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Samstag, 28. November 2015

Die Reise - Ende

Ich habe den folgenden Post noch nicht gelesen, aber irgendwie fehlt jetzt gefühlt noch einiges von der Reise. Ich bin gespannt, ob wirklich alles vorkommt, es könnte eben sein, dass ich wirklich einen ganzen Tag weggelassen habe oderso. Okay, das ist wirklich einfach alles am Schluss passiert. Cool. Schade, dass ich noch immer keinen Blogpost darüber geschrieben habe, wie es ist, das Ende von Büchern zu lesen, ich glaube die meisten Ereignisse, die darin vorkommen würden, liegen jetzt schon zu lange zurück, um sie authentisch schildern zu können. Naja, wahrscheinlich würde es schon noch gehen. Also vielleicht mache ich das mal, das wäre wirklich ein gutes Thema für einen Blogpost.
17.8.2013

Hey!
Am nächsten Tag waren wir wieder am Strand. Dort kämpften wir gegen heftige Wellen, da der Wind immer stärker wurde. Ihr kennt mich vermutlich gut genug, um hier gedanklich ein paar weitere Übertreibungen einfügen zu können, durch die eine Geschichte entsteht, bei der ich fast gestorben wäre. Jedenfalls musste ich das Wasser schließlich wirklich verlassen und es lag wirklich daran, dass mir die Wellen zu hoch waren. Vorher hatte ich aber einige Zeit drinnen verbracht und mit Kathy auch ein paar Einheimische beobachtet, die Volleyball spielten und von denen einer wirklich extrem beobachtenswert war. Ich glaube nicht, dass er besonders gut spielte, aber ich weiß es nicht, weil ich darauf gar nicht geachtet habe. Da war ich wohl zu sehr von seinem Lächeln abgelenkt. Ich muss gleich los, um Risiko zu spielen und das obwohl nebenbei 2 Leute mit mir chatten, deshalb könnte es sein, dass ich mich etwas kürzer fasse als ich es eigentlich möchte. Aber sonst vollende ich diese Blogpostreihe nie und das wäre schade, weil ich eigentlich nicht vor habe etwas anderes zu posten bis sie vollendet ist und ich habe gerade sehr viel, dass ich gerne posten würde... Etwas weiter strandabwärts trafen wir auf ein paar Österreicher, mit denen wir uns allerdings nicht unterhielten, weil sie irgendwie so agierten, als hätten sie sich ein Buch über Klischees gekauft und es als Anleitung für ein gelungenes Leben aufgefasst. Dann war ich eben am Strand und habe gelesen. Ich und TuschTusch kämpften ziemlich intensiv mit unserem Schirm, da er sich nie dort befand, wo er sein sollte und immer wieder weg flog. Kathy verließ den Strand schließlich, nahm den Schlüssel mit und versprach, uns jederzeit aufzumachen. Als TuschTusch und ich versuchten, Einlass anzufordern, wurde uns die Tür natürlich nicht geöffnet. Schließlich stellte sich heraus, dass Kathy uns nicht gehört hatte, weil sie unter der Dusche gewesen war. An diesem Tag leerte ich schließlich die Flasche Passoa. Ich möchte diesen Moment jetzt auch noch nutzen, um euch etwas ziemlich ekelhaftes zu erzählen, das ich wohl lieber verdrängen sollte. Wir hatten nämlich die ganze Woche keinen Geschirrspüler, kein Geschirrspülmittel und auch keinen Schwamm zur Verfügung, um das Geschirr zu waschen. Im Prinzip versuchten wir also, mit Hilfe von Wasser und unseren Händen zumindest so viel Dreck von den Tellern zu entfernen, bis sie optisch sauber wirkten. Das Wasser roch übrigens auch nicht gerade gut... Wir versuchten immerhin, möglicht oft andere Teller zu verwenden und irgendwie schaffte ich es jedes Mal wieder, erst nach dem Essen darüber nachzudenken, wie unhygienisch die Teller eigentlich waren... Vor allem möchte ich eigentlich nicht bedenken, dass wir womöglich nicht die ersten Urlauber waren, die diese Teller auf derartige Art und Weise benutzt haben...
Am vorletzten Tag bekamen wir neue Nachbarn. Sie sprachen sogar Deutsch, aber wir hatten keine Gelegenheit, mit ihnen zu sprechen. Wir waren viel zu abgelenkt von den neuen Touristen unter uns, da wir diese vom Balkon aus ideal beobachten konnten. Wir konnten auch zuhören, wie sie auf peinliche Art und Weise zu schrecklicher Musik tanzten. Dabei schafften sie es trotzdem irgendwie, cool zu wirken. Unsere Beobachtungen fanden natürlich erst relativ spät statt, da wir schon vor 8 beim Bus sein mussten, um an einem organisierten Ausflug teilzunehmen. Habe ich den schon erwähnt? Wir hatten jedenfalls eine deutsche Führung durch das Achillion -ein Schloss, dass Sissi errichten ließ, weil ihr die Insel gefiel und sie immerhin auch ein paar Mal dort war. Danach fuhren wir in die Hauptstadt und ließen uns auch dort einige Sehenswürdigkeiten zeigen. Es war ganz witzig, den Worten der Führerin zu lauschen, da sie zwar wirklich gut deutsch sprach, aber ziemlich niedliche Fehler machte und außerdem dazu tendierte, zwischendurch Sätze zu sagen, die durch ihre Vortragensweise unpassend wirkten. Sie schilderte zum Beispiel historische Fakten, machte eine Pause und sagte schließlich "Da war die Sissi dann sehr traurig!". Ihre Art zu erzählen lockerte die Führung manchmal auf, machte es aber auch phasenweise schwierig ihr zu folgen... Wenn ich das hier direkt danach geschrieben hätte, könnte ich natürlich mit vielen konkreten Beispielen aufzeigen, wie gut sie deutsch sprechen konnte, aber ich hoffe in dem Fall einfach auf eure Vorstellungskraft. Nachdem auch noch ein paar Souvenirs in unsere Taschen (und ein paar Scheine aus unseren Taschen) gewandert waren, kehrten wir zum Bus zurück und machten uns auf den Weg nach Hause. Natürlich schenkten uns die Pensionisten im Bus wieder kaum Beachtung, da ich sie anscheinend bei der Hinfahrt verärgert hatte. Und das nur, weil ich direkt nachdem eine Frau begonnen hatte, etwas zu erzählen, dass sich vor 20 Jahren ereignet hat, gesagt habe, dass man daran doch richtig merkt, wie alt man ist, wenn man schon sagen kann, dass etwas vor 10 Jahren war. Also wir sind uns nicht mehr einig, wie die genaue Formulierung war, ich bin mir jedenfalls sicher, dass es eigentlich nett formuliert war, weil ich es nicht böse gemeint habe, aber Kathy ist da anderer Meinung... Ich habe zumindest das Gefühl, dass sie meine Formulierung jedes Mal, wenn sie es jemandem erzählt weiter verändert und gemeiner macht. Bald erzählt sie vermutlich, dass ich den Leuten ins Gesicht gesagt habe, dass sie extrem alt sind und bald sterben werden... Jedenfalls schauten uns die anderen Leute im Bus aus mir unerklärlichen Gründen ziemlich böse an. Also falls es sich gerade nicht vermeiden ließ, in unsere Richtug zu schauen.
