Jetzt hätte ich diesen Blogpost beinahe einfach vergessen. Da bin ich ja mal gespannt, was ich so über Make-up geschrieben habe. Ah, es geht um einen kleinen HAUL. Wow, so wie es aussieht gibt es einen Mädelsabend, den ich gar nicht dokumentiert habe. Das hätet ich gar nicht erwartet. Da es um Nagellacke geht, kann ich an dieser Stelle ja erwähnen, dass ich zu meinem 20. Geburtstag ungefähr 5 Nagellacke bekommen habe, wodurch es jetzt einige Farben gibt, die ich mehrmals in meiner Sammlung besitze. Einen Nagellack habe ich sogar wirklich doppelt, aber in dem ist nicht so viel drinnen und er hat meine Lieblingsfarbe, deshalb nehme ich jetzt einfach mal an, dass das der erste Nagellack wird, den ich aufbrauche und dass es dann somit auch okay ist, wenn ich 2 besitze. Oder ich verlose ihn irgendwann, falls ich tatsächlich mal ein Gewinnspiel mache. Das wäre wahrscheinlich eine sinnvolle Idee.
20.2.2014
Hey!
Ein Blogpost, in dem ich nur Schminkthemen abdecken und wohl gar nichts
schreiben werde, das mit Technik zusammenhängt. Also zum Beispiel über
Computerspiele kommt erst wieder ein neuer Post, wenn ich zumindest so
viel dazupassendes weiß, dass ich so tun kann, als könnte ich darüber
etwas berichten. Oh, ich weiß worüber ich meinen nächsten Post schreiben
könnte, aber ich möchte ja auch nicht spoilern. Und ich möchte mir
selbst die Freiheit gestatten, mich dann zu entscheiden, ob ich darüber
gerade schreiben möchte. Ich will ja nicht mein eigener Schreibsklave
werden, der nur tippt, was ihm vorgeschrieben wird. Hm, eigentlich eine
interessante Frage, ob unser Körper nur der Sklave unseres Verstandes
ist (oder umgekehrt). Ich meine, wir können vieles machen, das dem
widerspricht, was unser Körper uns mitteilen möchte, aber zugleich wird
unsere Meinung auch oft genug von körperlichen Bedürfnissen
beeinflusst... Ich denke, dass schon einmal die Annahme, da eine
richtige Grenze ziehen zu können, falsch ist. Also bevor man das weiter
überlegt, müsste man erst darüber nachdenken, was man meint, wenn man
von Verstand redet und was man meint, wenn man von Körper redet und
welche Begriffe man noch in der Diskussion verwenden darf, ohne dass sie
dazu führen, dass man sich nicht mehr sicher, ist, wovon genau man
redet.
Nun aber zu etwas, bei dem ich weder sagen würde, dass mein Körper
sich danach gesehnt hat, noch, dass mein Verstand aktiv beschlossen
hat, dass ich diese Dinge aus rationalen Gründen brauche. Ich habe mir
vor kurzem ein paar Sachen gekauft. Zum Beispiel so ein Ding, das
angeblich dafür sorgt, dass Augenringe zurückgehen. Ich schreibe mal
auf, was so auf der Packung steht. My Face kühlender AUGEN ROLL-ON mit
Koffein gegen Augenringe ALOE VERA EXTRAKT für alle Hauttypen. Genau
soetwas habe ich bestimmt gebraucht... Aber immer, wenn ich
vergleichbare Produkte wo herumstehen gesehen habe, haben die etwa 10€
gekostet, und das hier gab es irgendwie für 90 Cent oderso, da kam es
mir ganz normal vor, es einfach mitnehmen zu wollen. Außerdem habe ich
mir einen Pinsel zum Verblenden gekauft, weil ich eben gar keinen habe,
mit dem man das machen kann. Also meistens verwende ich ja gar keine
Pinsel, um mich zu schminken. Er hat den originellen Namen "BLENDER
Brush" und ist von der Eigenmarke von Bipa. Seit ich ihn gekauft habe,
habe ich den Pinsel natürlich nicht verwendet... Aber so einen Pinsel
zum Verblenden braucht man ja wirklich oft und es ist gut, einen zu
haben. Übrigens habe ich von den beiden Produkten jetzt extra ein paar
Wochen lang die Verpackung aufgehoben, damit ich dann den Namen abtippen
