit, in der ich durch eine Freundin anfing, regelmäßig meine E-Mails zu checken. Leider schickte mir niemand E-Mails. Also wirklich niemand. Ich überprüfte also jeden Tag meinen Posteingang und war jeden Tag wieder enttäuscht, das mir niemand geschrieben hatte. Bald darauf hatte ich msn und fing an, diverse Browsergames zu spielen, aber ich hörte nicht auf, an meinem E-Mailproblem zu arbeiten. Die besagte Freundin fing an, mir E-Mails zu schreiben, wodurch die Angelegenheit für uns beide weniger frustrierend wurde. Das reichte mir aber nicht, ich genoss es sehr, virtuelle Post zu bekommen und ab und zu leiteten mir Verwandte auch witzige E-Mails weiter, die sie von jemandem bekommen hatten. Um das weiter anzukurbeln, wollte ich selbst witzige E-Mails verschicken, die ich mir natürlich selbst ausdachte. Meistens verschickte ich aber keine Texte, sondern Bilder. Das war auch eine Zeit, in der ich die Bildersuche dazu nutzte, möglichst viele niedliche Bilder zu gewinnen. Ich entschied mich einfach für einen Begriff, der mich interessierte und speicherte dann alle Bilder, die ich dazu fand, die zu meiner Suchanfrage gepasst hatten. Tut mir übrigens leid, dass ich hier gewissermaßen so viele Themen auf einmal anschneiden muss, über die ich noch ausführlicher schreiben möchte, aber ich muss ja irgendwie betonen, was in etwa alles gleichzeitig passiert ist oder was wann war. Also ich war damals wahrscheinlich etwa 11, habe alles klein geschrieben und nach Bildern von Feen gesucht und dann 25 Bilder von Feen gespeichert und dann überlegt, ob es jemanden geben könnte, der sich über eine E-Mail mit 25 Bildern von Feen freuen würde. Aber keine Sorge, ich habe keine 25 Bilder von Feen verschickt. Nein, ich musste mir eingestehen, dass ich damit wohl kaum mit witzigen E-Mails mithalten könnte und suchte deshalb bewusst nach witzigen Bildern, wobei ich ein Bild nicht wirklich witzig finden musste, um es auch zu verschicken. Allerdings verschickte ich meistens tatsächlich 25 Bilder auf einmal oder mehr. Eben alle zusammenpassenden Bilder, die ich gerade hatte. Wenn jemand Interesse an witzigen Bildern hat, dann wird er doch wohl nichts dagegen haben, meine ganze Sammlung geschickt zu bekommen. Gut, oft wollte ich bewusst nicht alles schicken, um noch Reserven für zukünftige E-Mails zu haben. Nach einer Weile beschwerte sich die Mutter der Freundin bei mir, dass ich deren Computer dadurch jedes Mal eine Weile lang lahmlege. Da wurde mir erst klar, dass ich auf die Größe meiner E-Mails achten sollte (und ich wusste auch, dass große E-Mails nicht alle Funktionen eines Computers blockieren). Ich ging also dazu über, nur 3 Bilder zu verschicken und legte irgendwann nicht mehr so viel Wert darauf, wie viele E-Mails ich bekomme. Ich fand zumindest andere Arten, mich mit dem Internet zu beschäftigen, wodurch die Bedeutung von E-Mails geringer wurde. Die besagte Freundin und deren Mutter erinnern mich auch nochmal daran, dass es zu der Zeit noch so wahnsinnig viele Leute gab, die dachten, Groß- und Kleinschreibung wäre im Internet relevant. Ich war ja damals noch überzeugt davon, dass man derartiges im Internet gar nicht verwendet, wodurch es für mich besonders schlimm war, wenn jemand einen Begriff googeln wollte und zum Beispiel gerade aus irgendeinem Grund überhaupt keine Internetverbindung hatte und dann dachte, das Problem ließe sich beheben, indem man das Wort richtig schreibt. Gut, das ist wohl einfach ein schreckliches Verhalten, das man immer schrecklich finden darf. Also besonders schlimm finde ich es eben, wenn man nur kurz lesen können müsste, um festzustellen, was das eigentliche Problem ist (oder um zumindest festzustellen, dass es damit nichts zu tun haben kann), aber behauptet, dass es ganz sicher an einem Tippfehler liegt... An der Stelle möchte ich noch 2 kurze Anekdoten aus der Zeit erzählen, während der ich unbedingt mehr E-Mails haben wollte. Ich schickte also meinem Vater eine nette E-Mail am Valentinstag (vermutlich war das endlich eine Gelegenheit, ein romantisches Bild oder ein Bild von einer Blume zu verwerten, das ich schon länger gespeichert hatte) und dachte, dass das doch eine gute Gelegenheit wäre, eine E-Mail zu verschicken. Ich bekam allerdings keine Antwort darauf. Niemand schickte mir eine E-Mail mit einer Blume im Anhang, die ihm persönlich sehr gut gefällt. Ich hätte ja auch gerne Bilder gespeichert, die mir andere Leute per Mail schicken, wenn sie mir gut gefallen hätten, aber mir schickte niemand seine Lieblingsbilder. Ich hätte mich ja auch über Bilder von Elfen gefreut. Und ich hätte mich über alle Arten von Mails gefreut, selbst, wenn mir jemand gar keinen Anhang geschickt hätte und nur wenig Text verfasst hätte. Mein Vater ging allerdings nicht einmal durch ein kurzes "Danke!" auf meine Valentinstagsmail ein. Bei anderen Mails hätte ich das wohl auch nicht so schlimm gefunden, aber speziell in diesem Fall war ich mir schon sehr sicher, eine Antwort zu erhalten. Als mein Vater abends nach Hause kam, hatte er stattdessen einige Blumen dabei, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Mein Vater sagte, dass er gedacht hätte, das wäre meine Art, ihn daran zu erinnern, dass ich mich freuen würde, wenn er mir Blumen mitbringt. Die Erklärung, dass ich eigentlich nur eine E-Mail haben wollte, war wohl nicht gerade das, womit er gerechnet hatte.
Außerdem schickte ich meiner Tante, die eigentlich meine Cousine ist, aber von uns immer als Tante bezeichnet wurde, weil sie so alt wie meine Mutter ist, wodurch es besser passt, sie als Tante zu bezeichnen, anscheinend sogar E-Mails, durch die sie sich Sorgen um mich machte. Ich weiß nicht konkret, ob bei den Sachen, die ich verschickt habe, noch mehr dabei war, das in die Richtung ging, aber offensichtlich verschickte ich auch ein Bild mit zwei Vögeln und einer sagt zum anderen "Die menscheln schon wieder". Ich war wohl etwas jung, um solche Bilder zu verschicken, wobei ich mein genaues Alter ja nicht mehr weiß. Jedenfalls war das Bild wohl in einer E-Mail mit ganz vielen anderen witzigen Bildern, die ich vermutlich durch so komplexe Suchanfragen wie "lustig" gefunden hatte und wie gesagt ging es mir bei den Bildern nicht darum, sie persönlich sehr witzig zu finden. Ich dachte nur, dass es jemanden geben könnte, der das witzig finden könnte. Außerdem wusste ich gar nicht, dass ich das Bild verschickt hatte, ich wusste auch nicht mehr, dass ich ein derartiges Bild gespeichert hatte, als mich meine Mutter darauf ansprach. Meine Mutter sagte dazu nur, dass sie vermutet, dass sie sich keine Sorgen machen muss und dass ich soetwas wohl mitschicke, weil ich weiß, dass Erwachsene es lustig finden. Ich kann mich auch daran erinnern, einmal einen Witz verschickt zu haben, der irgendetwas mit Sex zu tun hatte, aber ich weiß es nicht mehr genau. Ich weiß allerdings noch genau woher ich ihn hatte und das hängt mit einer Website zusammen, die noch noch gar nicht erwähnt habe.
Ich habe allgemein noch kaum damit angefangen, überhaupt konkreter von irgendwelchen Websites zu erzählen, die ich so besucht habe und ich denke, da gibt es noch einiges, das ich schreiben könnte. Zumindest war es nicht so, dass ich so lange E-Mails mit Bildern verschickt habe, die niemand haben wollte, bis ich auf die Idee gekommen bin Videos hochzuladen, die niemand sehen will. In Teil 2 (oder vielleicht manches erst in Teil 3, je nachdem, wie viel es da noch zu sagen gibt) erfahrt ihr dann wie der Name LadyShihita entstanden ist, auf was für Seiten ich mich anfangs herumgetrieben habe, in wie vielen Foren ich aktiv war, wie sich meine Art, das Internet zu verwenden verändert hat und auch sonst alles, das mir beim Schreiben zufällig einfällt, falls ich beschließe, es aufzuschreiben.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Vielleicht erwähne ich ja auch, wie meine Verabschiedung entstanden ist

Dienstag, 1. Dezember 2015

Was hast du denn gespielt?