Einige Stunden später hatten wir Hunger und gingen deshalb einkaufen. Mit Kulleraugen schaute ich auf die Tiefkühlpizza, weil wir schon am Anfang der Woche spaßhalber gesagt hatten, dass wir Pizza kochen wollen, obwohl es in unserer Küche natürlich keine dazu geeigneten Geräte gab. Schließlich behauptete ich, es wäre mir überhaupt nicht wichtig, eine Pizza zu machen, wobei ich so erbärmlich log, dass die anderen daraufhin resignierten und sagten, dass wir es probieren könnten, eine Pizza in der Pfanne zu machen, da es mir ja offensichtlich sehr wichtig war. Jetzt kann ich stolz folgendes präsentieren:
Rezept für Pizza im Kochtopf für 3-4 Personen
2 Tiefkühlpizzen mit wenig Belag
1 Zwiebel
1 Dose Mais
1 Dose Champingions
1 Packung Philadelphia (Natur)
1 Glas Oliven
+ was auch immer ihr auf eine Pizza legen würdet
Zuerst beginnt ihr, eine halbgefrorene Pizza in mundgerechte Stücke zu zerreißen. Das geht ziemlich gut und auf diese Art und Weise kann jemand anderer inzwischen das Messer und das Brett benutzen, um andere Zutaten zu zerkleinern (kommt darauf an, was genau ihr auf eure Pizza legen würdet). Ihr habt natürlich nur ein Messer/Brett, das wirklich geeignet dazu ist, verwendet zu werden... Nach kurzer Zeit stellt ihr fest, dass es unmöglich sein wird, die Pizza in einer Pfanne zuzubereiten und ihr greift deshalb zu einem Topf. Ihr braucht sogar einen großen Topf, aber zum Glück habt ihr ja keinen anderen Topf zur Auswahl. Jedenfalls gebt ihr die Pizzastückchen hinein und rührt immer wieder um, bis die Pizza ganz aufgetaut ist. Je nach Lust und Laune fügt ihr nach und nach andere Zutaten hinzu. Spontan verwetet ihr auch ein kleines Stückchen Käse, das ihr im Kühlschrank gefunden habt, weil es ja nicht schaden kann. Ihr zögert etwas, bevor ihr den Philadelphia hinzufügt und probiert aus, was passiert, wenn man erstmal nur die halbe Packung dazumischt. Es scheint nicht gefährlich zu sein und so entschließt ihr euch dazu, die ganze Packung zu verwerten. Einfach umrühren, bis alle Zutaten warm sind und ihr das Gefühl habt, das es fertig ist. Dann mit Oliven servieren (Weißbrot und Tsatsiki kann man natürlich auch dazu essen).
Nach dem Essen machten wir noch ein paar Experimente mit Feta. Wir hatten nämlich eine Packung Feta im Supermarkt gekauft, die ziemlich stark nach Schaf roch... Und ich rede nicht von den guten Teilen eines Schafs sondern eher von den Stoffwechselendprodukten... Er schmeckte schon auch nach Feta, hatte allerdings einen gräßlichen Nachgeschmack. Deshalb versuchten wir, die Flüssigkeit, von der er umgeben war, durch Wasser zu ersetzen und warteten ein paar Stunden. Daraufhin war der Fetageschmack völlig verschwunden. Unsere Eltern hatten uns zwar beigebracht, dass man mit Essen nicht spielt, aber da wir es ohnehin nicht geschafft hätten, den Feta zu essen, spielten wir damit. Nach einer Weile entstand etwas, das uns irgendwie an Erbrochenes erinnerte. Das könnte auch daran liegen, dass wir mit ein paar Hilfmitteln die Farbe angepasst haben... Es war jedenfalls witzig, weil wir bei allen Lebensmitteln, die wir noch nicht aufgegessen hatten behaupteten, dass wir sie morgen beim Frühstück essen würden. Danach wagten wir noch einen Spaziergang am Strand. Dort trafen wir auf Gleichaltrige, die gerade dabei waren, einen Freund im Sand zu vergraben. Sie verpassten ihm auch Brüste und jemand steckte ihm eine Flasche zwischen die Beine. Vorsichtig nahmen wir also nun auch Kontakt zu Einheimischen auf und machten mit ihnen gemeinsam ein paar alberne Fotos. Danach verabschiedeten wir uns, um weiter unten am Strand ein Pärchen zu stören. Bald beschlossen wir, dass es doch besser wäre, die beiden wieder alleine zu lassen. Dann gingen wir ein Stückchen zurück und hörten uns gemeinsam ein paar Serienintros an. Ich habe da eine kleine Sammlung am Handy, die sich immer wieder als nützlich erweist.
Am Tag unserer Abreise passierte nicht mehr viel erzählenswertes. Das witzigste war die Speisekarte beim Mittagessen, weil es einen deutschen Teil gab, der ziemlich inkorrekt war. Wir holten uns einen Kugelschreiber, nahmen jede Seite extra aus der extra für sie vorgesehenen Folie heraus und versuchten zu retten, was noch zu retten war. Wir bemühten uns wirklich sehr und waren dann sehr überrascht, dass wir für unsere Verdienste nicht bezahlt wurden. Im Gegenteil: Wir mussten sogar noch eine Rechnung begleichen! Danach waren wir am Flughafen, dann im Flugzeug und dann im Auto und dann zu Hause.
Wenn man auch die Seiten, die ich im Flugzeug gelesen habe mitrechnet, laß ich übrigens nur die ersten 640 Seiten von "Tochter des Feuers" von Elizabeth Haydon, aber das war definitiv das beste Buch, das ich auf meiner Maturareise gelesen habe, obwohl es der dritte Teil einer Trilogie ist, deren Anfang ich nicht kenne... Ich finde ja, dass es schonmal ein gutes Zeichen ist, wenn auf den ersten paar Seiten Landkarten abgedruckt werden. Der Rest des Werkes war natürlich kein Atlas, sondern ein Fantasybuch. Ich habe durch dieses und ein anderes Buch in letzter Zeit gemerkt, wie sehr ich es vermisst habe, Fantasy zu lesen... Das erinnert mich an meine Kindheit/Jugend. Okay, es klingt dumm, wenn eine 18-jährige nostalgisch von ihrer Jugend redet, aber ich meine eben diese Phase, die man nicht mehr unbedingt mit dem Wort Kindheit verbinden würde, die aber doch schon einige Jahre her ist... Damals habe ich mir jedenfalls viel öfter Zeit zum Lesen genommen. Der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Buch eventuell habe, ist dass ich befürchte, dass einige Dinge wiederholt werden, die in den anderen Teilen schon vorgekommen sind, was mich natürlich genervt hätte, wenn ich die anderen Teile schon gekannt hätte. Man hat jedenfalls das Gefühl, dass es der Autorin wirklich wichtig war, eine stimmige Welt zu erschaffen. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass die Geschichte irgendwie in die Länge gezogen wurde (was bei knapp 1000 Seiten ja leicht passieren kann). Ehrlich gesagt habe ich die letzten 50 Seiten noch immer nicht gelesen, aber darüber werde ich vielleicht nochmal einen anderen Post schreiben. Also nicht über den Inhalt der Seiten, sondern darüber, das Ende von Büchern zu lesen...
with a lovely greet
L.Shihit
PS: I DID IT!!!!!!
PPS: Verzeiht mir das PS, aber ich habe es wirklich lange hinausgezögert, diesen Post zu schreiben und bin jetzt sehr froh, endlich die Möglichkeit zu haben, von wichtigeren Dingen zu berichten.

