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Montag, 7. Dezember 2015

Gamescom ^^

Die letzten 2 Posts habe ich versehentlich vertauscht. Stört euch das? Ich kann es leider nicht wirklich ändern. Ich denke man versteht es trotzdem, wenn man sich bemüht. Für die meisten Spiele habe ich bis heute keine Reviews geschrieben, aber das macht ja nichts. Also hoffentlich. So, ich muss jetzt erstmal in der Küche einen Topf abwaschen und Wasser zum kochen bringen, dann bin ich wieder da. Es soll ja heute schließlich noch Punsch geben.
 9.10.2014

Hey!
Sogar ich habe es inzwischen geschafft, ein Gamescomvideo zu machen (www.youtube.com/watch?v=R3a16VHlvJI). Jetzt ist es wohl auch an der Zeit, die restlichen Spiele vorzustellen, die ich getestet habe und meinen Eindruck dazu festzuhalten. Durch die kurze Spielzeit auf der Gamescom würde ich euch jedenfalls empfehlen, mein Urteilsvermögen dementsprechend in Frage zu stellen. Damit meine ich, dass ihr vielleicht durch eine Demoversion schon mehr als ich über die Spiele erfahren könnt. Da ich einige Indiespiele ausprobiert habe, bin ich aber optimistisch, dass ihr hier auf etwas stoßen könntet, von dem ihr noch gar nichts gehört habt. Vielleicht kann ich euch ja dazu anregen, euch gezielt über ein bestimmtes Spiel zu informieren.
In nächster Zeit kommt auf meinem Blog übrigens vermutlich Project Healthy Hair. Ich hätte auch mal wieder Lust darauf, einen Post zu schreiben, der epischer/humorvoller ist, aber ich habe noch keine konkreten Ideen dazu. Vielleicht ist mein Weg zu Dodgers Meet&Greet ja geeignet. Mal sehen.
 
Affordable Space Adventures
Ein Wii U Spiel, in dem man anfangs ein ganz kleines, schrottreifes Raumschiff steuert und anfängt, damit die düstere Umgebung zu erkunden. Wenn man zu lange mit maximaler Geschwindigkeit unterwegs ist, kann der Motor auch mal überhitzen, was wiederum zu Wartezeiten führt. Nach und nach verändert sich die Umgebung jedoch und auch das schäbige Raumschiff bleibt nicht so jämmerlich. Langsam klingt es so, als würde ich das Raumschiff beleidigen wollen, dabei finde ich eigentlich, dass es schon von Anfang an auf seine eigene Art und Weise charmant und niedlich wirkt. Jedenfalls bekommt das Raumschiff neue Funktionen wie zum Beispiel einen Massegenerator, der es erlaubt, das Gewicht des Gefährts zu regulieren und ähnliches. Das Display am Wii U Controller wird übrigens genutzt, um dort die Bestandteile des Raumschiffs anzuzeigen, die man je nach Bedarf aktivieren/deaktivieren und bedienen kann. Damit meine ich eben zum Beispiel den Massegenerator. Der Typ am Stand hat extra mehrmals betont, dass sie unbedingt den Wii U Controller auch sinnvoll nutzen wollten. Das faszinierendste an dem Spiel war für mich jedenfalls die Welt, in der man sich fortbewegt. Kurzum, was ich von Affordable Space Adventures gesehen habe, wirkt wie ein wirklich gutes Spiel, das ich mir auf jeden Fall kaufen würde, wenn ich eine Wii U hätte.
 
Risen 3
Ich habe ehrlich gesagt die anderen Teile der Reihe nicht gespielt, wodurch ich nicht sagen kann, ob das Spiel eine Bereicherung für die Reihe ist oder nicht. Es geht jedenfalls um Piraten. Mich hat das Spiel nicht besonders beeindruckt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es Spaß machen kann, etwas länger nach einem geheimen Schatz zu suchen, statt die Hauptquest zu verfolgen usw. Wenn ich ehrlich bin hatte ich bei dem Spiel den Eindruck, dass mir nur Wellen der Mittelmäßigkeit entgegenschwappen. Da ist einfach kein Funke übergesprungen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es zwar witzig sein könnte, das Spiel zu spielen, aber dass es auch viele andere Spiele gibt, die aus ähnlichen Gründen Spaß machen und... Ich hatte einfach den Eindruck, dass ich Risen 3 spielen würde, wenn ich es schon hätte und dass ich dann auch zufrieden damit wäre, aber dass ich es nicht extra kaufen würde. Vielleicht dauert es auch einfach länger, bis man plötzlich das Gefühl bekommt, das Risen 3 ein geniales Spiel ist; der erste Eindruck war jedenfalls nicht besonders aufregend. Wenn mir jemand erzählen würde, dass er Risen sehr gerne spielt und auch den neuesten Teil sehr gelungen findet, hätte ich auch überhaupt nicht das Gefühl, dass derjenige langweilige Spiele mag... Ich denke ihr versteht schon was ich meine. Ich vermute ja, dass es sehr ähnlich zu Risen 2 ist, aber das basiert wirklich nur auf purer Spekulation.
 
Machineers
Habe gerade gesehen, dass das Spiel 2015 auch für PC und Mac herauskommen wird. Derzeit kann man es jedenfalls auf Tablets spielen und das habe ich im Rahmen der Gamescom auch gemacht. In dem Spiel geht es darum, alle möglichen Sachen zu reparieren. Es kommen eben viele kleine Roboter und Rätsel mit Zahnrädern vor. Ich fand das Spiel nett, kann mir aber eher nicht vorstellen, es am PC zu spielen. Ich hätte es zumindest gedanklich als nettes Spiel eingestuft, das man zwischendurch am Handy spielen kann und dafür ist es meiner Meinung nach viel besser geeignet. Mein Fazit: Kein Must-have, aber niedlich.
 
Drakensang Online
Bei Drakensang Online fand ich sehr schade, dass es so einfach war. Also ich weiß ja gar nicht, ob es tatsächlich zu einfach ist oder ob es nur anfangs so wirkt. Vielleicht war auch der Schwierigkeitsgrad zu niedrig eingestellt. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, den Schwierigkeitsgrad extra verstellt zu haben. Jedenfalls bin ich nicht außergewöhnlich talentiert, wodurch ich denke, dass das Spiel für andere Spieler wirklich langweilig sein muss, wenn es im weiteren Spielverlauf nicht deutlich anspruchsvoller wird. Irgendwie wüsste ich gerne, ob der Schwierigkeitsgrad später angemessener wird. So fällt es mir jedenfalls schwer, das Spiel einzustufen. Vielleicht probiere ich es ja noch mal etwas länger aus, vielleicht auch nicht.
 
Team Indie
In diesem Spiel springt man herum und kann sich in andere Charaktere verwandeln, die dann andere Fähigkeiten besitzen. Man kann sich aber nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt verwandeln. Man sammelt also etwas Bestimmtes ein, wodurch man zu einem anderen Charakter wird. Anfangs muss man erst einmal verstehen, was welcher davon kann... Und man braucht das richtige Timing, um wirklich weiterzukommen, sobald man weiß, was zu tun ist. Wenn man stirbt und wieder dorthin läuft bekommt man auch irgendwie den Charakter von vorher dazu oderso. Also auf der Gamescom habe ich das Spiel einfach nicht komplett verstanden und in der Zwischenzeit ist meine Erinnerung auch schon etwas verblasst. So lange war ich dort auch gar nicht. Jedenfalls kommen lauter Charaktere aus Indiespielen vor und mir war auf der Gamescom gar nicht bewusst, dass da sogar welche dabei sind, die ich kenne (aus Badland und Braid). Wenn man nicht nur ein paar Minuten dort und in der Zeit völlig überfordert ist, ist Team Indie bestimmt ein interessantes Spiel. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass es trotzdem nicht allzu gut zu mir passen würde, aber wie auch immer.
 
