Hallo!
Ich habe noch nie so eine Review geschrieben, aber manchmal, wenn ich etwas kaufe, mit dem ich unzufrieden bin, suche ich nachträglich nach Reviews. Eigentlich richtig dumm, ich sollte wenn, dann vorher Reviews anschauen, aber ich denke das dient für mich als Bestätigung, dass meine Meinung korrekt war und andere Leute das Produkt auch nicht so toll finden.
In diesem Fall war das Ergebnis meiner Recherche allerdings, dass das fragliche Produkt sehr positive Reviews hatte, was jetzt daran liegen könnte, dass ich nur nicht in der Lage bin, die wahren Qualitäten zu erkennen oder daran, dass die meisten Blogger, die eine Review über einen billigen Lippenpflegestift schreiben, wahrscheinlich das Produkt gratis zugeschickt bekommen haben.Wer weiß schon.
In meinem Fall war es jedenfalls so, dass ich im Supermarkt nichtsahnend dieses Lippenpflegeprodukt ausgewählt habe. Ich wusste nicht, dass ich dabei groß etwas beachten muss, deshalb habe ich zu der günstigen Marke Blistex gegriffen.
Zu Hause angekommen trage ich das Produkt auf, um festzustellen, dass es seltsam ist. Nun, ich hätte wohl nur die Zutatenliste lesen müssen, dann wäre mir aufgefallen, dass das Produkt Menthol enthält. Alles, das einen kühlenden Effekt mit Menthol hat, ist einfach ziemlich polarisierend, manche Menschen finden das toll, andere hassen es. Also das hat mir mal eine Apothekerin erzählt. Wer das charakteristische Mentolgefühl mag oder wer noch nicht weiß, was er von Menthol hält und das mal ausprobieren möchte, sollte dieses Lippenprodukt auf jeden Fall ausprobieren.
Ihr könnt euch jetzt wahrscheinlich denken, dass ich einfach kein Fan von Menthol bin. Ja, ist natürlich meine Schuld, dass ich nicht die Zutaten gelesen habe, aber ganz ehrlich, ich wusste einfach nicht, dass es Lippenprodukte mit kühlendem Effekt gibt und dass Menthol in einem Lippenpflegestift sein könnte. Ich denke mir nur eben, dass man auch irgendwo auf die Vorderseite "mit Menthol" oder "mit kühlendem Effekt" schreiben hätte können, für manche Menschen ist das ja sogar ein Pluspunkt und andere wissen dann direkt, dass sie das nicht kaufen sollten und sind dann nachträglich nicht enttäuscht.
Also das Lippenprodukt fängt gleich beim Auftragen an komisch zu ziehen, zu kribbeln, zu kühlen oder was auch immer, ich weiß kein perfektes Wort dafür und da gibt es auch bestimmt von Person zu Person Unterschiede. Jedenfalls hält dieses für ein Lippenprodukt völlig unerwartete Gefühl, relativ lange an. Das eigentlich Schlimme kommt dann erst nach einer Weile, denn es fühlt sich an als würde sich auf dem Lippenprodukt eine Schicht Wasser bilden (wenn man hinfässt fühlt man nicht wirklich einen Wasserfilm, aber es ist ein sehr unangenehmes Gefühl auf den Lippen).
Habe das Produkt trotzdem relativ häufig getestet und dabei herausgefunden, dass dieser "Wasserfilm" nicht entsteht, wenn man relativ wenig auf die Lippen aufgetragen hatte, aber ich denke für einen besseren Pflegeeffekt der Lippen müsste man eben schon etwas mehr Produkt nehmen.
Na ich weiß nicht, jedenfalls bin ich ziemlich unzufrieden.
Trotz relativ häufiger Verwendung sind jetzt auch meine Lippen eher trocken, aber es ist eben auch Winter. Also schwer zu sagen, wie viel das Produkt gebracht hat, ich bereue jedenfalls trotz des niedrigen Preises den Kauf.
Oh, um Missverständnisse vorzubeugen: Ich habe das Produkt eine Weile verwendet, um zu testen, ob zumindest die Pflegewirkung gut ist und außerdem hatte ich einfach keinen Ersatz dafür.
Wenn das jemand liest, der mich kennt und Interesse hat, die Lippenpflege auszuprobieren, dann sagt mir Bescheid, ich schenke das Produkt jederzeit weiter.
Also ich denke auch, dass das Produkt wahrscheinlich gar nicht so schlecht ist, wenn man eben zum Beispiel den Effekt von Mentholpflastern oder soetwas toll findet. Jedem das Seine.
Der vermutlich weltweit 2. Blog über Schminke und PC-Zeugs. Hier werden die Interessen von Männern und Frauen vereinigt und in (hoffentlich) witzigen Anekdoten wiedergegeben. Der Blog hat keine eindeutige Zielgruppe und ich bin auf keinem meiner 2 Hauptthemen wirklich kompetent, aber genau das wird den Charme meines Blogs ausmachen. Außerdem wird ihn sowieso niemand lesen, weil ich keine Zielgruppe habe.
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Montag, 29. Januar 2018
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Project Healthy Hair
Heute hat mich eine fremde Person auf Skype geadded und mir dann Fotos von sich geschickt. Also egal was ich geschrieben habe, sie hat immer etwas unanständiges geantwortet und wollte mir unbedingt ihre Brüste zeigen. Logischerweise hat sie mir dann ein Bild von ihrem Arsch geschickt. Also wenn man das Bild googlet findet man eigentlich auch genau das, was sie mir geschrieben hat: "talk to me like a slut baby... do you like girls with big tits? want to see some naughty big tit pics?ok i'll show you just 1 naughty pic... http://i.imgur.com/nNgUIlX.jpg" und falls ihr recent pics von ihr sehen wollt, dann könnt ihr die unter folgendem Link anschauen: http://imgur.com/a/bXbQs
Bis jetzt war ich jedenfalls noch nie mit derartigem Spam auf Skype konfroniert... Also falls das bisher nicht klar hervorgeht möchte ich jetzt nochmal betonen, dass ich weiß, dass mir kein Mädchen ihre Brüste zeigen wollte. Was ist hier bitte mit der Schriftart los? Man kann Formartierungen nicht übertragen, aber für Text, der anders formartiert ist kann man auch nicht alles einstellen, das man müsste, um wieder das gleiche Aussehen zu erzielen. Okay, ich habe es doch noch geschafft, man kann Formartierungen wieder entfernen. Seid ihr stolz auf mich? Im folgenden Post waren übrigens mehrere Wörter versehentlich vertauscht, der war ja echt eine Zumutung für meine Leser... Oh, es könnte sein, dass ich mit Elisabeth schon einmal nach dem Martinsfest gemeinsam nach Wien gefahren bin. Wir könnten das in Zukunft jedes Jahr so machen. Bis wir beide nicht mehr nach Wien fahren.
9.11.2014
Hey!
Am Anfang möchte ich erstmal zwei technische Probleme anschneiden, obwohl beide nicht allzu bedeutend sind. Ich suche derzeit nämlich nach einer Version der Facebookapp, die mir gefällt. Die aktuellste zwingt mich dazu, zusätzlich den Messenger zu verwenden und für die Art, wie ich die Facebookapp früher verwendet habe, bedeutet das, dass ich viel länger brauche, um das zu machen, was ich machen möchte. Wenn ich Facebook einfach im Browser ansurfe, führt das aber dazu, dass man nicht besonders gut chatten kann, dabei chatte ich ständig auf Facebook... Ich möchte eben zugleich chatten und schauen können, ob etwas Neues passiert ist... Deswegen habe ich einfach irgendeine alte Version installiert, mit der ich aber auch unzufrieden bin. Außerdem nervt es mich bei allen möglichen Apps, dass die so viele Berechtigungen haben wollen und ich möchte sowieso nach möglichen Alternativen suchen. Wenn ich mir aussuchen könnte, welche Berechtigungen es wirklich haben darf, würde ich vielleicht auch Whatsapp installieren... Jedenfalls nervt es mich, wenn Apps teilweise Updates machen wollen, die eigentlich nicht wirklich etwas verändern, außer, dass die Berechtigungen mehr werden bzw. auch wenn sich etwas ändert nervt es mich, mir nicht die aktuellste Version installieren zu können, wenn ich manche Berechtigungen nicht akzeptieren kann. Ich meine inzwischen möchte Scotty Zugriff auf all meine Bilder und die Kamera. Eine App, die mir einfach nur helfen soll, möglichst schnell von A nach B zu kommen, möchte dazu in der Lage sein, jederzeit Fotos zu machen... Soetwas kann ich einfach nicht zulassen. Ich weiß, vielen Leuten ist das einfach egal, aber mir eben nicht. In letzter Zeit hatte ich außerdem nicht wirklich Zeit, mich damit zu beschäftigen und habe deswegen einfach seit Ewigkeiten keine Updates installiert, für die ich neue Berechtigungen erlauben müsste, aber ich glaube im Laufe der Woche werde ich eine Lösung für das Problem suchen/finden.
Das andere Problem hatte mit meinem Rechner zu tun. Stellt euch einen entspannten Sonntagabend vor, an dem ich noch kurz in meinem Bett lese, während mein Rechner im Hintergrund läuft. Und stellt euch vor, dass mein Rechner plötzlich richtig aufheult und beschäftigt klingt, obwohl ich noch in meinem Bett liege und weiß, dass ich überhaupt nichts geöffnet habe, das dazu führen könnte. Ich weiß gar nicht, ob das an einem Sonntag war, jedenfalls war ich beunruhigt und habe beschlossen, meinen Virenschutz mal eine vollständige Überprüfung machen zu lassen, für den Fall, dass da irgendetwas nicht stimmt. Mir ist zwar recht bald eingefallen, dass die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass mein Rechner an so einem ruhigen Sonntagabend Lust darauf hatte, ein bisschen zu defragmentieren, weil er das immer wieder mal macht, wenn er gerade Lust darauf hat, aber ich dachte, dass es ja trotzdem nicht schaden könnte, mal zu wissen, ob ich irgendetwas unfreundliches installiert habe. Jedenfalls wurde dann wirklich etwas gefunden und dann hatte mein Bruder zufällig eine Desinfec't 2014-CD in Wien, sodass ich das erstmal laufen ließ. Da wurde dann richtig viel erkannt und unschädlich gemacht. Offensichtlich habe ich mal ein Update für den VLC Player installiert, das gar kein Update für den VLC Player war (jedenfalls hieß die Datei so, als hätte sie irgendetwas mit dem VLC Player zu tun) und dann war ein Backdoor offen und dann sind wohl nach und nach immer mehr Sachen dazugekommen... Also der besagte Sonntag ist jetzt eigentlich schon wieder ein paar Wochen her, deswegen weiß ich nicht mehr genau, was da alles gefunden wurde, ich glaube es war hauptsächlich Adware... Jedenfalls hat mein Freund gesagt, dass er an meiner Stelle gleich den Rechner neu aufsetzen würde und dann habe ich gesagt, dass ich ihn dann ja gleich zur Sicherheit alle 3 Wochen neu aufsetzen könnte... Jedenfalls kann es jedem passieren, dass er sich aus Versehen etwas Falsches installiert, auch wenn man inzwischen schon die Angewohnheit hat, andauernd https://www.virustotal.com/ zu verwenden, bevor man etwas installiert. Ich rede mir jedenfalls ein, dass mit meinem Rechner jetzt alles in Ordnung ist und das funktioniert eigentlich ganz gut. Viel weniger Arbeit, als ihn zur Sicherheit neu aufzusetzen...
Eigentlich möchte ich euch in diesem Post meine Haargeschichte erzählen. Einfach alles, das es über die Veränderungen meiner Haare zu erzählen gibt und das ist im Grunde nicht besonders viel. Oh, ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich in diesem Fall nicht meine Beinbehaarung oder Ähnliches meine, sondern von den Haaren auf meinem Kopf spreche. Das stimmt noch immer nicht ganz, weil ich kein besonders großes Mitteilungsbedürfnis über die Veränderungen meiner Augenbrauen habe. Jedenfalls werde ich jetzt eine ziemlich lange Abhandlung über meine Haare aufschreiben, obwohl ich im Gegensatz zu vielen anderen Menschen selten irgendetwas an meinen Haaren verändert habe... Das heißt andere Menschen könnten noch viel längere Texte über ihre Haare verfassen, aber das soll mich jetzt nicht weiter beirren. Als Kleinkind hatte ich noch keine langen Haare, weil damals noch nicht genügend Zeit hatte, sie mir lang wachsen zu lassen. Damals waren meine Haare auch noch blond. Ich weiß noch, dass ich früher auch ein bisschen enttäuscht war, dass meine Haare offensichtlich braun werden, aber es war schon okay für mich. Eine Weile lang hatte ich dann braune Haare mit blonden Strähnen, die dann nach und nach hellbraun und schließlich genauso braun wurden wie der Rest meiner Haare. In gewisser Weise fand ich das dann auch cool, weil andere Leute ihre Haare extra färben und dabei kaputt machen, dabei muss man doch nur abwarten, damit sich Haare ganz von selbst färben. Zumindest eine blonde Strähne hätte ich damals schon gerne behalten, aber auch damit konnte ich mich abfinden. Als Kind hatte ich immer Stirnfransen und ich weiß noch, dass ich dadurch oft zum Friseur musste und dass das furchtbar lästig war. Ab einer bestimmten Länge waren meine Stirnfransen einfach nur nervig und ich war der Meinung, dass man doch zumindest einmal mehr davon wegschneiden könnte, damit die Haare nicht so schnell wieder die nervige Länge erreichen. Da der nächste Friseurtermin erst irgendwann geplant war (ich weiß es einfach nicht mehr), musste ich die Sache selbst in die Hand nehmen. Ich stellte mich also mit einer Schere vor den Vorzimmerspiegel und begann, meine Stirnfransen auf halber Höhe abzuschneiden. Die Länge hätte zwar vermutlich ziemlich bescheuert ausgesehen, aber für mich wäre es eben praktisch gewesen und mir fiel damals nichts Unpassendes daran auf. Ich bemühte mich extra, möglichst gerade zu schneiden. Als ich gerade bei der Hälfte war, fand mich meine Mutter und nahm mir die Schere weg. Es dauerte damals mehrere Jahre, bis ich verstand, warum sie nicht zulassen wollte, dass ich bis zum Ende weiterschneide. Jedenfalls war ihre Lösung dann, meine Stirnfransen vorne so sehr zu verwuscheln, dass man es gar nicht sehen konnte, wenn man nicht davon wusste. Eigentlich ist es damals ganz gut verlaufen, weil es sich so ergeben hat, dass ich meine Stirnfransen herauswachsen ließ und während diesem Prozess waren sie eigentlich gar nicht nervig und es sah auch nicht schrecklich aus. Zumindest hätte ich keine Erinnerungen daran, dass es so gewesen wäre. Vielleicht sollte ich mal meine Mutter danach fragen. Auf jeden Fall war mir dann klar, dass ich nie wieder Stirnfransen haben möchte und von da an hatte ich immer lange Haare ohne Stirnfransen und meistens auch ohne sonstige Besonderheiten. Die Farbe meiner Haare verändert sich eigentlich immer wieder ein bisschen von alleine, was ich ganz interessant finde. Phasenweise habe ich zum Beispiel Ombre Hair ohne mir die Spitzen blond färben zu müssen (der Farbunterschied kann im direkten Vergleich Ansatz-Spitzen trotzdem sehr krass sein). Im Normalfall mache ich auch keine wahnsinnig aufregenden Dinge mit meinen Haaren wie aufwändiges Styling. Es gab eine Zeit, in der mir ganz viele Leute aus meiner Klasse einreden wollten, dass ich mir die Haare stufig schneiden lassen soll, aber ich hatte dann das Gefühl, dass ich das mehr für die anderen als für mich machen würde und habe deshalb extra gewartet, bis ich die Schule wechsle, bis ich tatsächlich wieder beim Friseur war. Ursprünglich dachte ich, dass das richtig spektakulär werden würde und dass mich in der neuen Klasse mit dem neuen Haarschnitt dann alle total hübsch finden würden. Im Endeffekt musste ich feststellen, dass es bei der Haarlänge keinen so großen Unterschied macht, ob man denn nun leichte Stufen in den Haaren hat oder nicht. Also es sah ganz nett aus, aber ich wurde nicht für die wahnsinnig weitreichende äußerliche Veränderung von allen Seiten her angehimmelt oderso. Die meisten haben vermutlich gar keinen Unterschied bemerkt. Eine Freundin stellte fest, dass man mir mit stufigen Haaren nicht mehr so gut Flechtfrisuren machen kann, aber da ich das im Alltag nicht mache, war das für mich auch nicht allzu tragisch. Mich hat da eher gestört, dass ich nach dem nächsten Haarschnitt, der dann ohne Stufen war, noch immer splissige Haare hatte, weil die oberste Haarschicht im stufigen Haarschnitt ja kürzer gewesen war... Also man muss wohl eine Weile lang mit nicht so schönen Spitzen leben oder sich immer wieder einen ähnlichen stufigen Schnitt schneiden lassen, damit auch die Haarschicht der obersten Haarstufe wieder schöne Spitzen aufweist. Ich hoffe ihr wisst was ich meine. Seither habe ich mir jedenfalls immer wieder mal leicht stufige Haare oder nicht stufige Haare schneiden lassen und eigentlich finde ich es eben auch nicht so schlimm, sich Stufen wieder herauswachsen zu lassen... So wie es auch nicht so schlimm war, sich wieder Stirnfransen wachsen zu lassen. Meistens habe ich mir die Haare aber zumindest vorne so schräg runterschneiden lassen, wenn ich schon keine Stufen wollte. Im Großen und Ganzen war es aber immer so, dass ich lange Haare hatte und dass ich mich auch sonst nicht großartig äußerlich verändert habe. Dadurch konnten mich auch Leute, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte, sehr schnell wiedererkennen. Zum Beispiel Leute, die mit mir in der Volksschule (=Grundschule) in der gleichen Klasse waren oder die mich aus dem Kindergarten kennen. Irgendwie finde ich es schon unfair, wenn andere in der Zwischenzeit viel größer werden, sich 3 mal die Haare färben und natürlich ganz anders schneiden wie damals, ihre Gesichtsform etwas verändern und zusätzlich auch noch anfangen sich zu schminken und sich komplett anders zu kleiden. Also natürlich finde ich es okay, wenn Leute das machen, aber die erwarten dann meistens auch, dass ich mich genauso schnell daran erinnere, wer sie sind, wie sie mich erkannt haben.
Ich habe übrigens öfters relativ auffällige Kleidungsstücke jahrelang. Also eigentlich habe ich fast alle Kleidungsstücke ewig und dadurch ist es nicht verwunderlich, dass auch auffällige darunter sind. Ich hatte zum Beispiel extrem lange eine orange Haube und eine weinrote Schultasche, wodurch mich viele Leute schon aus der Ferne anhand dieser Objekte identifizieren konnten. Die Haube hatte ich ungefähr 9 Jahre lang an jedem kalten Tag auf und ich würde sie vielleicht noch immer tragen, wenn ich sie nicht in der U-Bahn verloren hätte. Aber genug von Kleidungsstücken, die einem bei der Identifikation bestimmter Leute helfen können...