Freitag, 27. November 2015

Die Reise - Ich schreibe endlich weiter

Ich sage euch, es ist schon anstrengend, einen Blog zu führen. Wenn man nur einmal im Monat etwas postet, dauert es einfach so lange, bis man eine Blogpostreihe abschließen kann. In letzter Zeit habe ich mir einfach total viel Zeit für diverse Tätigkeiten genommen, ich denke ich weiß ungefähr, wie es wäre, ein Vollzeit-Youtuber zu sein, der nebenbei auch einen Blog betreibt. Nur dass ich dabei ein richtig schlechtes Gewissen habe, weil ich Unisachen machen muss.
29.7.2013

Hey!
Was bedeutet es eigentlich, wenn ein Auto voller gleichaltriger Jungs plötzlich ohne erkenntlichen Grund hupt und weiter fährt? Also ich nehme an, dass das Auto nicht von selbst gehupt hat, aber man kann ja nie wissen. Die Leute im Auto winkten und lächelten und waren kurz danach schon zu weit weg, um sie weiterhin zu beobachten... TuschTusch und ich dachten kurz darüber nach, ob das vielleicht ein Flirtversuch gewesen sein könnte, doch wir einigten uns darauf, dass die Personen im Auto gerne hupen, wodurch sie dann natürlich auch lächeln und winken. Zurück bei Kathy stellten wir fest, dass sie wieder laufen konnte. In weiterer Folge entstanden einige Fotos, die Laien vielleicht als albern bezeichnen würden. Ich würde eher sagen, dass es sich hierbei um eine abstrakte Ausdrucksform handelt, die nicht nur heftige Gefühle zum Vorschein bringt, sondern auch Tranzendenz oder Politik beschreibt. Wenn man sie auf die richtige Weise betrachtet, können diese Bilder das Leben komplett verändern. Dann haben wir übrigens das Spiel des Lebens gespielt, weil Kathy eine Demoversion davon am Laptop hatte. Also man konnte alle Funktionen verwenden, aber das Spiel nur 3 mal öffnen (vielleicht war es auch eine andere Anzahl, aber das ist ja jetzt irrelevant). Jedenfalls habe ich dann gesehen, dass sie auch eine derartige Demoversion von World of Goo hat, sodass ich angefangen habe, aufgeregt herumzuhüpfen und ihr zu sagen, dass sie das ausprobieren soll. Bisher kannte ich das Spiel nur von meinem Bruder, der mich damals auch ein paar Level spielen hat lassen... Anfangs haben wir immer abwechselnd ein Level gespielt, aber irgendwie war das dann doch nicht so unterhaltsam. Im Endeffekt hat nur noch Kathy gespielt und ich habe eben immer wieder zwischendurch neugierig nachgeschaut, wie das nächste Level aussieht. Ihr hat das Spiel gefallen und ich habe mich eben gefreut, dass es ihrem Geschmack entspricht. Habe ich mal erwähnt, dass Kathy eigentlich mehr und vor allem besser spielt als ich? Also sie spielt normalerweise eher auf diesen Websites voller Minispielchen... Und sie würde eben gerne Runes of Magic mit mir spielen, aber langsam weiche ich vom Thema ab. Zwischendurch haben wir uns auch irgendwann eine alte Session angehört. Also manchmal versuchen wir zu dritt über Skype gemeinsam ein ganzes Musical durchzusingen und das ist meistens ziemlich unterhaltsam. Irgendwann ist World of Goo abgestürzt und da die Anzahl der erlaubten Öffnungen (Vorschläge für alternative Forumulierungen werden gerne in den Kommentaren entgegengenommen) bereits aufgebraucht war, mussten wir dann etwas anderes machen. Endlich kann ich also zu dem Ereignis übergehen, das in meinen Notizen "Nacht der Nächte" genannt wird. In jener Nacht beschlossen wir, am Strand zu übernachten. TuschTusch wollte uns natürlich nicht begleiten. Wir suchten uns also 2 Sonnenliegen und redeten über Gott und die Welt. Also eigentlich nicht über Gott. Vermutlich auch recht wenig über die Welt. Ihr wisst schon, das sagt man so, wenn man nicht mehr so genau weiß worüber und es wirklich viele verschiedene Themen waren. Es waren auch andere Jugendliche am Strand, doch es wäre ja abwegig gewesen, mit diesen zu kommunizieren. Stattdessen verschanzten wir uns möglichst weit entfernt von allen Gruppen von Jugendlichen, die uns eventuell ansprechen könnten. Wir betrachteten also die Sterne, bis irgendwann 2 Hunde auftauchten. Wir beschäftigten uns eine Weile mit ihnen, doch schließlich hatten sie Wichtigeres zu tun und verschwanden. Dann wurde mir kalt, sodass mich Kathy im Sand eingrub. Das hilft wirklich! Sobald ich mich bewegte, wurde allerdings ein Teil von mir freigelegt, sodass mir wieder kalt war. Darüber beschwerte ich mich immer lautstark, doch meistens zeigte sich Kathy unbeeindruckt davon. Wahrscheinlich wollte sie, dass ich erfriere... Als sie nach gefühlten 6 Stunden schließlich wieder neuen Sand über mir verteilte, hatte sie eine Idee. Aus irgendwelchen Gründen wirkte es unglaublich originell, als sie anfing, mir mitten in der Nacht größere Oberweite aus Sand zu bauen. Zusätzlich verlieh sie mir auch typisch männliche Merkmale. Ich würde die Aktion ja dadurch rechtfertigen, dass so viel Alkohol im Spiel war oder dass wir erst 13 sind, aber leider stimmt beides offensichtlich nicht... Die Hunde tauchten wieder auf und zeigten sich unbeeindruckt von meiner veränderten äußeren Erscheinung. Beinahe demonstrativ trampelten sie auf mir herum und legten dabei große Teile meines Körpers wieder frei. Schließlich konnte ich meine Männlichkeit nicht mehr ertragen und zerstörte auch das restliche Sandkonstukt. Ich erhob mich also und schüttelte den Sand aus meiner Kleidung. Wir beschlossen, uns dem Hunderudel endgültig anzuschließen. Natürlich mussten wir uns dazu dem Alphatier unterordnen, aber das war kein Problem. In weiterer Folge zeigten uns die anderen Rudelmitglieder das Revier und wir erledigten wichtiges Zeug. So als Gruppe undso. Leider ist es schon länger her, deswegen kann ich nicht mehr alles detailgetreu wiedergeben... Jedenfalls beschlossen wir dann, unsere coolen neuen Freunde doch wieder zu verlassen und kehrten um 5h morgens in unsere Unterkunft zurück. Es dämmerte übrigens noch nicht.
with a lovely greet
L.Shihit

Die Reise -Party?