Back to Bed
Vermutlich erwartet man immer, dass es ein Spiel nur für die Plattform gibt, auf der man es ausprobiert hat, wenn man es nicht weiß... Zumindest dachte ich bei Back to Bed auch, dass das so ein typisches Spiel für Tablets und Handys ist und ich habe wieder festgestellt, dass es nicht nur iOS und Android, sondern auch für den PC erhältlich ist. Ich habe es gerade sogar gratis heruntergeladen... Wobei ich auch hier den Eindruck habe, dass dieses Spiel besser als Spiel am Handy für zwischendurch geeignet ist. Naja es könnte für den PC schon auch interessant sein... Ist doch egal. Also komplett egal ist es nicht, aber ich sollte erstmal beschreiben worum es geht. Ein Schlafwandler geht in seiner Traumwelt umher und man muss gut aufpassen, damit er nicht in die Tiefe stürzt. Irgendwo im Level befindet sich immer eine Tür zum Schlafzimmer (erkenntlich am Bett dahinter) und das Ziel ist es, den Schlafwandler sicher wieder in sein Bett zu bringen. Dazu verwendet man riesige Äpfel (wenn der Schlafwandler an einem Apfel anläuft, muss er seine Richtung ändern bevor er weitergehen kann, wodurch man ihn steuern kann). Wir haben uns relativ lange mit diesem Spiel beschäftigt, wodurch ich schon relativ viele Level kenne. Anfangs ist noch offensichtlich, wo man den Apfel positionieren muss, aber nach und nach wird es anspruchsvoller. Bei späteren Leveln findet man nicht mehr so einfach heraus, wo des Rätsels Lösung liegt (wobei es bei allen Levels, die wir gespielt haben, noch gut schaffbar war). Im Laufe des Spiels werden zum Beispiel auch Spiegel eingeführt, die wie Portale wirken. Jedenfalls würde ich insgesamt sagen, dass ich das Spiel zwar ganz okay für zwischendurch finde, aber dass ich mich vermutlich von alleine nicht so lange damit beschäftigt hätte. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich die PC Version davon denn nun spielen werde oder nicht. (Ich war so lange dort, weil mein Freund das Spiel viel besser fand als ich. Dafür fand ich wiederum Machineers viel besser als er. Also wir hatten beide ein Spiel, das wir als nettes Handyspiel für zwischendurch eingestuft hätten und welches der beiden nun das bessere Handyspiel für zwischendurch ist, hängt wohl ganz von eurem Geschmack ab.)
 
Titanfall
Bei Titanfall hatten wir das Glück, uns überhaupt nicht anstellen zu müssen, weil es schon so zwischen 16 und 17 Uhr war und somit nicht mehr so viele Besucher auf der Messe waren. Ich möchte aber nicht allzu viel dazu schreiben, weil ich dabei hauptsächlich festgestellt habe, dass ich richtig schlecht ziele und ein Talent dafür habe, mir einen möglichst schlechten Ort auszusuchen, an dem ich gerade herumstehen könnte. Dafür kann Titanfall natürlich überhaupt nichts. Mein Freund fand das Spiel jedenfalls ziemlich cool.
 
Armello
Armello ist ein bisschen wie ein Brettspiel. Und man hat immer Karten auf der Hand, es geht also auch um Karten. Und um niedliche kleine Tierchen. Man selbst muss zum besten niedlichen kleinen Tierchen werden. Oderso. Jedenfalls rundenbasiet. Also es gibt 2 Arten zu gewinnen: Entweder man tötet den König oder man erlangt mehr Prestige als die anderen Spieler. Der König verliert auch jeden Tag einen Lebenspunkt, sodass er irgendwann sowieso stirbt, wodurch dann derjenige mit dem meisten Prestige zum neuen König wird und gewinnt. Man kann sich jede Runde am Spielfeld bewegen und manche Felder bringen dem Charakter dann Prestige ein. Oh und der König kann so Gesetze erlassen, die dann einen Tag lang gelten. Jedenfalls war nicht besonders intuitiv ersichtlich, was man genau tun muss und wie man Prestige bekommt. Die einzelnen Tiere haben auch alle besondere Fähigkeiten, aber ich weiß gar nicht, ob meine als Häschen irgendwann zum Tragen gekommen ist. Ich weiß auch nicht genau, unter welchen Bedingungen man den König töten kann. Ich wollte eben einfach zur Burg in der Mitte des Spielfeldes laufen, in der er sich befindet, aber wenn man das macht, wird der König erstmal misstrauisch. Ich glaube er war sauer auf mich und hat mich hinausgeworfen. Jedenfalls stand erstmal nirgendwo, wie ich ihn denn töten könnte. Vielleicht bekommt man später ja auch Karten, die diesbezüglich weiterhelfen. Oh und ich glaube ich hatte die meiste Zeit über nicht das Gefühl, dass es sinnvoll wäre, eine meiner Karten einzusetzen. Irgendwie konnte man auch mit den anderen Mitspielern kämpfen, soweit ich mich erinnern kann, aber es war auch nicht schlimm zu sterben, weil man dann einfach wieder von der eigenen Basis aus startet und mit gleichem Level weiterspielen kann. Nach 1,5 Runden hatte ich jedenfalls keine Lust mehr, weil ich nicht den Eindruck hatte, das Spiel schnell gut genug zu verstehen, um es sinnvoll spielen zu können. Ein Entwickler sprach mich, bevor ich den Stand ganz verlassen konnte, darauf an, wie ich es finde und erklärte auch, dass sie gerade daran arbeiten, neuen Spielern besser zu vermitteln, was sie tun müssen, um Prestige zu sammeln. Ich sagte ihm, was ich auch euch sagen werde und zwar, dass man wohl mehrere Stunden spielen muss, um herauszufinden, ob es gut ist oder nicht. Noch weiß ich ja überhaupt nicht, ob das Balancing gut ist usw. Irgendwie wirkt Armello jedenfalls interessant. Zumindest hatte ich das Gefühl, dass das einmal etwas Neues ist.