Für mich war es jedenfalls auch schon immer normal, hin und wieder 15-20 cm von meinen Haaren abschneiden zu lassen, aber meine Haare waren einfach immer so lang, dass den meisten Leuten der Unterschied nicht einmal aufgefallen ist. In der 4. Volksschule habe ich zum Beispiel einmal 20cm abschneiden lassen und am nächsten Tag erst einmal abgewartet, ob mich jemand darauf anspricht/ob es jemandem auffällt. Schließlich habe ich einen Jungen einfach gefragt, ob ihn etwas an mir auffällt. Dann habe ich gefragt, ob ihm etwas an meinen Haaren auffällt und seine Antwort war: "Ähm... wellig?". Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass meine Haare wirklich wellig waren und dass sie das sonst nicht sind. Andere Leute haben jedenfalls auch gesagt, dass sie den Unterschied nur merken, weil ich sie direkt darauf angesprochen habe. Wenn man vor dem Haarschnitt lange braune Haare hat und danach auch, dann fällt der Unterschied einfach nicht besonders auf. Immer. Ich spreche aus Erfahrung. Kommen wir nun langsam dazu, was Project Healthy Hair ist/war. Langsam. Wenn ich noch ein paar inhaltslose Sätze schreibe noch langsamer. Ich fürchte, es sieht heute nicht mehr gut für euch aus, wenn ihr neugierig wart, was ich eigentlich erzählen wollte und nicht so viel Zeit habt. Nehmt euch in nächster Zeit am besten einfach immer wieder Zeit, um weiterzulesen. Oder fangt erst an zu lesen, wenn ihr wisst, das ihr genug Zeit haben werdet, alles zu lesen. Ich weiß ja nicht, wie ihr das handhaben wollt. Von mir aus dürft ihr das auf jede beliebige Art und Weise regeln. Seid ihr auch so aufgeregt wie ich, dass ich überhaupt wiedermal Zeit habe, etwas zu posten? Ich weiß nicht wie es bei euch aussieht, aber ich habe heute sonst nicht so viel vor. Jetzt ist es 12:28 und ich möchte nur um 17h zum Martinsfest gehen und danach Feuerflecken essen und danach mit meiner Großtante aus Deutschland reden, die gerade in Österreich ist. Und um 21h sollte ich nach Wien fahren, weil da schon der letzte Zug geht... Und davor sollte ich noch meine Sachen zusammenpacken. Ich frage mich, ob Elisabeth heute mit mir gemeinsam fahren möchte... Sie hat mich zumindest gestern gefragt wann ich fahre. Okay, jetzt gibt es erstmal Essen. Habe gerade erfahren, dass ich heute noch irgendwohin fahren sollte (um Autofahren zu üben). Dann habe ich wohl eigentlich doch nicht so viel Zeit. Schade eigentlich...
Habe ich überhaupt schon in irgendeinem Post erwähnt, dass ich inzwischen meinen Führerschein habe? Also ich hatte ihn schon im Mai oder März, aber ich weiß einfach nicht, ob ich es erwähnt habe. Ich bin allerdings noch nie alleine irgendwohin gefahren und komme unter der Woche nicht zum Autofahren, weshalb es eben nicht schlecht wäre, wenn ich mal irgendwohin fahren würde und wenn ich auch mal alleine fahren würde. Mir fehlt eben noch Routine.
Was ich aber eigentlich erzählen wollte: Ich kannte es bisher so, dass Friseure sich entweder nicht wirklich zu meinen Haaren geäußert haben oder mir gesagt haben, dass die Spitzen schon ganz kaputt sind und dass ich besser auf meine Haare aufpassen sollte. Eigentlich habe ich mir früher nie Gedanken darüber gemacht, ich bin einfach nicht gerne bei Friseuren gewesen oder habe mich zumindest nicht gerne mit ihnen unterhalten. Manche sagen ja auch gar nichts, das finde ich eigentlich ganz angenehm. Letztes Jahr habe ich einmal schon von Anfang an gesagt, dass ich weiß, dass meine Haare kaputt sind und dass ich ja auch möchte, dass sie 20 cm wegschneidet, damit sie wieder gesund werden. Nein, halt, das war schon vor 2 Jahren oder vor 1,5 Jahren. Da hat die Friseurin jedenfalls so einen Kammtest gemacht und mir dann gesagt, dass alle Haare unterhalb der Stelle, wo der Kamm steckengebleibt, kaputt sind. Sie hat außerdem erklärt, dass es jetzt kaum etwas bringt, wenn sie 20 cm abschneidet, weil der Kamm eben schon etwa auf Kinnhöhe steckengeblieben ist und die Haare somit ab dort kaputt sind. Ich war natürlich völlig schockiert, dass so viel von meinen Haaren kaputt sein soll. Sie hat mich dann also gefragt, ob ich spezielle Pflege verwende und ich habe ihr wahrheitsgemäß gesagt, dass ich auf die letzte Haarpflege allergisch geworden bin und dass es schon schwer ist ein Shampoo zu finden, auf das ich nicht allergisch bin, wodurch ich damals nur irgendeinen Balsam oder eine billige Pflegespülung (ich weiß es nicht mehr) verwendet habe. Sie hat jedenfalls noch nachgefragt, ob es denn nicht irgendeine Haarkur gibt, die ich verwende und ich habe nein gesagt und sie hat mir daraufhin ein relativ teures Haarpflegeprodukt verkauft. Ich habe zwar betont, dass ich bisher keine teuren Pflegeprodukte kaufen wollte, um dann wieder festzustellen, dass ich darauf allergisch bin, aber sie hat mir erklärt, dass Allergien nur auf der Kopfhaut auftreten können und dass ich die Kur einfach nicht auf meiner Kopfhaut auftragen soll. Wenn ich das beachte ist es laut ihr unmöglich, allergisch auf Haarpflegeprodukte zu reagieren. Ich hatte zwar bis jetzt noch nie nennenswerte Beschwerden auf meiner Kopfhaut, sondern habe eher das Problem, dass mein Hals rot wird und anfängt zu jucken (kann auch mit allen anderen Hautstellen passieren, die Kontakt zu meinen Haaren hatten, aber der Hals ist natürlich am stärksten betroffen), aber sie schien so überzeugt davon zu sein, dass ich sie nicht darauf aufmerksam machen wollte. Jedenfalls war der Haarschnitt relativ günstig, sodass ich mich wirklich dazu entschloss, die Pflege einfach zu kaufen und auszuprobieren. Oh, genau, sie hat auch noch erklärt, dass es meine Haare beansprucht, wenn ich sie glätte, style, föhne und Ähnliches mache und dass ich durch die Pflege die Oberfläche wieder versiegeln und reparieren kann. Während sie so aufgezählt hat, was meine Haare alles so schädigen kann, ist mir klar geworden, dass ich überhaupt nichts davon mache und dass es doch lächerlich ist, dass meine Haare trotzdem so kaputt sind. Damals habe ich beschlossen, mit Project Healthy Hair zu beginnen.
Project Healthy Hair (kurz: PHH) ist genau das, wonach es klingt: Der Versuch, meine Haare zu pflegen. Davor habe ich meistens eben nicht besonders auf meine Haare geachtet, aber das Schädlichste, ich mit meinen Haaren mache, war schon immer, damit zu spielen. Und wozu habe ich denn Haare, wenn ich nicht einmal damit spielen kann? Als Kind war das noch cooler, da konnte man mit seinen Zöpfen spielen ohne dabei schräg angeschaut zu werden... Die Haarkur, die sie mir damals verkauft hat war übrigens wirklich ziemlich gut und der Tiegel hat auch ewig gehalten, weil man die Pflege nur 3-4 mal im Monat verwenden soll. Also um genau zu sein ist sie erst kurz vorm Sommer endgültig leer geworden (man muss aber auch daran denken, dass ich sie beim Umzug einfach bei meinen Eltern gelassen habe und somit am Ende nur noch am Wochenende, wenn ich zu Hause war, verwendet habe). Außerdem habe ich damals eine Flasche lang ein übertrieben teures Shampoo aus dem Bodyshop verwendet (keine Ahnung wie es heißt), das mir eine Freundin geschenkt hatte. Ich weiß noch, dass ich damals deshalb kurz überlegt habe, eine Haarpflegeroutine auf meinem Blog zu posten, weil das einfach mit Abstand die teuersten Produkte sind, die ich für meine Haare jemals verwendet habe. Dann habe ich aber auch gedacht, dass ich nicht aus Prinzip davon erzählen muss, denn das Shampoo fand ich eigentlich auch nicht besonders gut. Also wenn es 3€ kosten würde, würde ich vielleicht manchmal überlegen es zu verwenden, weil es zumindest gut für den Regenwald ist, aber mir eigentlich auch schon denken, dass es mir keine 3€ wert ist, weil es von der Leistung her leicht unterdurchschnittlich ist (kann natürlich bei jeder Kopfhaut anders wirken, meine Freundin ist zum Beispiel sehr zufrieden), aber es kostet eben 7-10€ (ich weiß es nicht mehr genau) und dadurch kann ich mir nicht vorstellen, das jemals wieder zu probieren. Also es gab da alle möglichen verschiedenen Sorten und wenn es billiger wäre, würde ich eben vielleicht mal probieren, ob eine andere Sorte besser zu meinen Haaren passt. Ein paar Monate später habe ich jedenfalls beschlossen, mir ein Haaröl zu kaufen und beim Umzug nach Wien habe ich mir ein zweites Haaröl gekauft, damit ich auch ein Haaröl mit nach Wien nehmen kann und ich bin inzwischen eben relativ begeistert von Haarölen. Inzwischen habe ich 3 und ich muss sagen, dass das erste bis jetzt am besten war. Eines ist von Glisskur und eigentlich für gefärbte Haare gedacht und da finde ich den Geruch irgendwie unsympathisch. Versteht mich nicht falsch, denn es riecht zwar nicht nach Kokos, aber etwas an dem Geruch erinnert mich an Kokos und ich mag nichts, das mit Kokos zu tun hat. Außerdem ist die Konsistenz nicht so sympathisch und die Flasche beginnt leicht, überall zu kleben. Wenn man es öfter verwendet oder auch nur länger herumstehen lässt, entwickelt sich die Flasche relativ schnell so, dass man das Gefühl bekommt, dass man sie waschen sollte. Das Öl ist einfach etwas dickflüssiger und das führt zu einer richtigen Sauerei. Bin übrigens weiter gefahren als ich dachte und habe dadurch jetzt weniger Zeit... Aber es war schon sinnvoll den Weg zum Fahrsicherheitstraining zu üben, denn den muss ich bald ja auch alleine finden. Jedenfalls ist das eine Haaröl eben nicht so toll und das andere eben normal und das dritte wäre eigentlich auch normal, hat aber keinen normalen Pumpspender, wodurch man es nicht so leicht dosieren kann. Ich habe es ausgesucht, weil nicht so viel drinnen ist und ich schon durch das erste Haaröl festgestellt habe, dass es ewig dauert, ein Haaröl aufzubrauchen. Dadurch ist es auch etwas blöd, wenn man eines hat, mit dem man unzufrieden ist, aber das nicht so tolle Haaröl war immerhin auch in einer kleinen Packung und ist dadurch inzwischen schon halb-leer. So habe ich also angefangen meine Haare zu pflegen und fast jeden Tag ein bisschen Haaröl in den Spitzen zu verteilen. Dann war ich vor etwa einem Jahr wieder beim Friseur und wollte wieder so 20 cm abschneiden lassen und dachte, dass dann nur noch ganz tolle gesunde Haare übrig bleiben. Interessanterweise wurde mir dieses Mal gar nicht gesagt, dass meine Haare kaputt sind; es war wieder ein vollkommen stummer Friseurbesuch. Ich machte extra vorher-nachher Fotos, um den Unterschied festzuhalten und witzigerweise meinte eine Freundin, dass sie auch auf den Fotos eine Weile brauchte, um zu bemerken, dass ich beim Friseur war. Ich sag doch, ob meine Haare jetzt 10 cm länger oder kürzer sind fällt niemandem auf und bei 15-20cm bemerken es immerhin ein paar Leute, aber auch noch nicht alle. Man sollte vielleicht dazu sagen, dass ich selbst in der Regel dann schon denke, dass ich jetzt ja richtig verkrüppelt kurze Haare habe. Oh, ich muss noch irgendwo erwähnen, dass ich zufällig ein Youtubevideo gesehen habe, in der eine genau mein Haaröl (das erste, das ich gekauft habe) hochhält und sagt, dass sie das total toll findet und dann erklärt sie noch, dass man das mit Conditioner mischen kann und dass das total gut für die Haare ist (das war am Anfang des Sommers ca.). Daraufhin habe ich wirklich versucht, in dem Gefäß, in dem vorher die tolle Haarmaske war, Spülung mit Haaröl zu mischen und das hat eigentlich ganz gut funktioniert... Dafür habe ich dann einfach das Haaröl genommen, das eh keinen normalen Pumpspender hat, das dadurch für den Zweck besonders gut geeignet war.
Jetzt sind meine Haare ja wie ihr vermutlich schon wisst richtig kurz, aber interessanterweise hatte ich diesmal gar nicht das Gefühl, verkrüppelt kurze Haare zu haben. Vermutlich war es früher einfach so, dass die neuen Haare wie eine schlechte Kopie der längeren Haare gewirkt haben und jetzt habe ich einfach so eindeutig eine andere Frisur, dass ich gar nicht auf solche Gedanken komme. Falls ihr noch nicht wisst, was mit meinen Haaren passiert ist, seht ihr euch am besten mein gleichnamiges Video an: http://www.youtube.com/watch?v=_hjOxqEvI60
Das empfehle ich alleine schon deshalb, weil ihr darin dann ja auch sehen könnt, wie sie denn nun aussehen. Jedenfalls ist es schlussendlich meinem Freund zu verdanken, dass ich bei der Aktion teilnehmen konnte, weil ich meine Haare schon vorm Sommer schneiden wollte (aber nur so 15 cm) und er vorgeschlagen hat, sie erst nach dem Sommer zu schneiden. In der Zeit habe ich dann von der Aktion erfahren und ich muss sagen, dass ich mich noch nie während einem Friseurbesuch so wohl gefühlt habe. Man sieht ja auch im Video, dass ich mich eigentlich die ganze Zeit mit Thomas -dem Friseur- unterhalten habe. Er hat auch ständig gesagt, das meine Haare so gesund und gut gepflegt aussehen, was mich natürlich sehr gefreut hat. Okay, habe nur noch maximal 20 Minuten Zeit, das wird ja jetzt doch richtiger Stress hier. Ich hätte früher zum Wesentlichen kommen sollen. Jedenfalls muss ich sagen, dass ich mit meinem neuen Haarschnitt noch nicht umgehen kann, aber zufrieden damit bin. Ich bekomme auch von ganz vielen Leuten Komplimente dafür =)
Ich würde eigentlich gar nicht sagen, dass es so viel besser als vorher aussieht, ich glaube aber, dass mir beides gut steht und dass man einen Menschen insgesamt hübscher einstuft, wenn man gesehen hat, dass ihm mehrere verschiedene "Looks" stehen. Es dauert jetzt jedenfalls nicht mehr so lange meine Haare zu waschen, aber dafür werden sie schneller fettig. Vielleicht sehen sie auch nur schneller fettig aus, weil es vorher ja so war, dass man leichter den Eindruck hatte, dass da nur der Ansatz leicht fettig ist und der Rest ja noch schön ist... Was ich aber für wahrscheinlicher halte, ist, dass ich einfach noch zu viel Shampoo verwende, weil ich ja jetzt plötzlich wirklich nur noch halb so viele Haare habe. Oder das Shampoo lässt meine Haare einfach schneller nachfetten als andere, denn das habe ich auch erst seit kurzem... Wie auch immer, ich werde schon noch darauf kommen wie das geht. Was ich wiederum vermutlich nicht schaffen werde, ist, meine neuen Haare sinnvoll zu föhnen. Meine alte Föhntechnik war nämlich mich einfach während dem Föhnen zu bürsten, sodass ich am Ende schön gebürstete, glatte, trockene Haare habe. Das geht jetzt nicht mehr, weil meine Bürste in den Haaren nicht lang genug haften bleibt, wenn ihr wisst, was ich meine. Die stößt am Weg auf keine Knoten und gleitet dadurch ungehindert durch, sodass ich eben keine schön glatten Haare nach dem Föhnen haben kann. Als ich einer Freundin mit der Haarlänge erzählt habe, dass ich nicht weiß, wie man Haare in der Länge föhnt hat sie nur irgendetwas von föhnen und wuscheln gesagt und ich denke ich schaffe es ja auch, meine Haare irgendwie trocken zu bekommen, aber ich brauche jetzt eben viel länger, um meine Haare zu föhnen als früher -vor allem wenn ich versuche, dass sie danach schon gebürstet sein sollen. Grundsätzlich föhne ich meine Haare aber ohnehin nur in Notfällen, weil ich viel lieber abends dusche und meine Haare über Nacht trocknen lasse. Eigentlich wollte ich hier viel mehr schreiben, aber ich habe keine Zeit mehr.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Ich hoffe ich habe nichts Wesentliches vergessen
Bis jetzt war ich jedenfalls noch nie mit derartigem Spam auf Skype konfroniert... Also falls das bisher nicht klar hervorgeht möchte ich jetzt nochmal betonen, dass ich weiß, dass mir kein Mädchen ihre Brüste zeigen wollte. Was ist hier bitte mit der Schriftart los? Man kann Formartierungen nicht übertragen, aber für Text, der anders formartiert ist kann man auch nicht alles einstellen, das man müsste, um wieder das gleiche Aussehen zu erzielen. Okay, ich habe es doch noch geschafft, man kann Formartierungen wieder entfernen. Seid ihr stolz auf mich? Im folgenden Post waren übrigens mehrere Wörter versehentlich vertauscht, der war ja echt eine Zumutung für meine Leser... Oh, es könnte sein, dass ich mit Elisabeth schon einmal nach dem Martinsfest gemeinsam nach Wien gefahren bin. Wir könnten das in Zukunft jedes Jahr so machen. Bis wir beide nicht mehr nach Wien fahren.
9.11.2014
Hey!
Am Anfang möchte ich erstmal zwei technische Probleme anschneiden, obwohl beide nicht allzu bedeutend sind. Ich suche derzeit nämlich nach einer Version der Facebookapp, die mir gefällt. Die aktuellste zwingt mich dazu, zusätzlich den Messenger zu verwenden und für die Art, wie ich die Facebookapp früher verwendet habe, bedeutet das, dass ich viel länger brauche, um das zu machen, was ich machen möchte. Wenn ich Facebook einfach im Browser ansurfe, führt das aber dazu, dass man nicht besonders gut chatten kann, dabei chatte ich ständig auf Facebook... Ich möchte eben zugleich chatten und schauen können, ob etwas Neues passiert ist... Deswegen habe ich einfach irgendeine alte Version installiert, mit der ich aber auch unzufrieden bin. Außerdem nervt es mich bei allen möglichen Apps, dass die so viele Berechtigungen haben wollen und ich möchte sowieso nach möglichen Alternativen suchen. Wenn ich mir aussuchen könnte, welche Berechtigungen es wirklich haben darf, würde ich vielleicht auch Whatsapp installieren... Jedenfalls nervt es mich, wenn Apps teilweise Updates machen wollen, die eigentlich nicht wirklich etwas verändern, außer, dass die Berechtigungen mehr werden bzw. auch wenn sich etwas ändert nervt es mich, mir nicht die aktuellste Version installieren zu können, wenn ich manche Berechtigungen nicht akzeptieren kann. Ich meine inzwischen möchte Scotty Zugriff auf all meine Bilder und die Kamera. Eine App, die mir einfach nur helfen soll, möglichst schnell von A nach B zu kommen, möchte dazu in der Lage sein, jederzeit Fotos zu machen... Soetwas kann ich einfach nicht zulassen. Ich weiß, vielen Leuten ist das einfach egal, aber mir eben nicht. In letzter Zeit hatte ich außerdem nicht wirklich Zeit, mich damit zu beschäftigen und habe deswegen einfach seit Ewigkeiten keine Updates installiert, für die ich neue Berechtigungen erlauben müsste, aber ich glaube im Laufe der Woche werde ich eine Lösung für das Problem suchen/finden.
