Jetzt hätte ich diesen Blogpost beinahe einfach vergessen. Da bin ich ja mal gespannt, was ich so über Make-up geschrieben habe. Ah, es geht um einen kleinen HAUL. Wow, so wie es aussieht gibt es einen Mädelsabend, den ich gar nicht dokumentiert habe. Das hätet ich gar nicht erwartet. Da es um Nagellacke geht, kann ich an dieser Stelle ja erwähnen, dass ich zu meinem 20. Geburtstag ungefähr 5 Nagellacke bekommen habe, wodurch es jetzt einige Farben gibt, die ich mehrmals in meiner Sammlung besitze. Einen Nagellack habe ich sogar wirklich doppelt, aber in dem ist nicht so viel drinnen und er hat meine Lieblingsfarbe, deshalb nehme ich jetzt einfach mal an, dass das der erste Nagellack wird, den ich aufbrauche und dass es dann somit auch okay ist, wenn ich 2 besitze. Oder ich verlose ihn irgendwann, falls ich tatsächlich mal ein Gewinnspiel mache. Das wäre wahrscheinlich eine sinnvolle Idee.
20.2.2014
Hey!
Ein Blogpost, in dem ich nur Schminkthemen abdecken und wohl gar nichts
schreiben werde, das mit Technik zusammenhängt. Also zum Beispiel über
Computerspiele kommt erst wieder ein neuer Post, wenn ich zumindest so
viel dazupassendes weiß, dass ich so tun kann, als könnte ich darüber
etwas berichten. Oh, ich weiß worüber ich meinen nächsten Post schreiben
könnte, aber ich möchte ja auch nicht spoilern. Und ich möchte mir
selbst die Freiheit gestatten, mich dann zu entscheiden, ob ich darüber
gerade schreiben möchte. Ich will ja nicht mein eigener Schreibsklave
werden, der nur tippt, was ihm vorgeschrieben wird. Hm, eigentlich eine
interessante Frage, ob unser Körper nur der Sklave unseres Verstandes
ist (oder umgekehrt). Ich meine, wir können vieles machen, das dem
widerspricht, was unser Körper uns mitteilen möchte, aber zugleich wird
unsere Meinung auch oft genug von körperlichen Bedürfnissen
beeinflusst... Ich denke, dass schon einmal die Annahme, da eine
richtige Grenze ziehen zu können, falsch ist. Also bevor man das weiter
überlegt, müsste man erst darüber nachdenken, was man meint, wenn man
von Verstand redet und was man meint, wenn man von Körper redet und
welche Begriffe man noch in der Diskussion verwenden darf, ohne dass sie
dazu führen, dass man sich nicht mehr sicher, ist, wovon genau man
redet.
Nun aber zu etwas, bei dem ich weder sagen würde, dass mein Körper
sich danach gesehnt hat, noch, dass mein Verstand aktiv beschlossen
hat, dass ich diese Dinge aus rationalen Gründen brauche. Ich habe mir
vor kurzem ein paar Sachen gekauft. Zum Beispiel so ein Ding, das
angeblich dafür sorgt, dass Augenringe zurückgehen. Ich schreibe mal
auf, was so auf der Packung steht. My Face kühlender AUGEN ROLL-ON mit
Koffein gegen Augenringe ALOE VERA EXTRAKT für alle Hauttypen. Genau
soetwas habe ich bestimmt gebraucht... Aber immer, wenn ich
vergleichbare Produkte wo herumstehen gesehen habe, haben die etwa 10€
gekostet, und das hier gab es irgendwie für 90 Cent oderso, da kam es
mir ganz normal vor, es einfach mitnehmen zu wollen. Außerdem habe ich
mir einen Pinsel zum Verblenden gekauft, weil ich eben gar keinen habe,
mit dem man das machen kann. Also meistens verwende ich ja gar keine
Pinsel, um mich zu schminken. Er hat den originellen Namen "BLENDER
Brush" und ist von der Eigenmarke von Bipa. Seit ich ihn gekauft habe,
habe ich den Pinsel natürlich nicht verwendet... Aber so einen Pinsel
zum Verblenden braucht man ja wirklich oft und es ist gut, einen zu
haben. Übrigens habe ich von den beiden Produkten jetzt extra ein paar
Wochen lang die Verpackung aufgehoben, damit ich dann den Namen abtippen
kann. Ja, ich bin davon ausgegangen, dass ich mir "BLENDER Brush" nicht
merken werde oder dass ich nicht glauben werde, dass da nicht noch mehr
drauf steht und dass der Pinsel tatsächlich keine Nummer oder einen
exotischen Namen hat, deswegen habe ich die Verpackung aufgehoben. Sie
ist rosa, aus Plastik und völlig nutzlos, obwohl sie wiederverschließbar
ist, also dazu gedacht ist, aufgehoben zu werden. Auf dem Augen-roll-on
steht übrigens sogar ein Altersbereich drauf, in dem man ihn verwenden
soll und ich bin eigentlich nicht in dem Bereich oder zuminderst nur
fast. Aber man kann ihn bis 35 verwenden, bis dahin habe ich also Zeit,
um ihn aufzubrauchen. Oh und es steht zum Glück nichts Gefährliches auf
der Verpackung wie "Sie werden 19 Jahre jünger aussehen". Ihr müsst euch
also keine ernsthaften Sorgen um mein Wohlergehen machen.