 Irgendwie wollte ich heute noch wissen, wie es weiter geht bzw. mehr weiterbringen. Wäre ja auch gut, wenn ich fertig werde, bevor blog.de geschlossen wird bzw. wenn ich an einem stressigen Tag keine Zeit habe, muss ich nicht unbedingt etwas neues posten. Klingt doch gut. Mir fällt gerade auf, dass ich mich in den Posts damals wirklich bemüht habe, Elisabeth doch noch irgendwie einzubinden, dabei war sie gar nicht mit mir auf Maturareise.
29.6.2013

Hey!
An diesem Morgen wurde ich besonders sanft und liebevoll geweckt. Das erste, das ich wahrnahm, war folgendes:
http://www.youtube.com/watch?v=0L_iOnLNt9M
Benommen öffnete ich meine Augen und versuchte mein Handy zu finden. Ich legte einfach auf und bemerkte nur zufällig, dass auf dem Display "Julia ?" stand. Kurz danach hörte ich Kathys Klingelton, denn Juju wollte ihr zum Geburtstag gratulieren. Und so konnte ich durch einen Zufall das Rätsel lösen, das mich schon seit Wochen beschäftigt hatte. Ist ja auch hochkomplex, sich zu merken, dass Juju in Wirklichkeit auch Julia heißt und ich somit noch mehr Julias kenne und es doch möglich ist, dass ich eine Julia eingespeichert habe, die weder die eine Julia noch die andere Julia ist... Aber gut, wieder zurück zur Geschichte. Ich fühlte mich sehr geehrt davon, dass Juju mich vor Kathy angerufen hatte. Böse Zungen behaupten ja, dass sie eigentlich gar nicht mit mir sprechen wollte, aber ich bin überzeugt davon, dass es ihr wichtiger war, mich zu kontaktieren, als Kathy zu gratulieren. Dann verbrachten wir viel Zeit damit, alberne Fotos zu machen und zu chillen. Kathy hatte immerhin keine Probleme mehr damit, innerhalb unserer Unterkunft hin und her zu humpeln. Teilweise hatten wir auch alle unsere Bücher in der Hand, aber niemand beschäftigte sich wirklich ernsthaft damit. Zum Beispiel konnte ich dadurch einwerfen, dass man es wirklich zu etwas gebracht hat, wenn man die größte Ziegelbrennerei der ganzen Stadt hat. Dadurch kann man quasi ein Promi werden. Vielleicht war das auch nur damals so, als es Ägypten noch gab... Anscheinend hatte ich an dem Tag zu wenig Zeit für wirklich sinnvolle Notizen. Aber um alles zu verwerten, dass ich als wichtig genug erachtet habe, um notiert zu werden: Kathy am Arsch. Ohren. Muss ich das genauer erläutern? Bitte fangt nur an, den nächsten Satz zu lesen, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr genug Zeit haben werdet, ihn auch zu Ende zu lesen. Wir waren gemeinsam im Bett und haben uns dort über die Konsistenz unserer Ohren unterhalten. Hmm... Ich gebe zu, dass der Satz wird nicht unbedingt besser wird, wenn man ihn ganz liest. Lasst euch einfach nicht davon irritieren. Angeblich hat TuschTusch total komische feste Ohren, aber meiner Meinung nach fühlen sie sich genauso normal an wie die von mir und Kathy. Habt ihr denn schwammige oder feste Ohren?
Nachdem wir fertig damit waren, irgendetwas nicht näher definierbares zu machen, wandten wir uns doch noch unseren Büchern zu. Schon seit Tagen stand fest, dass wir uns abends etwas zu essen bestellen würden. Wir hatten allerdings alle die Taktik, nicht als erster vorzuschlagen, etwas zu bestellen, weil wir nicht anrufen wollten. Irgendwann äußerte ich schließlich doch, dass ich etwas zu essen haben möchte. Wisst ihr, was ich an dieser Geschichte hasse? Sie ist selbst dann übertrieben, wenn ich kein bisschen übertreibe. Dabei übertreibe ich so gerne... Aber ihr würdet sogar denken, dass ich einfach wieder übertrieben habe, wenn ich deutlich untertreiben würde. Zumindest brachte ich die anderen dazu, offen zu äußern, dass sie nicht anrufen wollen. Es ging auch irgendwie ums Prinzip. Niemand wollte der Idiot sein, der nachgibt. Ursprünglich hatte Kathy die Ausrede, dass sie nicht so gut Englisch kann wie ich. Ich hätte das ja gerne abgestritten, aber mein Maturazeugnis hätte mich unglaubwürdig gemacht. Also schlug ich vor, fertig ausformulierte Sätze auf unseren Bestellzettel zu schreiben. Natürlich wollte noch immer niemand anrufen. Kathys neue Ausrede war, dass sie ihr Buch vorher noch fertig lesen wollte. Sie versprach, danach wirklich anzurufen. Deshalb begann sie, so langsam wie sie konnte laut aus ihrem Buch vorzulesen. Ich versuchte, es ihr aus der Hand zu reißen und bot ihr auf sehr aufdringliche Art und Weise an, es vorzulesen, doch es war aussichtslos. Wir warteten also weiter darauf, bis jemand nachgab. Nach einer halben Stunde war dann doch ich diejenige, der es zu blöd wurde. Ich versuchte, von dem Festnetzanschluss im Zimmer aus anzurufen, doch es funktionierte nicht. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich vielleicht etwas falsch gemacht hatte. Kathy sagte mir, dass ich nach dem Wählvorgang einfach nur warten müsse und dass es dann funktionieren würde. Es funktionierte natürlich nicht. Also es machte einfach nie irgendwelche Geräusche. Wir überlegten, ob wir uns bei der Rezeption beschweren sollten, aber dann hätte es ja noch länger gedauert, bis wir endlich etwas zu essen bekommen hätten. Nach einer ausführlichen Beratungsphase beschlossen ich und TuschTusch, zu dem Restaurant zu gehen, bei dem wir bestellt hätten, um vor Ort etwas zu bestellen. Der Kellner fragte uns, ob es uns lieber war, das Essen zu unserem Zimmer geliefert zu bekommen oder ob wir lieber warten wollten, bis es fertig war. Obwohl er sich mit anderen Touristen fließend auf Deutsch unterhalten konnte, sprachen wir automatisch immer Englisch. Im Ausland rede ich meistens mit allen Menschen Englisch, die nicht mit mir dorthin gereist sind... Er bestand darauf, dass wir uns in der Wartezeit in Ruhe hinsetzen und schenkte uns eine Flasche Wasser, weil es wirklich sehr heiß war. Das Essen war übrigens sehr gut. Danach öffneten wir die Flasche Passoa, die ich mit TuschTusch heimlich gekauft hatte. Leider stellte sich heraus, dass das Passoa zwar mir und TuschTusch schmeckte, aber Kathy nicht wirklich etwas damit anfangen konnte. Eine Flasche Rum wäre ihr lieber gewesen... Rum wäre eben unpraktisch gewesen, weil man auf jeden Fall immer genug zum dazutrinken braucht und es war schon so mühsam genug, unsere Einkäufe in der Hitze nach oben zu schleppen. Also wenn wir gewusst hätten, dass wir Rum kaufen sollen, hätten wir das natürlich auch gemacht, aber was soll's. Dann machten wir auf Kathys Wunsch hin noch eine kleine Wasserschlacht. Wir haben zwar nicht gerade eine tolle, wilde Party veranstaltet, aber es war noch ein netter Abend. Wir versuchten, möglichst viele Lieder über bestimmte Themen zu finden oder in denen bestimmte Wörter vorkommen. Meistens hörten wir bei 10 auf, aber das war je nach Thema unterschiedlich. Wie viel fällt euch denn über den Mond ein? Außerdem beschäftigten wir uns mit 5-Wort-Geschichten, die auch relativ unterhaltsam waren. Falls ihr Fragen zu 5-Wort-Geschichten habt, dann solltet ihr euch an die Elisabeth wenden. Die schreibt sehr gerne 5-Wort-Geschichten und kennt sich damit wunderbar aus. Ich hätte natürlich auch selbst erklären können, was das ist, aber darauf habe ich keine Lust. Wahrscheinlich hätte ich deutlich kürzer gebraucht, wenn ich es einfach gleich selbst erklärt hätte, aber das könnte ja jeder.
Den nächsten Tag verbrachten wir in der Hauptstadt. Dabei machten wir sehr viele Fotos -obwohl wir uns aus Versehen im uninteressanteren Teil der Stadt befanden- und bemühten uns, die griechische Wirtschaft anzukurbeln. Wir wollten irgendwo frühstücken also setzten wir uns einfach irgendwo hin und warteten ab, was passieren würde. Im Lokal unserer Wahl gab es nichts zu essen. Wir wurden nur gefragt, ob unser Getränk heiß oder kalt sein soll und ob wir Zucker dazu wollen oder nicht. Erst nachdem ich mit Zucker bestellt hatte, wurde mir klar, dass es sich wahrscheinlich um Kaffee handeln würde. TuschTusch realisierte das erst, als wir unsere Getränke erhielten. Als ich der Kellnerin 20 Cent zu viel gab, wollte sie mich sofort auf meinen Fehler aufmerksam machen. Ich erklärte ihr, dass es sich nicht um ein Irrtum handelte und sie war offensichtlich sehr überrascht. Ich habe noch nie gesehen, wie sich jemand über einen ähnlichen Geldbetrag so gefreut hat. Vermutlich ist in der Gegend Trinkgeld nicht üblich -obwohl im Reiseführer steht, dass man mindestens 50 Cent Trinkgeld geben sollte- aber wir waren überzeugt davon, durch diese edle Spende etwas Wesentliches bewirkt zu haben. Danach retteten wir noch eine Bäckerin vor ihrem Ruin und schließlich kauften wir noch Krimskrams und Souvenirs. Wahrscheinlich haben wir sogar 2 Bäckerinnen gerettet, weil sich die Kellnerin dank meinen 20 Cent wieder genug Geld hat, um mehr einzukaufen. Ich bin stolz auf mich. Mein Handy bezeichnete ich mittlerweile gedanklich als Zeitmessgerät. Das ist zwar viel länger als Handy, aber es beschreibt die einzige Funktion, die ich doch noch ab und zu genutzt habe. Oje, an dem Tag ist ja noch mehr passiert! Endlich hätte ich mal etwas zu erzählen! Aber ich bin müde und muss morgen früh aufstehen und dann bin ich eine Woche lang nicht da. Deshalb ist es wohl besser, wenn ich das so abschicke. Na gut, dann machen wir das so. Ich bin ja schließlich vernünftig.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Ich habe gerade die letzten Posts zum ersten Mal nochmal durchgelesen und möchte mich dafür entschuldigen, wie unfertig sie sind. Ich war gestresst... Tut mir wirklich leid, da waren teilweise noch halbe Sätze, die ich eigentlich löschen wollte und überall stehen unzusammenhängende Wörter, die ich eigentlich löschen hätte sollen...