Das andere Problem hatte mit meinem Rechner zu tun. Stellt euch einen entspannten Sonntagabend vor, an dem ich noch kurz in meinem Bett lese, während mein Rechner im Hintergrund läuft. Und stellt euch vor, dass mein Rechner plötzlich richtig aufheult und beschäftigt klingt, obwohl ich noch in meinem Bett liege und weiß, dass ich überhaupt nichts geöffnet habe, das dazu führen könnte. Ich weiß gar nicht, ob das an einem Sonntag war, jedenfalls war ich beunruhigt und habe beschlossen, meinen Virenschutz mal eine vollständige Überprüfung machen zu lassen, für den Fall, dass da irgendetwas nicht stimmt. Mir ist zwar recht bald eingefallen, dass die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass mein Rechner an so einem ruhigen Sonntagabend Lust darauf hatte, ein bisschen zu defragmentieren, weil er das immer wieder mal macht, wenn er gerade Lust darauf hat, aber ich dachte, dass es ja trotzdem nicht schaden könnte, mal zu wissen, ob ich irgendetwas unfreundliches installiert habe. Jedenfalls wurde dann wirklich etwas gefunden und dann hatte mein Bruder zufällig eine Desinfec't 2014-CD in Wien, sodass ich das erstmal laufen ließ. Da wurde dann richtig viel erkannt und unschädlich gemacht. Offensichtlich habe ich mal ein Update für den VLC Player installiert, das gar kein Update für den VLC Player war (jedenfalls hieß die Datei so, als hätte sie irgendetwas mit dem VLC Player zu tun) und dann war ein Backdoor offen und dann sind wohl nach und nach immer mehr Sachen dazugekommen... Also der besagte Sonntag ist jetzt eigentlich schon wieder ein paar Wochen her, deswegen weiß ich nicht mehr genau, was da alles gefunden wurde, ich glaube es war hauptsächlich Adware... Jedenfalls hat mein Freund gesagt, dass er an meiner Stelle gleich den Rechner neu aufsetzen würde und dann habe ich gesagt, dass ich ihn dann ja gleich zur Sicherheit alle 3 Wochen neu aufsetzen könnte... Jedenfalls kann es jedem passieren, dass er sich aus Versehen etwas Falsches installiert, auch wenn man inzwischen schon die Angewohnheit hat, andauernd https://www.virustotal.com/ zu verwenden, bevor man etwas installiert. Ich rede mir jedenfalls ein, dass mit meinem Rechner jetzt alles in Ordnung ist und das funktioniert eigentlich ganz gut. Viel weniger Arbeit, als ihn zur Sicherheit neu aufzusetzen...
Eigentlich möchte ich euch in diesem Post meine Haargeschichte erzählen. Einfach alles, das es über die Veränderungen meiner Haare zu erzählen gibt und das ist im Grunde nicht besonders viel. Oh, ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich in diesem Fall nicht meine Beinbehaarung oder Ähnliches meine, sondern von den Haaren auf meinem Kopf spreche. Das stimmt noch immer nicht ganz, weil ich kein besonders großes Mitteilungsbedürfnis über die Veränderungen meiner Augenbrauen habe. Jedenfalls werde ich jetzt eine ziemlich lange Abhandlung über meine Haare aufschreiben, obwohl ich im Gegensatz zu vielen anderen Menschen selten irgendetwas an meinen Haaren verändert habe... Das heißt andere Menschen könnten noch viel längere Texte über ihre Haare verfassen, aber das soll mich jetzt nicht weiter beirren. Als Kleinkind hatte ich noch keine langen Haare, weil damals noch nicht genügend Zeit hatte, sie mir lang wachsen zu lassen. Damals waren meine Haare auch noch blond. Ich weiß noch, dass ich früher auch ein bisschen enttäuscht war, dass meine Haare offensichtlich braun werden, aber es war schon okay für mich. Eine Weile lang hatte ich dann braune Haare mit blonden Strähnen, die dann nach und nach hellbraun und schließlich genauso braun wurden wie der Rest meiner Haare. In gewisser Weise fand ich das dann auch cool, weil andere Leute ihre Haare extra färben und dabei kaputt machen, dabei muss man doch nur abwarten, damit sich Haare ganz von selbst färben. Zumindest eine blonde Strähne hätte ich damals schon gerne behalten, aber auch damit konnte ich mich abfinden. Als Kind hatte ich immer Stirnfransen und ich weiß noch, dass ich dadurch oft zum Friseur musste und dass das furchtbar lästig war. Ab einer bestimmten Länge waren meine Stirnfransen einfach nur nervig und ich war der Meinung, dass man doch zumindest einmal mehr davon wegschneiden könnte, damit die Haare nicht so schnell wieder die nervige Länge erreichen. Da der nächste Friseurtermin erst irgendwann geplant war (ich weiß es einfach nicht mehr), musste ich die Sache selbst in die Hand nehmen. Ich stellte mich also mit einer Schere vor den Vorzimmerspiegel und begann, meine Stirnfransen auf halber Höhe abzuschneiden. Die Länge hätte zwar vermutlich ziemlich bescheuert ausgesehen, aber für mich wäre es eben praktisch gewesen und mir fiel damals nichts Unpassendes daran auf. Ich bemühte mich extra, möglichst gerade zu schneiden. Als ich gerade bei der Hälfte war, fand mich meine Mutter und nahm mir die Schere weg. Es dauerte damals mehrere Jahre, bis ich verstand, warum sie nicht zulassen wollte, dass ich bis zum Ende weiterschneide. Jedenfalls war ihre Lösung dann, meine Stirnfransen vorne so sehr zu verwuscheln, dass man es gar nicht sehen konnte, wenn man nicht davon wusste. Eigentlich ist es damals ganz gut verlaufen, weil es sich so ergeben hat, dass ich meine Stirnfransen herauswachsen ließ und während diesem Prozess waren sie eigentlich gar nicht nervig und es sah auch nicht schrecklich aus. Zumindest hätte ich keine Erinnerungen daran, dass es so gewesen wäre. Vielleicht sollte ich mal meine Mutter danach fragen. Auf jeden Fall war mir dann klar, dass ich nie wieder Stirnfransen haben möchte und von da an hatte ich immer lange Haare ohne Stirnfransen und meistens auch ohne sonstige Besonderheiten. Die Farbe meiner Haare verändert sich eigentlich immer wieder ein bisschen von alleine, was ich ganz interessant finde. Phasenweise habe ich zum Beispiel Ombre Hair ohne mir die Spitzen blond färben zu müssen (der Farbunterschied kann im direkten Vergleich Ansatz-Spitzen trotzdem sehr krass sein). Im Normalfall mache ich auch keine wahnsinnig aufregenden Dinge mit meinen Haaren wie aufwändiges Styling. Es gab eine Zeit, in der mir ganz viele Leute aus meiner Klasse einreden wollten, dass ich mir die Haare stufig schneiden lassen soll, aber ich hatte dann das Gefühl, dass ich das mehr für die anderen als für mich machen würde und habe deshalb extra gewartet, bis ich die Schule wechsle, bis ich tatsächlich wieder beim Friseur war. Ursprünglich dachte ich, dass das richtig spektakulär werden würde und dass mich in der neuen Klasse mit dem neuen Haarschnitt dann alle total hübsch finden würden. Im Endeffekt musste ich feststellen, dass es bei der Haarlänge keinen so großen Unterschied macht, ob man denn nun leichte Stufen in den Haaren hat oder nicht. Also es sah ganz nett aus, aber ich wurde nicht für die wahnsinnig weitreichende äußerliche Veränderung von allen Seiten her angehimmelt oderso. Die meisten haben vermutlich gar keinen Unterschied bemerkt. Eine Freundin stellte fest, dass man mir mit stufigen Haaren nicht mehr so gut Flechtfrisuren machen kann, aber da ich das im Alltag nicht mache, war das für mich auch nicht allzu tragisch. Mich hat da eher gestört, dass ich nach dem nächsten Haarschnitt, der dann ohne Stufen war, noch immer splissige Haare hatte, weil die oberste Haarschicht im stufigen Haarschnitt ja kürzer gewesen war... Also man muss wohl eine Weile lang mit nicht so schönen Spitzen leben oder sich immer wieder einen ähnlichen stufigen Schnitt schneiden lassen, damit auch die Haarschicht der obersten Haarstufe wieder schöne Spitzen aufweist. Ich hoffe ihr wisst was ich meine. Seither habe ich mir jedenfalls immer wieder mal leicht stufige Haare oder nicht stufige Haare schneiden lassen und eigentlich finde ich es eben auch nicht so schlimm, sich Stufen wieder herauswachsen zu lassen... So wie es auch nicht so schlimm war, sich wieder Stirnfransen wachsen zu lassen. Meistens habe ich mir die Haare aber zumindest vorne so schräg runterschneiden lassen, wenn ich schon keine Stufen wollte. Im Großen und Ganzen war es aber immer so, dass ich lange Haare hatte und dass ich mich auch sonst nicht großartig äußerlich verändert habe. Dadurch konnten mich auch Leute, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte, sehr schnell wiedererkennen. Zum Beispiel Leute, die mit mir in der Volksschule (=Grundschule) in der gleichen Klasse waren oder die mich aus dem Kindergarten kennen. Irgendwie finde ich es schon unfair, wenn andere in der Zwischenzeit viel größer werden, sich 3 mal die Haare färben und natürlich ganz anders schneiden wie damals, ihre Gesichtsform etwas verändern und zusätzlich auch noch anfangen sich zu schminken und sich komplett anders zu kleiden. Also natürlich finde ich es okay, wenn Leute das machen, aber die erwarten dann meistens auch, dass ich mich genauso schnell daran erinnere, wer sie sind, wie sie mich erkannt haben.
Ich habe übrigens öfters relativ auffällige Kleidungsstücke jahrelang. Also eigentlich habe ich fast alle Kleidungsstücke ewig und dadurch ist es nicht verwunderlich, dass auch auffällige darunter sind. Ich hatte zum Beispiel extrem lange eine orange Haube und eine weinrote Schultasche, wodurch mich viele Leute schon aus der Ferne anhand dieser Objekte identifizieren konnten. Die Haube hatte ich ungefähr 9 Jahre lang an jedem kalten Tag auf und ich würde sie vielleicht noch immer tragen, wenn ich sie nicht in der U-Bahn verloren hätte. Aber genug von Kleidungsstücken, die einem bei der Identifikation bestimmter Leute helfen können...
Für mich war es jedenfalls auch schon immer normal, hin und wieder 15-20 cm von meinen Haaren abschneiden zu lassen, aber meine Haare waren einfach immer so lang, dass den meisten Leuten der Unterschied nicht einmal aufgefallen ist. In der 4. Volksschule habe ich zum Beispiel einmal 20cm abschneiden lassen und am nächsten Tag erst einmal abgewartet, ob mich jemand darauf anspricht/ob es jemandem auffällt. Schließlich habe ich einen Jungen einfach gefragt, ob ihn etwas an mir auffällt. Dann habe ich gefragt, ob ihm etwas an meinen Haaren auffällt und seine Antwort war: "Ähm... wellig?". Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass meine Haare wirklich wellig waren und dass sie das sonst nicht sind. Andere Leute haben jedenfalls auch gesagt, dass sie den Unterschied nur merken, weil ich sie direkt darauf angesprochen habe. Wenn man vor dem Haarschnitt lange braune Haare hat und danach auch, dann fällt der Unterschied einfach nicht besonders auf. Immer. Ich spreche aus Erfahrung. Kommen wir nun langsam dazu, was Project Healthy Hair ist/war. Langsam. Wenn ich noch ein paar inhaltslose Sätze schreibe noch langsamer. Ich fürchte, es sieht heute nicht mehr gut für euch aus, wenn ihr neugierig wart, was ich eigentlich erzählen wollte und nicht so viel Zeit habt. Nehmt euch in nächster Zeit am besten einfach immer wieder Zeit, um weiterzulesen. Oder fangt erst an zu lesen, wenn ihr wisst, das ihr genug Zeit haben werdet, alles zu lesen. Ich weiß ja nicht, wie ihr das handhaben wollt. Von mir aus dürft ihr das auf jede beliebige Art und Weise regeln. Seid ihr auch so aufgeregt wie ich, dass ich überhaupt wiedermal Zeit habe, etwas zu posten? Ich weiß nicht wie es bei euch aussieht, aber ich habe heute sonst nicht so viel vor. Jetzt ist es 12:28 und ich möchte nur um 17h zum Martinsfest gehen und danach Feuerflecken essen und danach mit meiner Großtante aus Deutschland reden, die gerade in Österreich ist. Und um 21h sollte ich nach Wien fahren, weil da schon der letzte Zug geht... Und davor sollte ich noch meine Sachen zusammenpacken. Ich frage mich, ob Elisabeth heute mit mir gemeinsam fahren möchte... Sie hat mich zumindest gestern gefragt wann ich fahre. Okay, jetzt gibt es erstmal Essen. Habe gerade erfahren, dass ich heute noch irgendwohin fahren sollte (um Autofahren zu üben). Dann habe ich wohl eigentlich doch nicht so viel Zeit. Schade eigentlich...
Habe ich überhaupt schon in irgendeinem Post erwähnt, dass ich inzwischen meinen Führerschein habe? Also ich hatte ihn schon im Mai oder März, aber ich weiß einfach nicht, ob ich es erwähnt habe. Ich bin allerdings noch nie alleine irgendwohin gefahren und komme unter der Woche nicht zum Autofahren, weshalb es eben nicht schlecht wäre, wenn ich mal irgendwohin fahren würde und wenn ich auch mal alleine fahren würde. Mir fehlt eben noch Routine.
Was ich aber eigentlich erzählen wollte: Ich kannte es bisher so, dass Friseure sich entweder nicht wirklich zu meinen Haaren geäußert haben oder mir gesagt haben, dass die Spitzen schon ganz kaputt sind und dass ich besser auf meine Haare aufpassen sollte. Eigentlich habe ich mir früher nie Gedanken darüber gemacht, ich bin einfach nicht gerne bei Friseuren gewesen oder habe mich zumindest nicht gerne mit ihnen unterhalten. Manche sagen ja auch gar nichts, das finde ich eigentlich ganz angenehm. Letztes Jahr habe ich einmal schon von Anfang an gesagt, dass ich weiß, dass meine Haare kaputt sind und dass ich ja auch möchte, dass sie 20 cm wegschneidet, damit sie wieder gesund werden. Nein, halt, das war schon vor 2 Jahren oder vor 1,5 Jahren. Da hat die Friseurin jedenfalls so einen Kammtest gemacht und mir dann gesagt, dass alle Haare unterhalb der Stelle, wo der Kamm steckengebleibt, kaputt sind. Sie hat außerdem erklärt, dass es jetzt kaum etwas bringt, wenn sie 20 cm abschneidet, weil der Kamm eben schon etwa auf Kinnhöhe steckengeblieben ist und die Haare somit ab dort kaputt sind. Ich war natürlich völlig schockiert, dass so viel von meinen Haaren kaputt sein soll. Sie hat mich dann also gefragt, ob ich spezielle Pflege verwende und ich habe ihr wahrheitsgemäß gesagt, dass ich auf die letzte Haarpflege allergisch geworden bin und dass es schon schwer ist ein Shampoo zu finden, auf das ich nicht allergisch bin, wodurch ich damals nur irgendeinen Balsam oder eine billige Pflegespülung (ich weiß es nicht mehr) verwendet habe. Sie hat jedenfalls noch nachgefragt, ob es denn nicht irgendeine Haarkur gibt, die ich verwende und ich habe nein gesagt und sie hat mir daraufhin ein relativ teures Haarpflegeprodukt verkauft. Ich habe zwar betont, dass ich bisher keine teuren Pflegeprodukte kaufen wollte, um dann wieder festzustellen, dass ich darauf allergisch bin, aber sie hat mir erklärt, dass Allergien nur auf der Kopfhaut auftreten können und dass ich die Kur einfach nicht auf meiner Kopfhaut auftragen soll. Wenn ich das beachte ist es laut ihr unmöglich, allergisch auf Haarpflegeprodukte zu reagieren. Ich hatte zwar bis jetzt noch nie nennenswerte Beschwerden auf meiner Kopfhaut, sondern habe eher das Problem, dass mein Hals rot wird und anfängt zu jucken (kann auch mit allen anderen Hautstellen passieren, die Kontakt zu meinen Haaren hatten, aber der Hals ist natürlich am stärksten betroffen), aber sie schien so überzeugt davon zu sein, dass ich sie nicht darauf aufmerksam machen wollte. Jedenfalls war der Haarschnitt relativ günstig, sodass ich mich wirklich dazu entschloss, die Pflege einfach zu kaufen und auszuprobieren. Oh, genau, sie hat auch noch erklärt, dass es meine Haare beansprucht, wenn ich sie glätte, style, föhne und Ähnliches mache und dass ich durch die Pflege die Oberfläche wieder versiegeln und reparieren kann. Während sie so aufgezählt hat, was meine Haare alles so schädigen kann, ist mir klar geworden, dass ich überhaupt nichts davon mache und dass es doch lächerlich ist, dass meine Haare trotzdem so kaputt sind. Damals habe ich beschlossen, mit Project Healthy Hair zu beginnen.