Ich habe mir übrigens auch einen weißen Lidschatten gekauft. Mein alter
wird nämlich langsam immer weniger und da fand ich es berechtigt, einen
neuen zu kaufen. Also bisher hatte ich 3 Weißtöne, wobei sich aber 2
davon in Schminkkästchen befinden, sodass es eher unpraktisch ist, den
Schminkkasten extra dafür aufzuklappen, wenn man keine andere Farbe
daraus verwenden möchte. Gut, einen Schminkkasten müsste man gar nicht
mehr aufklappen, weil der Deckel schon eine Weile lang nicht mehr hält,
aber der darin enthaltene weiße Lidschatten ist äußerst mühsam. Er hat
einfach so geringe Deckkraft, dass es mich eher nervt, so viel davon zu
nehmen, bis man überhaupt sieht, dass ich ihn verwendet habe, sodass er
auch eher unbrauchbar ist. Der dritte weiße Lidschatten ist ein... Nennt
man das Duolidschatten? Jedenfalls ist rechts das weiß und links so
eine Glitzerfarbe. Also man hat das Gefühl, dass sie fast ausschließlich
aus Glitzer besteht und auch wenn es weißer Glitzer ist, hat sich eben
herausgestellt, dass ich diese Glitzerfarbe so gut wie nie brauche. Und
je öfter ich das weiß daneben verwende, desto stärker wird das Gefühl,
dass ich die benachbarte Farbe vernachlässige, ja ich erwarte sogar,
dass bald das weiß ganz weg sein könnte und die Glitzerfarbe danach noch
relativ unberührt sein könnte. Dabei versuche ich ja auch, sie zu
verwenden, aber das ergibt sich eher selten und dass ich das weiß
verwenden könnte ergibt sich ziemlich oft. Meine Lieblingsperson hat
mich übrigens ganz erstaunt gefragt, als ich mir einen weißen
Lidschatten gekauft habe, ob weiß denn eine wichtige Farbe ist, wenn man
sich schminkt. Falls das sonst jemand nicht weiß, möchte ich jetzt
nochmal betonen, dass es schon ziemlich häufig vorkommt, dass man weißen
Lidschatten verwendet. Es kommt natürlich darauf an, was man mag und
wie man sich schminkt, ob man weiß braucht und ich würde ja gar nicht
sagen, dass ich da besonders extrem bin, mit meinem Weißverbrauch. Nur
ist dieser eine Weißton derzeit vermutlich der Lidschatten mit den
stärksten Gebrauchsspuren von mir, wenn man einen hautfarbenen
Lidschatten ausnimmt, den ich übrigens schon fast aufgebraucht habe. Den
hätte ich nicht gezählt, weil ich ihn ja auch schon phasenweise eher
als Puder verwendet habe. Für den habe ich als Ersatz übrigens dann auch
ein Puder gekauft, das eine ähnliche Farbe hat, anstatt noch einen
hautfarbenen Lidschatten zu nehmen, aber das habe ich schon seit letztem
Sommer glaube ich. Und in Wien habe ich weder hautfarbenen Lidschatten
noch Puder, weil der hautfarbene Lidschatten schon so zerbröckelt ist,
dass ich ihn nicht mehr transportieren sollte und weil es ja doch nicht
so wichtig war, in Wien soetwas zu haben.
Aber zurück zu meinen weißen Lidschatten. Der, den ich eben halbwegs
intensiv verwendet habe, der aber bei weitem noch nicht so stark
aufgebraucht ist, dass ich ihn innerhalb des nächsten Jahres (oder der
nächsten 2 Jahre) aufbrauchen könnte heißt übrigens 1070 Eye-Tordnado
N.12 White und der neue heißt Eyeshadow Mono 1 snow. Sie sind beide von
der Eigenmarke von Bipa (ratet mal wo ich einkaufen gehe!) und den
ersten gibt es nicht mehr, wobei es den neuen nächstes Jahr auch nicht
mehr geben wird. Aber im wesentlichen werden da die gleichen Farben oder
sehr ähnliche Farben einfach jedes Jahr neu benannt und anders
verpackt. Also ich habe die Weißtöne verglichen und beschlossen, dass
beide weiß aussehen. Solltet ihr euch das besser vorstellen wollen, dann
habe ich ganz viele Swatches für euch gemacht. Eine Sammlung einiger
Bilder, mit denen ich demonstrieren möchte, wie die Farbe aussieht,
findet ihr, wenn ihr "weiß" googelt (am besten Bildersuche!). Sollte
euch ein einziges Bild reichen, dann könnt ihr auch einen anderen
Begriff googeln (Achtung, in dem Fall Websuche anstatt Bildersuche!)
oder nur die Google-Startseite öffnen und auf den Hintergrund achten.
Zum Glück werde ich von Google dafür bezahlt, so intensiv Werbung für
Google zu machen und von anderen Firmen dafür, Werbung für die Farbe
weiß zu machen. Als Student kann man Geld ja immer ganz gut gebrauchen.
Okay, ich war mir recht sicher, dass es insgesamt 5 Produkte waren, die
ich sinnlos auf einmal gekauft habe, mal schauen, was ich übersehen
habe... Nein, es waren definitiv 4 und das letzte ist ein Nagellack.
Dazu sollte man sagen, dass ich grundsätzlich schon damit fertig war,
mir Nagellacke zu kaufen. Das heißt, ich habe mir früher vorgenommen,
dass es vollkommen okay ist, wenn ich in jeder Farbe einen kaufe, aber
dass ich danach damit aufhören möchte. Und mit in jeder Farbe meinte
ich, dass ich bereits einen habe, der lila ist und mir deshalb keinen
neuen kaufen möchte, auch, wenn die Farbe doch etwas besser aussieht
oder eine Nuance dunkler ist. Ein Nagellack in lila reicht doch. Ich
sehe es aber leider nicht ganz so streng, aber der Nagellack, den ich an
dem Tag auch noch gekauft habe, wäre auch nicht "verboten" gewesen,
wenn ich mich ganz streng an das Schema halten würde (ich habe
inzwischen schon 2 Grüntöne und 2 recht dunkle, rötliche Farben,
ansonsten habe ich mich an meine Regel gehalten). Trotzdem war, dass ich
ja mal einen Nagellack kaufen könnte, wenn es sich ergibt, bis jetzt
gar nicht geplant. Die Farbe hat mich aber einfach zu sehr fasziniert.
Ich habe mir nämlich 262 Cooper King von Astor gekauft und die Farbe
kann man am besten beschreiben, indem man sie mit einem Hirschkäfer
vergleicht. Oh, waren das nicht Hirschkäfer, die so in vielen Farben
schillern? Zumindest finde ich den Effekt gerade eher, wenn ich
Ampferkäfer google oder... Ach, es gibt alle möglichen Käfer, die so
aussehen und bevor ihr jetzt 20 Käferarten googelt, könnt ihr auch
gleich nach der Nagellackfarbe suchen. Jedenfalls sind dadurch die Nägel
je nach Lichteinfall grün oder lila und manchmal so bronzefarben und
glitzern golden und... Ich bin mir nicht sicher, ob ich das mag. Manche
Farben, die man damit erzielen kann, erhält man nur in bestimmten Räumen
durch die Belichtung dort. Ich habe mir übrigens im Sommer angewöhnt,
auf den Zehennägeln ab und zu Nagellack zu tragen und das war eigentlich
ziemlich cool. Also es gibt manche Farben, bei denen man erwartet, dass
sie dort gar nicht so cool wirken, die dann wirklich gut aussehen und
auf total überraschende Art wirken. Das kann einem ganz unerwartet ein
bisschen gute Laune machen, wenn man die Zehen vorher aus irgendwelchen
Gründen gar nicht gesehen hat und dann merkt man, dass sie ja bunt sind.