Da jetzt noch immer 6 Spiele fehlen, ist es vermutlich wohl doch vernünftiger, den Rest ein anderes Mal zu posten. Zumindest habe ich gerade keine Lust mehr, den Rest auch noch zu schreiben. Es ist eh schon so so viel... Oder? Warum stelle ich eigentlich solche Fragen? Das hier ist doch kein Livestream... Wobei einen Livestream von mir ja auch niemand ansehen würde. Also zumindest nicht genügend Leute, um es mir zu erlauben, eine Frage zu stellen, die dann im Chat beantwortet wird. Wie auch immer. Habt noch einen schönen Tag.
with a lovely greet
L.Shihit

Gamescom, Dodger und meine Festplatte

Ich habe meine Taktik geändert. Ich muss heute möglichst viel rebloggen, damit ich in den nächsten Tagen etwas sinnvolles machen kann. Zumindest habe ich genug sinnvolles zu tun... Freut ihr euch auch schon auf den Punsch heute Abend? Ich liebe Punsch. Das wird so ein toller Abend... Obwohl wohl nicht so viele Leute zum Treffen kommen werden, aber es gibt PUNSCH! Vielleicht sollte ich ganz viel Punsch machen, damit ich in den nächsten Tagen auch ganz alleine Punsch trinken kann. Das klingt großartig.
13.9.2014