Project Healthy Hair (kurz: PHH) ist genau das, wonach es klingt: Der Versuch, meine Haare zu pflegen. Davor habe ich meistens eben nicht besonders auf meine Haare geachtet, aber das Schädlichste, ich mit meinen Haaren mache, war schon immer, damit zu spielen. Und wozu habe ich denn Haare, wenn ich nicht einmal damit spielen kann? Als Kind war das noch cooler, da konnte man mit seinen Zöpfen spielen ohne dabei schräg angeschaut zu werden... Die Haarkur, die sie mir damals verkauft hat war übrigens wirklich ziemlich gut und der Tiegel hat auch ewig gehalten, weil man die Pflege nur 3-4 mal im Monat verwenden soll. Also um genau zu sein ist sie erst kurz vorm Sommer endgültig leer geworden (man muss aber auch daran denken, dass ich sie beim Umzug einfach bei meinen Eltern gelassen habe und somit am Ende nur noch am Wochenende, wenn ich zu Hause war, verwendet habe). Außerdem habe ich damals eine Flasche lang ein übertrieben teures Shampoo aus dem Bodyshop verwendet (keine Ahnung wie es heißt), das mir eine Freundin geschenkt hatte. Ich weiß noch, dass ich damals deshalb kurz überlegt habe, eine Haarpflegeroutine auf meinem Blog zu posten, weil das einfach mit Abstand die teuersten Produkte sind, die ich für meine Haare jemals verwendet habe. Dann habe ich aber auch gedacht, dass ich nicht aus Prinzip davon erzählen muss, denn das Shampoo fand ich eigentlich auch nicht besonders gut. Also wenn es 3€ kosten würde, würde ich vielleicht manchmal überlegen es zu verwenden, weil es zumindest gut für den Regenwald ist, aber mir eigentlich auch schon denken, dass es mir keine 3€ wert ist, weil es von der Leistung her leicht unterdurchschnittlich ist (kann natürlich bei jeder Kopfhaut anders wirken, meine Freundin ist zum Beispiel sehr zufrieden), aber es kostet eben 7-10€ (ich weiß es nicht mehr genau) und dadurch kann ich mir nicht vorstellen, das jemals wieder zu probieren. Also es gab da alle möglichen verschiedenen Sorten und wenn es billiger wäre, würde ich eben vielleicht mal probieren, ob eine andere Sorte besser zu meinen Haaren passt. Ein paar Monate später habe ich jedenfalls beschlossen, mir ein Haaröl zu kaufen und beim Umzug nach Wien habe ich mir ein zweites Haaröl gekauft, damit ich auch ein Haaröl mit nach Wien nehmen kann und ich bin inzwischen eben relativ begeistert von Haarölen. Inzwischen habe ich 3 und ich muss sagen, dass das erste bis jetzt am besten war. Eines ist von Glisskur und eigentlich für gefärbte Haare gedacht und da finde ich den Geruch irgendwie unsympathisch. Versteht mich nicht falsch, denn es riecht zwar nicht nach Kokos, aber etwas an dem Geruch erinnert mich an Kokos und ich mag nichts, das mit Kokos zu tun hat. Außerdem ist die Konsistenz nicht so sympathisch und die Flasche beginnt leicht, überall zu kleben. Wenn man es öfter verwendet oder auch nur länger herumstehen lässt, entwickelt sich die Flasche relativ schnell so, dass man das Gefühl bekommt, dass man sie waschen sollte. Das Öl ist einfach etwas dickflüssiger und das führt zu einer richtigen Sauerei. Bin übrigens weiter gefahren als ich dachte und habe dadurch jetzt weniger Zeit... Aber es war schon sinnvoll den Weg zum Fahrsicherheitstraining zu üben, denn den muss ich bald ja auch alleine finden. Jedenfalls ist das eine Haaröl eben nicht so toll und das andere eben normal und das dritte wäre eigentlich auch normal, hat aber keinen normalen Pumpspender, wodurch man es nicht so leicht dosieren kann. Ich habe es ausgesucht, weil nicht so viel drinnen ist und ich schon durch das erste Haaröl festgestellt habe, dass es ewig dauert, ein Haaröl aufzubrauchen. Dadurch ist es auch etwas blöd, wenn man eines hat, mit dem man unzufrieden ist, aber das nicht so tolle Haaröl war immerhin auch in einer kleinen Packung und ist dadurch inzwischen schon halb-leer. So habe ich also angefangen meine Haare zu pflegen und fast jeden Tag ein bisschen Haaröl in den Spitzen zu verteilen. Dann war ich vor etwa einem Jahr wieder beim Friseur und wollte wieder so 20 cm abschneiden lassen und dachte, dass dann nur noch ganz tolle gesunde Haare übrig bleiben. Interessanterweise wurde mir dieses Mal gar nicht gesagt, dass meine Haare kaputt sind; es war wieder ein vollkommen stummer Friseurbesuch. Ich machte extra vorher-nachher Fotos, um den Unterschied festzuhalten und witzigerweise meinte eine Freundin, dass sie auch auf den Fotos eine Weile brauchte, um zu bemerken, dass ich beim Friseur war. Ich sag doch, ob meine Haare jetzt 10 cm länger oder kürzer sind fällt niemandem auf und bei 15-20cm bemerken es immerhin ein paar Leute, aber auch noch nicht alle. Man sollte vielleicht dazu sagen, dass ich selbst in der Regel dann schon denke, dass ich jetzt ja richtig verkrüppelt kurze Haare habe. Oh, ich muss noch irgendwo erwähnen, dass ich zufällig ein Youtubevideo gesehen habe, in der eine genau mein Haaröl (das erste, das ich gekauft habe) hochhält und sagt, dass sie das total toll findet und dann erklärt sie noch, dass man das mit Conditioner mischen kann und dass das total gut für die Haare ist (das war am Anfang des Sommers ca.). Daraufhin habe ich wirklich versucht, in dem Gefäß, in dem vorher die tolle Haarmaske war, Spülung mit Haaröl zu mischen und das hat eigentlich ganz gut funktioniert... Dafür habe ich dann einfach das Haaröl genommen, das eh keinen normalen Pumpspender hat, das dadurch für den Zweck besonders gut geeignet war.
Jetzt sind meine Haare ja wie ihr vermutlich schon wisst richtig kurz, aber interessanterweise hatte ich diesmal gar nicht das Gefühl, verkrüppelt kurze Haare zu haben. Vermutlich war es früher einfach so, dass die neuen Haare wie eine schlechte Kopie der längeren Haare gewirkt haben und jetzt habe ich einfach so eindeutig eine andere Frisur, dass ich gar nicht auf solche Gedanken komme. Falls ihr noch nicht wisst, was mit meinen Haaren passiert ist, seht ihr euch am besten mein gleichnamiges Video an: http://www.youtube.com/watch?v=_hjOxqEvI60
Das empfehle ich alleine schon deshalb, weil ihr darin dann ja auch sehen könnt, wie sie denn nun aussehen. Jedenfalls ist es schlussendlich meinem Freund zu verdanken, dass ich bei der Aktion teilnehmen konnte, weil ich meine Haare schon vorm Sommer schneiden wollte (aber nur so 15 cm) und er vorgeschlagen hat, sie erst nach dem Sommer zu schneiden. In der Zeit habe ich dann von der Aktion erfahren und ich muss sagen, dass ich mich noch nie während einem Friseurbesuch so wohl gefühlt habe. Man sieht ja auch im Video, dass ich mich eigentlich die ganze Zeit mit Thomas -dem Friseur- unterhalten habe. Er hat auch ständig gesagt, das meine Haare so gesund und gut gepflegt aussehen, was mich natürlich sehr gefreut hat. Okay, habe nur noch maximal 20 Minuten Zeit, das wird ja jetzt doch richtiger Stress hier. Ich hätte früher zum Wesentlichen kommen sollen. Jedenfalls muss ich sagen, dass ich mit meinem neuen Haarschnitt noch nicht umgehen kann, aber zufrieden damit bin. Ich bekomme auch von ganz vielen Leuten Komplimente dafür =)
Ich würde eigentlich gar nicht sagen, dass es so viel besser als vorher aussieht, ich glaube aber, dass mir beides gut steht und dass man einen Menschen insgesamt hübscher einstuft, wenn man gesehen hat, dass ihm mehrere verschiedene "Looks" stehen. Es dauert jetzt jedenfalls nicht mehr so lange meine Haare zu waschen, aber dafür werden sie schneller fettig. Vielleicht sehen sie auch nur schneller fettig aus, weil es vorher ja so war, dass man leichter den Eindruck hatte, dass da nur der Ansatz leicht fettig ist und der Rest ja noch schön ist... Was ich aber für wahrscheinlicher halte, ist, dass ich einfach noch zu viel Shampoo verwende, weil ich ja jetzt plötzlich wirklich nur noch halb so viele Haare habe. Oder das Shampoo lässt meine Haare einfach schneller nachfetten als andere, denn das habe ich auch erst seit kurzem... Wie auch immer, ich werde schon noch darauf kommen wie das geht. Was ich wiederum vermutlich nicht schaffen werde, ist, meine neuen Haare sinnvoll zu föhnen. Meine alte Föhntechnik war nämlich mich einfach während dem Föhnen zu bürsten, sodass ich am Ende schön gebürstete, glatte, trockene Haare habe. Das geht jetzt nicht mehr, weil meine Bürste in den Haaren nicht lang genug haften bleibt, wenn ihr wisst, was ich meine. Die stößt am Weg auf keine Knoten und gleitet dadurch ungehindert durch, sodass ich eben keine schön glatten Haare nach dem Föhnen haben kann. Als ich einer Freundin mit der Haarlänge erzählt habe, dass ich nicht weiß, wie man Haare in der Länge föhnt hat sie nur irgendetwas von föhnen und wuscheln gesagt und ich denke ich schaffe es ja auch, meine Haare irgendwie trocken zu bekommen, aber ich brauche jetzt eben viel länger, um meine Haare zu föhnen als früher -vor allem wenn ich versuche, dass sie danach schon gebürstet sein sollen. Grundsätzlich föhne ich meine Haare aber ohnehin nur in Notfällen, weil ich viel lieber abends dusche und meine Haare über Nacht trocknen lasse. Eigentlich wollte ich hier viel mehr schreiben, aber ich habe keine Zeit mehr.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Ich hoffe ich habe nichts Wesentliches vergessen
Donnerstag, 3. Dezember 2015
Überall Mädchenkram
Jetzt hätte ich diesen Blogpost beinahe einfach vergessen. Da bin ich ja mal gespannt, was ich so über Make-up geschrieben habe. Ah, es geht um einen kleinen HAUL. Wow, so wie es aussieht gibt es einen Mädelsabend, den ich gar nicht dokumentiert habe. Das hätet ich gar nicht erwartet. Da es um Nagellacke geht, kann ich an dieser Stelle ja erwähnen, dass ich zu meinem 20. Geburtstag ungefähr 5 Nagellacke bekommen habe, wodurch es jetzt einige Farben gibt, die ich mehrmals in meiner Sammlung besitze. Einen Nagellack habe ich sogar wirklich doppelt, aber in dem ist nicht so viel drinnen und er hat meine Lieblingsfarbe, deshalb nehme ich jetzt einfach mal an, dass das der erste Nagellack wird, den ich aufbrauche und dass es dann somit auch okay ist, wenn ich 2 besitze. Oder ich verlose ihn irgendwann, falls ich tatsächlich mal ein Gewinnspiel mache. Das wäre wahrscheinlich eine sinnvolle Idee.
20.2.2014
Hey!
Ein Blogpost, in dem ich nur Schminkthemen abdecken und wohl gar nichts schreiben werde, das mit Technik zusammenhängt. Also zum Beispiel über Computerspiele kommt erst wieder ein neuer Post, wenn ich zumindest so viel dazupassendes weiß, dass ich so tun kann, als könnte ich darüber etwas berichten. Oh, ich weiß worüber ich meinen nächsten Post schreiben könnte, aber ich möchte ja auch nicht spoilern. Und ich möchte mir selbst die Freiheit gestatten, mich dann zu entscheiden, ob ich darüber gerade schreiben möchte. Ich will ja nicht mein eigener Schreibsklave werden, der nur tippt, was ihm vorgeschrieben wird. Hm, eigentlich eine interessante Frage, ob unser Körper nur der Sklave unseres Verstandes ist (oder umgekehrt). Ich meine, wir können vieles machen, das dem widerspricht, was unser Körper uns mitteilen möchte, aber zugleich wird unsere Meinung auch oft genug von körperlichen Bedürfnissen beeinflusst... Ich denke, dass schon einmal die Annahme, da eine richtige Grenze ziehen zu können, falsch ist. Also bevor man das weiter überlegt, müsste man erst darüber nachdenken, was man meint, wenn man von Verstand redet und was man meint, wenn man von Körper redet und welche Begriffe man noch in der Diskussion verwenden darf, ohne dass sie dazu führen, dass man sich nicht mehr sicher, ist, wovon genau man redet.
Nun aber zu etwas, bei dem ich weder sagen würde, dass mein Körper sich danach gesehnt hat, noch, dass mein Verstand aktiv beschlossen hat, dass ich diese Dinge aus rationalen Gründen brauche. Ich habe mir vor kurzem ein paar Sachen gekauft. Zum Beispiel so ein Ding, das angeblich dafür sorgt, dass Augenringe zurückgehen. Ich schreibe mal auf, was so auf der Packung steht. My Face kühlender AUGEN ROLL-ON mit Koffein gegen Augenringe ALOE VERA EXTRAKT für alle Hauttypen. Genau soetwas habe ich bestimmt gebraucht... Aber immer, wenn ich vergleichbare Produkte wo herumstehen gesehen habe, haben die etwa 10€ gekostet, und das hier gab es irgendwie für 90 Cent oderso, da kam es mir ganz normal vor, es einfach mitnehmen zu wollen. Außerdem habe ich mir einen Pinsel zum Verblenden gekauft, weil ich eben gar keinen habe, mit dem man das machen kann. Also meistens verwende ich ja gar keine Pinsel, um mich zu schminken. Er hat den originellen Namen "BLENDER Brush" und ist von der Eigenmarke von Bipa. Seit ich ihn gekauft habe, habe ich den Pinsel natürlich nicht verwendet... Aber so einen Pinsel zum Verblenden braucht man ja wirklich oft und es ist gut, einen zu haben. Übrigens habe ich von den beiden Produkten jetzt extra ein paar Wochen lang die Verpackung aufgehoben, damit ich dann den Namen abtippen kann. Ja, ich bin davon ausgegangen, dass ich mir "BLENDER Brush" nicht merken werde oder dass ich nicht glauben werde, dass da nicht noch mehr drauf steht und dass der Pinsel tatsächlich keine Nummer oder einen exotischen Namen hat, deswegen habe ich die Verpackung aufgehoben. Sie ist rosa, aus Plastik und völlig nutzlos, obwohl sie wiederverschließbar ist, also dazu gedacht ist, aufgehoben zu werden. Auf dem Augen-roll-on steht übrigens sogar ein Altersbereich drauf, in dem man ihn verwenden soll und ich bin eigentlich nicht in dem Bereich oder zuminderst nur fast. Aber man kann ihn bis 35 verwenden, bis dahin habe ich also Zeit, um ihn aufzubrauchen. Oh und es steht zum Glück nichts Gefährliches auf der Verpackung wie "Sie werden 19 Jahre jünger aussehen". Ihr müsst euch also keine ernsthaften Sorgen um mein Wohlergehen machen.
Ich habe mir übrigens auch einen weißen Lidschatten gekauft. Mein alter wird nämlich langsam immer weniger und da fand ich es berechtigt, einen neuen zu kaufen. Also bisher hatte ich 3 Weißtöne, wobei sich aber 2 davon in Schminkkästchen befinden, sodass es eher unpraktisch ist, den Schminkkasten extra dafür aufzuklappen, wenn man keine andere Farbe daraus verwenden möchte. Gut, einen Schminkkasten müsste man gar nicht mehr aufklappen, weil der Deckel schon eine Weile lang nicht mehr hält, aber der darin enthaltene weiße Lidschatten ist äußerst mühsam. Er hat einfach so geringe Deckkraft, dass es mich eher nervt, so viel davon zu nehmen, bis man überhaupt sieht, dass ich ihn verwendet habe, sodass er auch eher unbrauchbar ist. Der dritte weiße Lidschatten ist ein... Nennt man das Duolidschatten? Jedenfalls ist rechts das weiß und links so eine Glitzerfarbe. Also man hat das Gefühl, dass sie fast ausschließlich aus Glitzer besteht und auch wenn es weißer Glitzer ist, hat sich eben herausgestellt, dass ich diese Glitzerfarbe so gut wie nie brauche. Und je öfter ich das weiß daneben verwende, desto stärker wird das Gefühl, dass ich die benachbarte Farbe vernachlässige, ja ich erwarte sogar, dass bald das weiß ganz weg sein könnte und die Glitzerfarbe danach noch relativ unberührt sein könnte. Dabei versuche ich ja auch, sie zu verwenden, aber das ergibt sich eher selten und dass ich das weiß verwenden könnte ergibt sich ziemlich oft. Meine Lieblingsperson hat mich übrigens ganz erstaunt gefragt, als ich mir einen weißen Lidschatten gekauft habe, ob weiß denn eine wichtige Farbe ist, wenn man sich schminkt. Falls das sonst jemand nicht weiß, möchte ich jetzt nochmal betonen, dass es schon ziemlich häufig vorkommt, dass man weißen Lidschatten verwendet. Es kommt natürlich darauf an, was man mag und wie man sich schminkt, ob man weiß braucht und ich würde ja gar nicht sagen, dass ich da besonders extrem bin, mit meinem Weißverbrauch. Nur ist dieser eine Weißton derzeit vermutlich der Lidschatten mit den stärksten Gebrauchsspuren von mir, wenn man einen hautfarbenen Lidschatten ausnimmt, den ich übrigens schon fast aufgebraucht habe. Den hätte ich nicht gezählt, weil ich ihn ja auch schon phasenweise eher als Puder verwendet habe. Für den habe ich als Ersatz übrigens dann auch ein Puder gekauft, das eine ähnliche Farbe hat, anstatt noch einen hautfarbenen Lidschatten zu nehmen, aber das habe ich schon seit letztem Sommer glaube ich. Und in Wien habe ich weder hautfarbenen Lidschatten noch Puder, weil der hautfarbene Lidschatten schon so zerbröckelt ist, dass ich ihn nicht mehr transportieren sollte und weil es ja doch nicht so wichtig war, in Wien soetwas zu haben.
Aber zurück zu meinen weißen Lidschatten. Der, den ich eben halbwegs intensiv verwendet habe, der aber bei weitem noch nicht so stark aufgebraucht ist, dass ich ihn innerhalb des nächsten Jahres (oder der nächsten 2 Jahre) aufbrauchen könnte heißt übrigens 1070 Eye-Tordnado N.12 White und der neue heißt Eyeshadow Mono 1 snow. Sie sind beide von der Eigenmarke von Bipa (ratet mal wo ich einkaufen gehe!) und den ersten gibt es nicht mehr, wobei es den neuen nächstes Jahr auch nicht mehr geben wird. Aber im wesentlichen werden da die gleichen Farben oder sehr ähnliche Farben einfach jedes Jahr neu benannt und anders verpackt. Also ich habe die Weißtöne verglichen und beschlossen, dass beide weiß aussehen. Solltet ihr euch das besser vorstellen wollen, dann habe ich ganz viele Swatches für euch gemacht. Eine Sammlung einiger Bilder, mit denen ich demonstrieren möchte, wie die Farbe aussieht, findet ihr, wenn ihr "weiß" googelt (am besten Bildersuche!). Sollte euch ein einziges Bild reichen, dann könnt ihr auch einen anderen Begriff googeln (Achtung, in dem Fall Websuche anstatt Bildersuche!) oder nur die Google-Startseite öffnen und auf den Hintergrund achten. Zum Glück werde ich von Google dafür bezahlt, so intensiv Werbung für Google zu machen und von anderen Firmen dafür, Werbung für die Farbe weiß zu machen. Als Student kann man Geld ja immer ganz gut gebrauchen.