Die Reise - Als es Ägypten noch gab

Langsam ist es Zeit, etwas zu essen, aber ich weiß nicht so genau, was ich mir machen möchte. Diese Woche habe ich bis jetzt total coole Sachen gegessen. Gestern habe ich zum Beispiel getrocknete Tomaten mit Paprika und Feta im Backrohr zubereitet. Das ist zwar kein typisches Essen, aber es schmeckt total gut und ich hatte diese Sachen eben noch zu Hause, weil es vorgestern und vorvorgestern einen total leckeren Couscous-Salat gab. Also mit getrockneten Tomaten meine ich diese in Öl einglegten Tomaten, die finde ich allgemein lecker und alleine isst man eben auch eine Weile lang an einem Glas. Oh, ich habe euch ja noch gar nicht erzählt, dass ich momentan alleine wohne. Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich cool, alleine zu wohnen, weil man zum Beispiel jederzeit Videos drehen kann oder sich komisch verhalten kann ohne dass jemand es sieht. Meine Mitbewohnerin hätte mich sonst womöglich davon abgehalten, selbstgemachte Farbe an meiner Wand anzubringen. Trotzdem hoffe ich, dass sie bald wieder da ist, ich mag sie und würde gerne mal wieder mit ihr plaudern. Ich gehöre jedenfalls nicht zu den Menschen, die sich nach einer Weile einsam fühlen. Also irgendwann bestimmt, aber nicht, wenn ich eben eine Weile irgendwo alleine wohne. Beim Verfassen des folgenden Posts dachte ich übrigens an der Stelle "Ist ja nicht so, als wäre ich schon fast fertig mit meinem Post...", dass ich gleich fertig bin und aufhöre zu schreiben.
27.6.2013