Hey!
Ich war ein Monat lang in Deutschland, sodass ich jetzt erstmal wieder richtig zu Hause ankommen muss. Deswegen geht es hier vermutlich noch gar nicht um die Spiele, sondern um meine allgemeinen Eindrücke von der Messe. Ich habe mich natürlich schon wieder darauf gefreut, meinen eigenen Rechner einzuschalten. Ich hatte zwar in der Zeit auch immer wieder Zugang zu einem Rechner, aber das ist ja etwas ganz anderes. Jedenfalls musste ich dann erstmal feststellen, dass C jetzt wirklich voll ist. Also so voll, dass ich auch erstmal nichts deinstallieren konnte. Dabei liegt auf C eigentlich so gut wie nichts... Also da ist eben hauptsächlich Windows drauf und sonst nur ein paar Programme (die ich auch in nächster Zeit mal deinstallieren und auf die andere Festplatte verschieben werde). Eigentlich will ich ja gar nicht davon erzählen und ich wollte mich auch gar nicht darum kümmern, aber die Festplatte war eben so voll, dass ich mich erstmal damit beschäftigen musste. Irgendwann muss ich mich dann auch mal damit beschäftigen, wie man das Problem richtig löst, weil es ja eigentlich gar nicht sein kann, dass die Platte auch nur annähernd voll ist. Also ich komme schon damit zu recht, da etwas Platz zu schaffen, aber es war eben lästig. Das eigentliche Problem zu finden kann da auch noch etwas umständlicher werden... Vor ein paar Monaten wollte ich mal Schattenkopien löschen, aber mein Rechner hat sich währenddessen ausgeschalten und dadurch hat das nicht richtig geklappt. Also ich glaube ich habe da aus Versehen auf den Knopf gedrückt (was mir sonst so gut wie nie passiert) oder etwas in der Art; jedenfalls wurde der Prozess unerwartet unterbrochen und das war nicht gerade ideal. Wesentlich ist, dass ich mich irgendwann darum kümmern muss bzw. jemanden dazu bringen muss, sich für mich darum zu kümmern. Dass ich das irgendwann machen muss, wusste ich ja schon, aber ich wurde eben direkt nach meiner Ankunft zu Hause wieder daran erinnert.
Oh, und mein Handyakku ist während der Reise kaputt gegangen. Ich weiß ganz sicher, dass es der Akku ist, da mein Bruder das gleiche Handy hat und ich meines mit seinem Akku wieder normal verwenden konnte. Zur Sicherheit war es sogar beim Handyflüsterer, der den Akku ja auch wieder in Schwung bringen könnte, wenn er nur tiefentladen wäre oderso. Mit Handyflüsterer meine ich übrigens jemanden, der früher in einem Handygeschäft gearbeitet hat und eben dieser Handyflüsterer hat festgestellt, dass ich einen neuen Akku brauche. So ein Akku kostet ja auch nur 10€, also ist das ja nicht so schlimm. Allerdings ist mein Handy noch nicht einmal ein Jahr alt, was es aus meiner Sicht schon ärgerlich macht, dass der Akku jetzt schon kaputt ist. Vermutlich kann das immer wieder mal passieren, aber naja. Dadurch habe ich erst wieder in ein paar Tagen ein Handy zur Verfügung. Ich war ja überzeugt davon, mein altes Handy als Ersatz verwenden zu können, aber das Ladekabel ist spurlos verschwunden. Theretisch müsste ich sogar 2 solche Ladekabel haben, aber ich finde keines davon. Ich kenne auch niemanden mehr, der zufällig so einen komischen Stecker am Ladekabel hat und für die paar Tage ist es jetzt ja auch nicht so schlimm, kein Handy zu haben. Dadurch habe ich zwar auch keinen Wecker, aber das ist doch auch eine gute Ausrede, um länger zu schlafen.
Ich habe auf der Gamescom meine absolute Lieblingsyoutuberin getroffen und sie hat mir ein T-Shirt unterschrieben und ich habe sie noch einmal wiedergesehen und sie hat mich wiedererkannt und ich habe mich gefreut und es war einfach großartig. Tut mir leid, dass dieser Blogpost so geprägt ist von komischen Informationen, die einfach so aus mir heraussprudeln, weil ich einfach davon erzählen muss. Das war schließlich nur eine Zusammenfassung. Ich muss euch ja jetzt erstmal klar machen, wie gern ich sie habe und was das für mich bedeutet. Mein Problem ist schon lange, dass ich niemanden kenne, der sie auch kennt und auch so begeistert von ihr ist. Dabei ist sie so hübsch und cool und toll. Dodger ist einfach eine Traumfrau. Außerdem war sie so nett zu mir... Ich hätte gerne immer wieder die Gelegenheit dazu, mich mit jemandem über sie auszutauschen, weil ich manchmal einfach ganz begeistert bin von alltäglichen Details, die ich über sie herausfinde. Zum Beispiel hat sie in einem Video gesagt, dass ihre Lieblingsfarbe orange ist und da meine Lieblingsfarbe auch orange ist, war es richtig cool, das von ihr zu hören. Ich habe schon öfters versucht, normale Menschen mit derartigen Fakten zu konfrontieren, aber da diejenigen Dodger gar nicht kennen, ist die durchschnittliche Reaktion darauf nicht richtig zufriedenstellend für mich. Inzwischen habe ich schon relativ häufig irgendwelche Leute gefragt, ob sie zufällig Dodger kennen, aber bisher war meine Suche erfolglos. Meistens soll ich dann erklären wer das ist oder warum ich frage und dann erzähle ich Dexteritybonus, Polaris und Presshearttocontinue und davon, dass Dodger einem wohl nicht besonders auffallen würde, wenn man sich nur ein Video von ihr anschauen würde. Ich erzähle davon, dass sie jeden Tag einfach nur erzählt, wie ihr Tag war und was sie gemacht hat, was aus irgendwelchen Gründen wahnsinnig unterhaltsam ist, wenn man erst einmal begonnen hat, sie zu mögen. Ich lausche so gerne ihren Worten, wenn sie über Tassen und Katzen spricht, obwohl ich überhaupt keine Vorliebe für Katzen habe. Meiner Meinung nach sind Katzen im Vergleich zu anderen Tieren relativ uninteressant und über Tassen habe ich mir früher nie besondere Gedanken gemacht. Ich glaube sie hat genügend Tassen, um ein halbes Jahr lang jeden Tag aus einer anderen zu trinken. Dementsprechend verstehe ich nicht ganz, wozu sie überhaupt abwäscht... Ich schweife ab. Für mich steht sie gedanklich irgendwie dafür, mich grundlos über etwas zu freuen oder wegen absolutem Schwachsinn kurz aufgeregt zu sein. Dementsprechend war ich natürlich besonders aufgeregt, zu hören, dass sie auf der Gamescom sein wird. Schon alleine, weil ich schon seit Jahren auf die Gamescom gehen wollte, aber -wie ihr vermutlich wisst- nie dort war und weil es so unerwartet war, dass sie dorthin gehen könnte. Es war meine erste Gamescom und ihre erste Gamescom. Ich war durch diese Information zwar aufgeregt, aber überzeugt davon, dass es unmöglich wäre, sie dort auch zu sehen.