Okay, ich war mir recht sicher, dass es insgesamt 5 Produkte waren, die ich sinnlos auf einmal gekauft habe, mal schauen, was ich übersehen habe... Nein, es waren definitiv 4 und das letzte ist ein Nagellack. Dazu sollte man sagen, dass ich grundsätzlich schon damit fertig war, mir Nagellacke zu kaufen. Das heißt, ich habe mir früher vorgenommen, dass es vollkommen okay ist, wenn ich in jeder Farbe einen kaufe, aber dass ich danach damit aufhören möchte. Und mit in jeder Farbe meinte ich, dass ich bereits einen habe, der lila ist und mir deshalb keinen neuen kaufen möchte, auch, wenn die Farbe doch etwas besser aussieht oder eine Nuance dunkler ist. Ein Nagellack in lila reicht doch. Ich sehe es aber leider nicht ganz so streng, aber der Nagellack, den ich an dem Tag auch noch gekauft habe, wäre auch nicht "verboten" gewesen, wenn ich mich ganz streng an das Schema halten würde (ich habe inzwischen schon 2 Grüntöne und 2 recht dunkle, rötliche Farben, ansonsten habe ich mich an meine Regel gehalten). Trotzdem war, dass ich ja mal einen Nagellack kaufen könnte, wenn es sich ergibt, bis jetzt gar nicht geplant. Die Farbe hat mich aber einfach zu sehr fasziniert. Ich habe mir nämlich 262 Cooper King von Astor gekauft und die Farbe kann man am besten beschreiben, indem man sie mit einem Hirschkäfer vergleicht. Oh, waren das nicht Hirschkäfer, die so in vielen Farben schillern? Zumindest finde ich den Effekt gerade eher, wenn ich Ampferkäfer google oder... Ach, es gibt alle möglichen Käfer, die so aussehen und bevor ihr jetzt 20 Käferarten googelt, könnt ihr auch gleich nach der Nagellackfarbe suchen. Jedenfalls sind dadurch die Nägel je nach Lichteinfall grün oder lila und manchmal so bronzefarben und glitzern golden und... Ich bin mir nicht sicher, ob ich das mag. Manche Farben, die man damit erzielen kann, erhält man nur in bestimmten Räumen durch die Belichtung dort. Ich habe mir übrigens im Sommer angewöhnt, auf den Zehennägeln ab und zu Nagellack zu tragen und das war eigentlich ziemlich cool. Also es gibt manche Farben, bei denen man erwartet, dass sie dort gar nicht so cool wirken, die dann wirklich gut aussehen und auf total überraschende Art wirken. Das kann einem ganz unerwartet ein bisschen gute Laune machen, wenn man die Zehen vorher aus irgendwelchen Gründen gar nicht gesehen hat und dann merkt man, dass sie ja bunt sind. Ich habe schonmal von jemandem das Statement gehört, dass Nagellack doch eigentlich nur dafür sorgt, dass die Finger stinken und ich würde mal behaupten, dass das auch unwichtiger ist, wenn man ihn nur auf den Füßen aufträgt. Und ich komme viel besser damit klar, als wenn er auf meinen Händen ist. Wenn er zum Beispiel nicht mehr so schön ist, sehe ich das gar nicht und ich fange auch nicht an, ihn wieder abzukratzen, wenn mir gerade langweilig ist und er kann mich nicht irritieren, wenn ich gerade tippe oder andere Dinge tue, weil ich meine Füße eben viel seltener anschaue als meine Hände. Im Winter finde ich es allerdings relativ sinnlos, sich die Zehennägel zu lackieren, da bin ich nicht in der Stimmung dafür und gerade bei dem neuen Nagellack war es ja so, dass ich erstmal die Wirkung in verschiedenem Licht austesten wollte und da wäre es schon recht komisch gewesen, ihn nur beim Duschen und in ähnlichen Situationen zu sehen.
Okay, ich glaube ich muss es einsehen, das hier wird jetzt einfach ein eigener Post. Heute ist nämlich ein Mädelsabend geplant und ich dachte mir, dass ich davor ja alles andere kurz in einem Absatz zusammenfassen könnte, das mir sonst eben so zu Beautyzeug einfällt, aber es ist jetzt doch etwas mehr geworden.
Also es ist wohl doch noch nicht ganz klar, was ich als nächstes posten werde... Aber ich habe das Gefühl, dass ich bald wieder etwas schreiben werde =)
with a lovely greet
L.Shihit
20.2.2014
Hey!
Ein Blogpost, in dem ich nur Schminkthemen abdecken und wohl gar nichts schreiben werde, das mit Technik zusammenhängt. Also zum Beispiel über Computerspiele kommt erst wieder ein neuer Post, wenn ich zumindest so viel dazupassendes weiß, dass ich so tun kann, als könnte ich darüber etwas berichten. Oh, ich weiß worüber ich meinen nächsten Post schreiben könnte, aber ich möchte ja auch nicht spoilern. Und ich möchte mir selbst die Freiheit gestatten, mich dann zu entscheiden, ob ich darüber gerade schreiben möchte. Ich will ja nicht mein eigener Schreibsklave werden, der nur tippt, was ihm vorgeschrieben wird. Hm, eigentlich eine interessante Frage, ob unser Körper nur der Sklave unseres Verstandes ist (oder umgekehrt). Ich meine, wir können vieles machen, das dem widerspricht, was unser Körper uns mitteilen möchte, aber zugleich wird unsere Meinung auch oft genug von körperlichen Bedürfnissen beeinflusst... Ich denke, dass schon einmal die Annahme, da eine richtige Grenze ziehen zu können, falsch ist. Also bevor man das weiter überlegt, müsste man erst darüber nachdenken, was man meint, wenn man von Verstand redet und was man meint, wenn man von Körper redet und welche Begriffe man noch in der Diskussion verwenden darf, ohne dass sie dazu führen, dass man sich nicht mehr sicher, ist, wovon genau man redet.
Nun aber zu etwas, bei dem ich weder sagen würde, dass mein Körper sich danach gesehnt hat, noch, dass mein Verstand aktiv beschlossen hat, dass ich diese Dinge aus rationalen Gründen brauche. Ich habe mir vor kurzem ein paar Sachen gekauft. Zum Beispiel so ein Ding, das angeblich dafür sorgt, dass Augenringe zurückgehen. Ich schreibe mal auf, was so auf der Packung steht. My Face kühlender AUGEN ROLL-ON mit Koffein gegen Augenringe ALOE VERA EXTRAKT für alle Hauttypen. Genau soetwas habe ich bestimmt gebraucht... Aber immer, wenn ich vergleichbare Produkte wo herumstehen gesehen habe, haben die etwa 10€ gekostet, und das hier gab es irgendwie für 90 Cent oderso, da kam es mir ganz normal vor, es einfach mitnehmen zu wollen. Außerdem habe ich mir einen Pinsel zum Verblenden gekauft, weil ich eben gar keinen habe, mit dem man das machen kann. Also meistens verwende ich ja gar keine Pinsel, um mich zu schminken. Er hat den originellen Namen "BLENDER Brush" und ist von der Eigenmarke von Bipa. Seit ich ihn gekauft habe, habe ich den Pinsel natürlich nicht verwendet... Aber so einen Pinsel zum Verblenden braucht man ja wirklich oft und es ist gut, einen zu haben. Übrigens habe ich von den beiden Produkten jetzt extra ein paar Wochen lang die Verpackung aufgehoben, damit ich dann den Namen abtippen kann. Ja, ich bin davon ausgegangen, dass ich mir "BLENDER Brush" nicht merken werde oder dass ich nicht glauben werde, dass da nicht noch mehr drauf steht und dass der Pinsel tatsächlich keine Nummer oder einen exotischen Namen hat, deswegen habe ich die Verpackung aufgehoben. Sie ist rosa, aus Plastik und völlig nutzlos, obwohl sie wiederverschließbar ist, also dazu gedacht ist, aufgehoben zu werden. Auf dem Augen-roll-on steht übrigens sogar ein Altersbereich drauf, in dem man ihn verwenden soll und ich bin eigentlich nicht in dem Bereich oder zuminderst nur fast. Aber man kann ihn bis 35 verwenden, bis dahin habe ich also Zeit, um ihn aufzubrauchen. Oh und es steht zum Glück nichts Gefährliches auf der Verpackung wie "Sie werden 19 Jahre jünger aussehen". Ihr müsst euch also keine ernsthaften Sorgen um mein Wohlergehen machen.
Ich habe mir übrigens auch einen weißen Lidschatten gekauft. Mein alter wird nämlich langsam immer weniger und da fand ich es berechtigt, einen neuen zu kaufen. Also bisher hatte ich 3 Weißtöne, wobei sich aber 2 davon in Schminkkästchen befinden, sodass es eher unpraktisch ist, den Schminkkasten extra dafür aufzuklappen, wenn man keine andere Farbe daraus verwenden möchte. Gut, einen Schminkkasten müsste man gar nicht mehr aufklappen, weil der Deckel schon eine Weile lang nicht mehr hält, aber der darin enthaltene weiße Lidschatten ist äußerst mühsam. Er hat einfach so geringe Deckkraft, dass es mich eher nervt, so viel davon zu nehmen, bis man überhaupt sieht, dass ich ihn verwendet habe, sodass er auch eher unbrauchbar ist. Der dritte weiße Lidschatten ist ein... Nennt man das Duolidschatten? Jedenfalls ist rechts das weiß und links so eine Glitzerfarbe. Also man hat das Gefühl, dass sie fast ausschließlich aus Glitzer besteht und auch wenn es weißer Glitzer ist, hat sich eben herausgestellt, dass ich diese Glitzerfarbe so gut wie nie brauche. Und je öfter ich das weiß daneben verwende, desto stärker wird das Gefühl, dass ich die benachbarte Farbe vernachlässige, ja ich erwarte sogar, dass bald das weiß ganz weg sein könnte und die Glitzerfarbe danach noch relativ unberührt sein könnte. Dabei versuche ich ja auch, sie zu verwenden, aber das ergibt sich eher selten und dass ich das weiß verwenden könnte ergibt sich ziemlich oft. Meine Lieblingsperson hat mich übrigens ganz erstaunt gefragt, als ich mir einen weißen Lidschatten gekauft habe, ob weiß denn eine wichtige Farbe ist, wenn man sich schminkt. Falls das sonst jemand nicht weiß, möchte ich jetzt nochmal betonen, dass es schon ziemlich häufig vorkommt, dass man weißen Lidschatten verwendet. Es kommt natürlich darauf an, was man mag und wie man sich schminkt, ob man weiß braucht und ich würde ja gar nicht sagen, dass ich da besonders extrem bin, mit meinem Weißverbrauch. Nur ist dieser eine Weißton derzeit vermutlich der Lidschatten mit den stärksten Gebrauchsspuren von mir, wenn man einen hautfarbenen Lidschatten ausnimmt, den ich übrigens schon fast aufgebraucht habe. Den hätte ich nicht gezählt, weil ich ihn ja auch schon phasenweise eher als Puder verwendet habe. Für den habe ich als Ersatz übrigens dann auch ein Puder gekauft, das eine ähnliche Farbe hat, anstatt noch einen hautfarbenen Lidschatten zu nehmen, aber das habe ich schon seit letztem Sommer glaube ich. Und in Wien habe ich weder hautfarbenen Lidschatten noch Puder, weil der hautfarbene Lidschatten schon so zerbröckelt ist, dass ich ihn nicht mehr transportieren sollte und weil es ja doch nicht so wichtig war, in Wien soetwas zu haben.
Aber zurück zu meinen weißen Lidschatten. Der, den ich eben halbwegs intensiv verwendet habe, der aber bei weitem noch nicht so stark aufgebraucht ist, dass ich ihn innerhalb des nächsten Jahres (oder der nächsten 2 Jahre) aufbrauchen könnte heißt übrigens 1070 Eye-Tordnado N.12 White und der neue heißt Eyeshadow Mono 1 snow. Sie sind beide von der Eigenmarke von Bipa (ratet mal wo ich einkaufen gehe!) und den ersten gibt es nicht mehr, wobei es den neuen nächstes Jahr auch nicht mehr geben wird. Aber im wesentlichen werden da die gleichen Farben oder sehr ähnliche Farben einfach jedes Jahr neu benannt und anders verpackt. Also ich habe die Weißtöne verglichen und beschlossen, dass beide weiß aussehen. Solltet ihr euch das besser vorstellen wollen, dann habe ich ganz viele Swatches für euch gemacht. Eine Sammlung einiger Bilder, mit denen ich demonstrieren möchte, wie die Farbe aussieht, findet ihr, wenn ihr "weiß" googelt (am besten Bildersuche!). Sollte euch ein einziges Bild reichen, dann könnt ihr auch einen anderen Begriff googeln (Achtung, in dem Fall Websuche anstatt Bildersuche!) oder nur die Google-Startseite öffnen und auf den Hintergrund achten. Zum Glück werde ich von Google dafür bezahlt, so intensiv Werbung für Google zu machen und von anderen Firmen dafür, Werbung für die Farbe weiß zu machen. Als Student kann man Geld ja immer ganz gut gebrauchen.
Okay, ich war mir recht sicher, dass es insgesamt 5 Produkte waren, die ich sinnlos auf einmal gekauft habe, mal schauen, was ich übersehen habe... Nein, es waren definitiv 4 und das letzte ist ein Nagellack. Dazu sollte man sagen, dass ich grundsätzlich schon damit fertig war, mir Nagellacke zu kaufen. Das heißt, ich habe mir früher vorgenommen, dass es vollkommen okay ist, wenn ich in jeder Farbe einen kaufe, aber dass ich danach damit aufhören möchte. Und mit in jeder Farbe meinte ich, dass ich bereits einen habe, der lila ist und mir deshalb keinen neuen kaufen möchte, auch, wenn die Farbe doch etwas besser aussieht oder eine Nuance dunkler ist. Ein Nagellack in lila reicht doch. Ich sehe es aber leider nicht ganz so streng, aber der Nagellack, den ich an dem Tag auch noch gekauft habe, wäre auch nicht "verboten" gewesen, wenn ich mich ganz streng an das Schema halten würde (ich habe inzwischen schon 2 Grüntöne und 2 recht dunkle, rötliche Farben, ansonsten habe ich mich an meine Regel gehalten). Trotzdem war, dass ich ja mal einen Nagellack kaufen könnte, wenn es sich ergibt, bis jetzt gar nicht geplant. Die Farbe hat mich aber einfach zu sehr fasziniert. Ich habe mir nämlich 262 Cooper King von Astor gekauft und die Farbe kann man am besten beschreiben, indem man sie mit einem Hirschkäfer vergleicht. Oh, waren das nicht Hirschkäfer, die so in vielen Farben schillern? Zumindest finde ich den Effekt gerade eher, wenn ich Ampferkäfer google oder... Ach, es gibt alle möglichen Käfer, die so aussehen und bevor ihr jetzt 20 Käferarten googelt, könnt ihr auch gleich nach der Nagellackfarbe suchen. Jedenfalls sind dadurch die Nägel je nach Lichteinfall grün oder lila und manchmal so bronzefarben und glitzern golden und... Ich bin mir nicht sicher, ob ich das mag. Manche Farben, die man damit erzielen kann, erhält man nur in bestimmten Räumen durch die Belichtung dort. Ich habe mir übrigens im Sommer angewöhnt, auf den Zehennägeln ab und zu Nagellack zu tragen und das war eigentlich ziemlich cool. Also es gibt manche Farben, bei denen man erwartet, dass sie dort gar nicht so cool wirken, die dann wirklich gut aussehen und auf total überraschende Art wirken. Das kann einem ganz unerwartet ein bisschen gute Laune machen, wenn man die Zehen vorher aus irgendwelchen Gründen gar nicht gesehen hat und dann merkt man, dass sie ja bunt sind. Ich habe schonmal von jemandem das Statement gehört, dass Nagellack doch eigentlich nur dafür sorgt, dass die Finger stinken und ich würde mal behaupten, dass das auch unwichtiger ist, wenn man ihn nur auf den Füßen aufträgt. Und ich komme viel besser damit klar, als wenn er auf meinen Händen ist. Wenn er zum Beispiel nicht mehr so schön ist, sehe ich das gar nicht und ich fange auch nicht an, ihn wieder abzukratzen, wenn mir gerade langweilig ist und er kann mich nicht irritieren, wenn ich gerade tippe oder andere Dinge tue, weil ich meine Füße eben viel seltener anschaue als meine Hände. Im Winter finde ich es allerdings relativ sinnlos, sich die Zehennägel zu lackieren, da bin ich nicht in der Stimmung dafür und gerade bei dem neuen Nagellack war es ja so, dass ich erstmal die Wirkung in verschiedenem Licht austesten wollte und da wäre es schon recht komisch gewesen, ihn nur beim Duschen und in ähnlichen Situationen zu sehen.
Okay, ich glaube ich muss es einsehen, das hier wird jetzt einfach ein eigener Post. Heute ist nämlich ein Mädelsabend geplant und ich dachte mir, dass ich davor ja alles andere kurz in einem Absatz zusammenfassen könnte, das mir sonst eben so zu Beautyzeug einfällt, aber es ist jetzt doch etwas mehr geworden.
Also es ist wohl doch noch nicht ganz klar, was ich als nächstes posten werde... Aber ich habe das Gefühl, dass ich bald wieder etwas schreiben werde =)
with a lovely greet
L.Shihit
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Sonntag, 29. November 2015
Ein Umzug bringt Veränderungen -Schminke
Versehentlich war das Kommentarsystem so eingestellt, dass man nur mit Google+ Account kommentieren kann. Ich glaube, dass ich das jetzt wieder deaktiviert habe, aber sicher bin ich mir nicht. Heute hat mir übrigens jemand in der U-Bahn einen Keks geschenkt, weil ich erklärt habe, was "Es keat oanfach viel mehr gschmust!" bedeutet und wie man den Satz ausspricht. Das war mein Highlight des Tages. Heute schaffe ich irgendwie gar nichts und bin total unproduktiv... Warum war mir vor 2 Jahren nicht klar, dass man sogar relativ viele Handschuhe braucht, wenn man Chemie studiert?
25.9.2013
Hey!
Ich habe mich dazu entschlossen, ein bisschen was über Dinge zu schreiben, die sich in letzter Zeit verändert haben, da das sehr gut auf meinen Blog passt. Es folgt auch noch ein Post, in dem ich verstärkt auf technische Veränderungen eingehen möchte. Zumindest habe ich dadurch ein Alibi, mal anzufangen ein bisschen etwas über Technik/Kosmetik zu schreiben und dann alles Mögliche noch mit einzuflechten, das ich gerne mal wo erwähnen möchte. Ich könnte natürlich auch einen Text über IKEA-Möbel und andere typische Umzugsphänomene schreiben, aber ich denke zu dem Thema gibt es schon sehr viele Texte. Ich gehe einfach davon aus, dass sich die meisten meiner Leser selbst schonmal damit beschäftigt haben, einen Kasten aufzubauen, der am Ende zwar ganz passabel aussieht, aber der beim Zusammenschrauben eher den Eindruck erweckt hat, als würde er im nächsten Augenblick komplett in sich zusammenbrechen und wieder zu den Sägespänen werden, aus denen die Platten mit Holzoptik bestehen. Einigen wir uns einfach darauf, dass sich billige Möbel auch billig anfühlen.
Wahrscheinlich ist das, was ich euch jetzt erzählen möchte, schon 2 Monate her, aber ich hatte mal zu viel Zeit, mich zu schminken und habe mich dadurch mit Farben beschäftigt, die ich sonst nicht verwende. So richtig zufrieden war ich mit denen allerdings nicht, wodurch ich schon eine nette Grundlage an Farbe verteilt hatte, bevor ich einen Lidschatten fand, den ich tatsächlich anwenden wollte. Es ging eigentlich nur darum, die Lidfalte ein bisschen auf natürliche Weise zu betonen und ich war dann total überrascht, wie gut das Endergebnis aussah, weil es zwar noch immer sehr dezent und trotzdem irgendwie hübsch war. Eigentlich komisch, dass mich das so verblüfft hat, ich hätte ja damit rechnen können, dass das gut aussehen wird, da ich auch schon Tutorials gesehen habe, in denen Farbe eben Schritt für Schritt aufgebaut wird, aber wenn einem das selbst aus Versehen passiert, ist es irgendwie etwas anderes... Jedenfalls habe ich da richtig Lust bekommen, mich wieder öfter zu schminken, hatte aber natürlich nicht besonders viele Gelegenheiten dafür. Also natürlich könnte ich mich auch jeden Tag schminken, wenn es mir Spaß macht, aber das habe ich eben nicht gemacht und ich glaube es macht mir auch nur Spaß, wenn ich mich eben selten schminke.