Ihr lest diese Zeilen vermutlich, weil euch nähere Details über den Heiratsantrag interessieren. Ich habe den Antragsteller kontaktiert und dieser hat angegeben, dass er nach der Veröffentlichung seines Kommentars so nervös war, dass er ihn wieder gelöscht hat. Ich habe versucht, ihm einzureden, dass ich so spontan nur in Las Vegas heiraten würde und er deshalb Flugtickets für mich, ihn und meinen Freund kaufen soll, aber das hat irgendwie nicht funktioniert. Die Person scheint jedenfalls den Antrag grundsätzlich ernst zu meinen. Er sieht allerdings ein, dass wir doch noch nicht zu Weihnachten heiraten sollten und schlägt zuerst gegenseitiges Kennenlernen und eine Verlobung vor. Es klang so, als wäre seine größte Sorge jetzt noch, dass ich etwas gegen seine agnostische Weltanschauung haben könnte. Ich freue mich übrigens schon auf morgen, weil wir nach der Vorlesung gemeinsam den Adventmarkt am Karlsplatz unsicher machen. Wird sicher nett. Jetzt hätte ich beinahe versehentlich das heutige Datum geschrieben...
13.12.2013

Hey!
Da ich es in Videoform immer sehr spannend finde, von manchen Leuten einfach zu hören, was sie im Laufe einer Woche für Spiele gespielt haben, hatte ich die Idee, etwas ähnliches auf meinem Blog zu machen. Das was ich daran mag ist eben, dass man viele Kurzreviews hintereinander hört. Außerdem weiß man, dass die Person das Spiel nicht nur gespielt hat, um einen möglichst guten Test darüber zu schreiben. Oft hat jemand eben erst damit begonnen, so ein bisschen zu spielen und man kann trotzdem schonmal eine Meinung dazu hören. Manchmal hört man einfach gut heraus, wie groß die Motivation für jemanden war, das Spiel wieder zu öffnen. Denn ich denke, dass es auch viele Spiele gibt, die zwar gut sind, aber die man trotzdem nicht unbedingt weiterspielen möchte. Jedenfalls habe ich mir gedacht, dass ich doch etwa alle 2 Monate mal in einem Post festhalten könnte, was ich denn gespielt habe und meine Meinung dazu äußern. Gut, ich denke mal, dass es nicht realistisch ist, dass ich dann tatsächlich alle 2 Monate Zeit und Lust dafür habe, ihr solltet wohl eher davon ausgehen, dass ich das einmal im Jahr mache und euch dann freuen, wenn ich es doch 2 Mal im Jahr mache. Vielleicht merke ich ja auch beim Schreiben, dass es doch keine so gute Idee war und beschließe, das nie wieder zu machen... Gute Frage, mal schauen.
Offensichtlich dürfte wohl sein, dass ich ein bisschen Vampire the Masquerade Bloodlines gespielt habe. Zumindest habe ich auch ein paar neue LP-Parts hochgeladen. Gut, so offensichtlich ist es vermutlich gar nicht, da bestimmt nicht alle Leute, die meinen Blog lesen, auch meine Videos verfolgen. Ist ja kein Aufnahmekriterium hier... Also ich kann es auch verstehen, wenn jemand mit meinen Videos gar nichts anfangen kann, aber gerne den Blog liest oder umgekehrt. Na jedenfalls hier ein Link zu der Playlist falls sie jemand nicht kennt:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL2-KeLapj6SzZlp9t3Wy3Bs5KjVTED59l
Das Spiel ist eigentlich absolut nicht dafür geeignet, ein LP dazu zu machen, weil es doch recht umfangreich ist, aber das war mir eben nicht bewusst, als ich damit begonnen habe. Ich habe auch nicht vor, es durchzuspielen, aber mal schauen wie weit ich komme, wenn ich immer dann weiterspiele, wenn ich Lust darauf habe. Inzwischen hat jemand angefangen mir in den Kommentaren Tipps zu geben, wodurch ich weiß, dass ich so ziemlich alles falsch gemacht habe, das man falsch machen hätte können... Deshalb freue ich mich schon darauf, mal wieder ein bisschen zu spielen und es diesmal etwas besser machen zu können. Das Schöne daran ist, dass das Spiel so alt ist, dass es eben auch auf meinem alten Rechner in Krems noch wunderbar läuft. Es geht eben um Vampire und ich denke mal, dass man ganz schön tief in dem Spiel versinken könnte, wenn man es denn eben einfach so regelmäßig spielen würde. Es ist ja nochmal etwas anderes, wenn man schonmal ein Let's Play zu einem Spiel begonnen hat, weil man das Spiel dann nicht beiläufig zwischendurch kurz spielen möchte und man auch eher ein schlechtes Gefühl dabei hat, wenn man eine Weile lang gar nicht weiterkommt. Oder zumindest konzentriert man sich in der Regel darauf, zumindest unterhaltend zu sein, wenn man schon nicht weiterkommt und man ist eben nicht immer in der Stimmung, unterhaltend zu sein. Hmm... Ich denke mehr möchte ich dazu erstmal nicht sagen.
Kommen wir zu Dragon's Prophet! Ein MMORPG von den Machern von Runes of Magic, in dem man einen eigenen Drachen zähmen und mit ihm gemeinsam kämpfen kann. Klingt ja erstmal total cool. Für mich zumindest... Ich meine man hat einen eigenen Drachen! Und dann kann man selbst kämpfen und der Drache kämpft und alle sind glücklich... Und ich sollte vielleicht erstmal erwähnen, dass es mir egal wäre, wie eintönig und langweilig die Quests sind, wenn ich sie alle mit einem coolen Drachen gemeinsam erledigen könnte würden meine Ansprüche da wirklich sinken und ich hätte trotzdem einen Grund, das Spiel immer wieder zu spielen. Ich würde dann insgesamt eben sagen, dass es ein total cooles Spiel ist. Leider funktioniert das mit den Drachen nicht ganz so, wie ich es mir erhofft hätte. Unter den Mobs, die so herumlaufen sind eben immer wieder auch Drachen und man kann eben versuchen, die Drachen zu zähmen, was aber natürlich schwieriger bzw. praktisch unmöglich ist, wenn das Level nicht passend ist. Soweit, so gut, das klingt ja noch vernünftig. Und es ist eben auch cool, dass man den eigenen Drachen jederzeit wieder durch einen anderen ersetzen könnte, der einfach cooler aussieht oder stärker ist. Oh, übrigens haben die gezähmten Drachen dann automatisch das gleiche Level wie der eigene Spielcharakter. Es fühlt sich ja auch ganz gut an, mit dem Drachen gemeinsam zu kämpfen. Obwohl mir meiner zum Beispiel ursprünglich gar nicht gefallen hat, habe ich beschlossen, ihn nicht durch einen anderen zu ersetzen, weil er mir im Laufe der Zeit irgendwie ans Herz gewachsen ist. Wobei mir vielleicht schon noch ein besonders cooler Drache unterkommt, den ich dann doch haben möchte, aber jetzt genieße ich erstmal die Zeit mit meinem Freund... Und die Zeit ist ein gutes Stichwort im Zusammenhang mit den Drachen, denn genau das ist der Haken an der Sache. Man kann den Drachen nur kurzfristig beschwören und muss dann erstmal eine Minute warten, bis man ihn wieder beschwören kann. Wenn der Drache im Kampf gestorben ist, muss man sogar 2 Minuten warten. Ehrlich gesagt habe ich keine genauen Zeiten im Kopf, gerade habe ich jedenfalls nochmal kurz gespielt, um das festzustellen und es ist nunmal so, dass dein Drache plötzlich in Kampfsituationen, in denen du ihn gebraucht hättest und die du gemeinsam mit ihm schaffen würdest, verschwinden kann, wenn du nicht so genau darauf achtest, wie lange er noch da sein wird. Gerade habe ich deshalb erstmal versucht, eine Minute lang vor meinen Gegnern davonzulaufen, ohne die Aufmerksamkeit von anderen auf mich zu ziehen (was ja alleine vom Platz her nicht immer möglich ist), um dann endlich wieder meinen Drachen zu beschwören. In dem Fall bin ich dann trotzdem gestorben, weil ich schon so angeschlagen war und eben von den Gegnern eher gar nicht mehr getroffen werden konnte, wodurch ich eben meinem Drachen im Kampf nicht direkt helfen konnte und er macht normalerweise nicht wirklich viel Schaden sondern tankt eben eher... Also es war dann eine recht hoffnungslose Sitation und ich habe mich wohl vermutlich einfach überschätzt. Jedenfalls will ich darauf hinaus, dass man eben meistens darauf achtet, gar nicht in Situationen zu kommen, in denen man den Drachen brauchen würde, weil er einem dann ja oft gerade im entscheidenden Moment im Stich lässt. Für normale Kämpfe habe ich eben gar keine Lust darauf, meinen Drachen zu beschwören. Ich finde es jedenfalls sehr schade, dass man es so verdammt nervig machen muss, den Drachen zu verwenden, dass die meisten damit aufhören (oder zumindest war das meine Reaktion), wodurch das ganze Spielprinzip ja kaum noch Sinn ergibt. Ich meine in jeder Werbung wird man damit angelockt, dass man einen eigenen Drachen spielen kann und dann das... Ich spiele das Spiel aber trotzdem immer wieder.
Ich kann nur nicht sagen, ob ich es aussuchen würde, wenn ich gerade mehrere MMORPGs zur Wahl hätte, vermutlich eher nicht. Also ich bevorzuge es derzeit nur gegenüber WoW und das liegt offensichtlich daran, dass ich in WoW nochmal anfangen müsste und den Anfang einfach schon so satt habe... Ich erstelle mir in WoW ja immer den gleichen Charakter, der dann auch immer den gleichen Beruf bekommt und die gleichen Entscheidungen trifft, weil das eben der Charakter ist, mit dem ich mich am besten identifizieren kann oder den ich aus anderen Gründen am sympathischten finde. Oh, ich spiele in Dragon's Prophet übrigens die Klasse "Zauberer" und möchte mal anmerken, dass sich die wirklich komplett anders spielen als andere Zauberer in MMORPGs. Man muss nämlich einfach die ganze Zeit ganz wild herumklicken, damit automatisch ein paar verschiedene Zauber gemacht werden und kosten dann so gut wie kein Mana... Und wenn man eben einen bestimmten Zauber machen möchte, dann macht man das schon auch über Tasten, fängt aber in der Regel gleich wieder damit an, hektisch herumzuklicken. Also daran kann man sich sehr schnell gewöhnen, ist ziemlich einfach... Man muss nur aufpassen, dass man gerade nicht in die Richtung eines anderen Gegners schaut, während man hektisch herumklickt. Man gewöhnt sich jedenfalls schnell an den "Kampfstil" und die Kämpfe können schon auch schwieriger sein, da man mit den Linksklick/Rechtsklick-Zaubern in manchen Fällen keinen nennenswerten Schaden mehr verursachen kann. Dadurch geht einem zumindest während einfachen Kämpfen nie das Mana aus, auch wenn man ganz viele schwache Gegner abschlachtet.
Ich bin übrigens momentan Level 23, mal schauen wie lange ich motivert sein werde ab und zu weiterzuspielen.
Da ich gerne Podcasts höre und da ich ungern einfach nur herumsitze, ohne eine Nebenbeschäftigung zu haben, habe ich im Laufe des letzten Monats Handyspiele für mich entdeckt. Ich habe ja kein modernes Smartphone, mit dem man besonders tolle Spiele spielen könnte, aber mir hat mal ein Freund ein altes Handy geschenkt, das nurnoch so kurze Akkulaufzeit hatte, dass es praktisch nicht mehr als Handy verwendbar ist. Aber dafür kann man damit alle möglichen Apps herunterladen und Handyspiele spielen... Ich musste erstmal eine Weile suchen, bis ich etwas gefunden habe, das meinen Geschmack trifft. Also erstmal habe ich Jelly Splash bis Level 40 gespielt. Das ist eines dieser Spiele, die alle ähnlich aufgebaut sind und sich doch recht anders spielen, wo man eben durch etwas Übung einen recht guten Blick dafür bekommt, wie zum Beispiel CandyCrush. Also ich habe CandyCrush noch nie gespielt, aber schon alle möglichen Spiele, die eben ähnlich aufgebaut sind. Das Problem an Jelly Splash war, dass es mein Handy fast überfordert hat und ich die App nach fast jedem Level neu starten musste. Außerdem ist es eben an sich nicht besonders cool und ab Level 40 bräuchte man 3 Freunde, um weiterzuspielen.. Als hätte jemand, der Handyspiele spielen möchte, zwangsläufig Freunde...
Dann habe ich zufällig ein Spiel entdeckt, das mir wirklich wirklich gut gefällt. Ich hätte so ähnliche Spiele auch gerne für den PC... Oder auch für eine Konsole, wenn ich eine besitzen würde. Jedenfalls ist es ein einfach großartiges Spiel, das mich sowohl optisch als auch spielerisch fesselt. Ich rede von Badland. Also ich empfehle wirklich jedem, der ein Gerät besitzt, das dazu in der Lage ist, dieses Spiel zu spielen. Vermutlich kennen das die meisten eh schon längst... Aber ich bin gerade eben sehr begeistert davon. Also ich finde ja schon immer sehr schön wie der Hintergrund der Levels aussieht, aber man hat ja kaum Gelegenheit, den genauer zu betrachten, weil es eben auch spielerisch immer wieder recht anspruchsvoll wird. Es geht darum, ein kleines, schwarzes, haariges Geschöpf (was ist das eigentlich?) sicher durch das Level fliegen zu lassen, doch man muss sich dabei schnell genug fortbewegen und zugleich darauf achten, nicht von Maschinen zerdrückt, von Steinen zerquetscht, von Kreissägen zerfetzt oder von anderen Objekten durch andere Umstände getötet zu werden. Dabei spielen diverse Spezialfähigkeiten eine entscheidende Rolle, die man bekommt, indem man eben solche Dinger einsammelt. Besonders cool ist es, wenn man plötzlich von ganz vielen Klonen umgeben ist, die einen durch das Level begleiten. Wenn eine Stelle zu frustrierend ist, gibt es auch die Möglichkeit, einen Checkpoint zu überspringen. Das sorgt dafür, dass man das Spiel nicht frustriert zur Seite legt, wenn man etwas nicht schafft, sondern eine besonders schlimme Stelle dann eben überspringt. Grundsätzlich habe ich aber auch nichts dagegen, eine Passage einfach 20-mal zu probieren, bis ich es eben hinbekomme. Aber ich finde es schonmal gut, dass überhaupt Checkpoints gesetzt werden und dass es eben theoretisch die Möglichkeit gibt, einfach weiter nach vorne zu springen. Meistens sind die Checkpoints auch wirklich gut gesetzt, also so, dass es wirklich schaffbar ist, aber auch nicht zu einfach ist, von einem Checkpoint bis zum Nächsten zu kommen. Die ersten paar Level waren natürlich noch recht einfach, aber da war man auch noch so sehr von der Welt fasziniert usw. Ich find das Spiel jedenfalls insgesamt sehr rund. Es wundert mich auch, dass es auf dem Handy flüssig läuft, obwohl andere Apps auf dem Handy oft nicht mehr so leicht zu bedienen sind...
Mir war vorher jedenfalls nicht bewusst, dass man so gute Spiele gratis auf dem Handy spielen kann. Das Spiel wäre eben auch wirklich geeignet dazu, es auf andere Geräte anzupassen und zu verkaufen... Also man kann die App eben auch kaufen, wenn man etwas dagegen hat, dass zwischen den einzelnen Levels oft 20 Sekunden lang Werbung kommt, aber das stört mich eben nicht mal ein kleines bisschen. Aber wenn ich so darüber nachdenke wird die App ja auf diesem Weg bestimmt auch genügend Geld einbringen. Ich wäre jedenfalls nicht auf die Idee gekommen, dass man so gute Handyspiele geben könnte und dass sie sogar gratis sein könnten. Gut, ich weiß wohl eben einfach fast nichts über Handyspiele...
Hmm... Gestern habe ich ein bisschen AoE und SC2 gespielt, aber da würde ich jetzt nicht anfangen, irgendetwas über die Spiele zu schreiben. Ich überlege gerade, ob ich wohl irgendetwas vergessen habe... Nein, ich denke jetzt habe ich alle Spiele erwähnt, die ich in letzter Zeit irgendwie ausprobiert oder gespielt habe. Ist zwar nicht großartig viel, aber ich muss mich eben auch mit meinem Studium beschäftigen... Ich hoffe das war halbwegs informativ oder unterhaltsam.
with a lovely greet
L.Shihit