Ich habe schonmal von jemandem das Statement gehört, dass Nagellack
doch eigentlich nur dafür sorgt, dass die Finger stinken und ich würde
mal behaupten, dass das auch unwichtiger ist, wenn man ihn nur auf den
Füßen aufträgt. Und ich komme viel besser damit klar, als wenn er auf
meinen Händen ist. Wenn er zum Beispiel nicht mehr so schön ist, sehe
ich das gar nicht und ich fange auch nicht an, ihn wieder abzukratzen,
wenn mir gerade langweilig ist und er kann mich nicht irritieren, wenn
ich gerade tippe oder andere Dinge tue, weil ich meine Füße eben viel
seltener anschaue als meine Hände. Im Winter finde ich es allerdings
relativ sinnlos, sich die Zehennägel zu lackieren, da bin ich nicht in
der Stimmung dafür und gerade bei dem neuen Nagellack war es ja so, dass
ich erstmal die Wirkung in verschiedenem Licht austesten wollte und da
wäre es schon recht komisch gewesen, ihn nur beim Duschen und in
ähnlichen Situationen zu sehen.
Okay, ich glaube ich muss es einsehen, das hier wird jetzt einfach ein
eigener Post. Heute ist nämlich ein Mädelsabend geplant und ich dachte
mir, dass ich davor ja alles andere kurz in einem Absatz zusammenfassen
könnte, das mir sonst eben so zu Beautyzeug einfällt, aber es ist jetzt
doch etwas mehr geworden.
Also es ist wohl doch noch nicht ganz klar, was ich als nächstes posten
werde... Aber ich habe das Gefühl, dass ich bald wieder etwas schreiben
werde =)
with a lovely greet
L.Shihit
Der vermutlich weltweit 2. Blog über Schminke und PC-Zeugs. Hier werden die Interessen von Männern und Frauen vereinigt und in (hoffentlich) witzigen Anekdoten wiedergegeben. Der Blog hat keine eindeutige Zielgruppe und ich bin auf keinem meiner 2 Hauptthemen wirklich kompetent, aber genau das wird den Charme meines Blogs ausmachen. Außerdem wird ihn sowieso niemand lesen, weil ich keine Zielgruppe habe.
Posts mit dem Label Mädchenthemen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Donnerstag, 3. Dezember 2015
Überall Mädchenkram
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Shihita,
Sklave
Mittwoch, 25. November 2015
Make-up Gefasel am Mädelsabend
Letztens habe ich auf einer Party ein No-Make-up Make-up getragen. Also ich habe ein bisschen Concealer verwendet, meine Augenbrauen nachgemalt und ein ganz dezentes Lippenprodukt benutzt und den anderen ist tatsächlich nicht aufgefallen, dass ich geschminkt sein könnte. Ich habe Elisabeth sogar extra darauf angesprochen am Ende des Abends. Eigentlich bin ich nur auf die Idee gekommen, mich derartig zu schminken, weil ich irgendwie motiviert war, mich zu schminken, aber keine Mascara benutzen wollte, weil ich mich sonst extra abschminken müsste. Also ich habe auch schon an Tagen darauf verzichtet, mich abzuschminken, an denen ich Mascara getragen habe, aber die Wimperntusche verschmiert dann meistens überall hin undso, das ist unschön.
8.2.2013
Hey!
Die meisten von euch wissen ja schon ungefähr, wie ein Mädelsabend bei uns abläuft. Also entweder durch andere Blogposts von mir oder weil ihr meistens selbst dabei seid. Diesmal war es etwas anders, weil wir uns etwas vorgenommen hatten. Alex hat mich nämlich auf meinem Blog das Wort "Concealer" gelesen und mich gefragt, was das ist. Da auch Elisabeth und Theresa keine Ahnung hatten, habe ich beschlossen, eine allgemeine Einführung über Schminke zu machen.
Deswegen musste ich erstmal meine wichtigsten Schminkutensilien zusammenpacken. Ich quetschte so viel ich konnte in meinen großen rosa Schminkkoffer. Er war sehr schwer und ich musste ihn mit beiden Händen tragen, weil es sonst unmöglich gewesen wäre, ihn ans Ziel zu schleppen. Deshalb kam ich etwas später als die meisten anderen. Sie unterhielten sich locker und spielten ein Spiel, als ich den Raum betrat. Da ich sie mit ernster Miene ansah, verstummten sie. Eindrucksvoll knallte ich meinen gigantischen Schminkkoffer auf die Tischplatte und öffnete ihn. Dann teilte ich Begriffserkärungszettel aus, die die anderen auswendig lernen mussten. In der Zwischenzeit fing ich an, meine Sachen im ganzen Wohnzimmer zu verteilen. Ich prüfte die anderen ab. Erst als sie alle Definitionen in- und auswendig wussten, hörte ich auf. Dann begann der praktische Teil. Viele verschiedene Looks machte ich zuerst auf meinem Gesicht vor, doch dann fingen wir an, uns Opfer auszusuchen. Jemand sagte zum Beispiel "Hey, die Elisabeth ist noch ungeschminkt!" und schon stürzten wir uns auf sie. Der übliche Ablauf dabei war in etwa so: Ein paar von uns dienten nur als Stilberater, andere beteiligten sich aktiv am Make-up. Irgendjemand äußerte eine Idee, ein anderer setzte sie um, der nächste kritisierte das Ergebnis, wieder ein anderer versuchte es zu verbessern und schließlich schminkten wir es wieder ab und eine andere Idee setzte sich durch. Also ganz simpel.
Ich habe noch nie an einem Tag so viel über Schminke geredet. Ich verteilte wirklich sehr viele Tipps und manche Leute waren sogar dankbar für meine Ratschläge. Die meisten waren verwundert, dass ich so viel über Make-up weiß, weil ich mich ja nicht sonderlich oft schminke. Anfangs hatte ich zwar oft das Gefühl, dass ich die anderen zwangsbeglücke, aber so schlimm war es dann doch nicht.