Im Laufe der nächsten Zeit habe ich mich 2-mal dazu verleiten lassen, eine Wundertüte bei Bipa zu kaufen. Das schreibe ich hier nieder, weil ich hoffe, mich dadurch davon abhalten zu können, das nochmal zu machen. Also das sind kleine Papiertüten, in denen ein paar Kosmetikartikel sind. Ich habe natürlich extra darauf geachtet, dass ich mir von der Form her sicher bin, dass ich mindestens einen Lippenstift dabei habe, weil ich Lippenstifte ja wirklich mag. Fraglich ist, warum ich mir nicht gleich um das Geld einen Lippenstift ausgesucht habe, der mir gefällt, aber dann hätte ich mir eingestehen müssen, dass ich langsam anfange, Lippenstifte zu sammeln oder hätte eben vermutlich doch keinen gekauft. Bei solchen Überraschungsangeboten hat man irgendwie die Ausrede, dass man einfach neugierig war und dass man ja keine andere Wahl hatte, als das zu nehmen, was man eben bekommen hat. Das erste Mal habe ich einen tollen Lippenstift bekommen, den ich mir sonst garantiert nicht gekauft hätte. Er sieht an sich braun aus, aber wenn ich ihn auf meine Lippen auftrage ist er unglaublich interessant, weil es zuerst so aussieht, als würde ich genau meine Lippenfarbe auftragen, aber insgesamt wirkt mein Gesicht ganz anders, wenn ich fertig damit bin, weil er eben doch deutlich dunkler ist. Eigentlich sieht der dann nicht mal wirklich dezent aus. Also ein faszinierendes Produkt, das ich durchaus "brauchen" kann. Außerdem war da Glitzerzeug für die Wimpern. Ich wusste vorher überhaupt nicht, dass es das gibt. Wahrscheinlich eher etwas für 13-jährige Mädchen, aber man kann es bei Bedarf auch als Lidschattenersatz anwenden und ich habe es sofort in einer selbstgemachten Tasche verstaut, auf die ich später nochmal zu sprechen kommen werde. Dann war da eben noch ein Lidschatten in einer Farbe, die ich wohl nicht gebraucht hätte und die man nicht unbedingt großzügig am Auge verteilen sollte... Also es sieht ganz nett aus, wenn man nur ein bisschen was davon an einer bestimmten Stelle nimmt... Auch dieses wertvolle Objekt befindet sich nun in der gleichen Tasche. In der anderen Wundertüte war immerhin ein recht universell einsetzbarer dunkelblauer Lidschatten, aber sonst nur rosa Eyeliner und lila Lippenstift (mit ganz viel Schimmer). Gut, der Eyeliner ist nicht ganz rosa, die Farbe ist eher an der Grenze zwischen lila und rosa, aber sie gefällt mir eben nicht. Also ich glaube mir würde nichts in der Farbe gefallen. Dazu kommt noch, dass ich es merkwürdig finde, wenn Eyeliner farbig sind und gar nicht damit umgehen kann... Ich habe einen blauen, den ich öfters unten verwende und einen grünen, den ich gar nicht verwende, weil ich nicht genau weiß, was ich damit anfangen soll. Ich habe schließlich beschlossen, einfach so zu tun als wäre er schwarz und habe mir erstmal oben einen möglichst schmalen Lidstrich gezogen. Das ging mit dem Pinselchen sehr gut (ich kann das normalerweise gar nicht). Man sollte vielleicht nochmal betonen, dass möglichst schmal bei mir so viel wie "nicht besonders schmal, aber immerhin nicht so breit, dass der Strich bis zu den Augenbrauen reicht" heißt. Dann habe ich das dunkelblau aufgetragen und damit ein bisschen herumgespielt... Mit dem Lippenstift dazu sehe ich insgesamt um einiges älter und auch deutlich schlechter aus als vor der ganzen Schminkaktion. Wobei ich finde, dass das bei den Augen eigentlich geht (ich habe es geschafft, dass es so aussieht, als hätte ich lila Produkte verwendet), nur der Lippenstift steht mir gar nicht. Ich habe versucht ein Foto davon zu machen, aber auf dem Bild sieht der Lippenstift viel vorteilhafter aus... Ich glaube jedenfalls nicht, dass es realistisch ist, dass ich den Eyeliner nochmal verwende, denn da kann ich ja gleich lila Produkte verwenden und habe weniger Arbeitsaufwand... Also an dieser Stelle kommen doch noch 2 Fotos, damit ich sie nicht ganz umsonst gemacht habe.

Wenn ihr eine Bestätigung dafür haben wollt, dass der Lippenstift wirklich nicht gut aussieht, fragt ihr am besten Elisabeth, da ich keine Hemmungen davor hatte, mich direkt nach dieser Schminkaktion mit ihr und Theresa zu treffen. Ich sehe gerade anhand der Bilder, dass ich bei den Augen ja auch noch irgendein glitzerndes Zeug draufgemacht habe... Also das liegt weder am Lidschatten noch am Eyeliner, die enthalten keine Glitzerpartikel. Naja okay langsam werde ich mich wirklich dem zuwenden, worüber es in diesem Post eigentlich gehen sollte. Da ich jetzt zwischen 2 Zimmern hin und herpendle, die ich bewohnen darf (wobei eines den Vorteil hat, das auch im Rest der Wohnung meine Eltern nicht unerwartet auftauchen), habe ich endlich die Möglichkeit, mein Zeug systematisch zu verteilen. Das ist gut für Dinge, die man sowieso nie gebraucht, aber überflüssigerweise gebunkert hat. Zum Beispiel für Schreibutensilien! Natürlich wirft man da nichts, was noch funktioniert weg, weil es ja Zeug ist, das man tatsächlich noch brauchen kann, aber man hat doch eigentlich mehr davon herumliegen, als man gerade akut braucht und wäre im Grunde ganz froh darüber, es an einen anderen Ort schaffen zu können. Ich habe auch beschlossen, mein Schminkzeug aufzuteilen und das schöne daran ist, dass ich gar nicht so viel mit nach Wien nehmen möchte und mir erhoffe, das dann aus den Produkten, die ich dort zur Verfügung habe, halbwegs normal aussehende "Looks" werden. Ich habe bei der Auswahl der Produkte nämlich nicht darauf geachtet, ob sie zusammenpassen, sondern eher darauf, ob ich hier etwas damit anfangen kann und wenn mir etwas hier nur im Weg herumliegt, dann habe ich es eingepackt. Zusätzlich dann noch Maskara und einen Kajal. Ich habe gar nicht viele Lippenprodukte mitgenommen, eigentlich nur Dinge, die ich aufbrauchen möchte. Im Grunde sind es wirklich hauptsächlich Produkte, die ich aufbrauchen möchte und ich denke die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie aufbrauchen könnte, steigt, wenn ich sie mit nach Wien nehme. Zumindest fühlt es sich nicht so nutzlos an, so viel Schminke zu besitzen, wenn man sie etwas aufteilt... Ich hoffe eben, dass ich dadurch auch in Krems wieder eher Farben entdecke, die ich mag usw. Auch die Tasche, in der ich diese Produkte sammle, werde ich hoffentlcih dann in Wien verwenden. Ich tendiere nämlich dazu, Taschen zu machen und sie dann nicht zu verwenden. Also ein paar mal im Jahr bin ich plötzlich motiviert zu stricken oder zu häckeln und dann mache ich relativ schnell etwas fertig... Zum Beispiel eine Tasche. Ich zeige sie ein paar Leuten, alle sind begeistert, dass ich mir so eine schöne Tasche gemacht habe, ich bin auch zufrieden und denke, dass ich die Taschengröße auch tatsächlich brauchen kann und dass die Farbe auch gut passt. Ein paar Tage danach schaue ich mir die Tasche an und denke, dass sie doch irgendwie selbstgemacht aussieht und dass sie mir doch nicht gefällt. Erstmal nehme ich aber an, dass ich die Tasche verwenden werde. 2 Jahre später überlege ich, ob ich die Tasche wegwerfen soll, da ich sie noch nie verwendet habe, aber da fällt mir wieder ein, wie viel Arbeit es war, sie herzustellen. Dann nehme ich mir wieder felsenfest vor, sie einfach öfter zu verwenden und naja... Ich verwende eigentlich nie selbstgemachte Taschen... Aber zum Glück muss jetzt viel mehr Dinge transportieren und ich muss auch Dinge in Wien an andere Orte transportieren, also gehe ich davon aus, dass mein Taschenvorrat endlich sinnvoll verwendet wird. Vielleicht. Jedenfalls wird jetzt alles besser weil Wien! (Ich weiß, es ist bei manchen Taschen noch immer nicht realistisch, dass sie zum Einsatz kommen, aber die, in der ich das Zeug sammle, habe ich immerhin schon ein paar mal verwendet, also ist es irgendwie wahrscheinlicher, dass sie tatsächlich ab und zu zum Einsatz kommt.)
Natürlich habe ich außer Schminke auch anderes Zeug in der Tasche gebunkert, um es nach und nach in meine neue Wohnung zu bringen. Zum Beispiel Einweghandschuhe. Die habe ich mal gekauft, um Kathys Haare mit Henna zu färben, aber da ich meine Haare nicht färbe und auch sonst nichts mache, wofür man Handschuhe brauchen würde, habe ich eigentlich keine Verwendung dafür. Jedenfalls habe ich bald ein paar in Wien, falls mir dort mal etwas einfällt, wozu ich sie brauchen könnte. Kann ja sein, dass Kathy vorbeikommt und ich ihr die Haare färben soll! Ich bin übrigens nicht gut darin, anderen Leuten ihre Haare zu färben... Das habe ich genau einmal gemacht und das war es eine ziemliche Sauerei... Außerdem habe ich ein paar Wattestäbchen mit. Das auch hauptsächlich, damit ich sie aufbrauche. Ihr solltet dazu wissen, dass ich jahrelang ohne Wattestäbchen gelebt habe. Wir hatten nie welche zu Hause und ich habe sie auch nie vermisst. Fast alles, das man mit Wattestäbchen machen kann, funktioniert auch halbwegs mit Taschentüchern. Ich glaube das letzte Mal, dass ich jemandem davon erzählt habe, dass wir nie Wattestäbchen zu Hause haben wurde ich gefragt, wie ich mir denn dann meine Ohren putze... Einerseits sind Ohren grundsätzlich selbstreinigend, man muss sich also überhaupt nicht darum kümmern, wie sie gereinigt werden und andererseits kann man das auch mit Taschentüchern machen
Wenn man sich öfters schminkt gibt es ab und zu Situationen, in denen
man denkt, dass es praktisch wäre, ein Wattestäbchen zu verwenden, aber
bisher war ich mir sicher, dass es sich einfach nicht lohnen würde, mir
extra eine Packung davon zu kaufen. Ich war also ganz erstaunt, als ich
realisiert habe, wie billig Wattestäbchen sind und wie verdammt viele
man gleich bekommt! Also natürlich war mir irgendwie klar, dass sie
nicht teuer sind, aber ich habe eben nie darüber nachgedacht... Und
deshalb habe ich vor ein paar Wochen mal einfach so Wattepads und
Wattestäbchen gekauft. Wattepads finde ich übrigens doch halbwegs
nützlich, aber ich habe mir davor nie eine Packung gekauft, weil man ja
alles, das Wattepads können, theortisch auch mit Taschentüchern machen
könnte... Ich glaube es ist auch etwas ökologischer, nicht andauernd
Wattestäbchen wegzuwerfen, jedenfalls bin ich jetzt wieder für
mindestens ein Jahr lang mit Watteprodukten versorgt. Im ersten Moment
war ich sogar etwas überfordert, weil in meiner alten Wattepadpackung, die ich erhalten habe als ich 13 war, noch immer 3 Wattepads waren, ich
wollte die Packung aber wegschmeißen, um Platz für die neue zu
schaffen. Wenn ich gewusst hätte, dass ich mir eines Tages einfach so
eine neue Packung kaufen würde, hätte ich vermutlich mehr Wattepads
verbraucht und keine 3 übrig gelassen...
Ein gutes Beispiel für Dinge, die ich mit nach Wien nehme, sind auch wiederaufladbare Batterien. Das Gerät, für das ich sie gekauft habe, ist schon längst kaputt, aber da ich sie selbst gekauft habe, finde ich, dass sie mir zustehen und mit in meine neue Wohnung wandern sollten...
Interessant ist ja, dass ich mir über solche Details schon Gedanken machen kann, aber es ist tatsächlich so, dass die Dinge, die wir wirklich brauchen, schon in Wien sind und ich mir somit tatsächlich überlegen kann, wo ich mein Krimskrams möglichst sinnvoll verteile.
Oh, ich habe mir übrigens vor ein paar Wochen eine neue Handcreme gekauft! Das ist für normale Leute wahrscheinlich nichts besonderes, aber davor habe ich genau eine Handcreme besessen und es hat deutlich über ein Jahr gedauert, sie aufzubrauchen. Eigentlich ist noch immer etwas drinnen und das obwohl ich sie auch schon auf meiner Maturareise auf meinen ganzen Beinen verwendet habe, um den Sonnenbrand mit zusätzlicher Feuchtigkeit zu versorgen. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich die alte Handcreme bald aufbrauchen werde, da ich im Sommer auch 2 Wochen lang gearbeitet habe und eben eine Schule putzen musste (keine Ahnung ob ich das schon einmal erwähnt habe), wobei man ja öfters trockene Hände bekommt... Aber leider ist sie eben noch immer nicht aus, wodurch ich 2 Handcremes zugleich besitze und eine mit nach Wien nehmen kann. Ich habe mich hauptsächlich dafür entschieden, noch eine zu kaufen, weil ich daran gedacht habe, wie sich Hände anfühlen, wenn sie vollkommen ausgetrocknet sind und dass das doch kein schönes Gefühl ist... Aber ich verwende Handcreme eben nur, wenn meine Hände so stark ausgetrocknet sind und das passiert mir eigentlich so gut wie nie. Jedenfalls wird Handcreme ja nicht schlecht und sobald ich meine gigantischen Vorräte aufgebraucht habe, kann ich ja nochmals darüber nachdenken, ob man Handcreme braucht oder eben nicht. Theoretisch könnte man ja auch andere Cremes verwenden, die etwas Feuchtigkeit spenden und davon hat man ja meistens einige herumstehen, die man nie verwendet... Okay ich denke jetzt habe ich ausführlich genug über belanglose Themen geschrieben.
with a lovely greet
L.Shihit
25.9.2013
Hey!
Ich habe mich dazu entschlossen, ein bisschen was über Dinge zu schreiben, die sich in letzter Zeit verändert haben, da das sehr gut auf meinen Blog passt. Es folgt auch noch ein Post, in dem ich verstärkt auf technische Veränderungen eingehen möchte. Zumindest habe ich dadurch ein Alibi, mal anzufangen ein bisschen etwas über Technik/Kosmetik zu schreiben und dann alles Mögliche noch mit einzuflechten, das ich gerne mal wo erwähnen möchte. Ich könnte natürlich auch einen Text über IKEA-Möbel und andere typische Umzugsphänomene schreiben, aber ich denke zu dem Thema gibt es schon sehr viele Texte. Ich gehe einfach davon aus, dass sich die meisten meiner Leser selbst schonmal damit beschäftigt haben, einen Kasten aufzubauen, der am Ende zwar ganz passabel aussieht, aber der beim Zusammenschrauben eher den Eindruck erweckt hat, als würde er im nächsten Augenblick komplett in sich zusammenbrechen und wieder zu den Sägespänen werden, aus denen die Platten mit Holzoptik bestehen. Einigen wir uns einfach darauf, dass sich billige Möbel auch billig anfühlen.
Wahrscheinlich ist das, was ich euch jetzt erzählen möchte, schon 2 Monate her, aber ich hatte mal zu viel Zeit, mich zu schminken und habe mich dadurch mit Farben beschäftigt, die ich sonst nicht verwende. So richtig zufrieden war ich mit denen allerdings nicht, wodurch ich schon eine nette Grundlage an Farbe verteilt hatte, bevor ich einen Lidschatten fand, den ich tatsächlich anwenden wollte. Es ging eigentlich nur darum, die Lidfalte ein bisschen auf natürliche Weise zu betonen und ich war dann total überrascht, wie gut das Endergebnis aussah, weil es zwar noch immer sehr dezent und trotzdem irgendwie hübsch war. Eigentlich komisch, dass mich das so verblüfft hat, ich hätte ja damit rechnen können, dass das gut aussehen wird, da ich auch schon Tutorials gesehen habe, in denen Farbe eben Schritt für Schritt aufgebaut wird, aber wenn einem das selbst aus Versehen passiert, ist es irgendwie etwas anderes... Jedenfalls habe ich da richtig Lust bekommen, mich wieder öfter zu schminken, hatte aber natürlich nicht besonders viele Gelegenheiten dafür. Also natürlich könnte ich mich auch jeden Tag schminken, wenn es mir Spaß macht, aber das habe ich eben nicht gemacht und ich glaube es macht mir auch nur Spaß, wenn ich mich eben selten schminke.
Im Laufe der nächsten Zeit habe ich mich 2-mal dazu verleiten lassen, eine Wundertüte bei Bipa zu kaufen. Das schreibe ich hier nieder, weil ich hoffe, mich dadurch davon abhalten zu können, das nochmal zu machen. Also das sind kleine Papiertüten, in denen ein paar Kosmetikartikel sind. Ich habe natürlich extra darauf geachtet, dass ich mir von der Form her sicher bin, dass ich mindestens einen Lippenstift dabei habe, weil ich Lippenstifte ja wirklich mag. Fraglich ist, warum ich mir nicht gleich um das Geld einen Lippenstift ausgesucht habe, der mir gefällt, aber dann hätte ich mir eingestehen müssen, dass ich langsam anfange, Lippenstifte zu sammeln oder hätte eben vermutlich doch keinen gekauft. Bei solchen Überraschungsangeboten hat man irgendwie die Ausrede, dass man einfach neugierig war und dass man ja keine andere Wahl hatte, als das zu nehmen, was man eben bekommen hat. Das erste Mal habe ich einen tollen Lippenstift bekommen, den ich mir sonst garantiert nicht gekauft hätte. Er sieht an sich braun aus, aber wenn ich ihn auf meine Lippen auftrage ist er unglaublich interessant, weil es zuerst so aussieht, als würde ich genau meine Lippenfarbe auftragen, aber insgesamt wirkt mein Gesicht ganz anders, wenn ich fertig damit bin, weil er eben doch deutlich dunkler ist. Eigentlich sieht der dann nicht mal wirklich dezent aus. Also ein faszinierendes Produkt, das ich durchaus "brauchen" kann. Außerdem war da Glitzerzeug für die Wimpern. Ich wusste vorher überhaupt nicht, dass es das gibt. Wahrscheinlich eher etwas für 13-jährige Mädchen, aber man kann es bei Bedarf auch als Lidschattenersatz anwenden und ich habe es sofort in einer selbstgemachten Tasche verstaut, auf die ich später nochmal zu sprechen kommen werde. Dann war da eben noch ein Lidschatten in einer Farbe, die ich wohl nicht gebraucht hätte und die man nicht unbedingt großzügig am Auge verteilen sollte... Also es sieht ganz nett aus, wenn man nur ein bisschen was davon an einer bestimmten Stelle nimmt... Auch dieses wertvolle Objekt befindet sich nun in der gleichen Tasche. In der anderen Wundertüte war immerhin ein recht universell einsetzbarer dunkelblauer Lidschatten, aber sonst nur rosa Eyeliner und lila Lippenstift (mit ganz viel Schimmer). Gut, der Eyeliner ist nicht ganz rosa, die Farbe ist eher an der Grenze zwischen lila und rosa, aber sie gefällt mir eben nicht. Also ich glaube mir würde nichts in der Farbe gefallen. Dazu kommt noch, dass ich es merkwürdig finde, wenn Eyeliner farbig sind und gar nicht damit umgehen kann... Ich habe einen blauen, den ich öfters unten verwende und einen grünen, den ich gar nicht verwende, weil ich nicht genau weiß, was ich damit anfangen soll. Ich habe schließlich beschlossen, einfach so zu tun als wäre er schwarz und habe mir erstmal oben einen möglichst schmalen Lidstrich gezogen. Das ging mit dem Pinselchen sehr gut (ich kann das normalerweise gar nicht). Man sollte vielleicht nochmal betonen, dass möglichst schmal bei mir so viel wie "nicht besonders schmal, aber immerhin nicht so breit, dass der Strich bis zu den Augenbrauen reicht" heißt. Dann habe ich das dunkelblau aufgetragen und damit ein bisschen herumgespielt... Mit dem Lippenstift dazu sehe ich insgesamt um einiges älter und auch deutlich schlechter aus als vor der ganzen Schminkaktion. Wobei ich finde, dass das bei den Augen eigentlich geht (ich habe es geschafft, dass es so aussieht, als hätte ich lila Produkte verwendet), nur der Lippenstift steht mir gar nicht. Ich habe versucht ein Foto davon zu machen, aber auf dem Bild sieht der Lippenstift viel vorteilhafter aus... Ich glaube jedenfalls nicht, dass es realistisch ist, dass ich den Eyeliner nochmal verwende, denn da kann ich ja gleich lila Produkte verwenden und habe weniger Arbeitsaufwand... Also an dieser Stelle kommen doch noch 2 Fotos, damit ich sie nicht ganz umsonst gemacht habe.