Das trifft übrigens auf die meisten anderen Youtuber zu, die ich kenne und potentiell sehen hätte können. Also ich meine es ist schwer, zufällig einem bekannten Youtuber zu begegnen. Man braucht dafür viel Glück und wenn man einen sieht, ist derjenige vermutlich gerade damit beschäftigt, möglichst schnell in eine bestimmte Halle zu gehen oder ähnliches. Eben nicht in der Stimmung, für eine halbe Stunde stehen zu bleiben und Autogramme zu geben. So war das zumindest bei Rick von den Spacefrogs. Den habe ich zufällig am ersten Tag gesehen, als wir die Messe gerade verlassen wollten. Er wollte in die entgegengesetzte Richtung und da waren so viele Leute und... Es war jedenfalls klar ersichtlich, dass es in dieser Situation unmöglich wäre, in Ruhe mit ihm zu reden. Es wäre einfach aufdringlich gewesen, ihn extra anzusprechen, anstatt ihn weiter zur nächsten Rolltreppe gehen zu lassen. Ich habe versucht, ihn kurz zu filmen und dann war ich mir nicht sicher, ob ich sein Gesicht denn überhaupt drauf habe und dann bin ich ihm nachgelaufen, um ihn kurz anzustupsen und zu fragen, ob er kurz in die Kamera winken kann, aber dann habe ich beschlossen, das doch nicht zu machen, weil ich eben richtig laufen hätte müssen, um ihn ganz zu erreichen oder vielleicht hätte ich Leute zur Seite rempeln müssen oder was auch immer. Dadurch habe ich jedenfalls jetzt etwas Filmmaterial von Ricks Hinterkopf.
Das war aber dann auch schon der einzige deutsche Youtuber mit mehr als nur ein paar Abonnenten, den ich überhaupt gesehen habe. Hätte ja gerne Kwink getroffen oderso, doch der war soweit ich weiß nur beim Videoday anzutreffen. Und auf den Videoday hatte ich wirklich keine Lust...
Dodger konnte man jedenfalls an einem Stand treffen und das war wirklich cool. Außerdem gab es ein Meet&Greet in einem Lokal, von dem ich wohl auch erzählen sollte. Leute, ich brauche echt ein Konzept... Das wäre eben eher so eine kurze Anekdote, die ich erzählen könnte, aber ich habe ja noch gar nichts über die Gamescom an sich geschrieben. Heute habe ich auch nicht mehr so viel Zeit dafür. Zumindest hatte ich vor nicht zu spät schlafen zu gehen, weil ich morgen viel erledigen möchte. Wenn ich das sage, meine ich in diesem Fall, dass ich Videos schneiden, meine Haare waschen und Videos schauen muss. Allerdings ist alles davon sehr dringend. Diese Woche gibt es irgendwie einiges, das ich unbedingt bis Freitag fertig bekommen möchte/sollte. An sich habe ich aber diese Woche nichts zu tun, das man offiziell angeben könnte, wenn einem jemand fragen würde, ob man viel vor hat. Ich habe trotzdem viel vor. Ich meine ich muss mit all der Arbeit wirklich weiterkommen... Meine Später-ansehen-Liste umfasst gerade 248 Videos. Es ist wirklich schrecklich.
Okay, falls ich irgendwann Zeit und das Bedürfnis habe, genauer von den Begegnungen mit Dodger zu erzählen, dann werde ich das tun. Jetzt soll es allerdings erstmal um die Atmosphäre auf der Gamescom gehen. Wenn ich Veranstaltung mit einem Wort beschreiben müsste, würde es "anstrengend" lauten. Je mehr Besucher da sind, desto schwieriger ist es, von A nach B zu kommen. Zugleich gilt natürlich auch: Je bekannter ein Spiel ist, desto länger muss man sich anstellen, um es spielen zu können. Die meisten dieser Wartezeiten sind so lange, dass ich nicht einmal darüber nachgedacht hätte, mich einzureihen, wenn ich nur die Hälfte der Wartezeit in Kauf nehmen müsste. Sobald man einmal alle Stände gefunden hat, die in den nächsten Tagen relevant sein werden, ist man ständig damit beschäftigt, noch einmal zu überlegen, in welcher Halle die entsprechenden Stände waren und in welcher Reihenfolge man heute die Hallen betreten hat. Das hängt alles damit zusammen, dass man ja versucht, nicht extra wieder zur Halle 6 laufen zu müssen, um nachzuprüfen, ob dort der Blizzard-Stand ist. Oder man versucht herauszufinden, wie man so schnell von Halle 10 zu Halle 7 gekommen ist. Wie ihr vielleicht merkt, verwende ich einfach irgendwelche Zahlen, ohne darüber nachzudenken, ob das tatsächlich mit den entsprechenden Hallen passiert ist, aber das spielt doch im Grunde keine Rolle. Man möchte für solche Überlegungen nicht jedes Mal einen Plan hervorholen, auf dem steht, wo sich welche Halle befindet oder nach dem Stand googeln, um die richtige Halle zu finden. Also irgendwie bringt es ja etwas, schon überall einmal gewesen zu sein... Teilweise kennt man den kürzesten Weg genau, kann ihn aber nicht einschlagen, weil man nach außen umgeleitet wird, damit die Wege etwas entlastet werden. Durch solche Maßnahmen wird es eben etwas umständlicher, von A nach B zu kommen, aber ich würde trotzdem sagen, dass das ab bestimmten Besucherzahlen sinnvoll ist. Ihr könnt euch vielleicht denken, dass ich mir auf Anhieb merken konnte, in welcher Halle Dodger anzutreffen ist. Wenn man allerdings an ein bestimmtes Spiel denkt, das man vielleicht gerne spielen würde und dann darüber nachdenkt, wo man den entsprechenden Stand vorfinden könnte, ist es schon schwieriger. Da kommt es schon auch vor, dass man in der falschen Halle sucht, bevor man wieder gut genug rekonstruieren kann, wie der gestrige Tag abgelaufen ist, warum man wann in welcher Halle war und dadurch einen entscheidenden Hinweis findet, in welchen Hallen man tatsächlich suchen sollte. Meistens sucht man in Wirklichkeit ja nicht nach einem bestimmten Stand, sondern nach ein paar zugleich, weil man zumindest grob im Kopf hat, was man tun könnte (deswegen habe ich oben auch Hallen und nicht Halle geschrieben). All das ist jedenfalls anstrengend.
Ich habe übrigens lange darüber nachgedacht, ob ich etwas auf der Gamescom kaufen möchte bzw. was, aber ich habe einfach nichts gefunden, das ich haben wollte. Mir war gar nicht bewusst, dass es dort auch so viele Stände gibt, an denen man Tassen, Plüschtiere und T-Shirts kaufen kann, aber ich schätze, das liegt daran, dass die niemand filmt, der ein Video über die Gamescom macht. Man kann ihnen auch wunderbar ausweichen, wenn man keine Lust darauf hat. Meiner Meinung nach war dort sehr vieles überteuert und ich habe wirklich versucht, etwas zu finden, das auch brauchbar wäre, bin aber auf nichts gestoßen. Man kann eben zufällig Objekte finden, die mit einem bestimmten Spiel zu tun haben, das man sehr gerne mag. Am ehesten hätte ich mir ein cooles Plüschtier kaufen können, aber ich benutze seit ein paar Jahren keine Plüschtiere mehr. Außerdem hätte ich dafür keinen Platz in meinem Koffer gehabt. Eigentlich versuchen wir jedes Jahr, ein paar Plüschtiere auszumustern, aber inzwischen musste ich schon so oft welche weggeben, dass nur noch die übrig sind, die ich wirklich nicht hergeben möchte. Ein paar sind auch dabei, auf die ich schon verzichten würde, die meine Mutter behalten möchte. Ihr seht also, es wäre nicht gut, noch mehr davon anzuschaffen. So ein Companion Cube wäre trotzdem toll... Mein Freund hat mich mit dem Hinweis, dass ich noch immer nicht Portal 2 gespielt habe, davon abgehalten, derartige Fanartikel zu kaufen. Interessanterweise gibt es viele solche Dinge, von denen ich eigentlich keine Ahnung habe, aber über die ich genug gehört habe, um schon von der Meinung überzeugt zu sein, dass ich sie genial finden würde, sodass ich mich ein bisschen wie ein Fan fühle, auch wenn ich mich nie damit beschäftige. Ich rede dann ziemlich begeistert davon und vergesse, explizit zu erwähnen, dass ich zum Beispiel den entsprechenden Film noch gar nicht gesehen habe. Dadurch habe ich zum Beispiel Kathy dazu gebracht, das Leben des Brian vor mir zu schauen, weil sie endlich mit mir mitreden können wollte. Vielleicht sollte man für diese Art von Fans ein eigenes Wort erfinden. Jedenfalls habe ich nicht aktiv versucht, sie davon zu überzeugen, dass ich den Film kenne und war dann ganz überrascht davon, dass sie das dachte. Wie auch immer, ich hätte wohl auch nicht so viel von einem Companion Cube oder einem Portal T-Shirt, wenn dadurch immer wieder Leute Anspielungen machen würden, die ich nicht verstehen könnte, sodass ich extra erklären müsste, dass ich eigentlich den zweiten Teil nie gespielt habe. Es ist übrigens nicht so, als hätte ich nicht vor, irgendwann Portal 2 zu spielen, aber bisher bin ich damit gedanklich noch nicht einmal so weit, dass ich es schon besitzen würde. Ich meine es kann noch 3 Jahre dauern, bis ich damit beginne, aber das bedeutet doch nicht, dass ich nicht begeistert für Portal sein darf...