Jetzt möchte ich noch kurz von dem größten Rückschlag des Abends reden: Das Projekt Alex. Es war ein Geheimprojekt. Deshalb versteckten und verschanzten wir uns dafür im Badezimmer. Sie wollte, dass ich ihr zeige, wie man mit Concealer, Puder, Foundation und ähnlichen Produkten umgeht. Das erste Problem war, dass mein Concealer viel zu dunkel für ihre Haut war. Das wollte ich durch zu helle Foundation und farblich passendes Puder ausgleichen. Es gelang mir schließlich, alle Härchen in ihrem Gesicht ideal zur Geltung zu bringen. Vorher hat Alex von den meisten dieser Haare überhaupt nichts gewusst. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde klar, dass es das beste wäre, Alex wieder abzuschminken. Wir versuchten noch, nur Hautunreinheiten abzudecken, aber hatten auch in diesem Bereich nur mäßigen Erfolg.
Später wollten alle gemeinsam drinnen Alex noch etwas Schminke verpassen, aber auch hier fanden wir nur wenige Produkte, die zu ihr passten. Schließlich mussten wir uns eingestehen, dass sie ungeschminkt am hübschesten aussieht.
Nun zu etwas erfreulichem: Theresa fand heraus, dass sie eigentlich relativ gut darin ist, sich zu schminken. Bisher hat sie sich nicht wirklich getraut, das auszuprobieren, aber sie kann sich jetzt einen schönen Lidstrich ziehen und weiß auch wie man ein dezentes, einfaches AMU (Augenmakeup) schminkt.
Interessanterweise haben wir uns überhaupt keinen Mädchenfilm angeschaut, weil wir zuerst beschäftigt waren und danach die Technik versagt hat. Um genau zu sein war das Internet einfach zu langsam und dann haben wir beschlossen, dass es schon spät genug ist, um nach Hause zu gehen. Den Film können wir uns ja noch ein anderes Mal anschauen.
Recht viel mehr kann ich eigentlich über den Abend gar nicht schreiben... Ich war bei einigen Produkten auf jeden Fall froh, dass sie mal wieder benutzt wurden. Leer geworden ist leider nichts, aber immerhin sind die Gebrauchsspuren teilweise etwas stärker als zuvor.
Alex hat mich beauftragt, nach guten Abdecksachen zu googeln. Dabei habe ich jetzt etwas gefunden, dass ich mir vielleicht besorgen werde, denn der Maybelline Jade Everfresh Concealer soll sehr gut gegen Augenringe helfen. Alex hat allerdings keine Augenringe und wird mit dem Tipp wahrscheinlich nicht viel anfangen können. Ich bin auch auf eine andere Information gefunden, die Alex nicht im geringsten weiterhelfen wird: Ein paar Leute verwenden genau die Camouflage, sie bereits hat und sind zufrieden damit!
Dann habe ich ganz viele wirklich extrem teure Sachen gelesen, die helfen sollen... Die Sachen von Avene sollen auch sehr gut sein, aber auch da kostet das meiste etwa 20€. Eine hat aber gesagt, sie hat denen eine Mail geschickt und Proben zugeschickt bekommen, also da wüsste man zumindest, ob man mit den Produkten zufrieden ist. Dann gibt es von Loreal das Ideal Balance Makeup, das finden die meisten gut, aber es kostet noch immer 10€. Deswegen habe ich weitergesucht... Angeblich ist das "Manhattan Powder Mat Makeup" sehr gut, das deckt Pickel ab und man sieht trotzdem nicht wirklich geschminkt aus. Das kostet bei dm ca. 4€. Der Concealer von Maybeline soll auch relativ gut und trotzdem leistbar sein. Ich hoffe die letzten beiden Sachen passen wirklich zu deinem Hauttyp und helfen so gut wie im Internet beschrieben xD
Musikupdate: Ich dachte eigentlich, dass ich mit W schon fertig bin und zu V übergehen kann, doch unter W hatte ich auch noch Wagner. Natürlich habe ich eine ganze mehrteilige Oper auf meinem PC, weil ich das Niebelungenlied mag. Wenn man Musicals und Opern so direkt vergleicht, kann man den wesentlichsten Unterschied dieser Musikgattungen so zusammenfassen: In einem Musical gibt es ein paar Textpassagen, die man beim ersten Mal anhören leider nicht auf Anhieb versteht; in einer Oper gibt es beim ersten Mal anhören vielleicht sogar ein paar Textpassagen, die man auf Anhieb versteht.
Als ich so ca. 8-10 Jahre alt war, hat sich mein Vater ein paar Mal mit mir und meinem Bruder Siegfried angehört. Interessanterweise verstehe ich die ensprechenden Texte noch immer sehr gut. Sogar, wenn ich nebenbei ein Buch lese, höre ich im Hintergrund immer wieder ganze Sätze, die vollkommen klar verständlich sind. Wenn ich mir die Walküre oder die Götterdämmerung anhöre, muss ich mich allerdings wirklich konzentrieren, um etwas zu verstehen. Es ist beinahe unmöglich, der ganzen Handlung zu folgen. Deshalb höre ich diese CDs wirklich nur als Hintergrundmusik. Mein Vater ist auf jeden Fall immer erstaunt und erfreut, wenn er Wagnermusik aus meinem Zimmer hört. Ich glaube, wenn er den eigentlichen Grund für meine Musikwahl wüsste, wäre er schon etwas enttäuscht. Während ich diesen Post geschrieben habe, ist er sogar begeistert mit dem Buch "Wagners Ring" in meinem Zimmer aufgetaucht und hat mich gefragt, ob ich schon alle Motive rausgehört habe. Dann hat er mir die 10 Hauptmotive gezeigt. Schließlich hat er mir gestanden, dass er nicht das ganze Buch gelesen hat, sondern nur die Hälfte. Das Buch habe ich noch nie zuvor gesehen, dafür wusste ich eigentlich schon von der Existenz von 5-10 anderen Büchern, die irgendwie mit dieser Wagneroper zu tun haben. Wie dem auch sei, ich habe schon die Walküre, Siegfried und die ersten beiden CDs von der Götterdämmerung hinter mir. Fehlen also nur noch 2 CDs, dann kann ich wirklich mit V anfangen.
with a lovely greet
L.Shihit
8.2.2013
Hey!