Hey!
Irgendwie hatte ich während der Woche total große Lust, alles auf meinem Blog festzuhalten und jetzt ist meine Motivation kaum noch vorhanden... Ich sollte jetzt wirklich was weiterbringen! Dann darf ich auch wieder weiterlesen oder weiterspielen! Fragt nicht was, das werde ich auch schon noch erzählen, wenn es an der Zeit ist. Eigentlich sollte ich ja zuerst ganz anderes erledigen, aber darauf habe ich erst recht keine Lust. Also gut, am zweiten Tag ging ich mit TuschTusch zum Strand. Da ich in den letzten 3 Jahren so gut wie keine Sonnencreme verwendet habe und trotzdem nie einen Sonnenbrand hatte, beschloss ich, dass das überhaupt nicht notwendig ist. Zur Sicherheit cremte ich mir doch Gesicht, Nacken und Rücken/Schultern ein. Der Sand war sehr heiß, was dazu führte, dass ich die letzten paar Schritte zum Wasser auf sehr elegante Art und Weise zurücklegte. Man könnte daraus einen vollkommen neuartigen, äußerst grazilen Tanz ableiten. Das Wasser hatte eine sehr angenehme Temperatur. Nach einer Weile hörte ich etwas. Es war ein verzweifeltes Wimmern. Auf dem Liegestuhl lag eines der drei Bücher, die ich für die Reise eingepackt hatte. Es war alleine der Hitze ausgesetzt und fühlte sich einsam. Natürlich eilte ich sofort zu ihm. Ich widmete ihm meine vollkommene Aufmerksamkeit, sodass es mir im Laufe des Nachmittags freiwillig seinen Inhalt übermittelte. Mein Kopf war im Schatten und meine Füße in der Sonne. So wie jeden Sommer, weil ich das gerne so mache. Nach einer Weile fühlten sich meine Beine so an, als würde ich sie rösten. Ich ignorierte das Gefühl, da ich -wie gesagt- mit dem Buch beschäftigt war. Wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt, führte mein Verhalten dazu, dass meine Beine bald vollkommen rot waren. Ich habe übrigens "Totenflut" von Bent Ohle gelesen. Das ist ein Thriller. War ganz nett, aber nichts besonderes. Habe auch nichts besonderes erwartet... Das klingt gerade viel zu negativ... Das Buch ist gut, aber ich würde es eben nicht extra weiterempfehlen. Ich verbinde mit bestimmten Arten von Büchern unterschliedliche Gefühle und man muss für das Buch eben in der Stimmung sein, einen Thriller zu lesen und darauf habe ich eben nicht besonders oft Lust.
Zurück zur eigentlichen Geschichte. Da ich bald nicht mehr aufstehen konnte, ohne Schmerzen zu haben, da meine Knie besonders mitgenommen waren, stellten wir fest, dass sich auch TuschTusch im Laufe der Woche eine Verletzung zuziehen würde. Sollte dies nicht von alleine geschehen, müssten wir sie wohl vom Balkon schmeißen oder ähnliches. Das Schicksal wollte es so. Kathy erzählte uns äußerst interessante Sachen, die ihr aufgefallen waren. Da sie sich meistens nur an einer einzigen Stelle aufhielt, berichtete sie uns von allen Objekten, die sie von dort aus sehen konnte. Zum Beispiel redete sie von Details, die ihr auf den Gemälden aufgefallen waren. Sie hatte sich mittlerweile mit einer Gelse angefreundet und sie "Freddie" genannt. Leider kann ich nicht alles hier festhalten, das sie entdeckt hat, obwohl es natürlich... sehr interessent war. Für das Abendessen schnitten wir Zucchini, Paprika, Käse, Tomaten und Melanzani klein und brieten alles gemeinsam in einer Pfanne. Wir hatten nur Salz zur Verfügung, um das Essen zu würzen, aber zumindest in dem Fall machte das nicht viel. Dazu gab es die restlichen Nudeln vom Vorabend und Brot. Ich glaube im Laufe der Woche gab es keine Mahlzeit, zu der wir kein Brot aßen (und nur wenige ohne Tsatsiki). Danach gab es noch Eis. In der Nachbarschaft hörten wir ein "Hohoho!", was uns zu der Schlussfolgerung führte, dass auch der Weihnachtsmann in Griechenland Urlaub machte. Kurz zwischendurch war ich auch bei Germany's Next Topmodel und Kathy interviewte mich, aber ich kann ja nicht alles detailliert aufschreiben, das passiert ist. An diesem Abend saßen wir sehr lange gemeinsam am Balkon und philosophierten über alles Mögliche. Zwischendurch schwärmten wir immer wieder von der Umgebung. Zum Beispiel betonten wir, wie schön das Meer ist und schließlich erwähnte ich auch die Schwalben lobend. Kathy erwiderte: "Das Meer... der Sonnenuntergang... Liebespaare am Strand... und dann auch noch die Schwalben! Die scheißen alles voll..."
Dann spielten wir "Pflicht, Wahl oder Wahrheit?", aber da wir alle nur "Wahrheit" wählten, spielten wir bald "Wahrheit oder Wahrheit?". Hierbei war es besonders wichtig, nicht sofort Fragen zu stellen, sondern davor "Wahrheit oder Wahrheit?" zu fragen und abzuwarten, wofür sich der andere entschied. Meistens war es Wahrheit, aber manchmal auch Wahrheit. Zwischendurch hätten wir gerne normale Gespräche geführt, aber wir einigten uns darauf, dass es besser war, das Spiel nicht zu unterbrechen. Also wenn jemand eine Frage, die gerade gestellt wurde, auch beantworten oder darüber reden wollte, mussten wir denjenigen darauf hinweisen, dass er warten soll, bis er etwas gefragt wird. Irgendwann lockerten wir diese Gesprächsregeln wieder auf, da es nicht sehr nett ist, immer wieder zu betonen, dass es niemanden interessiert wie jemand anderer die Frage beantworten würde. Wir haben noch stundenlang geredet und in der Nacht dann noch länger geschlafen.
Ursprünglich hatten wir den festen Vorsatz, am nächsten Morgen nach Korfu zu fahren. Also in die Hauptstadt. Allerdings war es schon relativ spät, als wir aufwachten, sodass es sich nicht mehr richtig gelohnt hätte. Dadurch versuchte ich hauptsächlich, mich um meinen Sonnenbrand zu kümmern und zu lesen. TuschTusch wollte auch nicht alleine zum Strand gehen und deshalb verbrachten wir die Zeit gemeinsam drinnen und beschäftigten uns mit unseren Büchern. Auf die Frage hin, in welcher Zeit Kathys Buch spielt, antwortete sie, dass sich die Handlung damals ereigne als es Ägypten noch gab. Wir verstanden natürlich, was sie damit ausdrücken wollte, aber "als es Ägypten noch gab" wurde zu einem Running Gag. Wow ich habe es endlich geschafft den Titel zu erklären! Ist ja nicht so, als wäre ich schon fast fertig mit meinem Post...