Okay, zurück zur Gamescom. Bei den meisten Spielen stellt man sich am, um genau 15 Minuten spielen zu dürfen. Bei kleineren Spielen gibt es oft überhaupt keine Regelung und man spielt einfach, bis man keine Lust mehr hat. Das kann natürlich auch zu unerwartet langen Wartezeiten führen, wenn die Person vor dir in der Stimmung ist, besonders lange zu spielen. Bei ganz kleinen Spielen stellt man sich deshalb am besten gar nicht an, sondern kommt so oft wieder vorbei, bis einmal zufällig ein Platz frei ist. Das funktioniert recht gut, weil die Spiele dieser Größe alle in der gleichen Halle waren (dafür aber ganz viele davon). Es ist übrigens auch nicht ideal, wenn so ein kleiner Stand komplett frei ist, weil man dann auch nicht immer erkennt, ob man dort überhaupt ein Spiel testen kann.
Es empfiehlt sich auch, so oft wie möglich an den Rändern herumzulaufen, wenn man auch hin und wieder vorwärts kommen möchte. Man sieht erstaunlich wenige Leute, die ganz außen am Rand der Halle entlang gehen, um schneller zu sein (es würde natürlich auch nicht mehr funktionieren, wenn das alle machen würden). Grundsätzlich wird zwar auch vieles auf der Gamescom verschenkt, aber um wirklich ein T-Shirt oder etwas in der Art zu bekommen, braucht man entweder viel Glück oder viel Geduld. Zum Bespiel hätte mein Freund fast ein T-Shirt bekommen, weil er eine Quizfrage beantworten hätte können, aber dann wurde doch der Typ neben ihm ausgewählt, um die Frage zu beantworten. Das war so eine kleine Veranstaltung beim Blizzardstand, bei der wir zufällig waren. Die meisten Leute waren auch nicht deswegen dort, sondern wegen dem Event davor und danach, sodass ich die Atmosphäre dort ganz okay fand. Es gibt nämlich auch einen Bühne, die ausschließlich dazu da ist, Sachen zu verschenken. Von dort aus wurden alle möglichen Objekte in die Menschenmenge geworfen, aber man müsste schon viel Zeit in einer sehr nervigen Atmosphäre verbringen, um etwas zu bekommen. Dort sind einfach so viele Leute, die unbedingt etwas bekommen wollen und die Leute auf der Bühne fordern ständig dazu auf, albern herumzuhüpfen. Also die versuchen eben, Partystimmung zu verbreiten. Das Ganze wird dann so gefilmt, dass es so aussieht, als wären da richtig viele Leute und eine richtig gute Stimmung. Ich meine, es sind schon viele Leute dort, aber weit nicht so viele, wie man das erwarten würde, wenn man das Videomaterial sieht. Und im Endeffekt ist die Stimmung dort auch nicht so extrem aufregend toll, die Leute wollen nur etwas gratis bekommen und drängen sich deshalb in der Nähe der Bühne besonders dicht und schreien auch hin und wieder, in der Hoffnung, ihre Chancen auf eine Gratis-Tasse zu erhöhen. Mir war das jedenfalls zu blöd.
Übrigens wurden auch ganz viele Lose verkauft, mit denen man eine geringe Chance hatte, eine Playstation zu gewinnen und sehr hohe Chancen hatte, eine Erweiterung für den Landwirtschaftssimulator 2011 und ähnlich hochwertige Spiele zu gewinnen.
Okay, ich bin inzwischen einfach müde. Ich glaube für heute habe ich zur Gamescom nicht viel mehr zu sagen. Ich habe übrigens erst den Blogpost begonnen, dann war ich 3 Stunden lang wandern und dann habe ich einfach weitergeschrieben und ich habe gerade einfach das Gefühl heute schon sehr viel Blödsinn geschrieben zu haben. Ich habe das Gefühl, fast alle Sätze mit "ich" oder mit Wötern, die ich ständig verwende, um Sätze zu beginnen, zu beginnen. Schon wieder so ein komischer Satz... Ich habe eben irgendwie das Gefühl, ständig die gleichen Wörter zu verwenden.
Insgesamt würde ich sagen, dass die Gamescom sehr anstrengend war, aber dass es sich gelohnt hat. Es fällt mir allerdings sehr schwer, zu begründen, warum es sich gelohnt haben sollte. Vielleicht liegt es in den Leuten, die ich getroffen habe. Es war richtig cool, TheCrazyMirko777 und KevchescoSan zu treffen. Und es war natürlich auch großartig, Dodger zu treffen.
Andererseits würde ich übrigens auch sagen, dass es irgendwie merkwürdig war, diese Leute zu treffen, weil... Vermutlich hätte ich es noch cooler gefunden, zum Beispiel etwas mit KevchescoSan zu unternehmen oder länger mit ihm zu reden, anstatt sich einfach in dieser komischen überfüllten Halle zu sehen, in der man sich kaum verstehen kann. Zugleich weiß man auch, dass man die Person, die einem gegenübersteht, entweder nie wieder wiedersehen wird oder zufällig wieder bei der nächsten/übernächsten Gamescom. Ihr kennt Chesco ja vermutlich gar nicht, weil er noch weniger Abonnenten hat als ich, aber wir mögen die Videos des jeweils anderen und kommentieren sie auch immer wieder. Also ich habe das Gefühl, dass es cool wäre, ihn kennenzulernen. Mit Mirko habe ich zwar auch schon gechattet und ich würde es auch cool finden, ihn kennenzulernen, aber ... es ist unglaublich wie lange ich schon für dieses aber brauche. Ich bin mir einfach nicht sicher, was da hingehört, aber es gibt definitiv ein aber. Seht mal, ich kommentiere auch hin und wieder Sachen von Mirko, aber ich habe oft auch da schon das Gefühl, dass das zu aufdringlich ist. Auf der Gamescom habe ich ihn übrigens darum gebeten, ein T-Shirt für mich zu unterschreiben. Ich bin so schrecklich schlecht darin, das zu erklären und es wird immer später... Jedenfalls ist zwischen mir und jeder Person, die ich getroffen habe, eben eine ganz andere Beziehung, sodass es eben auch ganz anders war, sie zu treffen. Zum Beispiel das zwischen mir und Rick. Er hat mich gar nicht gesehen, aber er hat meinen Kanal auch noch nie gesehen. Das ist beides völlig okay für mich. Ich finde jetzt habe ich doch noch ein nettes Ende gefunden, auch wenn ihr nie herausfinden werdet, was ich eigentlich zu Mirko schreiben wollte.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Sobald ich auf meinem Kanal ein Video zur Gamescom veröffentlicht habe, werde ich auf meinem Blog auf alle Spiele eingehen, die ich gespielt habe, aber bevor ich das entsprechende Video schneiden kann, muss ich noch ein anderes Projekt vervollständigen (das nicht im Internet landen wird).