Die meisten von euch wissen ja schon ungefähr, wie ein Mädelsabend bei uns abläuft. Also entweder durch andere Blogposts von mir oder weil ihr meistens selbst dabei seid. Diesmal war es etwas anders, weil wir uns etwas vorgenommen hatten. Alex hat mich nämlich auf meinem Blog das Wort "Concealer" gelesen und mich gefragt, was das ist. Da auch Elisabeth und Theresa keine Ahnung hatten, habe ich beschlossen, eine allgemeine Einführung über Schminke zu machen.
Deswegen musste ich erstmal meine wichtigsten Schminkutensilien zusammenpacken. Ich quetschte so viel ich konnte in meinen großen rosa Schminkkoffer. Er war sehr schwer und ich musste ihn mit beiden Händen tragen, weil es sonst unmöglich gewesen wäre, ihn ans Ziel zu schleppen. Deshalb kam ich etwas später als die meisten anderen. Sie unterhielten sich locker und spielten ein Spiel, als ich den Raum betrat. Da ich sie mit ernster Miene ansah, verstummten sie. Eindrucksvoll knallte ich meinen gigantischen Schminkkoffer auf die Tischplatte und öffnete ihn. Dann teilte ich Begriffserkärungszettel aus, die die anderen auswendig lernen mussten. In der Zwischenzeit fing ich an, meine Sachen im ganzen Wohnzimmer zu verteilen. Ich prüfte die anderen ab. Erst als sie alle Definitionen in- und auswendig wussten, hörte ich auf. Dann begann der praktische Teil. Viele verschiedene Looks machte ich zuerst auf meinem Gesicht vor, doch dann fingen wir an, uns Opfer auszusuchen. Jemand sagte zum Beispiel "Hey, die Elisabeth ist noch ungeschminkt!" und schon stürzten wir uns auf sie. Der übliche Ablauf dabei war in etwa so: Ein paar von uns dienten nur als Stilberater, andere beteiligten sich aktiv am Make-up. Irgendjemand äußerte eine Idee, ein anderer setzte sie um, der nächste kritisierte das Ergebnis, wieder ein anderer versuchte es zu verbessern und schließlich schminkten wir es wieder ab und eine andere Idee setzte sich durch. Also ganz simpel.
Ich habe noch nie an einem Tag so viel über Schminke geredet. Ich verteilte wirklich sehr viele Tipps und manche Leute waren sogar dankbar für meine Ratschläge. Die meisten waren verwundert, dass ich so viel über Make-up weiß, weil ich mich ja nicht sonderlich oft schminke. Anfangs hatte ich zwar oft das Gefühl, dass ich die anderen zwangsbeglücke, aber so schlimm war es dann doch nicht.
Jetzt möchte ich noch kurz von dem größten Rückschlag des Abends reden: Das Projekt Alex. Es war ein Geheimprojekt. Deshalb versteckten und verschanzten wir uns dafür im Badezimmer. Sie wollte, dass ich ihr zeige, wie man mit Concealer, Puder, Foundation und ähnlichen Produkten umgeht. Das erste Problem war, dass mein Concealer viel zu dunkel für ihre Haut war. Das wollte ich durch zu helle Foundation und farblich passendes Puder ausgleichen. Es gelang mir schließlich, alle Härchen in ihrem Gesicht ideal zur Geltung zu bringen. Vorher hat Alex von den meisten dieser Haare überhaupt nichts gewusst. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde klar, dass es das beste wäre, Alex wieder abzuschminken. Wir versuchten noch, nur Hautunreinheiten abzudecken, aber hatten auch in diesem Bereich nur mäßigen Erfolg.
Später wollten alle gemeinsam drinnen Alex noch etwas Schminke verpassen, aber auch hier fanden wir nur wenige Produkte, die zu ihr passten. Schließlich mussten wir uns eingestehen, dass sie ungeschminkt am hübschesten aussieht.
Nun zu etwas erfreulichem: Theresa fand heraus, dass sie eigentlich relativ gut darin ist, sich zu schminken. Bisher hat sie sich nicht wirklich getraut, das auszuprobieren, aber sie kann sich jetzt einen schönen Lidstrich ziehen und weiß auch wie man ein dezentes, einfaches AMU (Augenmakeup) schminkt.
Interessanterweise haben wir uns überhaupt keinen Mädchenfilm angeschaut, weil wir zuerst beschäftigt waren und danach die Technik versagt hat. Um genau zu sein war das Internet einfach zu langsam und dann haben wir beschlossen, dass es schon spät genug ist, um nach Hause zu gehen. Den Film können wir uns ja noch ein anderes Mal anschauen.
Recht viel mehr kann ich eigentlich über den Abend gar nicht schreiben... Ich war bei einigen Produkten auf jeden Fall froh, dass sie mal wieder benutzt wurden. Leer geworden ist leider nichts, aber immerhin sind die Gebrauchsspuren teilweise etwas stärker als zuvor.
Alex hat mich beauftragt, nach guten Abdecksachen zu googeln. Dabei habe ich jetzt etwas gefunden, dass ich mir vielleicht besorgen werde, denn der Maybelline Jade Everfresh Concealer soll sehr gut gegen Augenringe helfen. Alex hat allerdings keine Augenringe und wird mit dem Tipp wahrscheinlich nicht viel anfangen können. Ich bin auch auf eine andere Information gefunden, die Alex nicht im geringsten weiterhelfen wird: Ein paar Leute verwenden genau die Camouflage, sie bereits hat und sind zufrieden damit!
Dann habe ich ganz viele wirklich extrem teure Sachen gelesen, die helfen sollen... Die Sachen von Avene sollen auch sehr gut sein, aber auch da kostet das meiste etwa 20€. Eine hat aber gesagt, sie hat denen eine Mail geschickt und Proben zugeschickt bekommen, also da wüsste man zumindest, ob man mit den Produkten zufrieden ist. Dann gibt es von Loreal das Ideal Balance Makeup, das finden die meisten gut, aber es kostet noch immer 10€. Deswegen habe ich weitergesucht... Angeblich ist das "Manhattan Powder Mat Makeup" sehr gut, das deckt Pickel ab und man sieht trotzdem nicht wirklich geschminkt aus. Das kostet bei dm ca. 4€. Der Concealer von Maybeline soll auch relativ gut und trotzdem leistbar sein. Ich hoffe die letzten beiden Sachen passen wirklich zu deinem Hauttyp und helfen so gut wie im Internet beschrieben xD
Musikupdate: Ich dachte eigentlich, dass ich mit W schon fertig bin und zu V übergehen kann, doch unter W hatte ich auch noch Wagner. Natürlich habe ich eine ganze mehrteilige Oper auf meinem PC, weil ich das Niebelungenlied mag. Wenn man Musicals und Opern so direkt vergleicht, kann man den wesentlichsten Unterschied dieser Musikgattungen so zusammenfassen: In einem Musical gibt es ein paar Textpassagen, die man beim ersten Mal anhören leider nicht auf Anhieb versteht; in einer Oper gibt es beim ersten Mal anhören vielleicht sogar ein paar Textpassagen, die man auf Anhieb versteht.