Ich habe in meinen Notizen meistens recht detailiert aufgeschrieben, was wir gegessen haben, also sollte ich das hier auch noch erwähnen (sonst hätte ich die Notizen ja umsonst gemacht!). Also es gab "morgens" Eierspeise/Rührei/wie-auch-immer-ihr-das-nennt und abends das restliche Gemüse vom Vorabend mit Speck und Zaziki. Für ein griechisches Abendessen verwendet man übrigens Speck aus Ungarn. Mittagessen hatten wir eigentlich nie, weil wir unser Frühstück meistens mittags verzehrten. So gesehen gab es vielleicht auch kein Frühstück... Aber wir nannten es Frühstück also war es Frühstück. Am Ende der Mahlzeit aßen wir alle noch relativ viel Weißbrot, was dazu führte, dass wir behaupteten, hier bei Wasser und Brot leben zu müssen. Als ich anfing, Brotkrümel zu essen, waren sich die anderen einig, dass ich wohl kurz vorm Verhungern bin. Allerdings esse ich gerne Brotkrümel und das mache ich unabhängig davon, ob ich satt bin oder nicht! Das glaubten sie mir natürlich nicht wirklich. Im Verlauf der restlichen Woche wurden alle entstehenden Brotkrümel als mein Futter bezeichnet und jeder, der Brotkrümel entsorgte, wurde deshalb ermahnt. Durch unsere aussichtslose Lage in Hinsicht auf die ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln, sprachen wir über Kanibalismus. Nachdem wir uns einig waren, wer im Notfall zuerst geschlachtet werden würde, schauten Kathy und TuschTusch Black Butler, während ich mich einem Buch zuwandte. Ich hätte ja anfangs auch mitgeschaut, aber ich kannte die Folgen bereits und langeweilte mich dadurch schnell. Ich weiß nicht mehr wann, aber im Laufe des Tages buchten wir auch einen geführten Tagesausflug und waren einkaufen. Viel wichtiger ist, dass ich auch mit noch einem Buch fertig wurde und dass es viel schwieriger ist, über dieses Buch zu sprechen. Also in der Form habe ich soetwas noch nicht gelesen... "Wunder und Legenden aus meinem Land im Krieg" von Richard Morgiève. Irgendwie habe ich ja den Verdacht, dass da sehr viel bei der Übersetzung verlorengegangen ist. Gerade in der ersten Hälfte kommen ungewohnt viele vulgäre Wörter vor und falls ihr euch durch soetwas iritieren lasst, solltet ihr das Buch auf keinen Fall lesen. Ich dachte mir beim Lesen, dass es bestimmt Bücher gibt, in denen es nur um Sex geht, in denen seltener "ficken" vorkommt. Ich würde aber deswegen nicht sagen, dass es ein primitives Buch ist oderso... Also ehrlich gesagt bin ich mir einfach nicht sicher, was ich davon halte. Die Satzzeichensetzung war mir zum Beispiel sehr unsympathisch, weil es zuerst so wirkte, als würde der Autor einfach keine Beistriche verwenden und dann hat er doch welche angebracht, aber nur in bestimmten Situationen. Also in Aufzählungen nicht, aber sonst eigentlich schon. Nur eben nicht immer. Einfach gruselig... Ich habe jetzt einfach irgendwo aufgeschlagen, um das anhand eines Beispiels zu zeigen: "Er liebt den Duft von Kaffee er denkt dass der Kaffee den er trinkt Menschenleben kostet, sein Genuss kostet Blut und außerdem hat er Blut ejakuliert."
Wahrscheinlich sollte ich erstmal festhalten, worum es geht. Also der Protagonist ist am Anfang noch ein Säugling und wird von Prostituierten und einem Zuhälter großgezogen. Das ganze spielt -wie der Titel vermuten lässt- im Krieg. Im Laufe der Geschichte merkt man, das alle, egal auf welcher Seite sie kämpfen und welcher Gruppierung sie sich zugehörig fühlen, mit den gleichen Prostituierten schlafen. Es geht eben auch darum wie es so ist, in schwierigen Situationen zu überleben und einfach um das Leben in der Zeit. Wenn der Protagonist endlich ein Alter erreicht, in dem er vernünftig herumlaufen kann, wird das Buch in etwa so wie das, was ich erwartet habe, als ich das Cover und den Titel gesehen habe. Es fällt mir schwer das zu beschreiben... So süß und verträumt, surreal. Natürlich trotzdem schreckliche Dinge, die um Krieg nunmal geschehen, aber betrachtet durch einen schützenden Schleier. Wisst ihr was ich meine? Nein? Damit kann ich leben. Es passiert auf jeden Fall meistens nichts nennenswertes; stattdessen werden eher Situationen auf möglichst authentische Art und Weise festgehalten. Teilweise kommen in dem Buch schon Sätze vor, die zum Nachdenken anregen und in denen viel drinnen steckt, aber andere Passagen fand ich einfach nur gewöhnungsbedürftig. Ich glaube das ist eine höhere Form von Kunst, für die ich kein ausreichendes Verständnis habe... Ihr solltet mal die erste Seite lesen, ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob das genial oder merkwürdig ist. Okay, ich tippe das jetzt mal den Anfang ab, weil das besser als jede mühsame Umschreibung ist.
"Es war das Jahr der Riesenratte sie machte sich daran den ganzen Tierkreis das ganze Universum zu verschlingen. Kaum im Kalender aufgetaucht war sie der Regen und der Sonnenschein. Sie war Kanonen Medaillen Särge lag überall im Hinterhalt. Sie würde uns alle drankriegen, mit Mengenrabatt, dass uns Hören und Sehen verging. Die Klügsten hatten das seit Urzeiten kapiert aber sie waren machtlos, die Riesenratte war ein Gott der sich wohl fühlte in seiner und keine Ewigkeit zu verkaufen hatte. Sie würde ihre Mutter fressen die alte Miss Europe. Und ihr Vater der Teufel war nicht etwa draufgegangen als er in seinen Schwefel ejakulierte, da kannst du dir sicher sein! Er konnte sich das Ende der Welt von seinem Freiplatz da oben anschauen. Ganz zum Schluss würden Ratte und Teufel eins sein und den Heiligen Geist brauchten sie nicht. Sie pissten ihm auf den Kopf mit ihren dicken Schwänzen. Sie würden auf die Ruinen pissen die Asche ficken und eine neue Rasse zeugen, die das Zepter übernahm. Hier nun die Eröffnungsszene: Hunderte Millionenen Elende in allen Sprachen Habenichtse wie Geldsäcke und dann der ganze Rest Kühe Hühner Äpfel Kreide Ufer Berge Tannen Begonien."
Im Laufe der Geschichte wird der Schreibstil entweder immer normaler oder ich habe mich am Ende zumindest schon daran gewöhnt. Keine Ahnung. Ich finde es auf jeden Fall schön, nicht für die fehlenden Beistriche im zitierten Textpassagen verantwortlich zu sein. Wahrscheinlich bin ich nicht dazu geeignet, Reviews über Bücher zu schreiben. Wenn euch Werke rund um den Krieg herum interessieren, würde ich eher Wolfgang Borchert empfehlen, weil ich seine Kurzgeschichten authentischer finde und ich das Gefühl habe, dass sie nicht so spezielle Einzelschicksale behandeln. Außerdem finde ich persönlich den Schreibstil ansprechender, aber das ist natürlich Geschmackssache. Also bei "Wunder und Legenden aus meinem Land im Krieg" unterscheide ich gedanklich immer ganz klar zwischen der ersten und der zweiten Hälfte, wobei ich mir auch nicht sicher bin, welche davon besser ist. Okay, langsam sollte ich zu einem Fazit kommen. Also... Eine nette Abwechslung, irgendwie interessant, stellenweise langweilig und wahrscheinlich einfach nicht ganz mein Fall. Ich muss jetzt los. Immer dieser Stress... Ich hätte in den letzten Tagen gar nicht lesen und spielen sollen, dann wäre sich alles ausgegangen, aber so wird es wohl knapp werden. Mit diesem Post bin ich zwar noch unzufrieden, aber ich schicke ihn jetzt ab, sonst wird das ja nie was.
with a lovely greet
L.Shihit