Studium, Lubuntu, Lampen und ähnliches

Ich werde mich wirklich bemühen, mich in nächster Zeit nicht über Protokolle beschweren. Vergesst nicht, dass ich auch nur ein Mensch bin! Mein Spruch der Woche lautet übrigens "Nach REGEN kommt SONNENschirm". Ich habe nämlich zu meinem 20. Geburtstag so ein Dingsdi mit Sprüchen bekommen und ich soll jede Woche einmal umblättern, um einen neuen Spruch der Woche zu erhalten. Ich bezeichne das Dingsdi ständig versehentlich als Kalender, aber zum Glück spreche ich selten darüber und wenn ich derartige Denkfehler mache stört das ja eigentlich niemanden. Gerade musste ich verwundert feststellen, dass ich auf meinem Blog noch gar nicht meinen Heiratsantrag erwähnt habe. Es ist nämlich schon etwas besonderes, wenn man gerade ein neues Youtubevideo veröffentlicht hat und dann in den Kommentaren einen Heiratsantrag vorfindet. Diesen habe ich dann auch gleich bei einer Geburtstagsparty zur Erheiterung aller Anwesenden laut vorgelesen, doch als ich zu Hause ein Screenshot davon machen wollte, war er gar nicht mehr da. An dieser Stelle beende ich diese Geschichte vorerst, das soll euch dazu motivieren, auch den Kommentar vor meinem nächsten Post zu lesen. Oh, ich dachte ja im ersten Semester wirklich, dass ich viel zu tun habe. Also das wusste ich schon noch, aber an dieser Stelle möchte ich mal betonen, dass ich im Endeffekt im ersten Semester nicht viel geschafft habe.
2.11.2013

Hey!
Ich weiß nicht warum, aber in letzter Zeit bekommt mein Blog irgendwie deutlich mehr Seitenaufrufe als sonst. Das motiviert mich =)
Leider habe ich momentan wirklich nicht viel Zeit, das wird erst Ende November wieder besser. Das ist gerade das einzige Wochenende an dem ich etwas mehr Zeit habe und dadurch ist mir gerade bewusst geworden, dass es wohl auch das einzige Wochenende ist, an dem ich eventuell dazu kommen könnte, einen neuen Post zu schreiben. Unter der Woche geht es gerade ganz schlecht... Ich verbringe meistens den ganzen Tag auf der Uni und habe dann noch einiges zu tun, wenn ich nach Hause komme und habe meist gar nicht genug Zeit, das alles noch zu erledigen. Ihr seht schon, ich habe mir etwas zu viel vorgenommen für dieses Semester. Gut, inzwischen habe ich schon beschlossen PhysChem erstmal wegzulassen, aber das ändert auch nicht viel am derzeitigem Arbeitsaufwand. Das Grundlagenlabor ist zwar im Vergleich dazu, was in späteren Semestern auf mich zukommen wird noch nicht sonderlich anspruchsvoll, aber es sorgt schon dafür, das mein Stundenplan währenddessen wirklich unglaublich dicht ist. Zum Beispiel fängt am Donnerstag um 8.15 meine erste Vorlesung an und um 18.15 habe ich aus, wobei ich keine Pause habe, die länger als 15 min dauert und eigentlich ab 12h sowieso keine Pause mehr habe. Das ist eben anstrengend und wenn man etwas Pech hat, sind am nächsten Tag auch noch etwas aufwendigere Versuche geplant oder welche, für die man vorher zu Hause recht viel Theorie lernen muss (wir haben jeden Tag eine benotete Besprechung in der wir erklären sollen, was wir heute machen usw). Aber gut, ich will mich nicht weiter beschweren, immerhin bin ich ja sowohl für meinen Stundenplan als auch für die Wahl meines Studiums selbst verantwortlich...
Heute muss ich mir auf jeden Fall noch dieses total coole Magickabundle kaufen (bis jetzt habe ich gar nicht nachgeschaut wie das offiziell heißt und was wirklich alles dabei ist, weil ich es nur aus Erzählungen kenne und das jetzt einige Freunde von mir gemeinsam kaufen wollen). Bin gespannt wann ich mal dazu kommen werde, es zu spielen... Aber derzeit denke ich immer, dass es ja gar nicht mehr lange dauert, bis ich wieder mehr Zeit habe, weil das Labor ja nurnoch bis eine November dauert und dann fällt mir wieder ein, dass dann ja schon Dezember ist und wenn es Dezember ist, ist es fast Weihnachten und dann ist das Jahr ja fast wieder aus und dabei hat es gerade erst angefangen... Ja ich weiß, ich denke manchmal etwas gewöhnungsbedürftig ^^
Und offensichtlich habe ich es wieder nicht geschafft, mich vom ich-habe-keine-Zeit-Thema loszureißen. Vielleicht sollte ich da gleich noch zum Thema passend erwähnen, dass mich Kathy gefragt hat, ob ich Dienstag Zeit für einen DVD-Abend habe. Mein Reflex war, sofort nein zu sagen, weil es unter der Woche derzeit ganz schlecht für mich ist. Schrecklich schlecht. Dann hat sie mich allerdings auf das Datum aufmerksam gemacht und plötzlich hatte ich natürlich Zeit. Man muss eben Prioritäten setzen und am 5. November ist es nunmal notwendig, gemeinsam V wie Vendetta anzuschauen.