Wenn ihr eine Bestätigung dafür haben wollt, dass der Lippenstift wirklich nicht gut aussieht, fragt ihr am besten Elisabeth, da ich keine Hemmungen davor hatte, mich direkt nach dieser Schminkaktion mit ihr und Theresa zu treffen. Ich sehe gerade anhand der Bilder, dass ich bei den Augen ja auch noch irgendein glitzerndes Zeug draufgemacht habe... Also das liegt weder am Lidschatten noch am Eyeliner, die enthalten keine Glitzerpartikel. Naja okay langsam werde ich mich wirklich dem zuwenden, worüber es in diesem Post eigentlich gehen sollte. Da ich jetzt zwischen 2 Zimmern hin und herpendle, die ich bewohnen darf (wobei eines den Vorteil hat, das auch im Rest der Wohnung meine Eltern nicht unerwartet auftauchen), habe ich endlich die Möglichkeit, mein Zeug systematisch zu verteilen. Das ist gut für Dinge, die man sowieso nie gebraucht, aber überflüssigerweise gebunkert hat. Zum Beispiel für Schreibutensilien! Natürlich wirft man da nichts, was noch funktioniert weg, weil es ja Zeug ist, das man tatsächlich noch brauchen kann, aber man hat doch eigentlich mehr davon herumliegen, als man gerade akut braucht und wäre im Grunde ganz froh darüber, es an einen anderen Ort schaffen zu können. Ich habe auch beschlossen, mein Schminkzeug aufzuteilen und das schöne daran ist, dass ich gar nicht so viel mit nach Wien nehmen möchte und mir erhoffe, das dann aus den Produkten, die ich dort zur Verfügung habe, halbwegs normal aussehende "Looks" werden. Ich habe bei der Auswahl der Produkte nämlich nicht darauf geachtet, ob sie zusammenpassen, sondern eher darauf, ob ich hier etwas damit anfangen kann und wenn mir etwas hier nur im Weg herumliegt, dann habe ich es eingepackt. Zusätzlich dann noch Maskara und einen Kajal. Ich habe gar nicht viele Lippenprodukte mitgenommen, eigentlich nur Dinge, die ich aufbrauchen möchte. Im Grunde sind es wirklich hauptsächlich Produkte, die ich aufbrauchen möchte und ich denke die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie aufbrauchen könnte, steigt, wenn ich sie mit nach Wien nehme. Zumindest fühlt es sich nicht so nutzlos an, so viel Schminke zu besitzen, wenn man sie etwas aufteilt... Ich hoffe eben, dass ich dadurch auch in Krems wieder eher Farben entdecke, die ich mag usw. Auch die Tasche, in der ich diese Produkte sammle, werde ich hoffentlcih dann in Wien verwenden. Ich tendiere nämlich dazu, Taschen zu machen und sie dann nicht zu verwenden. Also ein paar mal im Jahr bin ich plötzlich motiviert zu stricken oder zu häckeln und dann mache ich relativ schnell etwas fertig... Zum Beispiel eine Tasche. Ich zeige sie ein paar Leuten, alle sind begeistert, dass ich mir so eine schöne Tasche gemacht habe, ich bin auch zufrieden und denke, dass ich die Taschengröße auch tatsächlich brauchen kann und dass die Farbe auch gut passt. Ein paar Tage danach schaue ich mir die Tasche an und denke, dass sie doch irgendwie selbstgemacht aussieht und dass sie mir doch nicht gefällt. Erstmal nehme ich aber an, dass ich die Tasche verwenden werde. 2 Jahre später überlege ich, ob ich die Tasche wegwerfen soll, da ich sie noch nie verwendet habe, aber da fällt mir wieder ein, wie viel Arbeit es war, sie herzustellen. Dann nehme ich mir wieder felsenfest vor, sie einfach öfter zu verwenden und naja... Ich verwende eigentlich nie selbstgemachte Taschen... Aber zum Glück muss jetzt viel mehr Dinge transportieren und ich muss auch Dinge in Wien an andere Orte transportieren, also gehe ich davon aus, dass mein Taschenvorrat endlich sinnvoll verwendet wird. Vielleicht. Jedenfalls wird jetzt alles besser weil Wien! (Ich weiß, es ist bei manchen Taschen noch immer nicht realistisch, dass sie zum Einsatz kommen, aber die, in der ich das Zeug sammle, habe ich immerhin schon ein paar mal verwendet, also ist es irgendwie wahrscheinlicher, dass sie tatsächlich ab und zu zum Einsatz kommt.)
Natürlich habe ich außer Schminke auch anderes Zeug in der Tasche gebunkert, um es nach und nach in meine neue Wohnung zu bringen. Zum Beispiel Einweghandschuhe. Die habe ich mal gekauft, um Kathys Haare mit Henna zu färben, aber da ich meine Haare nicht färbe und auch sonst nichts mache, wofür man Handschuhe brauchen würde, habe ich eigentlich keine Verwendung dafür. Jedenfalls habe ich bald ein paar in Wien, falls mir dort mal etwas einfällt, wozu ich sie brauchen könnte. Kann ja sein, dass Kathy vorbeikommt und ich ihr die Haare färben soll! Ich bin übrigens nicht gut darin, anderen Leuten ihre Haare zu färben... Das habe ich genau einmal gemacht und das war es eine ziemliche Sauerei... Außerdem habe ich ein paar Wattestäbchen mit. Das auch hauptsächlich, damit ich sie aufbrauche. Ihr solltet dazu wissen, dass ich jahrelang ohne Wattestäbchen gelebt habe. Wir hatten nie welche zu Hause und ich habe sie auch nie vermisst. Fast alles, das man mit Wattestäbchen machen kann, funktioniert auch halbwegs mit Taschentüchern. Ich glaube das letzte Mal, dass ich jemandem davon erzählt habe, dass wir nie Wattestäbchen zu Hause haben wurde ich gefragt, wie ich mir denn dann meine Ohren putze... Einerseits sind Ohren grundsätzlich selbstreinigend, man muss sich also überhaupt nicht darum kümmern, wie sie gereinigt werden und andererseits kann man das auch mit Taschentüchern machen
Ein gutes Beispiel für Dinge, die ich mit nach Wien nehme, sind auch wiederaufladbare Batterien. Das Gerät, für das ich sie gekauft habe, ist schon längst kaputt, aber da ich sie selbst gekauft habe, finde ich, dass sie mir zustehen und mit in meine neue Wohnung wandern sollten...
Interessant ist ja, dass ich mir über solche Details schon Gedanken machen kann, aber es ist tatsächlich so, dass die Dinge, die wir wirklich brauchen, schon in Wien sind und ich mir somit tatsächlich überlegen kann, wo ich mein Krimskrams möglichst sinnvoll verteile.
Oh, ich habe mir übrigens vor ein paar Wochen eine neue Handcreme gekauft! Das ist für normale Leute wahrscheinlich nichts besonderes, aber davor habe ich genau eine Handcreme besessen und es hat deutlich über ein Jahr gedauert, sie aufzubrauchen. Eigentlich ist noch immer etwas drinnen und das obwohl ich sie auch schon auf meiner Maturareise auf meinen ganzen Beinen verwendet habe, um den Sonnenbrand mit zusätzlicher Feuchtigkeit zu versorgen. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich die alte Handcreme bald aufbrauchen werde, da ich im Sommer auch 2 Wochen lang gearbeitet habe und eben eine Schule putzen musste (keine Ahnung ob ich das schon einmal erwähnt habe), wobei man ja öfters trockene Hände bekommt... Aber leider ist sie eben noch immer nicht aus, wodurch ich 2 Handcremes zugleich besitze und eine mit nach Wien nehmen kann. Ich habe mich hauptsächlich dafür entschieden, noch eine zu kaufen, weil ich daran gedacht habe, wie sich Hände anfühlen, wenn sie vollkommen ausgetrocknet sind und dass das doch kein schönes Gefühl ist... Aber ich verwende Handcreme eben nur, wenn meine Hände so stark ausgetrocknet sind und das passiert mir eigentlich so gut wie nie. Jedenfalls wird Handcreme ja nicht schlecht und sobald ich meine gigantischen Vorräte aufgebraucht habe, kann ich ja nochmals darüber nachdenken, ob man Handcreme braucht oder eben nicht. Theoretisch könnte man ja auch andere Cremes verwenden, die etwas Feuchtigkeit spenden und davon hat man ja meistens einige herumstehen, die man nie verwendet... Okay ich denke jetzt habe ich ausführlich genug über belanglose Themen geschrieben.
with a lovely greet
L.Shihit
Dienstag, 24. November 2015
Was eben so passiert...
Liebe Leute, ich habe meine Pflichten hier etwas vernachlässigt. Ich würde ja sagen, dass es mir leid tut, wenn es mir zumindest leid zun würde. Ich konnte mich nämlich durch Unistress nicht um meinen Blog kümmern. Eigentlich sollte ich auch gerade für die Besprechung morgen lernen, da ich noch nichts dafür gelernt habe, aber ich habe mich entschlossen, stattdessen erstmal 4 alte Blogposts nochmal zu posten. Das reicht zwar nicht aus, um meinen Rückstand auszugleichen, aber er wird dadurch immerhin nicht noch größer. Wirklich anstrengend, einen Blog zu übersiedeln... Warum habe ich nicht schon früher mal ausgerechnet, wie häufig ich einen neuen alten Blogpost posten muss, um rechtzeitig fertig zu werden? So wie es jetzt aussieht werde ich jedenfalls nicht rechtzeitig fertig. Schade eigentlich. In diesem Post wird übrigens kurz Elisabeth erwähnt. Dieser Post ist also etwas für euch, wenn ihr zum Elisabeth-Fanclub gehört. Bedauerlicherweise werden jedoch andere Themen intensiver behandelt. Unter anderem geht es auch um den ersten Teil der Hobbit-triologie und dazu möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ich nur die ersten beiden Teile gesehen habe, aber der zweite Teil ziemlich genau an der Stelle endet, an der ich das Ende des Buches in Erinnerung habe. Ich kann mich auch daran erinnern, dass der Weg nach Hause und ein paar kurze Szenen geschildert worden, die man allerdings alle aus einem Film herauskürzen kann/sollte. Ich weiß natürlich, dass eigentlich noch mehr passiert, aber so spannend kann die weitere Handlung nicht sein, wenn ich es läppische 12 Jahre später schon vergessen habe. Also ich habe auch nicht vor, den letzten Teil anzuschauen, weil ich vermute, dass nicht mehr so viel vorkommt, das mich interessieren würde. Moment, im Post steht ja, dass ich das Buch gelesen habe, als ich 10 Jahre alt war, ich dachte das wäre mit 8 gewesen... Wenn ich so darüber nachdenke klingt 10 aber schon alleine deshalb plausibler, weil ich viele Ereignisse instinktiv dem Alter 8 zuweise. Wenn man alles zusammenfassen würde, dass ich laut eigenen Angaben mit 8 Jahren gemacht habe, dann muss das wirklich die Blütezeit meines Lebens gewesen sein. Wenn ich das alles in dem Alter gemacht hätte, wäre ich ja ein richtiges Wunderkind und dann wäre es ja erstaunlich, dass ich jetzt nicht mehr so überdurchschnittlich klug bin. Also ich war so 8-11 Jahre alt und kann das exakte Alter nachträglich nicht mehr feststellen.
23.12.2012
Hey!
Letzte Woche habe ich einen Kinderadventnachmittag beobachtet. Getarnt als Stationsleiterin versuchte ich, das soziale Verhalten der Teilnehmer zu analysieren. Ich möchte hier das Verhalten einer besonders auffälligen Familie schildern. Zuerst hätte ich das Kind auf 8 geschätzt, aber da er noch nicht richtig lesen und schreiben konnte, war er wohl entweder 5 oder 6. Seine zwei Schwestern (ca. 14 und 16) standen gelangweilt hinter ihm, wagten es aber nicht, sich eigenständig umzusehen. Ich war versucht, ihnen anzuvertrauen, dass sie sich auch einfach bei einer Tasse Punsch unterhalten können, die Gesangsstation aufsuchen könnten, bei der sicherlich auch viele moderne Lieder gesungen werden oder dass sie eine Station testen könnten, die wir bewusst für Jugendliche vorbereitet haben. Doch ich entschied mich dagegen, da ich das faszinierende Familienleben weiter beabachten wollte. Die Mutter bastelte fröhlich ihr Kekshaus zusammen, während der kleine Junge zunehmend unglücklicher wurde. Er versuchte mehrmals, in das Bauunternehmen einzugreifen, doch da er so viele Fehler machte, übernahm die Arbeit großteils seine Mutter. Die Schwestern sahen so aus, als wüssten sie genau, dass sie sich nicht frei bewegen dürfen, denn sobald sie dies täten, würde ihre Mutter ihnen vorwerfen, dass sie zu wenig mit ihrem Bruder unternehmen. Sie standen also die ganze Zeit über regungslos in einer möglichst coolen Pose hinter ihrem Bruder. Sie warfen ungedulige Blicke auf ihn und ihre Mutter, wagten es aber nicht, auch nur ein Wort zu sagen. Es waren auch keine Worte nötig, um ihr Unbehagen und ihre Langeweile zum Ausdruck zu bringen. Ich glaube, dass es unter anderen Umständen vollkommen okay für sie wäre, etwas mit dem kleinen Bruder zu unternehmen, aber die Vorstellung der Mutter unter "Familienausflug" ist nicht gerade familientauglich. Eigentlich war sie die einzige, die dabei Spaß hatte. Als sie mit ihrem Häuschen fertig war und es neben einem Exemplar abstellte, das eine andere Mutter angefertigt hatte, waren die zwei Mädels kurz erleichtert, da nun immerhin diese Station vorüber war, doch leider ging die Mutter sofort weiter zur nächsten Station. Es handelte sich um eine Rätsel- und Malstation (geleitet von der lieben und überaus talentierten Elisabeth), die auf eigenständige Arbeit ausgelegt war. Je nach Altersgruppe gab es Arbeitsunterlagen mit entsprechendem Schwierigkeitsgrad. Als der Junge nicht bei jedem Rätsel wie aus der Pistole geschossen antwortete, sondern kurz überlegen musste, half die Mutter sofort mit der richtigen Antwort aus. Natürlich hätte Elisabeth entsprechende Hinweise gegeben, damit der Junge von selbst auf die Lösung kommt, aber die Mutter war viel zu begeistert von der Tatsache, dass sie die Lösung von Kinderrätseln so schnell findet, dass sie die Tatsache nicht ertragen konnte, dass Kinder tatsächlich kurz über Kinderrätsel nachdenken müssen. Als ihr Sohn sie beim Malen sogar einbinden wollte und sie beauftragte, die andere Hälfte einer großen Fläche anzumalen, nahm sie einen anderen Farbton und behauptete, dass es doch egal sei, ob sie dunkelgrün oder hellgrün verwendet. Diese Aussage zeigt wieder, dass sie die Zeichnung eher als ihr Werk als das ihres Sohnes ansah. Im Hintergrund standen natürlich die ganze Zeit über die 2 gelangweilten Mädchen. Und das war natürlich noch nicht das Ende des spaßigen Familenausflugs, aber genauer möchte ich nicht davon berichten. Ich frage mich nur, ob der Mutter bewusst ist, dass sie ihre Töchter dazu erzieht, ihren Bruder zu hassen...
Die Besucher des Adventnachmittages, die am meisten Hilfe brauchten, waren etwa in seinem Alter, da die jüngeren Kinder meistens Hilfe von ihren Eltern hatten und die älteren Kinder die Aufgaben alleine schon gut meistern konnten. Ich habe sonst kein Kind in seinem Alter gesehen, dass bei den Stationen Hilfe von den Eltern hatte und das war auch gut so, da die Stationsleiter sehr wohl auch in der Lage sind, den Kindern zu helfen, wenn es notwendig ist. Außerdem ist es etwas anderes, ob man einem Kind hilft, wenn man darum gebeten wird, oder ob man davon ausgeht, dass das Kind die Aufgabe alleine nicht bewältigen kann und sie ihm deshalb vollkommen abnimmt. Ich verstehe ja nicht ganz, warum manche Eltern mit ganz kleinen Kindern kommen, die eigentlich noch zu jung sind, um irgendwelche Stationen zu machen, aber das ist wieder eine andere Geschichte...
Ich habe mir den Hobbit im Kino angeschaut (natürlich nicht in 3D)! Eigentlich erstaunlich, dass man ein normales Buch 3-teilig verfilmt... Bei jedem anderen Film hätte ich gesagt, dass das reine Abzocke ist. In diesem Fall finde ich es allerdings überhaupt nicht dramatisch.