Die Reise - Der Anfang

Nachträglich weiß ich nicht so genau, warum ich meine Maturareise unbedingt dokumentieren wollte. Das bedeutet nämlich, dass ich mehrere Blogposts schreiben wollte, in denen es nicht um Elisabeth geht und die somit deutlich weniger Leser haben. Die Größe des Elisabeth-Fanclubs sollte man nicht unterschätzen. Gestern habe ich meine Haare mit Henna rot gefärbt und in meiner Wohnung aufgewaschen. Man könnte sagen, dass ich das mit der Wandfarbe und der Haarfarbe gleich in einem Aufwasch erledigen wollte. Langsam sollte ich jedenfalls wirklich anfangen, ein umfangreiches Protokoll zu schreiben. Das schreibe ich hoffentlich heute und morgen fertig. Also nicht, dass ich schon begonnen hätte... Ich lerne viel lieber für Prüfungen, als Protokolle zu schreiben und Vorbesprechungen zu machen... Oh, das war ja sogar ein Fehlalarm, im folgenden Post wird auch Elisabeth erwähnt. Der Tag ist gerettet.
26.6.2013

Hey!
Wenn man die Matura geschafft hat, fährt man auf Maturareise. Zumindest machen die meisten das so. Doch Indiana Paddl und Kathy Sparrow hatten andere Pläne. Sie mussten eine geheime Mission erfüllen. Das TuschTusch beschloss, sie zu begleiten, da es dachte, sie würden auf Maturareise fahren. Die Mission war so geheim, dass selbst Kathy Sparrow nichts davon wusste. Auch sie war überzeugt davon, dass es sich um eine vollkommen gewöhnliche Maturareise handelte. Bereits am Abend vor der Reise versammelten sich die 3 für eine Geheimbesprechung mit den Japanern. Zufällig gab es auch etwas zu essen. Nachdem einige Details geklärt waren, begaben sich unsere Helden in ihre Basis. Am nächsten Morgen brachen sie zum Flughafen auf. Oh, hier habe ich von sie auf wir gewechselt... Habt ihr eine Ahnung wie viel Arbeit es wäre, das jetzt im ganzen Text auszubessern? Lebt einfach damit, es gibt schlimmeres.
In Korfu angekommen verstauten wir unsere Ausrüstung im Appartement. Danach wollten wir zum Strand gehen. Der Angriff erfolgte früher als gedacht. Sie überraschten uns von hinten. Es waren in etwa 20 Ninjas, die sich lautlos angeschlichen hatten und uns nun vernichten wollten. Wir wollten gerade anfangen, gegen sie zu kämpfen, als wir einen Hilferuf vernahmen. Jemand war kurz davor, zu ertrinken. So rannte Kathy Sparrow in ihrem roten Badeanzug zum Strand. Sie wollte den kleinen Jungen retten, der sich zu weit auf das Wasser hinaus gewagt hatte. Doch es war eine Falle. Sie wäre beinahe in den Abgrund gefallen, der sich unter ihr auftat. Durch ihr Geschick entging sie der tödlichen Falle. Leider verletzte sie ihren Fuß dabei und konnte nun nicht mehr weiterlaufen. Das war auch nicht notwendig, da der Junge natürlich nie in Gefahr gewesen war. Er grinste breit, weil er sich schon auf seine Bezahlung freute. Inzwischen versuchte ich, die Ninjas in Schach zu halten. Meine Feuerbälle zeigten kaum Wirkung, also versuchte ich, sie mit bloßen Händen außer Gefecht zu setzen. Ich war natürlich viel mächtiger als die Ninjas, aber mit vereinten Kräften konnten sie mich doch überwältigen. TuschTusch suchte gerade ihre Sonnenbrille in ihrer Tasche. Die meisten Ninjas, die ich zu Boden geworfen hatte, erholten sich gerade wieder. Verzweifelt schlug ich um mich und konnte mir so nochmal etwas Luft verschaffen, doch es war aussichtslos. Nun bemerkte TuschTusch endlich die Ninjas und warf ihnen einen bösen Blick zu. Sie wurden augenblicklich bewegungsunfähig und zerfielen schließlich zu Staub. Auch wenn sie es nicht beabischtigt hatte: TuschTusch beendete unsere Mission in Rekordzeit. Nun konnte ich mich um die Versorgung von Kathys Bein kümmern. Ich begleitete sie zum Meer, wo sie es kühlte. Sie zitterte und bat mich, eine Flasche für sie zu öffnen. Ich öffnete sie und trank in Ruhe daraus und war schließlich so großzügig, auch ihr die Flasche zu reichen. Ich erwartete, dass sie mir ihre Dankbarkeit dafür bis an ihr Lebensende zeigen würde, aber sie war nicht wirklich begeistert...
Ich und TuschTusch brachten sie wieder nach oben und begaben uns auf die Suche nach einem Supermarkt. Ich wollte ja sofort wieder zum Flughafen, da unsere Mission abgeschlossen war, aber schließlich konnten mich die anderen davon überzeugen, dass wir Urlaub machen können, wenn wir schonmal hier sind. Kurze Zeit später aßen wir Nudeln mit Fertigsugo. Die Stimmung nach dem Essen war nicht gerade gut. Kathy lag verwundet im Bett und hatte nicht an der Mahlzeit teilgenommen. Ich und Babsi starrten den Tisch schweigend an. Etwa 2 Stunden lang passierte nichts. Schließlich wagte ich es, das Wort zu ergreifen: "So und das lassen wir jetzt bis zum Ende der Woche so stehen!". Leider dachte TuschTusch, dass meine Aussage ironisch gemeint war und bot an, den Abwasch zu erledigen. Somit musste ich auch aus Höflichkeit sagen, dass ich ihn beim nächsten Mal übernehmen würde. Ich versuchte die Stimmung etwas aufzulockern, indem ich eine Packung Kekse öffnete und sie als "Kekse der Motivation" bezeichnete. Da sie in der Hitze geschmolzen und dann im Kühlschrank zusammengefroren waren, handelte es sich eher um einen Cookie-Tower. Es war schwer, Teile davon zu essen ohne die ganze Küche mit Krümeln zu verschönern. Kathy bevorzugte es, Mozartkugeln der Verdammnis zu konsumieren. Auf jeden Fall redeten wir wieder miteinander und lachten auch zwischendurch. Das WC war übrigens desinfiziert. Das stand auf einer Papierschleife, die wir erst irgendwann im Laufe der Woche entfernten. Deshalb gehe ich davon aus, dass es auch nach mehrfacher Benutzung noch desinfiziert war. Von unserem Balkon aus konnte man den herrlichen Sandstrand (und das Meer!) sehen. Wir hatten 2 Kühlschränke, aber keinen Geschirrspüler und kein Backrohr. Das waren jetzt alle Informationen über unsere Unterkunft, die mir wichtig erscheinen...
Im Laufe des Abends hat sich Kathy noch Dracula angschaut. Also die eine Hälfte habe ich mit ihr gesehen und die andere Hälfte TuschTusch. Für die Spitznamen bin ich übrigens nicht verantwortlich... Aber wenn ihr euch über TuschTusch schon wundert, dann sollte ich euch lieber gar nicht erzählen, dass ich manchmal Doriane Muschniggi genannt werde :roll:
Für die Kühlung von Kathys Fuß verwendeten wir übrigens ein Geschirrtuch. Das geht wunderbar, man muss das Geschirrtuch nur nass machen und kurz ins Gefrierfach legen. Meine erste Idee war es ja, eine Flasche hineinzulegen und zu warten bis das Wasser darin zu Eis wird, aber das war nicht sehr effektiv. Immerhin sah es irgendwie lustig aus, weil ich die Flasche so gedreht habe, dass am Schluss oben und unten Eis war, aber in der Mitte in einem kleinen Spalt nicht. Wisst ihr, was ich meine? Die Flasche war natürlich nicht ganz voll und ich habe eben gewartet bis eine Hälfte unten anfriert und dann die Flasche gedreht. Im Laufe der Woche haben wir die Flasche immer wieder draußen stehen gelassen und dann wieder ins Gefrierfach gelegt. Nicht, weil das irgendetwas gebracht hätte, sondern einfach so. Dank meiner genialen Idee, das Geschirrtuch einzufrieren, mussten wir ein Handtuch als Geschirrtuch verwenden, aber das macht ja eigentlich keinen recht großen Unterschied. Also mir war es zumindest relativ egal. Ihr seht schon, am ersten Tag ist nicht so wahnsinnig viel passiert oder zumindest habe ich mir nicht viele Notizen gemacht. Naja, es muss ja nicht immer viel passieren. Man sollte auch bedenken, dass es schon Abend war, als wir angekommen sind. Vielleicht werde ich in Zukunft auch 2 Tage pro Post schreiben, aber ich muss auf jeden Fall mal anfangen also lasse ich das so. Oh Gott ich komme zu spät! Die Elisabeth wartet auf mich!
with a lovely greet
L.Shihit