Als ich angefangen habe, war ich mir noch gar nicht sicher was ich überhaupt schreiben möchte, aber jetzt denke ich, dass ich vielleicht bin bisschen etwas über Linux schreiben könnte. Natürlich nichts wissenswertes oder hilfreiches, keine großartigen Erkenntnisse. Eher über meine Unfähigkeit. Inzwischen beschließe ich ja manchmal, mich etwas umzusehen und mal so dieses und jenes zu machen. Meistens führt das dazu, dass ich irgendwann wirklich keine Ahnung mehr habe was ich gerade gemacht habe und deshalb dann jemanden danach frage... Ich muss sagen, dass ich es schon irgendwie lustig finde. Fast jedes Mal, wenn ich einfach so etwas probiere, habe ich dann das Gefühl, dass ich gleich etwas kaputt machen werde. Besonders witzig war es für mich ja als ich schauen wollte was genau OpenBox eigentlich ist/macht. Allgemein sollte ich vielleicht sagen, dass ich nicht versuche mich richtig zu informieren, sondern manchmal einfach irgendetwas mache, um zu sehen was dann passiert... Und wenn etwas so aussieht, als könnte ich damit alles kaputt machen, dann frage ich lieber jemanden. Also eigentlich die ganze Zeit. Aber ich bin ja auch nur am Wochenende zu Hause und habe nur am Wochenende Zeit, um mich damit ein bisschen herumzuspielen. Falls euch langweilig ist und ihr wirklich gar nichts zu tun habt, rate ich euch wirklich, euch mit Linux zu beschäftigen. Jedenfalls verlasse ich mich sehr stark darauf, was ich inutitiv machen möchte und wie ich eben erwarte, das etwas gehen müsste. Meine Vorstellung davon ist natürlich sehr stark von Windows geprägt... Aber es wird langsam besser. Manchmal stört es mich gar nicht mehr, ^^^^ statt ^^ tippen zu müssen! Und ich habe schon total viel optisch angepasst... Also dafür, dass ich ursprünglich gar nichts ändern wollte. Naja eigentlich ist es nicht viel. Ich kann jetzt zum Beispiel ganz schnell den Taskmanager öffnen, wenn ich das möchte und sehe immer die CPU-Auslastung. Nicht, dass ich wirklich darauf schauen würde oder dass das wirklich praktisch wäre, aber es war mir schon irgendwie wichtig. Es freut mich auch, dass da immer steht welchen Desktop ich gerade nutze, obwohl ich in der Regel die Möglichkeit mehrere zu nutzen einfach ignoriere... Es wäre ja auch unpraktisch mich da extra umzustellen, weil ich die meiste Zeit über sowieso keinen Rechner bediene, mit dem man mehrere Desktops nutzen kann. Natürlich könnte ich mir auch in Wien zusätzlich Ubuntu installieren, aber das wäre wohl doch etwas übertrieben. Ich bin ja nicht begeisert oderso. Ich kann mir eben vorstellen, dass einige Funktionen wirklich praktisch wären, wenn ich sie nutzen würde... Aber im Grunde verbringe ich ja noch immer die meiste Zeit damit, zu surfen oder irgendwelche Texte zu verfassen.
Hm... Was könnte man noch sagen?
Gestern wollte ich mir zum Beispiel Skype installieren... Und jemand hat mir dabei ganz genau gesagt was ich machen soll... Ich schreibe jetzt lieber nicht wie lange ich gebraucht habe ^^ Jedenfalls habe ich mir dazwischen auch ganz falsche Pakete installiert, die ich dann wieder entfernen musste und das Ganze hat sich irgendwie unnötig verkompliziert... Und da ich phasenweise ziemlich panisch und unfähig dazu war, zu beschreiben, was genau ich denn gemacht habe, wollte mein Berater schließlich, dass ich ins Terminal gehe und von dort aus bestimmte Dinge mache und dann habe ich alle Pakete gelöscht, die nicht mehr benötigt werden oderso... Also ich hätte mich auch anders entscheiden können, weil es eigentlich vollkommen egal war, ob ich das lösche oder nicht, aber ich habe mich dann doch dafür entschieden, damit das Terminal nicht den Respekt vor mir verliert. Ich war sogar root undso. Da war es dann wohl doch ziemlich eingeschüchtert... Seither verstehe ich mich wunderbar mit meinem Rechner. Okay, das war erst gestern, aber seither hat er nichts gemacht, das ich ihm nicht erlaubt habe und war ganz nett zu mir. Wahrscheinlich war es wichtig, dass ich ihm mal Grenzen setze. Habe ich das eigentlich schonmal geschrieben? Er heißt jetzt nämlich Linubaby. Deshalb muss ich ihn eben noch erziehen, er muss jetzt erstmal erwachsen werden. Okay, recht viel mehr kann ich dazu wirklich nicht schreiben.

Wusstet ihr, dass jetzt viele Lampen direkt mit dem Leuchtmittel verlötet sind, sodass man die ganze Lampe wegschmeißen muss, anstatt einfach eine neue LED/Glühbirne/Energiesparleuchte hineinschrauben zu können? Wir bekommen zu Hause nämlich gerade ein neues Wohnzimmer und meine Eltern wollten eine neue Lampe kaufen und haben zufällig nachgefragt. Sonst hätte das natürlich niemand dazugesagt, es gibt jetzt ganz viele Lampen, die eben extra als umweltfreundlich dargestellt werden, weil sie schon LED-Leuchten eingebaut haben. Ist ja auch sehr umweltfreundlich, wenn man einfach die ganze Lampe wegwirft... Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass es sich deshalb nicht um billige Lampen handelt. Die Verkäuferin meinte, dass das ja kein Problem ist, weil sie ja trotzdem 15 Jahre lang halten sollte... Aber nur, weil eine Leuchte laut Hersteller im Durchschnitt 15 Jahre lang hält heißt das ja noch lange nicht, dass sie nicht schon nach 5 Jahren ausfallen kann. Ihr könnt uns jetzt gerne als altmodisch bezeichnen, aber für unser Wohnzimmer haben wir jetzt tatsächlich noch eine Lampe genommen, die ganz normale Fassungen hat, in die man ein beliebiges Leuchtmittel schrauben kann. Ich habe übrigens wirklich ein sprachliches Problem, wenn ich über soetwas rede, weil ich andauernd einfach Glühbirne sagen möchte, egal, was es denn nun wirklich ist. Anderen wäre das wohl auch egal und umgangssprachlich sage ich auch meistens der Einfachheit halber Glühbirne (meine Mitmenschen wissen ja trotzdem was ich meine), aber es stört mich irgendwie, wenn ich das nicht korrekt bezeichne. Vor allem möchte ich mir die Glühbirnensache nicht angewöhnen, denn das ist eines dieser Dinge, woran man mir später anmerken wird, wie alt ich bin. Ich meine Kinder werden gar nicht mehr wissen, was eine Glühbirne ist oder zumindest keine mehr sehen und wenn ich vor ihnen noch immer Glühbirne dazu sage wirkt das schon so als wäre ich alt. Gut, das werden meine Kinder sowieso über mich denken, aber trotzdem. Und es wird auch vor anderen Leuten später total auffallen, dass ich alt bin, weil ich ja noch vor 2000 geboren bin. Noch bin ich ja immer ganz schockiert, wenn ich mir bewusst vorstelle, dass bestimmte Leute, die ich kenne, nach 2000 geboren worden sind, das kommt mir irgendwie komisch vor. Da denke ich mir eben, dass jemand ja wirklich jung ist. Aber im Laufe meines Lebens werden das ja immer mehr werden und denen wird es dann irgendwann extrem auffallen, dass ich nicht nur uralt, sondern sogar schon vor 2000 geboren worden bin... Ich möchte jetzt übrigens meinen Lesern nicht einreden, dass sie alt sind... Also ich kann mir das nicht anzeigen lassen, aber ich gehe davon aus, dass ihn hauptsächlich Leute lesen, die gleich alt oder älter sind. Warum ist es vielen eigentlich so wichtig, jung zu sein? Also mir ja auch in gewisser Weise, aber hauptsächlich deswegen, weil ich es eben so gewohnt bin und die Vorstellung plötzlich nicht mehr jung zu sein ja gar nicht wirklich zu mir passt. Aber ich würde mal sagen, dass man ja auf alles nach 30 Jahren ein Gewohnheitsrecht hat und somit werde ich wohl für immer jung bleiben. Was ich mache, wenn der Plan nicht aufgeht, kann ich mir ja dann überlegen.
Wie ich finde war das mal wieder eine sehr schöne Gelegenheit von einem Thema zum anderem Thema abzuschweifen... Ich glaube es war nicht viel Erzählenswertes dabei und es war auch nicht stylistisch besonders aufregend, aber ich fand es wirklich nett diesen Post zu schreiben und deshalb kann ich ihn ja wohl auch veröffentlichen. Das nächste Mal sollte ich doch wieder in irgendeiner Form ein Thema festlegen und zumindest wieder etwas geordneter schreiben, aber was soll's.
with a lovely greet
L.Shihit