In gewisser Art und Weise bin ich mit Tolkiens Werken aufgewachsen, obwohl ich sie erst sehr spät selbst gelesen bzw. mir die Filme angeschaut habe. Ich finde es immer sehr schade, wenn Filme aus Längengründen extrem gekürzt werden müssen und ich fand es z.B. bei HdR sehr schade, dass Tom Bombadil nicht vorkam. Natürlich trägt Tom Bombadil nicht so wesentlich zur Handlung von HdR bei, dass man ihn nicht wegkürzen könnte, aber er gehört einfach zum Gesamtwerk dazu. Ich verstehe allerdings, dass es notwendig war, HdR in 3 Filme zu pressen. Umso besser finde ich es, dass man an den Hobbit mit der Einstellung herangeht, dass man alle Zeit der Welt hat, um die Geschichte auf schöne Art und Weise zu erzählen. Ursprünglich hatte ich Zweifel, da 170 Minuten sehr übertrieben für ein Drittel eines Kinderbuches klingt, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass der Film zu stark in die Länge gezogen wurde. Die Atmosphäre war so gut getroffen, dass der Film mir persönlich relativ kurz vorkam. Ich hätte gerne sofort (in der gleichen Ausführlichkeit) den 2. und 3. Teil gesehen. Spätestens jetzt sollten Leute, die nicht gespoilert werden wollen, aufhören zu lesen. Als ich das Buch gelesen habe war ich etwa 10 und dementsprechend kann ich mich perfekt an alles erinnern. Es ist deshalb schwer für mich zu sagen, welche Szenen im Film wie buchgetreu waren, aber ich habe ein paar Unterschiede bemerkt und mich über einige Details gefreut. Zum Beispiel dass Bilbo sein Taschentuch zu Hause vergessen hat! Das ist für den weiteren Handlungsverlauf sowas von egal, aber dieses Detail ist mir durch die Antwort von Gandalf einfach als Kind im Kopf hängen geblieben und ich habe mich richtig wohl gefühlt, als ich merkte, dass auch solche Szenen im Film vorkommen. Als ich die Trolle sah, fühlte ich mich sofort in ein Computerspiel zurückversetzt, dass ich früher mit meinem Bruder gespielt habe. Damals wussten wir genau, dass sie sich streiten werden, bis die Sonne scheint, aber man musste an eine bestimmte Stelle gehen (die man natürlich nicht kannte), damit dieses Event ausgelöst wird. Nach einigen Versuchen gelang es uns schließlich, an der "richtigen" Stelle zu stehen und das verdammte Event auszulösen, aber das war ein sehr sehr nerviger Prozess, da man sich bei jedem Fehlversuch eine lange Zwischensequenz ansehen musste, die man nicht wegdrücken konnte (oder wir waren damals zu dumm dazu, sie wegzudrücken). Man merkt irgendwie gerade, dass ich nicht dazu geeigenet bin, Filmreviews zu schreiben, da ich sofort abschweife und alles mögliche mit einfließen lasse... Auf jeden Fall war diese Szene im Film etwas abgeändert. Einen kleinen Moment lang sah es so aus, als würden die Zwerge die Trolle einfach so töten, aber dann wurden sie doch noch zu Stein. Ich glaube im Buch haben sie sich durch einen Zauber von Gandalf gestritten und nicht weil Bilbo sie dazu gebracht hat, aber solange sie dann eh zu Stein erstarren, weil die Sonne schon scheint, finde ich das nicht so schlimm. Ich war etwas überrascht, dass sie Galadirel und Saruman in Bruchtal vorfanden, aber eigentlich ist die Idee ganz nett. Mich hat diese Abweichung zumindest nicht gestört.
Im Verhältnis dazu, wie lange der Film ist, finde ich, dass sich Bilbo und Gollum ein sehr kurzes Rätselbattle geliefert haben. Ich hätte mir das um einiges länger vorgestellt und wenn man sich schon so viel Zeit für den Film nimmt, verstehe ich es nicht, dass es noch immer Szenen gibt, die zu kurz wirken. Man kann nicht großartig meckern, da es tatsächlich 3 Rätsel waren, aber trotzdem kam mir die Szene relativ kurz vor. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass mindestens ein Rätsel vertauscht wurde. Das mit dem Berg, dem Wind und der Zeit kommt mir zwar ganz plausibel vor, aber ich habe ein Rätsel vermisst. Bilbo hat es im Buch als ein einfaches Rätsel bezeichnet, dass beinahe jeder kennt. Ich weiß nicht mehr genau wie es ging, aber es geht um 2 Sessel und einen Tisch. Für Vierbein, Dreibein, Zweibein und Einbein ist gesorgt. Die Lösung ist eine Katze (auf dem Tisch), ein alter Mann mit Stock (auf einem Sessel), ein Kind (auf einem Sessel) und ein Fisch (auf dem Teller am Tisch). Ich glaube die Beschreibung des Rätsels verstehen nur Leute, die das Rätsel kennen, aber genauer kann ich mich eben nicht mehr erinnern (ist ja schon fast 7-8 Jahre her, dass ich es gelesen habe). Außerdem bilde ich mir ein, dass sich die 14 in einer Halle wiedergetroffen haben kurz bevor sie den Berg verlassen haben (nicht draußen wie im Film) und dann hat Bilbo Gandalf gefragt welcher Tag es ist, weil er jegliches Zeitgefühl verloren hat. Also hat es im Buch wahrscheinlich mehrere Tage gedauert, dass er irgendwo in der Finsternis herumgeirrt ist. Warum wirkt es im Film dann wie ein so kurzer Aufenthalt? Das stört mich nicht direkt, es wundert mich nur, dass man ein Buch auf 3 lange Filme aufsplitten kann und trotzem gibt es noch Stellen, die etwas reduziert wirken. Ich denke mal, das kommt darauf an, was einem wie wichtig ist. Als ich es gelesen habe, hat mich Gollum und die Zeit in der Dunkelheit anscheinend sehr gefesselt und deshalb wäre mir ein etwas längerer Aufenthalt lieber gewesen. Stattdessen hätte ich das mit den Wargen etwas kürzer gemacht... In meiner Erinnerung waren da sowieso nur ganz kurz ein paar Wargen und danach die rettenden Greifen... Hatten die eigentlcih einen speziellen Namen? Ich bin mir gerade nicht sicher...
Auf jeden Fall hat mir die Atmosphäre richtig gut gefallen und ich frage mich, wie es ist, den Film zu sehen, wenn man das Buch gar nicht gelesen hat. Oder wenn man es vor kurzem gelesen hat.
In letzter Zeit habe ich mich irgendwie erstaunlich oft geschminkt... Und ich habe einen Lippenpflegestift entsorgt
Jetzt habe ich wieder das Gefühl, dass ich doch nicht so viele Produkte habe und dass es doch nicht so schlimm ist, nicht alle Lipglosse aufzubrauchen.
Übrigens habe ich einen Lidschatten, den ich nur gekauft habe, weil er für mich aussieht wie Weihnachten. Der ist grün, hat goldenen Schimmer, lässt sich gut auftragen/verwerten und ist allgemein hübsch. Ich glaube den habe ich in irgendeinem Abverkauf um 1€ mitgenommen und der war irgendwie limitiert oderso... Auf jeden Fall ist der echt cool und ich könnte ihn wahrscheinlich auch unterm Jahr verwenden, trage ihn aber wirklich nur ca. 2-mal im Jahr. Eigentlich schwachsinnig aber naja... Ich bin sicher nicht die einzige, die so überflüssiges Zeug besitzt xD
Oh und ich möchte noch einen kurzen Blogpost vor Silvester machen als Jahresrückblick, wenn es sich ausgeht. Mal schauen...
with a lovely greet
L.Shihit
23.12.2012
Hey!
Letzte Woche habe ich einen Kinderadventnachmittag beobachtet. Getarnt als Stationsleiterin versuchte ich, das soziale Verhalten der Teilnehmer zu analysieren. Ich möchte hier das Verhalten einer besonders auffälligen Familie schildern. Zuerst hätte ich das Kind auf 8 geschätzt, aber da er noch nicht richtig lesen und schreiben konnte, war er wohl entweder 5 oder 6. Seine zwei Schwestern (ca. 14 und 16) standen gelangweilt hinter ihm, wagten es aber nicht, sich eigenständig umzusehen. Ich war versucht, ihnen anzuvertrauen, dass sie sich auch einfach bei einer Tasse Punsch unterhalten können, die Gesangsstation aufsuchen könnten, bei der sicherlich auch viele moderne Lieder gesungen werden oder dass sie eine Station testen könnten, die wir bewusst für Jugendliche vorbereitet haben. Doch ich entschied mich dagegen, da ich das faszinierende Familienleben weiter beabachten wollte. Die Mutter bastelte fröhlich ihr Kekshaus zusammen, während der kleine Junge zunehmend unglücklicher wurde. Er versuchte mehrmals, in das Bauunternehmen einzugreifen, doch da er so viele Fehler machte, übernahm die Arbeit großteils seine Mutter. Die Schwestern sahen so aus, als wüssten sie genau, dass sie sich nicht frei bewegen dürfen, denn sobald sie dies täten, würde ihre Mutter ihnen vorwerfen, dass sie zu wenig mit ihrem Bruder unternehmen. Sie standen also die ganze Zeit über regungslos in einer möglichst coolen Pose hinter ihrem Bruder. Sie warfen ungedulige Blicke auf ihn und ihre Mutter, wagten es aber nicht, auch nur ein Wort zu sagen. Es waren auch keine Worte nötig, um ihr Unbehagen und ihre Langeweile zum Ausdruck zu bringen. Ich glaube, dass es unter anderen Umständen vollkommen okay für sie wäre, etwas mit dem kleinen Bruder zu unternehmen, aber die Vorstellung der Mutter unter "Familienausflug" ist nicht gerade familientauglich. Eigentlich war sie die einzige, die dabei Spaß hatte. Als sie mit ihrem Häuschen fertig war und es neben einem Exemplar abstellte, das eine andere Mutter angefertigt hatte, waren die zwei Mädels kurz erleichtert, da nun immerhin diese Station vorüber war, doch leider ging die Mutter sofort weiter zur nächsten Station. Es handelte sich um eine Rätsel- und Malstation (geleitet von der lieben und überaus talentierten Elisabeth), die auf eigenständige Arbeit ausgelegt war. Je nach Altersgruppe gab es Arbeitsunterlagen mit entsprechendem Schwierigkeitsgrad. Als der Junge nicht bei jedem Rätsel wie aus der Pistole geschossen antwortete, sondern kurz überlegen musste, half die Mutter sofort mit der richtigen Antwort aus. Natürlich hätte Elisabeth entsprechende Hinweise gegeben, damit der Junge von selbst auf die Lösung kommt, aber die Mutter war viel zu begeistert von der Tatsache, dass sie die Lösung von Kinderrätseln so schnell findet, dass sie die Tatsache nicht ertragen konnte, dass Kinder tatsächlich kurz über Kinderrätsel nachdenken müssen. Als ihr Sohn sie beim Malen sogar einbinden wollte und sie beauftragte, die andere Hälfte einer großen Fläche anzumalen, nahm sie einen anderen Farbton und behauptete, dass es doch egal sei, ob sie dunkelgrün oder hellgrün verwendet. Diese Aussage zeigt wieder, dass sie die Zeichnung eher als ihr Werk als das ihres Sohnes ansah. Im Hintergrund standen natürlich die ganze Zeit über die 2 gelangweilten Mädchen. Und das war natürlich noch nicht das Ende des spaßigen Familenausflugs, aber genauer möchte ich nicht davon berichten. Ich frage mich nur, ob der Mutter bewusst ist, dass sie ihre Töchter dazu erzieht, ihren Bruder zu hassen...
Die Besucher des Adventnachmittages, die am meisten Hilfe brauchten, waren etwa in seinem Alter, da die jüngeren Kinder meistens Hilfe von ihren Eltern hatten und die älteren Kinder die Aufgaben alleine schon gut meistern konnten. Ich habe sonst kein Kind in seinem Alter gesehen, dass bei den Stationen Hilfe von den Eltern hatte und das war auch gut so, da die Stationsleiter sehr wohl auch in der Lage sind, den Kindern zu helfen, wenn es notwendig ist. Außerdem ist es etwas anderes, ob man einem Kind hilft, wenn man darum gebeten wird, oder ob man davon ausgeht, dass das Kind die Aufgabe alleine nicht bewältigen kann und sie ihm deshalb vollkommen abnimmt. Ich verstehe ja nicht ganz, warum manche Eltern mit ganz kleinen Kindern kommen, die eigentlich noch zu jung sind, um irgendwelche Stationen zu machen, aber das ist wieder eine andere Geschichte...
Ich habe mir den Hobbit im Kino angeschaut (natürlich nicht in 3D)! Eigentlich erstaunlich, dass man ein normales Buch 3-teilig verfilmt... Bei jedem anderen Film hätte ich gesagt, dass das reine Abzocke ist. In diesem Fall finde ich es allerdings überhaupt nicht dramatisch.
In gewisser Art und Weise bin ich mit Tolkiens Werken aufgewachsen, obwohl ich sie erst sehr spät selbst gelesen bzw. mir die Filme angeschaut habe. Ich finde es immer sehr schade, wenn Filme aus Längengründen extrem gekürzt werden müssen und ich fand es z.B. bei HdR sehr schade, dass Tom Bombadil nicht vorkam. Natürlich trägt Tom Bombadil nicht so wesentlich zur Handlung von HdR bei, dass man ihn nicht wegkürzen könnte, aber er gehört einfach zum Gesamtwerk dazu. Ich verstehe allerdings, dass es notwendig war, HdR in 3 Filme zu pressen. Umso besser finde ich es, dass man an den Hobbit mit der Einstellung herangeht, dass man alle Zeit der Welt hat, um die Geschichte auf schöne Art und Weise zu erzählen. Ursprünglich hatte ich Zweifel, da 170 Minuten sehr übertrieben für ein Drittel eines Kinderbuches klingt, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass der Film zu stark in die Länge gezogen wurde. Die Atmosphäre war so gut getroffen, dass der Film mir persönlich relativ kurz vorkam. Ich hätte gerne sofort (in der gleichen Ausführlichkeit) den 2. und 3. Teil gesehen. Spätestens jetzt sollten Leute, die nicht gespoilert werden wollen, aufhören zu lesen. Als ich das Buch gelesen habe war ich etwa 10 und dementsprechend kann ich mich perfekt an alles erinnern. Es ist deshalb schwer für mich zu sagen, welche Szenen im Film wie buchgetreu waren, aber ich habe ein paar Unterschiede bemerkt und mich über einige Details gefreut. Zum Beispiel dass Bilbo sein Taschentuch zu Hause vergessen hat! Das ist für den weiteren Handlungsverlauf sowas von egal, aber dieses Detail ist mir durch die Antwort von Gandalf einfach als Kind im Kopf hängen geblieben und ich habe mich richtig wohl gefühlt, als ich merkte, dass auch solche Szenen im Film vorkommen. Als ich die Trolle sah, fühlte ich mich sofort in ein Computerspiel zurückversetzt, dass ich früher mit meinem Bruder gespielt habe. Damals wussten wir genau, dass sie sich streiten werden, bis die Sonne scheint, aber man musste an eine bestimmte Stelle gehen (die man natürlich nicht kannte), damit dieses Event ausgelöst wird. Nach einigen Versuchen gelang es uns schließlich, an der "richtigen" Stelle zu stehen und das verdammte Event auszulösen, aber das war ein sehr sehr nerviger Prozess, da man sich bei jedem Fehlversuch eine lange Zwischensequenz ansehen musste, die man nicht wegdrücken konnte (oder wir waren damals zu dumm dazu, sie wegzudrücken). Man merkt irgendwie gerade, dass ich nicht dazu geeigenet bin, Filmreviews zu schreiben, da ich sofort abschweife und alles mögliche mit einfließen lasse... Auf jeden Fall war diese Szene im Film etwas abgeändert. Einen kleinen Moment lang sah es so aus, als würden die Zwerge die Trolle einfach so töten, aber dann wurden sie doch noch zu Stein. Ich glaube im Buch haben sie sich durch einen Zauber von Gandalf gestritten und nicht weil Bilbo sie dazu gebracht hat, aber solange sie dann eh zu Stein erstarren, weil die Sonne schon scheint, finde ich das nicht so schlimm. Ich war etwas überrascht, dass sie Galadirel und Saruman in Bruchtal vorfanden, aber eigentlich ist die Idee ganz nett. Mich hat diese Abweichung zumindest nicht gestört.
Im Verhältnis dazu, wie lange der Film ist, finde ich, dass sich Bilbo und Gollum ein sehr kurzes Rätselbattle geliefert haben. Ich hätte mir das um einiges länger vorgestellt und wenn man sich schon so viel Zeit für den Film nimmt, verstehe ich es nicht, dass es noch immer Szenen gibt, die zu kurz wirken. Man kann nicht großartig meckern, da es tatsächlich 3 Rätsel waren, aber trotzdem kam mir die Szene relativ kurz vor. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass mindestens ein Rätsel vertauscht wurde. Das mit dem Berg, dem Wind und der Zeit kommt mir zwar ganz plausibel vor, aber ich habe ein Rätsel vermisst. Bilbo hat es im Buch als ein einfaches Rätsel bezeichnet, dass beinahe jeder kennt. Ich weiß nicht mehr genau wie es ging, aber es geht um 2 Sessel und einen Tisch. Für Vierbein, Dreibein, Zweibein und Einbein ist gesorgt. Die Lösung ist eine Katze (auf dem Tisch), ein alter Mann mit Stock (auf einem Sessel), ein Kind (auf einem Sessel) und ein Fisch (auf dem Teller am Tisch). Ich glaube die Beschreibung des Rätsels verstehen nur Leute, die das Rätsel kennen, aber genauer kann ich mich eben nicht mehr erinnern (ist ja schon fast 7-8 Jahre her, dass ich es gelesen habe). Außerdem bilde ich mir ein, dass sich die 14 in einer Halle wiedergetroffen haben kurz bevor sie den Berg verlassen haben (nicht draußen wie im Film) und dann hat Bilbo Gandalf gefragt welcher Tag es ist, weil er jegliches Zeitgefühl verloren hat. Also hat es im Buch wahrscheinlich mehrere Tage gedauert, dass er irgendwo in der Finsternis herumgeirrt ist. Warum wirkt es im Film dann wie ein so kurzer Aufenthalt? Das stört mich nicht direkt, es wundert mich nur, dass man ein Buch auf 3 lange Filme aufsplitten kann und trotzem gibt es noch Stellen, die etwas reduziert wirken. Ich denke mal, das kommt darauf an, was einem wie wichtig ist. Als ich es gelesen habe, hat mich Gollum und die Zeit in der Dunkelheit anscheinend sehr gefesselt und deshalb wäre mir ein etwas längerer Aufenthalt lieber gewesen. Stattdessen hätte ich das mit den Wargen etwas kürzer gemacht... In meiner Erinnerung waren da sowieso nur ganz kurz ein paar Wargen und danach die rettenden Greifen... Hatten die eigentlcih einen speziellen Namen? Ich bin mir gerade nicht sicher...
Auf jeden Fall hat mir die Atmosphäre richtig gut gefallen und ich frage mich, wie es ist, den Film zu sehen, wenn man das Buch gar nicht gelesen hat. Oder wenn man es vor kurzem gelesen hat.
In letzter Zeit habe ich mich irgendwie erstaunlich oft geschminkt... Und ich habe einen Lippenpflegestift entsorgt
Jetzt habe ich wieder das Gefühl, dass ich doch nicht so viele Produkte habe und dass es doch nicht so schlimm ist, nicht alle Lipglosse aufzubrauchen.
Übrigens habe ich einen Lidschatten, den ich nur gekauft habe, weil er für mich aussieht wie Weihnachten. Der ist grün, hat goldenen Schimmer, lässt sich gut auftragen/verwerten und ist allgemein hübsch. Ich glaube den habe ich in irgendeinem Abverkauf um 1€ mitgenommen und der war irgendwie limitiert oderso... Auf jeden Fall ist der echt cool und ich könnte ihn wahrscheinlich auch unterm Jahr verwenden, trage ihn aber wirklich nur ca. 2-mal im Jahr. Eigentlich schwachsinnig aber naja... Ich bin sicher nicht die einzige, die so überflüssiges Zeug besitzt xD
Oh und ich möchte noch einen kurzen Blogpost vor Silvester machen als Jahresrückblick, wenn es sich ausgeht. Mal schauen...
with a lovely greet
L.Shihit
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