Ein bisschen dies, ein bisschen das

 Ich habe vergessen, mir die Sachen von zu Hause mitzunehmen, die ich beim Nightwishkonzert anziehen wollte! Ich wollte das auch mal als Gelegenheit nutzen, einen der Lippenstifte zu tragen, die ich nie trage. Auch die habe ich einfach bei meinen Eltern liegen lassen. Es bleiben wohl also auch die Lippenstifte, die ich nie trage... Naja, macht ja nichts. Ich habe bestimmt jeden davon schon einmal getragen also ist es nicht so schlimm. Außerdem kann ich ja einfach einen der Lippenstifte tragen, die ich hier habe. Ist ja nicht so als würde ich die häufig tragen...
 13.9.2014

Hey!
Bald geht mein Studium ja wieder richtig los, aber in der Übergangsphase verbringe ich dadurch auch wieder mehr Zeit, mit meinem anderen Rechner. Da hatte ich erstmal Probleme mit Skype, sodass ich es neu installieren musste und danach Probleme mit PulseAudio, wodurch ich beim Skypen weder Ton hören noch erzeugen kann. Also ich kann schon weiterhin Ton erzeugen, aber die angerufene Person hört ihn eben nicht. Jedenfalls kann ich zumindest wieder Skype öffnen, das ist doch auch schon etwas. Unter Windows funktioniert alles so wie es soll, aber es ist eben lästig, wenn man extra das Betriebssystem wechseln muss, um mit jemandem sprechen zu können. Natürlich könnte ich auch von Anfang an Windows verwenden, aber es handelt sich eben um einen älteren Rechner, bei dem man sehr viel Geduld braucht. Eigentlich brauche ich kaum Geduld, wenn ich ihn unter Lubuntu starte und dann einfach ein paar Videos anschaue und chatte. Das ist eben das, was ich mit Computern hauptsächlich mache. Es dauert allerdings eine gefühlte Ewigkeit, bis mein Rechner hochgefahren und einsatzbereit ist, wenn ich Windows verwende. Zum Teil bin ich ja auch selbst daran Schuld, weil noch immer Skype im Autostart ist und man bei alten Rechnern eben lieber nichts im Autostart haben sollte, aber ich möchte ja auch, dass Skype im Autostart ist... Ich bin es so gewohnt, dass ich Skype nicht extra öffnen muss. Mir fällt gerade auf, dass es sogar einen ganz alten Blogpost von mir gibt, in dem die technischen Daten dieses zeitraubenden Geräts stehen (http://ladyshihita.blogspot.co.at/2015/08/warum-mein-pc-so-hust-toll-ist.html/). Der Post ist wirklich schon richtig alt... Und der Rechner war ja auch schon kein großartiger Rechner, als ich ihn erhalten habe. Also ihr versteht zumindest sicher, dass es immer mühsam ist, zwischen 2 so ungleichen PCs hin und her zu wechseln. Ich wollte gar nicht darüber schreiben, finde aber, dass ich auch ruhig dabei bleiben könnte, jeden Post mit einem technischen Problem zu beginnen. Wenn mir kein neues Problem einfällt, kann ich am Anfang eines Posts ja auch schreiben, dass etwas bestimmtes noch immer nicht funktioniert. Oder ich kann schreiben, dass es jetzt funktioniert und entweder darauf eingehen warum oder mich darüber beklagen, dass ich gerade gar nichts habe, worüber ich mich beklagen kann, wodurch ich all meine Leser verlieren werde. Und wie soll ich ohne meine Leser nur mein tägliches Brot verdienen? Nun, eigentlich tragen meine Leser überhaupt nichts zur Verbesserung meiner finanziellen Situation bei, aber das ist nicht so schlimm, weil Brot ja auch nicht so besonders teuer ist. Ich muss trotzdem in nächster Zeit mal neues kaufen. Ich besitze übrigens keine eigene Brotschneidemaschine, wodurch ich immer vorgeschnittenes Brot kaufe, seit mir einmal fast ein ganzer Laib Brot hart geworden ist. Also es war nur fast ein ganzer Laib, aber er ist ganz hart geworden, sodass man ihn nur noch als Waffe benutzen konnte. An sich finde ich sogar, dass hart gewordenes Brot cooles Knabberzeug ist, aber da der ganze Laib hart war, konnte man sich gar keine essbare Portion davon abschneiden. Sonst fällt ja eher hin und wieder mal eine einzelne Scheibe hartes Brot an -zumindest kenne ich das von zu Hause so. Jedenfalls ist es derzeit für mich praktischer, das Brot im Tiefkühler aufzubewahren und immer so viele Scheiben aufzutauen, wie ich essen möchte.
An dieser Stelle möchte ich euch einen Blog empfehlen, der vor kurzem eröffnet wurde. Es geht um Pokemon und die wunderbare Elisabeth, die treuen Lesern schon bekannt sein könnte, spielt dort ebenfalls eine Rolle. Es lohnt sich auf jeden Fall, zumindest einen kurzen Blick auf den Blog zu werfen, weil jeder Pokemon mag und weil er gut geschrieben ist. Vielleicht ist nicht jeder Post vollkommen spektakulär, aber insgesamt ist der Blog doch unterhaltsam. Zumindest kenne ich den Verfasser gut genug, um den Blog schon jetzt gut einstufen zu können. In 3 Worten würde ich ihn vermutlich so beschreiben: witzig, aktiv, Pokemon. Hier kommt dann mal endlich der Link: http://deruspielt.blogspot.co.at/
Ich glaube jetzt werde ich erst einmal kurz den letzten Mädelsabend beschreiben, an dem ich teilgenommen habe. Den Anfang wollte ich großteils verpassen, weil der erste Programmpunkt Austria's next Topmodel war, was mich nun wirklich nicht anspricht... Allerdings dachte ich dabei nicht daran, dass die anderen auch einen Schokobrunnen erwähnt hatten und ich somit auch das meiste davon verpassen könnte. Zum Glück waren noch ausreichend Weintrauben vorhanden, um mich zufrieden zu stellen, die ich in die verbleibende Schokolade tauchen konnte. Es hätte sich vielleicht trotzdem gelohnt, etwas früher zu kommen, aber so war es zumindest so, dass ich auch etwas vom Schokobrunnen hatte, mich aber nicht hoffnungslos überfressen habe. Der Rest von Austria's Next Topmodel verging jedenfalls relativ schnell. Wir stellten dabei fest, dass wir über die teilnehmenden Männer -mit einer Ausnahme- ähnliche Meinungen hatten. Natürlich stellte sich dabei wieder heraus, dass Judith einfach keine Ahnung von Männern hat. Naja, ich war eigentlich etwas überrascht davon, weil es normalerweise schon so ist, dass in so einer Runde mehrere dabei sind, die meiner Ansicht nach einen sehr komischen Männergeschmack haben. Im Normalfall ist es ja eher so, dass ein Mann, den eine von uns als attraktiv einstufen würde, von den meisten anderen als auffallend unattraktiv bezeichnet werden würde. Wie auch immer. Oh, übrigens hat Elisabeth auch Connections zu 2 männlichen Teilnehmern (es sind die Cousins einer Freundin), wodurch wir auch davon sprachen, dass Elisabeth ja bestimmt für Judith die Handynummer der Models beschaffen könnte, das sie so ansprechend fand. Nach der Sendung folgten ziemlich normale Gespräche, wie man sie eben immer wieder führt. Ein kurzer Austausch darüber, was in den letzten Tagen oder Wochen passiert ist eben. Ich hatte auch 2 Gesichtsmasken dabei (die jeweils für 2 Personen ausgereicht hätten), aber darauf hatte niemand Lust, wodurch sie noch immer bei mir zu Hause herumliegen. Alleine werde ich die auch nicht verwenden, aber irgendwann werden wir ja wieder einen Mädelsabend machen, bei dem es zur Stimmung passt, Gesichtsmasken zu verwenden, die nach Früchten riechen. Jedenfalls kamen die Nagellacke, die ich mitgebracht hatte, dann noch zum Einsatz. Besonders motiviert waren wir dafür auch nicht. Antonia sprang auf und rannte davon so schnell sie konnte, als wir sie fragten, ob sie auch Lust auf lackierte Nägel hat. Sie kam auch später nicht wieder, was bestimmt noch immer an der abschreckenden Drohung lag, dass Judith die Lackierarbeiten übernehmen könnte. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass es nichts damit zu tun hatte, dass sie am nächsten Tag früh aufstehen wollte und deshalb lieber ihre Zeit zu Hause im Bett verbrachte. Im Endeffekt ließen nur Vera und ich die Bemalungsprozedur über uns ergehen. Danach verlas Vera 2 Artikel aus einer Frauenzeitschrift, die durchaus unterhaltsam waren. Ich hätte mir die Zeitschrift deshalb nicht gekauft und sie waren auch eher dadurch unterhaltsam, dass sie aus aus der Zeitschrift vorgelesen hat. Der Abend plätscherte noch ein bisschen vor sich hin und wurde schließlich auf unerwartete Art und Weise richtig spannend. Das Problem dabei ist, dass ich davon nicht großartig berichten kann. Damit meine ich in dem Fall gar nicht so sehr, dass so viele witzige Sachen passiert sind, die in aufgeschriebener Form nicht mehr so witzig sind, weil man eben dabei gewesen sein muss. Zumindest denke ich, dass schon auch ein paar Momente auch interessant zu lesen wären, wenn ich sie aufschreiben würde. Das Problem daran ist, dass es eben nichts war, das man hier aufschreiben oder in anderer Form veröffentlichen sollte. Ich wollte trotzdem kurz über den Abend schreiben, um dann eben am Ende auch zu betonen, dass es eigentlich viel in meinem Leben gibt, das nicht unbedingt für jeden Menschen gedacht ist, der meinen Blog zufällig aufruft. Ich meine, ich erzähle insgesamt im Internet so viel über mein Leben, dass man das vielleicht manchmal vergisst. Dass ich zwar in LPs oder auf meinem Blog über alles mögliche schreibe, aber dass da noch viel mehr ist, das mein Leben ausmacht oder das einen lustigen Abend ausmachen kann. Es gibt so viele ernste, stille, traurige, romantische, glückliche und facettenreiche Momente, von denen ich nicht erzählen würde. Damit meine ich jetzt keine Momente, von denen ich nicht erzählen würde, weil es sich nie ergibt oder weil sie nicht besonders genug sind, um darüber zu schreiben, sondern eben tatsächlich Ereignisse, die mir einfach zu privat wären. Eigentlich hat jeder doch soetwas und das ist doch auch schön so. Es ist eben etwas ganz anderes, ob man etwas vor ein paar Freunden erzählen würde oder ob man die Information im Internet verbreitet... Irgendwie bin ich gerade zu ernst. Also eigentlich hoffe ich doch, dass ihr durch meine Beschreibung ganz neugierig seid und wissen wollt, was wir an dem besagten Abend noch besprochen haben. Ich kann euch jedenfalls garantieren, dass ich nicht nur schreibe, dass es spannend war, obwohl da einfach überhaupt nichts passiert ist. Elisabeth kann das bestätigen. Sie bestätigt aber vermutlich auch, dass es nicht so sinnvoll wäre, genauer darauf einzugehen, worüber wir gesprochen haben. Andererseits besteht immer auch das Risiko, wenn man soetwas nicht erzählt, dass es dadurch so wirkt, als wäre etwas richtig bedenkliches passiert. Ich fürchte, dass ich das besagte Risiko jetzt einfach in Kauf nehmen muss.
Ich hab dich so gern. Oh, das wollte ich natürlich nicht hierhin schreiben, sondern in einen Chat. Eigentlich hätte ich es auch gar nicht hierhin geschrieben, aber das ist mir eingefallen, als ich überlegt habe, wie ich weiterschreiben möchte. Das fasse ich mal als Zeichen auf, dass ich eigentlich schon wo anders mit meinen Gedanken bin und somit vielleicht eh nichts mehr zum oberen Thema zu sagen habe. Ich habe sozusagen nichts zu sagen, außer, dass ich nichts mehr darüber sagen möchte, warum ich zu dem Abend sonst nichts gesagt habe. Dann könnte ich jetzt ja mal zumindest etwas über ein Spiel schreiben, das ich auf der Gamescom gespielt habe. Ich hoffe euch ist klar, dass ihr meinen Blog nicht als Informationsplattform über soetwas sehen solltet, weil ihr dann ja ziemlich enttäuscht wärt, dass die Aufarbeitung von so lange zurückliegenden Ereignissen so lange dauert. Wenn man so 2 Monate braucht, um einmal etwas darüber zu schreiben, handelt es sich eben um keine sinnvollen News mehr. Hier kommt jedenfalls mein Bericht über das Spiel, mit dem ich auf der Gamescom am meisten Zeit verbracht habe (wenn man nicht von Wartezeit in Schlangen sondern von tatsächlicher Spielzeit spricht). Im Grunde ist es ja eher eine persönliche Geschichte, wie der erste Kontakt damit verlaufen ist und keine richtige Review oder etwas in der Art. Wenn ich später über noch mehr Spiele schreibe, die ich ausprobiert habe, dann wird das vermutlich auch in ähnlicher Form sein.