Donnerstag, 26. November 2015

title-16107830

Den Titel habe ich mir übrigens nicht ausgedacht, das ist ein Titel, der automatisch entsteht, wenn man auf blog.de keinen Titel eingibt. Ich habe ja viele Posts, in denen es so über dies und das geht und für die ich mir eigentlich keinen Titel ausdenken wollte. Auf Blogger ist es so, dass einfach kein Titel erscheint, wenn man keinen eingibt, da fällt es auch gar nicht so sehr aus, wenn man mal keine Lust darauf hat, sich einen auszudenken. In diesem Fall wäre es eigentlich ziemlich einfach gewesen, einen Titel zu wählen, aber egal.
10.6.2013

Hey!
Ich denke schon seit Wochen, dass ich dringend wieder einen Blogpost schreiben sollte, aber irgendwie hatte ich immer entweder keine Zeit oder keine Lust. Immerhin schreibe ich jetzt wieder etwas! Es freut mich übrigens total, dass es immernoch ein paar Leute gibt, die regelmäßig auf meinen Blog klicken, obwohl ich schon so lange nichts mehr geschrieben habe =)
Jetzt kommt wahrscheinlich wieder mehr oder zumindest habe ich nächste Woche eigentlich nichts zu tun...
Sobald man jemanden sieht, den man nicht kennt, entwickelt man sofort gewisse Vorurteile. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch vollkommen okay. Heute möchte ich allerdings nicht über Vorurteile im allgemeinen schreiben, sondern konkret darauf eingehen, was viele Leute über die Kombination Frauen und Technik denken. Dazu möchte ich zuerst eine Geschichte schildern, die sich vor ein paar Jahren ereignet hat.
Wir waren im Informatiksaal unserer Schule und ein Schüler musste ein Referat halten. Obwohl es nicht auf Anhieb funktionierte, versicherte er unserer Deutschlehrerin, dass er seine Powerpointpräsentation noch zum Laufen bringen würde. Ich saß zufälligerweise neben ihm und konnte dadurch wunderbar beobachten, wie er das Problem lösen wollte. Es fällt mir allerdings schwer, zu beschreiben, was genau er tat. Ich war auf jeden Fall erstaunt, mit welcher Ausdauer er sich mit der Datei beschäftigte, ohne dabei etwas zu tun. Er gab sich auf jeden Fall große Mühe so zu wirken, als wüsste er genau, was er tut. Darin investierte er beinahe seine ganze Energie. Wenn unsere Lehrerin eine kurze Zwischenfrage stellte, warf er ihr seinen Sie-haben-ja-keine-Ahnung-von-Technik-Blick zu. Eine Weile lang war ich zu gefesselt davon, ihm bei seinen faszinierenden Lösungsansätzen zuzusehen, doch sobald ich darüber nachdachte, bemerkte ich, wo das Problem lag. Auf den Schulrechnern war kein aktuelles Office installiert. Damals hatten die meisten ja noch 2003, aber ich glaube in der Schule hatten wir sogar ein noch älteres (wahrscheinlich auch ohne jegliche Updates). Eine Weile lang beobachtete ich also noch, wie er sich mit der Datei beschäftigte, weil es irgendwie unterhaltsam war. Dann versuchte ich, seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Das war nicht gerade einfach, weil er -wie bereits erwähnt- intensiv damit beschäftigt war, so zu tun, als wüsste er, was er tut. Schließlich sagte ich ihm, dass er ein ppt-File braucht, um es hier öffnen zu können. Er warf mir einen skeptischen Blick zu und hörte mir eigentlich nur aus Höflichkeit zu. Schließlich benannte er seine Datei um. Ja, er hat einfach das x im Namen gelöscht und dann versucht, die Datei zu öffnen. Danach hatte ich keine Chance mehr, mit ihm zu reden. Gnädigerweise schenkte er mir einen kurzen du-hast-ja-absolut-keine-Ahnung-von-Technik-Blick, bevor er sich wieder von mir abwandte. Frustriert realisierte ich, dass ich nicht ernst genommen werde. Nicht einmal für ein paar Sekunden dachte er darüber nach, ob es sein könnte, dass meine Aussage vielleicht einen ganz geringen Wahrheitgehalt hatte oder dass ich vielleicht noch mehr sagen hätte wollen, das ihm weitergeholfen hätte. Er bevorzugte es, weiterhin sinnlos irgendwie herumzuklicken. Das macht man wohl so, wenn man sich auskennt. Dann hatte ich eine Idee. Ich brauchte jemanden, der sich offiziell mit Computern auskennt, um ihm Informationen zu übermitteln. Ich entschied mich für Vali, weil er mir am ehesten zuhören würde und weil ich ihn tatsächlich für halbwegs fähig hielt. Ich sagte Vali also grob, worum es geht und was er übermitteln sollte. Er wurde -wie erwartet- sofort als Experte eingestuft und sogar dazu aufgefordert, seine Meinung zu äußern. Dann führten die beiden folgendes Gespräch:
"Sag mal... Hast du zufällig Vista zu Hause?"
-"Ja, warum?"
"Das geht jetzt nicht, weil hier XP drauf ist!"
-"Echt nicht?"
"Echt nicht..."
-"Na gut, ich hab noch einen Laptop mit XP zu Hause, dann muss ich das wohl dort machen und nächste Woche mitbringen!"
Ich hoffe jetzt mal, dass alle, die das hier lesen, erahnen können, was ich mir in etwa dachte. Also ich will ja nicht behaupten, dass ich im Laufe dieser Geschichte irgendetwas besonders geistreiches getan hätte, aber immerhin glaube ich nicht, dass man eine Datei einfach nur umbenennen muss und schon verändert sie sich wirklich komplett. Also wäre ja nett, wenn das funktionieren würde, dann könnte ich mir mal all meine Bilder anhören... Mir fällt gerade auf, dass ich damals noch dachte, dass zum Beispiel .avi wirklich etwas aussagt und nicht nur ein Container ist, in dem eigentlich alles mögliche drinnen sein kann. Naja, trotzdem zurück zur Geschichte. Die beiden Spezialisten waren sich dann also einig, dass das Problem beim Betriebssystem liegt. Klingt ja auch logisch... Ich merkte, dass es wirklich absolut keinen Sinn mehr hatte, noch etwas zu sagen. Vielleicht hatte es ja auch andere Gründe, aber ich hatte damals einfach das Gefühl, dass man mich nur ernst genommen hätte, wenn ich männlich gewesen wäre. Mädchen kennen sich ja einfach nicht aus. In dem Fall musste man sich zwar überhaupt nicht auskennen, um das Problem zu sehen, aber eigentlich weiß doch jeder, dass es einfach keine Mädchen gibt, die überhaupt wissen, wie man einen Computer einschaltet. Das liegt daran, dass sie in der Küche keinen brauchen. Immerhin habe ich dadurch gelernt, darüber nachzudenken, ob jemand meine Hilfe möchte, bevor ich sie anbiete. Manchmal ist es ratsamer, einen großen Schritt zurückzugehen und Platz für Experten zu schaffen.
Auch wenn ich schon in ein paar anderen Situationen das Gefühl hatte, aus ähnlichen Gründen nicht ernst genommen zu werden, kenne ich deutlich mehr Leute, die realistisch einschätzen können, wie gut ich mich auskenne. Es stört mich allerdings auch, wenn mir jemand erklärt, warum ich dafür, dass ich ein Mädchen bin, viel weiß. Manchmal muss man nur etwas äußern, das vermutlich fast alle gleichaltrigen Mädchen wissen und schon wird man dafür gelobt und als Gamerin eingestuft oderso. Vor ein paar Tagen hat mein Bruder etwas gesagt, dass es wirklich gut getroffen hat: "Warum glauben eigentlich so viele, dass sie sich mit Computern auskennt?" Mein Tanzpartner hat daraufhin im Prinzip gesagt, dass ich eigentlich keine Ahnung von Computern habe, aber dafür, dass ich ein Mädchen bin, kenne ich mich gut aus. Ich habe selten das Gefühl, dass jemand wirklich glaubt, dass ich irgendwelche Kenntnisse habe... Zumindest gibt es eben schon viele, die behaupten, dass ich ja ach-so-viel weiß, wenn ich ihnen eigentlich noch gar nichts erzählt habe, wodurch sie darauf schließen könnten... Das möchte ich wieder durch eine kleine Geschichte untermauern.
Die genaueren Umstände sind eigentlich irrelevant, ich lernte auf jeden Fall jemanden kennen, der ein Assasin's Creed T-Shirt an hatte und irgendwann fragte ich eben, was er denn sonst so spielt. Daraufhin war er zuerst völlig verwirrt. Ich machte ihn eben nochmal auf sein T-Shirt aufmerksam, woraufhin er mich ernsthaft fragte: "Woher weißt du, was das ist?". Außerdem stellte sich heraus, das er es eigentlich nie gespielt hat und nur zum Spaß ein AC 3 T-Shirt trägt. Etwas später erzählte ich jemand anderem davon, der mich daraufhin skeptisch anschaute und nochmal fragte, ob ich wirklich wisse, was das sei. Als ich nochmal bestätigte, dass ich dazu fähig bin, das Logo zu erkennen und dass ich weiß, worum es in dem Spiel geht, diskutierte derjenige das sofort mit einem Freund. Ist ja krass, wenn EIN MÄDCHEN schonmal einen extrem bekannten Spielenamen gehört hat... Ich will ja nichts sagen, aber das gehört zu den Informationen, die wirklich, wirklich nichts besonderes sind. Ich höre mir auch Podcasts an, in denen nur über Spiele geredet wird und dadurch kenne ich vielleicht wirklich ein paar Titel, die Anderen nichts sagen würden und ich könnte es schon nachvollziehen, wenn jemand überrascht davon ist, aber... Traut man uns denn gar nichts zu?
Es ist gerade übrigens schon ziemlich spät und obwohl es mittlerweile schon relativ lange dauert, bis ich vorankomme, möchte ich nicht schlafen gehen, bevor dieser Post fertig ist... Dadurch könnte gerade das Ende etwas unsortiert werden, aber das solltet ihr von mir ja schon gewohnt sein ^^
Auf jeden Fall frage ich mich langsam, ob es wirklich so viele Mädchen gibt, die gar keine Ahnung haben, dass man durch solche Kleinigkeiten schon auffallen kann. Manche scheinen ja zu glauben, dass sie mit ihren Freunden in einer Geheimsprache kommunizieren, sobald sie anfangen, solche Wörter wie "Prozessor" zu verwenden. Ich denke eher, dass sich viele Frauen nicht an Gesprächen über Technik beteiligen, weil sie sich nicht ernst genommen fühlen oder Angst haben, etwas falsches zu sagen. Meine Taktik ist eben eher, zu zeigen, dass ich mich grundsätzlich dafür interessiere und manchmal frage ich eben auch, ob mir jemand etwas genauer erklären kann. Naja, spätestens wenn Informatiker anfangen, Programmiererfahrungen auszutauschen, steige ich auch aus... (wobei ich schon ein bisschen was verstehe z.B. was ein Compiler ist usw.)
Ich frage mich ja, wie die Alex das macht. Soweit ich weiß, hat sie überhaupt nicht den Ruf, dass sie sich dafür, dass sie ein Mädchen ist, total gut auskennt, aber sie kann eben wirklich programmieren und kennt sich wirklich aus. Zumindest studiert sie Informatik... Ich glaube ich muss mal mit ihr reden und sie fragen, was sie da so für Erfahrungen gemacht hat.
Ich muss schon auch zugeben, dass ich ja auch durch meinen Blog immer wieder betone, was ich über Computer weiß. Durch meine Art zu schreiben/reden erwecke ich sicher öfters den Eindruck, dass ich mich besser auskenne, als ich es tue. Deswegen sollte ich da einiges wahrscheinlich nochmal klarstellen... Ich interessiere mich für Computer und höre gerne zu, wenn jemand darüber (oder über interessante Spiele) redet. Ich kann fast alle eventuell auftretenden Probleme auf meinem PC selbstständig lösen (wenn man Videos produziert treten wirklich oft irgendwelche Probleme auf). Immerhin weiß ich bei allen Programmen, die ich derzeit auf meinem Rechner habe, wozu sie gut sind und brauche sie wirklich. Ich unterhalte mich auch immer wieder mit anderen darüber, um mich zu vergewissern, ob es Software gibt, die für meine Zwecke besser geeignet wäre. Ab und zu spiele ich auch etwas und mir ist zwar bewusst, dass ich mit meinem PC wirklich neue Spiele testen könnte/sollte, aber eigentlich lege ich keinen Wert auf schöne Grafik und neue Spiele sind eben teuer...
Also ich würde schon sagen, dass ich nicht zu den Leuten gehöre, die glauben, dass sie sich total gut auskennen, wenn sie Word bedienen können... Es geht ja eher darum, dass man schnell mit neuen Programmen zurechtkommt...
Ich achte darauf, alles so zu speichern, dass ich es wiederfinde und habe deshalb teilweise recht komplizierte Ordnersysteme. Was mache ich hier eigentlich? Es ist schon fast halb 3 und ich will nicht mehr. Ihr wisst wahrscheinlich eigentlich eh in etwa, was ich kann und was ich nicht kann. Der Punkt ist eben, dass ich wirklich keine Gamerin bin (oder mich zumindest nicht so bezeichnen würde) und auch nichts besonderes kann wie programmieren. Trotzdem habe ich eben das Gefühl, doch ein bisschen was zu können oder es macht mir zumindest Spaß, mich mit Technik zu beschäftigen. Ich möchte irgendwie darauf hinaus, dass ich mich gerne wirklich gut auskennen würde und dass ich gerne dadurch andere davon überzeugen würde, dass ich einiges über Computer weiß und nicht dadurch, dass ich weiß, was ein Prozessor ist oderso. Ich frage mich wirklich, wie man auf die Idee kommt, dass das die meisten Mädchen nicht wissen... Mir ist ja auch bewusst, dass das nicht alle Typen denken, aber trotzdem... Okay, ich muss jetzt wirklich dringen schlafen. Gute Nacht!
with a lovely greet
L.Shihit