Als ich so ca. 8-10 Jahre alt war, hat sich mein Vater ein paar Mal mit mir und meinem Bruder Siegfried angehört. Interessanterweise verstehe ich die ensprechenden Texte noch immer sehr gut. Sogar, wenn ich nebenbei ein Buch lese, höre ich im Hintergrund immer wieder ganze Sätze, die vollkommen klar verständlich sind. Wenn ich mir die Walküre oder die Götterdämmerung anhöre, muss ich mich allerdings wirklich konzentrieren, um etwas zu verstehen. Es ist beinahe unmöglich, der ganzen Handlung zu folgen. Deshalb höre ich diese CDs wirklich nur als Hintergrundmusik. Mein Vater ist auf jeden Fall immer erstaunt und erfreut, wenn er Wagnermusik aus meinem Zimmer hört. Ich glaube, wenn er den eigentlichen Grund für meine Musikwahl wüsste, wäre er schon etwas enttäuscht. Während ich diesen Post geschrieben habe, ist er sogar begeistert mit dem Buch "Wagners Ring" in meinem Zimmer aufgetaucht und hat mich gefragt, ob ich schon alle Motive rausgehört habe. Dann hat er mir die 10 Hauptmotive gezeigt. Schließlich hat er mir gestanden, dass er nicht das ganze Buch gelesen hat, sondern nur die Hälfte. Das Buch habe ich noch nie zuvor gesehen, dafür wusste ich eigentlich schon von der Existenz von 5-10 anderen Büchern, die irgendwie mit dieser Wagneroper zu tun haben. Wie dem auch sei, ich habe schon die Walküre, Siegfried und die ersten beiden CDs von der Götterdämmerung hinter mir. Fehlen also nur noch 2 CDs, dann kann ich wirklich mit V anfangen.
with a lovely greet
L.Shihit
Mittwoch, 18. November 2015
ein Mädelsabend
Hey!
Im folgenden Post ist ein Blog verlinkt, der nie sehr aktiv war und nach der Auflösung von Blog.de wohl nicht verloren gehen wird. Naja, kann man nichts machen. Heute haben wir im Labor den Versuch "Bioreaktor" durchgeführt. Im Biorektor befand sich jedoch nur Wasser mit einem Entschäumer. Also bei einem Experiment war es sogar nur Wasser. Der Versuch war besonders spektakulär, da der Bioreaktor begast wurde. Also ich fand es ehrlich gesagt relativ langweilig, weil wir nur warten mussten. Also richtig langweilig war mir nicht, da ich mich mit den anderen Leuten im Labor gut verstehe, aber es wäre eben auch nett, wenn man Versuche durchführen würde, die interessant sind. Wisst ihr was? Ich mache mir jetzt Kaffee. Das ist ziemlich ungewöhnlich für mich, aber ich habe irgendwie Kaffee gefunden, der mir schmeckt und vermutlich sollte ich ihn deshalb niemandem empfehlen, der wirklich gerne Kaffee trinkt. Ich hatte damals jedenfalls recht, wir haben weitere Mädelsabende veranstaltet, die alle auf meinem Blog dokumentiert wurden.
6.8.2012
Da dieser Post sich auf "Mädchenthemen" bezieht verlinke ich hier einen anderen Blogpost, den ich persönlich ziemlich interessant fand:
http://mitterau.blog.de/2012/08/06/kurzlebig-14389451/
Als ich per sms zu einem Mädelsabend eingeladen wurde, war ich nicht sonderlich überrascht. Allerdings als in einer darauf folgenden sms erwähnt wurde, ich solle Gesichtsmasken und ähnliches Mädchenzeug mitnehmen, war ich ziemlich schockiert. Beinahe hätte ich mein Handy fallengelassen. Langsam versuchte ich mich mit dem Gedanken anzufreunden, tatsächlich einem klischehaften Mädchenabend beizuwohnen, doch mir wurde dabei schwindelig. Ich empfand Übelkeit und hätte mich beinahe übergeben. Bitte versteht mich nicht falsch! Es handelt sich hierbei um meine ganz gewöhnliche Reaktion auf Überraschungen. Nachdem ich meine anfängliche Skepsis überwunden hatte, freute ich mich auf den Abend. Es klang witzig und gemütlich. Also packte ich meine -erstaunlich große- Nagellacksammlung zusammen und kramte einige Haarspangen und ähnliches hervor, falls wir Lust darauf bekommen würden, uns gegenseitig die Haare zu machen. Eigentlich eine sehr verwirrende Phrase... Wenn man jemandem eine Frisur macht, hat das nichts damit zu tun, Haare herzustellen. Aber ganz korrekt habe ich mich schon wieder nicht ausgedrückt... Ihr wisst schon was ich meine ^^
Ich traf mich also mit ein paar guten Freundinnen von mir und wir waren gut gerüstet für einen echten Mädelsabend. Wir wollten alles so richtig echt machen. Wie andere Mädchen. Die anderen waren ziemlich beeindruckt davon, wie viele Nagellacke ich mitgenommen hatte (dass ich noch ein paar zu Hause gelassen hatte verschwieg ich vorsichtshalber, um meinen Ruf nicht zu gefährden). Elisabeth war sehr motiviert und gab an, dass sie selbst keinen einzigen Nagellack besaß und schnappte sich deshalb sofort einen pinken. Sie war ziemlich entsetzt und überrascht, dass es nicht einfach war, sich die Nägel zu lackieren. Ehrlich gesagt waren alle außer Judith ziemlich unfähig. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte ich dunkelgrüne Fingernägel mit goldenen chinesischen Schriftzeichen, die ich mithilfe einer Schablone anfertigte. Normale Leute hätten wahrscheinlich einen Bruchteil der Zeit gebraucht. Ihr merkt vielleicht langsam, warum es mich überrascht hat, dass die anderen einen Mädelsabend machen wollten. Obwohl zwischendurch Verzweiflung aufkam, gab niemand von uns auf und nach mühsamer, harter Arbeit hatten wir schließlich lackierte Nägel. Danach legte jemand einen richtigen Mädchenfilm ein. Ich habe mir nicht mal den Titel gemerkt. Zwischendurch unterhielten wir uns so oft über andere Dinge, dass immer wieder jemand die bisherige Handlung wiederholen musste. Während dem Film bekam jeder von uns eine Gesichtsmaske verpasst. Fast niemand von uns hatte je Kontakt zu soetwas gehabt und wir waren schockiert und fasziniert von den Masken. Es gab zwei durchsichtige, zwei weiße für normale Haut und zwei weiße für sensible Haut. Teilweise waren überraschte Schreie zu vernehmen, als die Masken aufgetragen wurden, da sie ziemlich kalt waren, aber nach langem hin- und her und einigen Unsicherheiten, hatte jeder von uns seine Maske regelmäßig im Gesicht verteilt. Judith entpuppte sich als richtiger Maskenguru, da sie diese öfter anwendet. Wir bewunderten sie für all ihr Wissen. Jeder, der eine Frage hatte, kam zu ihr und ließ sich von ihr helfen. Sie war die einzige, die nicht zögerte und keine Komplikationen mit einer Gesichtsmaske bekam. An und für sich ist die Anwendung einer solchen Maske keineswegs schwierig. Man muss nur alles im Gesicht verteilen und lange genug einwirken lassen. Die durchsichtigen Masken konnte man anschließend abziehen. Das sah ziemlich witzig aus. Die Masken für sensible Haut brannten innerhalb von kurzer Zeit total im ganzen Gesicht. Die Maske in meinem Gesicht sollte man angeblich nach einer Weile einmassieren und vollkommen einziehen lassen. Obwohl Judith mich behandelte und sich sehr bemühte, die Creme perfekt einzumassieren, wusch ich mir anschließend das Gesicht, um die Rückstande der Maske zu entfernen. Man sah zwar nichts mehr davon, aber es fühlte sich so an als wäre genau so viel von der Maske im Gesicht wie ursprünglich . Durch die Gesichtsmasken trat sofort ein starker Placeboeffekt auf und wir machten uns noch den ganzen Abend über Komplimente für unsere Haut. Die einzige offensichtliche Veränderung hatte die Maske für sensible Haut bewirkt. Sie hatte die Haut tatsächlich sensibel gemacht und für Rötungen und Hautirritationen gesorgt. Endlich ein Produkt, das seine Versprechen einhält
Nach dem Mädchenfilm sahen wir uns Grease an. Keine Ahnung, ob das auch als Mädchenfilm zählt. Wir wollten ja einen richtig echten Mädelsabend machen. Aber da es ein Musical ist, müsste es in die Kategorie "Mädchenfilme" gehören. Wir waren ziemlich entrüstet als wir merkten, dass wir alles falsch gemacht hatten. In Grease kommt auch ein Mädelsabend vor, aber wir hatten leider keine Clubjacken, keinen Alkohol, keine Zigaretten und keine Plüschtiere da. Außerdem hatten wir eigentlich nicht vor zu lästern, sobald jemand den Raum verlässt, waren nicht gut darin, uns gegenseitig zu imitieren und niemand von uns konnte Ohrlöcher stechen. Wir waren ziemlich deprimiert, dass wir so ziemlich alles vergessen hatten, das zu einem echten Mädelsabend gehört. Wir mussten zugeben, dass wir komplett versagt hatten. Um den Schock zu verarbeiten, sahen wir uns den Film noch bis zum Schluss an. Danach sprachen wir zwar noch etwas miteinander, aber schon bald trennten sich unsere Wege und wir gingen alle nach Hause. Abgesehen von den Leuten, die von Anfang an zu Hause gewesen waren. Diese mussten nicht nach Hause gehen.
Ich bin mir nicht sicher, wie enttäuscht die anderen über unser Versagen waren, aber ich war vollkommen deprimiert und niedergeschlagen. Ich konnte erst im Morgengrauen einschlafen und war überwältigt von all den Emotionen, die dieser Abend in mir auslöste. Im Großen und Ganzen hat der Abend aber Spaß gemacht und auch wenn es "falsch" ist, werden wir wahrscheinlich wiedermal einen ähnlichen Abend veranstalten
Im folgenden Post ist ein Blog verlinkt, der nie sehr aktiv war und nach der Auflösung von Blog.de wohl nicht verloren gehen wird. Naja, kann man nichts machen. Heute haben wir im Labor den Versuch "Bioreaktor" durchgeführt. Im Biorektor befand sich jedoch nur Wasser mit einem Entschäumer. Also bei einem Experiment war es sogar nur Wasser. Der Versuch war besonders spektakulär, da der Bioreaktor begast wurde. Also ich fand es ehrlich gesagt relativ langweilig, weil wir nur warten mussten. Also richtig langweilig war mir nicht, da ich mich mit den anderen Leuten im Labor gut verstehe, aber es wäre eben auch nett, wenn man Versuche durchführen würde, die interessant sind. Wisst ihr was? Ich mache mir jetzt Kaffee. Das ist ziemlich ungewöhnlich für mich, aber ich habe irgendwie Kaffee gefunden, der mir schmeckt und vermutlich sollte ich ihn deshalb niemandem empfehlen, der wirklich gerne Kaffee trinkt. Ich hatte damals jedenfalls recht, wir haben weitere Mädelsabende veranstaltet, die alle auf meinem Blog dokumentiert wurden.