Unclaimed World
Da mein Freund sich ein Starcraft 2 Spiel ansehen wollte, beschloss ich, die Hallen der Gamescom auf eigene Faust zu erkunden. Obwohl ich an sich nichts dagegen hatte, mit ihm gemeinsam ein bisschen sc2 zu schauen, hatte keine Lust, mir alle Show Matches anzusehen. Da wir uns ohnehin schon in Halle 10 befanden, war offensichtlich, was ich tun würde: Nach kleinen, viel versprechenden Spielen suchen. Ich schlenderte durch die Halle, die voller kleiner, ansprechender Stände war. Genau wie bei den anderen Malen, in der ich in dieser Halle meine Zeit verbracht hatte, hatte ich das Gefühl, dass es hier leicht wäre, ein besonders interessantes Spiel einfach zu übersehen. Irgendwie wurde ich aber darauf aufmerksam, dass bei Unclaimed World gerade ein Platz frei war. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich im Rahmen dieser Erkundungstour zuerst ein anderes Spiel testete oder nicht, aber falls ich das tat, dann dauerte es jedenfalls nicht lange. Die Leute am Stand erklärten mir auf Englisch, um was für eine Art von Spiel es handelt und ermunterten mich, es einfach mal auszuprobieren. Das tat sich dann auch. Es geht darum, mit einer kleinen Gruppe Menschen auf einem unbekannten Planeten zu überleben. Dabei gibt man nicht den einzelnen Leuten Aufträge, sondern man vergibt sie allgemein und wartet ab, wann sie welcher Charakter der Gruppe übernimmt. Dadurch muss man nicht selbst darauf achten, was welches Mitglied der Gruppe besonders gut kann. Man kann für die Aufgaben natürlich Prioritäten vergeben, sodass zuerst die wichtigen Dinge erledigt werden. Je nach Aufgabe dauert es unterschiedlich lange, bis sie erledigt ist. Am Anfang ist es erstmal wichtig, relativ viel Zeug zu sammeln, weil man vieles ja erst mit dem Zeug machen kann. Die Karte besteht eben aus vielen kleinen Feldern und in jedem Feld kann man Sachen sammeln gehen. Man kann natürlich auch patrouillieren und alles Mögliche auf den einzelnen Feldern machen oder viele Felder auf einmal markieren und anordnen, dass dort überall Zeug gesammelt werden soll. Sobald einer der Menschen Lust oder Zeit hat, geht er dann eben dorthin und sammelt das Zeug ein. Man kann ganz klassische Sachen machen wie einen Unterschlupf bauen und jagen usw. Alles, das man eben erwarten würde. Zum Teil wird man auch angegriffen und man hatte auch immer wieder so kleine Missionsziele oder etwas in der Art. Da stand eben zum Beispiel, dass ich bald das Nest suchen sollte, aus dem die angreifenden Kreaturen immer kommen, um die zu vernichten. Da dachte ich allerdings, dass ich noch viel wichtigere Sachen zu tun hätte und erstmal besser mit dem Spiel zurecht kommen sollte. Ich wusste zum Beispiel gar nicht von Anfang an, wo man die Prioritäten vergeben kann, wodurch es eine Weile dauerte, bis an wirklich sinnvollem gearbeitet wurde. Wobei es ja auch gut war, dass ich am Anfang so viel Zeug gesammelt hatte, weil man damit eben schon einen Unterschlupf bauen konnte... Irgendwann werden die Menschen ja eben auch hungrig und erschöpft und ich hielt es mal für sinnvoll, solche grundsätzlichen Probleme in Angriff zu nehmen anstatt erst irgendwann, wenn sie gar nicht mehr können, zu versuchen, etwas Essbares oder einen Unterschlupf aufzutreiben. Die Zeit vergeht Ingame übrigens sehr langsam. Das war mir beim Spielen gar nicht so sehr bewusst oder es störte mich zumindest nicht. Nach einer Zeit hatte ich das Gefühl, jetzt schon etwas länger gespielt zu haben, als ich andere Spiele auf der Messe gespielt hatte, stellte allerdings fest, dass sich auf dem zweiten Platz neben mir niemand befand, sodass ich mich wieder meinen kleinen Menschlein zuwandte. Ich hätte an dem Punkt eben aufgehört zu spielen, wenn hinter mir jemand darauf gewartet hätte, das Spiel auch testen zu können, aber da dies nicht der Fall war, beschäftigte ich mich weiter damit. Als der erste Morgen anbrach, setzte ich mal das Headset ab und dachte noch immer, dass ich nicht lange genug gespielt hatte, um das Spiel wirklich gut einschätzen zu können, aber dass ich erstmal genug davon hatte. Die Entwickler fragten mich daraufhin, wie ich das Spiel denn fand und ob ich es kaufen werde. Sie wirkten ganz begeistert von mir, was mich ein bisschen irritierte, aber mir wurde dann auch mitgeteilt, dass ich gerade eine Stunde lang Unclaimed World gespielt hatte. Also ich verstehe schon, dass sie sich darüber freuen, wenn jemand so lange sitzen bleibt und sich so lange mit dem Spiel beschäftigt, aber mir war eben überhaupt nicht bewusst, dass ich so viel Zeit damit verbracht hatte. Gut, dass sie das gesagt haben, bevor ich gesagt habe, dass man nach so kurzer Zeit noch nicht so gut abschätzen kann, wie gut einem das Spiel wirklich gefällt. Ich war jedenfalls voll geflasht davon, dass so wohl so viel Zeit vergangen war ohne dass ich das bemerkt hatte. Ich denke, dass man mit Unclaimed World wirklich viel Zeit verbringen kann, aber ich glaube nicht, dass ich es kaufen werde. Auf keinen Fall in nächster Zeit. Derzeit ist es ein Early Access Titel und ich möchte einfach kein unfertiges Spiel kaufen. Also an sich würde ich sagen, dass es schon wie ein netter Zeitvertreib aussah, aber ich würde jetzt nicht sagen, dass es bestimmt eines der besten Spiele in dem Genre wird. Ich meine, das muss man einfach länger testen, um zu wissen, wie es mit der Langzeitmotivation aussieht. Danach suchte ich jedenfalls wieder meinen Freund, der etwas verwundert darüber war, mich schon wieder zu sehen und der auch nicht das Gefühl hatte, dass ich schon eine Stunde lang unterwegs gewesen war. Ein Blick auf die Uhr zeigte uns aber, dass wohl tatsächlich so viel Zeit vergangen war. So war das.
with a lovely greet
L.Shihit