Mittwoch, 25. November 2015

Frisch verliebt!?

An dieser Stelle könnte ich anmerken, dass ich mit meinem Rechner noch immer sehr zufrieden bin, obwohl langsam der Speicherplatz ziemlich voll wird. Auf der größeren Festplatte sind gerade mal 200 GB frei, das ist nicht viel wenn man Videos oder Let's Plays produziert. Andererseits habe ich auch ganz viel Müll gespeichert und viels mehrfach, ich müsste einfach mal aufräumen. Außerdem wäre es eben vermutlich gut, wenn ich mir mal eine richtig große externe Festplatte zulegen würde, um meine Daten zu sichern undso. Dann könnte ich vielleicht auch ein paar alte, abgeschlossene Projekte, die ich eigentlich nicht mehr brauche nur dort speichern. Keine Ahnung, ich hätte einfach gerne eine. Jedenfalls kann man noch wunderbar Videos schneiden mit dem Rechner und das war mir damals ja wichtig. Ich kann nicht alle Spiele auf den höchsten Graifkeinstellungen spielen, aber das würde ich sowieso nicht versuchen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich meinen Rechner schon viel länger habe, aber offensichtlich ist er noch gar nicht so alt. Ich hatte nämlich das Gefühl, dass er sich noch immer wie ein neuer guter Rechner anfühlt, obwohl er ja schon langsam alt wird, dabei habe ich ihn eh noch nicht so lange. Oh, ich weiß übrigens nicht mehr, was CutCut überhaupt ist. Also vielleicht stehe ich gerade vollkommen auf der Leitung, aber ich weiß es wirklich nicht auf Anhieb und wenn man danach googelt findet man natürlich nichts vernünftiges.
3.11.2013