kann. Ja, ich bin davon ausgegangen, dass ich mir "BLENDER Brush" nicht
merken werde oder dass ich nicht glauben werde, dass da nicht noch mehr
drauf steht und dass der Pinsel tatsächlich keine Nummer oder einen
exotischen Namen hat, deswegen habe ich die Verpackung aufgehoben. Sie
ist rosa, aus Plastik und völlig nutzlos, obwohl sie wiederverschließbar
ist, also dazu gedacht ist, aufgehoben zu werden. Auf dem Augen-roll-on
steht übrigens sogar ein Altersbereich drauf, in dem man ihn verwenden
soll und ich bin eigentlich nicht in dem Bereich oder zuminderst nur
fast. Aber man kann ihn bis 35 verwenden, bis dahin habe ich also Zeit,
um ihn aufzubrauchen. Oh und es steht zum Glück nichts Gefährliches auf
der Verpackung wie "Sie werden 19 Jahre jünger aussehen". Ihr müsst euch
also keine ernsthaften Sorgen um mein Wohlergehen machen.
Ich habe mir übrigens auch einen weißen Lidschatten gekauft. Mein alter
wird nämlich langsam immer weniger und da fand ich es berechtigt, einen
neuen zu kaufen. Also bisher hatte ich 3 Weißtöne, wobei sich aber 2
davon in Schminkkästchen befinden, sodass es eher unpraktisch ist, den
Schminkkasten extra dafür aufzuklappen, wenn man keine andere Farbe
daraus verwenden möchte. Gut, einen Schminkkasten müsste man gar nicht
mehr aufklappen, weil der Deckel schon eine Weile lang nicht mehr hält,
aber der darin enthaltene weiße Lidschatten ist äußerst mühsam. Er hat
einfach so geringe Deckkraft, dass es mich eher nervt, so viel davon zu
nehmen, bis man überhaupt sieht, dass ich ihn verwendet habe, sodass er
auch eher unbrauchbar ist. Der dritte weiße Lidschatten ist ein... Nennt
man das Duolidschatten? Jedenfalls ist rechts das weiß und links so
eine Glitzerfarbe. Also man hat das Gefühl, dass sie fast ausschließlich
aus Glitzer besteht und auch wenn es weißer Glitzer ist, hat sich eben
herausgestellt, dass ich diese Glitzerfarbe so gut wie nie brauche. Und
je öfter ich das weiß daneben verwende, desto stärker wird das Gefühl,
dass ich die benachbarte Farbe vernachlässige, ja ich erwarte sogar,
dass bald das weiß ganz weg sein könnte und die Glitzerfarbe danach noch
relativ unberührt sein könnte. Dabei versuche ich ja auch, sie zu
verwenden, aber das ergibt sich eher selten und dass ich das weiß
verwenden könnte ergibt sich ziemlich oft. Meine Lieblingsperson hat
mich übrigens ganz erstaunt gefragt, als ich mir einen weißen
Lidschatten gekauft habe, ob weiß denn eine wichtige Farbe ist, wenn man
sich schminkt. Falls das sonst jemand nicht weiß, möchte ich jetzt
nochmal betonen, dass es schon ziemlich häufig vorkommt, dass man weißen
Lidschatten verwendet. Es kommt natürlich darauf an, was man mag und
wie man sich schminkt, ob man weiß braucht und ich würde ja gar nicht
sagen, dass ich da besonders extrem bin, mit meinem Weißverbrauch. Nur
ist dieser eine Weißton derzeit vermutlich der Lidschatten mit den
stärksten Gebrauchsspuren von mir, wenn man einen hautfarbenen
Lidschatten ausnimmt, den ich übrigens schon fast aufgebraucht habe. Den
hätte ich nicht gezählt, weil ich ihn ja auch schon phasenweise eher
als Puder verwendet habe. Für den habe ich als Ersatz übrigens dann auch
ein Puder gekauft, das eine ähnliche Farbe hat, anstatt noch einen
hautfarbenen Lidschatten zu nehmen, aber das habe ich schon seit letztem
Sommer glaube ich. Und in Wien habe ich weder hautfarbenen Lidschatten
noch Puder, weil der hautfarbene Lidschatten schon so zerbröckelt ist,
dass ich ihn nicht mehr transportieren sollte und weil es ja doch nicht
so wichtig war, in Wien soetwas zu haben.