6.8.2012
Da dieser Post sich auf "Mädchenthemen" bezieht verlinke ich hier einen anderen Blogpost, den ich persönlich ziemlich interessant fand:
http://mitterau.blog.de/2012/08/06/kurzlebig-14389451/
Als ich per sms zu einem Mädelsabend eingeladen wurde, war ich nicht sonderlich überrascht. Allerdings als in einer darauf folgenden sms erwähnt wurde, ich solle Gesichtsmasken und ähnliches Mädchenzeug mitnehmen, war ich ziemlich schockiert. Beinahe hätte ich mein Handy fallengelassen. Langsam versuchte ich mich mit dem Gedanken anzufreunden, tatsächlich einem klischehaften Mädchenabend beizuwohnen, doch mir wurde dabei schwindelig. Ich empfand Übelkeit und hätte mich beinahe übergeben. Bitte versteht mich nicht falsch! Es handelt sich hierbei um meine ganz gewöhnliche Reaktion auf Überraschungen. Nachdem ich meine anfängliche Skepsis überwunden hatte, freute ich mich auf den Abend. Es klang witzig und gemütlich. Also packte ich meine -erstaunlich große- Nagellacksammlung zusammen und kramte einige Haarspangen und ähnliches hervor, falls wir Lust darauf bekommen würden, uns gegenseitig die Haare zu machen. Eigentlich eine sehr verwirrende Phrase... Wenn man jemandem eine Frisur macht, hat das nichts damit zu tun, Haare herzustellen. Aber ganz korrekt habe ich mich schon wieder nicht ausgedrückt... Ihr wisst schon was ich meine ^^
Ich traf mich also mit ein paar guten Freundinnen von mir und wir waren gut gerüstet für einen echten Mädelsabend. Wir wollten alles so richtig echt machen. Wie andere Mädchen. Die anderen waren ziemlich beeindruckt davon, wie viele Nagellacke ich mitgenommen hatte (dass ich noch ein paar zu Hause gelassen hatte verschwieg ich vorsichtshalber, um meinen Ruf nicht zu gefährden). Elisabeth war sehr motiviert und gab an, dass sie selbst keinen einzigen Nagellack besaß und schnappte sich deshalb sofort einen pinken. Sie war ziemlich entsetzt und überrascht, dass es nicht einfach war, sich die Nägel zu lackieren. Ehrlich gesagt waren alle außer Judith ziemlich unfähig. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte ich dunkelgrüne Fingernägel mit goldenen chinesischen Schriftzeichen, die ich mithilfe einer Schablone anfertigte. Normale Leute hätten wahrscheinlich einen Bruchteil der Zeit gebraucht. Ihr merkt vielleicht langsam, warum es mich überrascht hat, dass die anderen einen Mädelsabend machen wollten. Obwohl zwischendurch Verzweiflung aufkam, gab niemand von uns auf und nach mühsamer, harter Arbeit hatten wir schließlich lackierte Nägel. Danach legte jemand einen richtigen Mädchenfilm ein. Ich habe mir nicht mal den Titel gemerkt. Zwischendurch unterhielten wir uns so oft über andere Dinge, dass immer wieder jemand die bisherige Handlung wiederholen musste. Während dem Film bekam jeder von uns eine Gesichtsmaske verpasst. Fast niemand von uns hatte je Kontakt zu soetwas gehabt und wir waren schockiert und fasziniert von den Masken. Es gab zwei durchsichtige, zwei weiße für normale Haut und zwei weiße für sensible Haut. Teilweise waren überraschte Schreie zu vernehmen, als die Masken aufgetragen wurden, da sie ziemlich kalt waren, aber nach langem hin- und her und einigen Unsicherheiten, hatte jeder von uns seine Maske regelmäßig im Gesicht verteilt. Judith entpuppte sich als richtiger Maskenguru, da sie diese öfter anwendet. Wir bewunderten sie für all ihr Wissen. Jeder, der eine Frage hatte, kam zu ihr und ließ sich von ihr helfen. Sie war die einzige, die nicht zögerte und keine Komplikationen mit einer Gesichtsmaske bekam. An und für sich ist die Anwendung einer solchen Maske keineswegs schwierig. Man muss nur alles im Gesicht verteilen und lange genug einwirken lassen. Die durchsichtigen Masken konnte man anschließend abziehen. Das sah ziemlich witzig aus. Die Masken für sensible Haut brannten innerhalb von kurzer Zeit total im ganzen Gesicht. Die Maske in meinem Gesicht sollte man angeblich nach einer Weile einmassieren und vollkommen einziehen lassen. Obwohl Judith mich behandelte und sich sehr bemühte, die Creme perfekt einzumassieren, wusch ich mir anschließend das Gesicht, um die Rückstande der Maske zu entfernen. Man sah zwar nichts mehr davon, aber es fühlte sich so an als wäre genau so viel von der Maske im Gesicht wie ursprünglich . Durch die Gesichtsmasken trat sofort ein starker Placeboeffekt auf und wir machten uns noch den ganzen Abend über Komplimente für unsere Haut. Die einzige offensichtliche Veränderung hatte die Maske für sensible Haut bewirkt. Sie hatte die Haut tatsächlich sensibel gemacht und für Rötungen und Hautirritationen gesorgt. Endlich ein Produkt, das seine Versprechen einhält
Nach dem Mädchenfilm sahen wir uns Grease an. Keine Ahnung, ob das auch als Mädchenfilm zählt. Wir wollten ja einen richtig echten Mädelsabend machen. Aber da es ein Musical ist, müsste es in die Kategorie "Mädchenfilme" gehören. Wir waren ziemlich entrüstet als wir merkten, dass wir alles falsch gemacht hatten. In Grease kommt auch ein Mädelsabend vor, aber wir hatten leider keine Clubjacken, keinen Alkohol, keine Zigaretten und keine Plüschtiere da. Außerdem hatten wir eigentlich nicht vor zu lästern, sobald jemand den Raum verlässt, waren nicht gut darin, uns gegenseitig zu imitieren und niemand von uns konnte Ohrlöcher stechen. Wir waren ziemlich deprimiert, dass wir so ziemlich alles vergessen hatten, das zu einem echten Mädelsabend gehört. Wir mussten zugeben, dass wir komplett versagt hatten. Um den Schock zu verarbeiten, sahen wir uns den Film noch bis zum Schluss an. Danach sprachen wir zwar noch etwas miteinander, aber schon bald trennten sich unsere Wege und wir gingen alle nach Hause. Abgesehen von den Leuten, die von Anfang an zu Hause gewesen waren. Diese mussten nicht nach Hause gehen.
Ich bin mir nicht sicher, wie enttäuscht die anderen über unser Versagen waren, aber ich war vollkommen deprimiert und niedergeschlagen. Ich konnte erst im Morgengrauen einschlafen und war überwältigt von all den Emotionen, die dieser Abend in mir auslöste. Im Großen und Ganzen hat der Abend aber Spaß gemacht und auch wenn es "falsch" ist, werden wir wahrscheinlich wiedermal einen ähnlichen Abend veranstalten
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