Hey!
Wie aus dem Titel schon vollkommen klar hervorgeht, habe ich einen neuen PC bekommen. Er wurde mir sogar schon einen Tag vor meinem Geburtstag überreicht. Der erste Eindruck war sehr gut, obwohl es nicht so einfach war, den Einschaltknopf zu finden. Ich weiß nicht, warum man den heutzutage so elegant und unauffällig gestalten muss... Ich meine... Es ist wirklich ein sehr schöner Schalter, aber sollte es nicht wichtiger sein, dass man ihn auf Anhieb findet? Als ich dieses komplexe Problem überwunden hatte, eilte mir mein Arbeitssklave zur Hilfe. Er schleppte kilometerlange Kabel heran, die ich dringend brauchte. Er befolgte all meine Anweisungen gewissenhaft. Mit vereinten Kräften gelang es uns relativ rasch, die alten Kabelmassen zu entwirren und neue anzubringen. Mein neuer PC stand nun direkt neben meinem alten Rechner. Bevor der Datentransfer stattfinden konnte, gab es kleine Beziehungsprobleme. Mein Bildschirm liebte meinen alten PC und wollte ihn nicht verlieren. Deshalb versuchte er, die ganze Aktion zu sabotieren. Er weigerte sich, das anzuzeigen, was er anzeigen sollte. Doch schließlich ließ er sich auf die Veränderung ein und verstand sich sofort so gut mit meinem neuen Rechner, dass er eine neue Beziehung eingehen wollte. Mein Monitor war zwar gegen die intime LAN-Verbindung zwischen den beiden PCs, konnte allerdings nichts dagegen unternehmen. Auf jeden Fall ließen sich meine Daten -Ethernet sei dank- recht schnell übertragen und so konnte ich den alten PC bald wieder ausschalten. Er war etwas traurig, aber ich versprach ihm, dass ich ihn wieder verwenden und er dann einen neuen Monitor bekommen würde. Ich glaube eine kleine Ruhephase wird ihm gut tun... Vielleicht bekommt er danach sogar eine eigene kleine Wohnung (die ich dann mitbenutzen würde), aber das habe ich ihm noch nicht erzählt. Gestern war es mir vor allem wichtig, dass es ihm gut geht. Ein paar seiner Bestandteile durften sich sogar auf meinem Bett ausruhen. Es ist schwer, den ganzen Ablauf der Geschehnisse hier festzuhalten, aber irgendwie begab es sich, dass sich die Kabel vermehrten. Vielleicht hätte ich sie nicht auf mein Bett legen sollen... Nach einer Weile befand sich so viel technisches Zeug auf meinem Bett, dass man meine Decke darunter nur noch erahnen konnte. Einiges verbaute ich noch, aber die meisten Kabel verschanzten sich an dem Ort, wo ich in wenigen Stunden schlafen wollte. Mein Sklave war natürlich längst verschwunden. Tapfer begann ich also, alles zu entwirren und wegzuräumen. Nachdem ich mehrere Scheibtruhen voller Zeug weggebracht hatte, war ich zufrieden. Zwischendurch lenkte mich mein neuer PC, der übrigens noch keinen Namen hat, immer wieder ab. Er bettelte mich regelrecht an, ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Ich glaube jetzt ist es an der Zeit, euch etwas über ihn zu erzählen. Es könnte unter Umständen durchaus sein, dass der folgende Absatz leichte Ansätze von Stolz enthält. Das liegt daran, dass ich den Post eigentlich nur schreibe, um ein bisschen anzugeben. Das darf man ja auch, wenn man vorher keinen besonders guten PC hatte... Ich glaube mein alter Rechner hatte in etwa eine Gesamtbewertung von 4,2 und der hier hat 7,7... Das macht schon einen kleinen Unterschied ^^
Die niedrigste Teilbewertung hat der Prozessor... Aber ich denke mit dem Intel Core i5-3470 (4 Prozessorkerne) sollte ich auskommen. Natürlich wäre i7 besser, aber ich habe schon von einigen Leuten gehört, dass der Unterschied nicht so wahnsinnig groß ist... Auf jeden Fall habe ich 20 GB RAM (vorher hatte ich 4 xD) und die NVIDIA GeForce GTX 660. Es kommt mir gerade so umständlich vor, technische Daten in einen Text zu verpacken, aber ich habe auch keine Lust, das, was ich schon geschrieben habe, wieder zu löschen und durch eine Auflistung von Fakten zu ersetzen... Bei der Grafikkarte war auch ganz lustige Software dabei... Damit kann man Lüftergeschwindigkeit, GPU Auslastung, GPU Temperatur usw. anzeigen lassen! Das ist bisher nicht unbedingt nützlich, aber das Betrachten all dieser Anzeigen zaubert ein Glitzern in meine Augen. Keine Ahnung warum, aber ich finde das wahnsinnig cool. Habe ich schon erwähnt, dass sie 2GB Grafikspeicher hat? Das ist schon was ^^
Eigentlich hatte ich bisher immer ausgesprochen schlechte Grafikkarten, da mir meine Graka früher komplett egal war... Daher ist es richtig ungewohnt für mich, darüber nachzudenken, dass ich ein akutelles Computerspiel spielen könnte...
Warum habe ich denn noch nicht von meinen Festplatten erzählt? Also ich hab eine SSD Platte mit 100 GB wo im Prinzip nur mein System drauf sein soll... Oh, ich hab ja noch nichtmal erwähnt, dass ich jetzt Windows 8 Pro habe. Damit bin ich jetzt eigentlich halbwegs zufrieden, weil ich einfach keine Apps verwende... Die einzige App, die ich nicht sofort entfernt habe, ist die Newsapp, weil es vielleicht wirklich praktisch ist, damit Zeitung zu lesen. Vielleicht schmeiße ich die ja auch noch raus... Ich weiß, ich habe mich immer über Windows 8 aufgeregt, aber wahrscheinlich ist es doch gar nicht so schlecht... Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren und wenn es mich zu sehr ärgert, dann müsst ihr bald einen genervten Blogpost lesen... Auf jeden Fall ist meine zweite Platte fast 2 TB groß. Die Größe ist verdammt praktisch, wenn man ein bisschen mit Videomaterial arbeitet und vor allem wenn man LPs macht... Ich mache zwar beides nicht sehr aktiv, aber trotzdem ist es ein schönes Gefühl, ein bisschen Platz zu haben.
Irgendwie habe ich jetzt lauter Zeug von Fujitsu... Also auch Maus, Tastatur, Bildschirm (22 Zoll), ...
Ich hätte übrigens nicht erwartet, dass ich tatsächlich die Tastatur wechseln werde, aber die hier hat mir richtig gut gefallen... Der Nachteil an dieser Tastatur ist, dass keine Schminkutensilien darunter Platz haben. Wahrscheinlich sollte ich mir das sowieso abgewöhnen, zumindest habe ich noch nicht von anderen Leuten gehört, die Lippenpflegeprodukte und ähnliches unter ihre Tastatur legen. Wenn ihr noch irgendwelche Fragen zu technischen Details habt, könnt ihr sie ruhig stellen, aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr stelle ich fest, dass es wahrscheinlich nicht viel Sinn macht, euch zu sagen, was für Anschlüsse mein Bildschrim hat oder welche Treiber ich verwende...
Derzeit bin ich dabei mir alles so einzurichten, wie ich es brauche. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit CutCut, aber nach so kurzer Zeit kann man natürlich noch nicht so viel dazu sagen... Ich muss mich irgendwie erst daran gewöhnen, dass alles so schnell geht =)
Den Aufbauprozess habe ich teilweise per Video dokumentiert. Das Video habe ich ganz exklusiv für meine Blogleser produziert. Allerdings habe ich gerade leichte Probleme damit, avi files mit meinem neuen Schnittprogramm zu öffnen... Deshalbfolgt das Video bald ^^
with a lovely greet
L.Shihit

Dienstag, 24. November 2015

Headset Review

So, jetzt aber wirklich mal ein kurzer Kommentar. Ich möchte ja eigentlich, wie bereits in einem anderen Kommentar erwähnt, keine zu lange Durchschnittskommentarlänge erreichen. Viel Spaß mit meiner alten Headsetreview, dazu habe ich eh nicht viel zu sagen, außer dass ich mit dem Headset noch immer zufrieden bin.
25.12.2012

Ich beginne mit ein paar Fakten:
Gamecom 780 Headset von Plantronics
Kabellänge: 2m
Lautsprecherdurchmesser: 40 mm
Lautsprecher-Frequenzbereich: 20 Hz - 20 kHz
Lautsprecherempfindlichkeit 123 dBSPL/mW
Lautsprecherimpendanz: 32 Ohm
Mikrofon-Frequenzbereich: 100 Hz - 10 kHz
Mikrofonempfindlichkeit: -45dBV/pa (plusminus 5 dB)
Maximale Eingangsstärke für Lautsprecher: 10 mW
Verpackung und Gebrauchsinformationsbroschüre:
Mit der Sprachenauswahl der Beschreibung bin ich äußerst zufrieden. Beinahe hätte ich es nicht geschafft, den USB Anschluss anzustecken, aber dank der eindeutigen Grafik ist mir dieses Unterfangen geglückt. Der Inhalt der Gebrauchsanweisung ist allerdings eher spärlich (ca. 2 A6 Seiten pro Sprache) und verweist bei wesentlichen Fakten auf die Homepage (zum Beispiel Gesundheit und Sicherheit: http://www.plantronics.com/de/company/health-safety/ ). Außerdem soll ich mein Headset auf der Website registrieren. Vielleicht fühlt es sich dadurch diskriminiert, dass ich es nicht registriert habe, aber da ich es ansonsten gut behandle, läuft es hoffentlich nicht von zu Hause weg.
Die Verpackung sieht ziemlich cool aus und ermöglicht raschen Zugang zum Produkt. Auf völlig unnötige Verpackungselemente wurde verzichtet (natürlich wäre ein weiterer Optimierungsprozess noch möglich, aber ich war mit der Verpackung sehr zufrieden). Die CD ist etwas versteckt angebracht, aber zum Glück gibt es einen offensichtlichen Hinweis an der Verpackung, der dafür sorgt, dass niemand die CD übersieht.
Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich die CD bisher noch nicht angerührt, da das Headset auch ohne sie funktioniert. Vielleicht setze ich mich noch mit dem auseinander, das da drauf ist, aber eigentlich verwende ich die beigelegte CD in den seltensten Fällen. Ich hoffe, dass sich mein Headset auch dadurch nicht benachteiligt fühlt. Eigentlich ist mir artgerechte Haltung sehr wichtig...
Optik:
Da ich bisher meistens schlanke, kleine Headsets verwendet habe, kam mir dieses auf den ersten Blick sehr wuchtig und groß vor, aber die meisten guten Hörsprechgarnituren sind eben so groß. Irgendwie sehen die kleineren Headsets, die ich bisher verwendet habe, etwas weiblicher aus... Ich muss mich noch ein bisschen an das hier gewöhnen... Trotzdem sieht es sehr cool aus. Nicht unbedingt weiblich, aber sehr cool. Besonders toll finde ich das rote Kabel, da es nicht nur gut aussieht, sondern auch leicht vom restlichen Kabelsalat zu unterscheiden ist.
Tragekomfort:
In dieser Hinsicht bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe das Headset hat es auf meinem Kopf auch so bequem.

Achtung! Die Größe des Headsets ist zwar verstellbar, es ist allerdings nicht gerade einfach herauszufinden, wie man sie verstellen kann. In der Gebrauchanleitung war leider auch kein entprechender Hinweis zu finden (das wäre vielleicht sogar wichtiger gewesen als das fehlende Kapitel "Gesundheit und Sicherheit"
).