Aber zurück zu meinen weißen Lidschatten. Der, den ich eben halbwegs
intensiv verwendet habe, der aber bei weitem noch nicht so stark
aufgebraucht ist, dass ich ihn innerhalb des nächsten Jahres (oder der
nächsten 2 Jahre) aufbrauchen könnte heißt übrigens 1070 Eye-Tordnado
N.12 White und der neue heißt Eyeshadow Mono 1 snow. Sie sind beide von
der Eigenmarke von Bipa (ratet mal wo ich einkaufen gehe!) und den
ersten gibt es nicht mehr, wobei es den neuen nächstes Jahr auch nicht
mehr geben wird. Aber im wesentlichen werden da die gleichen Farben oder
sehr ähnliche Farben einfach jedes Jahr neu benannt und anders
verpackt. Also ich habe die Weißtöne verglichen und beschlossen, dass
beide weiß aussehen. Solltet ihr euch das besser vorstellen wollen, dann
habe ich ganz viele Swatches für euch gemacht. Eine Sammlung einiger
Bilder, mit denen ich demonstrieren möchte, wie die Farbe aussieht,
findet ihr, wenn ihr "weiß" googelt (am besten Bildersuche!). Sollte
euch ein einziges Bild reichen, dann könnt ihr auch einen anderen
Begriff googeln (Achtung, in dem Fall Websuche anstatt Bildersuche!)
oder nur die Google-Startseite öffnen und auf den Hintergrund achten.
Zum Glück werde ich von Google dafür bezahlt, so intensiv Werbung für
Google zu machen und von anderen Firmen dafür, Werbung für die Farbe
weiß zu machen. Als Student kann man Geld ja immer ganz gut gebrauchen.
Okay, ich war mir recht sicher, dass es insgesamt 5 Produkte waren, die
ich sinnlos auf einmal gekauft habe, mal schauen, was ich übersehen
habe... Nein, es waren definitiv 4 und das letzte ist ein Nagellack.
Dazu sollte man sagen, dass ich grundsätzlich schon damit fertig war,
mir Nagellacke zu kaufen. Das heißt, ich habe mir früher vorgenommen,
dass es vollkommen okay ist, wenn ich in jeder Farbe einen kaufe, aber
dass ich danach damit aufhören möchte. Und mit in jeder Farbe meinte
ich, dass ich bereits einen habe, der lila ist und mir deshalb keinen
neuen kaufen möchte, auch, wenn die Farbe doch etwas besser aussieht
oder eine Nuance dunkler ist. Ein Nagellack in lila reicht doch. Ich
sehe es aber leider nicht ganz so streng, aber der Nagellack, den ich an
dem Tag auch noch gekauft habe, wäre auch nicht "verboten" gewesen,
wenn ich mich ganz streng an das Schema halten würde (ich habe
inzwischen schon 2 Grüntöne und 2 recht dunkle, rötliche Farben,
ansonsten habe ich mich an meine Regel gehalten). Trotzdem war, dass ich
ja mal einen Nagellack kaufen könnte, wenn es sich ergibt, bis jetzt
gar nicht geplant. Die Farbe hat mich aber einfach zu sehr fasziniert.