Sound:
Wahrscheinlich sollte ich den Sound nicht bewerten, da mir der Klang von Anfang an egal war... Ich weiß, die meisten Leute wollen ein besseres Headset, weil sie Musik in besserer Qualität hören wollen, mir ging es allerdings hauptsächlich um das Mikrofon. Sogar ein so ignoranter Mensch wie ich erkennt, dass dieses Headset eine gute Soundqualität hat (normalerweise würde mir diese Eigenschaft nicht auffallen).
Mikrofon:
Mit der Mikrofonqulität bin ich sehr zufrieden. Natürlich ist das Headset mit keinem Studiomikrofon vergleichbar, aber für meine Zwecke reicht das Mikro auf jeden Fall aus. Ich finde man kann die Aufnahmen unbearbeitet verwenden. Klar, wenn man gut bearbeiten kann wird das Ergebnis noch besser, aber grundsätzlich muss man sich nicht für eine unbearbeitete Aufnahme schämen. Ich habe auch schon ein bisschen mit dem Mikro gesungen und bisher hat es sich noch nicht überschlagen. In nächster Zeit möchte ich dann noch ein paar lautere/höhere Songs probieren, um die Grenzen auszutesten... Ich muss mich allgemein noch ein bisschen herumspielen und schauen, wie ich mit anderen Einstellungen die Qualität optimieren kann usw...
USB-Anschluss: Ursprünglich registrierte ich zwar, dass das Headset einen USB-Anschluss hat, dachte mir aber nichts weiter dabei. Als ich mein altes Headset entfernen wollte, bemerkte ich die Bedeutung dieser Tatsache. Mein altes Headset habe ich nämlich meistens nur teilweise angesteckt. Ich finde es praktisch, das Mikro immer angesteckt zu haben, denn manchmal höre ich einfach lieber über die Boxen. Jeder, dem ich das bisher erklärt habe, hat geantwortet, dass ich doch mit meinem Headset bessere Tonqualität habe und es mir deshalb angewöhnen sollte, immer mein Headset zu verwenden. Es ist aber manchmal lässiger für mich, wenn ich meine Boxen verwede, weil ich dann alles mögliche nebenbei machen kann. Und wenn ich in solchen Fällen mein ganzes Headset ausstecke, bin ich sauer und genervt sobald ich das nächste mal kurz ein kleines Soundfile aufnehmen möchte und mein Headset nicht angesteckt ist. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich verstelle jetzt immer unter Wiedergabegeräte ob ich die Boxen oder das Headset verwenden möchte und bin zufrieden damit. Trotzdem würde ich es etwas besser finden, wenn das Headset 2 Anschlüsse hätte, die ich getrennt ein- oder ausstecken kann.
Aufhängevorrichtung: Ich gehe davon aus, dass die perfekte Aufhängevorrichtung für meine Hörsprechgarnitur auf der beiliegenden CD gespeichert ist, aber da ich sie bisher nicht beachtet habe, musste ich improvisieren. Anfangs habe ich das Headset kurzerhand bei meinem Schreibtisch untergebracht, indem ich eine Hälfte über der Tischplatte plaziert habe. Das war jetzt gerade nicht ganz ideal ausgedrückt, aber ich hoffe ihr wisst was ich meine. Auf jeden Fall hat sich mein Bruder über dieses Aufhängeverfahren beschwert, da es sein könnte, dass sich mein Headset ausdingselt. Was genau er mit diesem Ausdurck sagen wollte, weiß ich nicht, aber es war ihm ein wichtiges Anliegen, dass die Aufbewahrungsposition meines Headsets verändert wird. Er wollte einen Nagel in die Wand über meiner Stereoanlage schlagen, doch als ich vorschlug, mein Headset einfach auf meinen PC zu legen, war er einverstanden. Also merkt euch Kinder, Headsets darf man nur hinlegen oder in der Mitte aufhängen, denn sonst dingsteln sie sich aus. In nächster Zeit fertige ich vielleicht noch ein etwas bequemeres Bettchen an, denn wie bereits erwähnt möchte ich ja, dass sich das Headset bei mir wohl fühlt. Ich hoffe, dass die derzeitige Übergangslösung annehmbar ist.
Boah, bin ich kritisch! Das hätte ich nicht von mir erwartet... Dem Headsetherstellern hab ich's aber voll gegeben! Jaja, der Anschluss und die Gebrauchsanweisung, daran müsst ihr echt noch arbeiten! Wobei die Gebrauchsanweisung eh niemanden interessiert... Und der Anschluss ist Geschmackssache... Aber das sind schon große Mängel undso... So ein scheiß Headset, das sollte ich gleich wieder wegschmeißen! Echt... Eine Frechheit, dass soetwas verkauft wird o.O
Eigentlich dachte ich, dass das Preis-Leistungsverhältnis in diesem Fall recht gut ist, aber jetzt sind mir die Vorteile der Konkurrenz vollkommen klar... Ich glaube die haben mindestens einen Gebrauchsanweisungsschreiber gefeuert, um ihre Kosten zu senken... Richtig unmenschlich soetwas! Außerdem haben sie durch diese Maßnahme Papier gespart! Ich meine, was wäre denn, wenn ich mich schon auf die Papierverschwendung gefreut hätte, um dann tieftraurig festzustellen, dass die Gebrauchsanweisung nur 50 Seiten hat? Ich kauf mir jetzt einen Block, damit ich den wegschmeißen kann!
Also entweder ich bin nicht kritisch genug oder das ist ein ganz gutes Headset... Entscheidet selbst ^^
with a lovely greet
L.Shihit
Oh das hätte ich ja fast vergessen! Jetzt folgt natürlich noch ein Blick auf meine Statistik! So als Rückblick undso:
statistik
Leute, ich bin sehr stolz auf den Dezember! Wenn das so weitergeht wird der Jänner fast wie der Februar! Also der letzte Februar. Ihr wisst schon, Astrophysikwoche undso... Ich hätte nicht erwartet dass ich jemals wieder halbwegs so viele Leser wie damals bekommen werde... Ok, ich glaube ich sage nichts mehr zur Statistik, denn lesen könnt ihr selber.

Freitag, 20. November 2015

Was machst du aus deiner Himbeere?

Dieser Post erinnert mich daran, dass ich meinen Freund fragen könnte, ob er schon etwas mit seinem Raspberry gemacht hat oder in absehbarer Zeit vorhat, ihn zu verwenden. Er hat nämlich vor ungefähr 2 Monaten von meinen Eltern einen zum Geburtstag geschenkt bekommen. Ich nehme an, dass er momentan eher mit seinem Studium beschäftigt ist und dadurch noch überhaupt nichts damit gemacht hat, aber sicher bin ich mir nicht. Vielleicht berichte ich ja in einer der folgenden Anmerkungen davon, was er mit seinem Raspberry gemacht hat. Mein Bruder hat jedenfalls bis heute keinen Raspi in seinen Gameboy eingebaut, obwohl er damals erzählt hat, dass er das unbedingt machen möchte.
13.10.2012

Hey!
Obwohl man glauben könnte, dass es nicht ganz zur Saison passt, ist der Raspberry Pi in aller Munde.
http://www.raspberrypi.org/
Die Idee, dass einen so kleinen, süßen und billigen Computer zu bauen, fasziniert viele Leute. Im Internet findet man abgesehen vom typischen lego case auch Holzgehäuse, Zigarettenschachteln, absurde/kreative Ideen und diverse Anleitungen, wie man den Raspi in alle möglichen technischen Geräte einbauen kann. Die meisten Lieferanten haben derzeit bei uns seeeeehr lange Lieferzeiten, aber ich habe da so meine Connections... Bis jetzt begnüge ich mich trotzdem damit, zu beobachten, was in meinem Bekanntenkreis damit passiert.
Mein Bruder möchte seinen Raspi in unseren alten Gameboy Colour einbauen und ein Freund von ihm hat für seinen Raspberry Pi ein cooles Spaceshuttle aus Lego gebaut. Die anderen hatten bis jetzt noch keine sonderlich kreativen Ideen und nutzen provisorische Gehäuse.
Mein Vater hatte die Idee zu folgendem Bild:
bierkiste
Ich glaube das ist die sinnvollste Verwendung einer Bierkiste, die ich je gesehen habe :D
Letztens hatte ein Bekannter von mir die Idee, sich 5-6 Raspis zu kaufen und damit einen Supercomputer zu bauen. Ich habe ihm erklärt, dass er das gerne versuchen kann, wenn er zufällig zu viel Geld übrig hat. Dadurch ist ihm selbst auch aufgefallen, dass das ganze vielleicht doch eine dumme Idee war. Jetzt mal ehrlich... Ich möchte jetzt erstmal gar nicht analysieren wie gut der resultierende PC wäre, aber... Wenn man bedenkt, dass man nicht nur die Raspis, sondern auch Speicherkarten (bzw. eine externe Festplatte), Handyladegeräte, Gehäuse, ... kaufen müsste... Dafür, dass es nur eine Spielerei ist, kommt da schon einiges zusammen o.O
Es ist interessant, Leuten zuzuhören, die vom Raspberry Pi begeistert sind, da sich oft sehr lange darüber unterhalten. Nach einer Weile sind sie sich vollkommen einig, dass es absolut notwendig ist, sich einen Raspi anzuschaffen. Meistens wissen sie aber nicht, wozu sie ihn brauchen oder was sie damit machen könnten.
Sie kaufen ihn dann im Endeffekt, weil er billig ist und sie ein bisschen damit herumbasteln wollen. Ich würde sagen für viele Leute ist es einfach ein faszinierendes Gerät.
Eigentlich habe ich sonst gar nicht mehr so viel zu sagen... Soweit ich gehört habe, wird er zwar warm, überhitzt aber nicht.
Es gibt ein speziell angepasstes Debian, das sehr gut darauf läuft. Für sonstige Infos ist es besser -und vor allem aktueller- wenn ihr euch im Internet umseht.
Ein paar abschließende Fragen noch: Was haltet ihr davon? Habt ihr einen Raspberry Pi? Was macht ihr damit?
Oder auch: Was würdet ihr mit einem Raspberry Pi machen, wenn ihr einen hättet? Ist das nur ein vorübergehender Trend oder wird sich bald eine so ideale Anwendungsmöglichkeit finden, dass sie langfristig eingesetzt werden wird?
Aber vorallem: Gibt es Raspberry Pi Taschen? Warum habe ich keine?
with a lovely greet
L.Shihit