Ich habe mir nämlich 262 Cooper King von Astor gekauft und die Farbe
kann man am besten beschreiben, indem man sie mit einem Hirschkäfer
vergleicht. Oh, waren das nicht Hirschkäfer, die so in vielen Farben
schillern? Zumindest finde ich den Effekt gerade eher, wenn ich
Ampferkäfer google oder... Ach, es gibt alle möglichen Käfer, die so
aussehen und bevor ihr jetzt 20 Käferarten googelt, könnt ihr auch
gleich nach der Nagellackfarbe suchen. Jedenfalls sind dadurch die Nägel
je nach Lichteinfall grün oder lila und manchmal so bronzefarben und
glitzern golden und... Ich bin mir nicht sicher, ob ich das mag. Manche
Farben, die man damit erzielen kann, erhält man nur in bestimmten Räumen
durch die Belichtung dort. Ich habe mir übrigens im Sommer angewöhnt,
auf den Zehennägeln ab und zu Nagellack zu tragen und das war eigentlich
ziemlich cool. Also es gibt manche Farben, bei denen man erwartet, dass
sie dort gar nicht so cool wirken, die dann wirklich gut aussehen und
auf total überraschende Art wirken. Das kann einem ganz unerwartet ein
bisschen gute Laune machen, wenn man die Zehen vorher aus irgendwelchen
Gründen gar nicht gesehen hat und dann merkt man, dass sie ja bunt sind.
Ich habe schonmal von jemandem das Statement gehört, dass Nagellack
doch eigentlich nur dafür sorgt, dass die Finger stinken und ich würde
mal behaupten, dass das auch unwichtiger ist, wenn man ihn nur auf den
Füßen aufträgt. Und ich komme viel besser damit klar, als wenn er auf
meinen Händen ist. Wenn er zum Beispiel nicht mehr so schön ist, sehe
ich das gar nicht und ich fange auch nicht an, ihn wieder abzukratzen,
wenn mir gerade langweilig ist und er kann mich nicht irritieren, wenn
ich gerade tippe oder andere Dinge tue, weil ich meine Füße eben viel
seltener anschaue als meine Hände. Im Winter finde ich es allerdings
relativ sinnlos, sich die Zehennägel zu lackieren, da bin ich nicht in
der Stimmung dafür und gerade bei dem neuen Nagellack war es ja so, dass
ich erstmal die Wirkung in verschiedenem Licht austesten wollte und da
wäre es schon recht komisch gewesen, ihn nur beim Duschen und in
ähnlichen Situationen zu sehen.
Okay, ich glaube ich muss es einsehen, das hier wird jetzt einfach ein
eigener Post. Heute ist nämlich ein Mädelsabend geplant und ich dachte
mir, dass ich davor ja alles andere kurz in einem Absatz zusammenfassen
könnte, das mir sonst eben so zu Beautyzeug einfällt, aber es ist jetzt
doch etwas mehr geworden.
Also es ist wohl doch noch nicht ganz klar, was ich als nächstes posten
werde... Aber ich habe das Gefühl, dass ich bald wieder etwas schreiben
werde =)
with a lovely greet
L.Shihit
Der vermutlich weltweit 2. Blog über Schminke und PC-Zeugs. Hier werden die Interessen von Männern und Frauen vereinigt und in (hoffentlich) witzigen Anekdoten wiedergegeben. Der Blog hat keine eindeutige Zielgruppe und ich bin auf keinem meiner 2 Hauptthemen wirklich kompetent, aber genau das wird den Charme meines Blogs ausmachen. Außerdem wird ihn sowieso niemand lesen, weil ich keine Zielgruppe habe.
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Donnerstag, 3. Dezember 2015
Überall Mädchenkram
Labels:
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Mädchenkram,
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Philosophie,
Pinsel,
Schminke,
Shihita,
Sklave
Mittwoch, 18. November 2015
Rolling in the Higgs
Hey!
Ich habe gerade festgestellt, dass ich jetzt immer 2 alte Blogposts pro Tag rebloggen muss, um all meine alten Posts auf diesen Blog zu retten bevor blog.de geschlossen wird. Das mache ich jetzt mal einfach. Mir ist bewusst, dass das viel schneller ist, als ihr die alten Posts lesen könntet, also muss ich wohl irgendwie akzeptieren, dass ich das eher für mich selbst mache als für sonst jemanden. Naja, vielleicht kann ich Max überreden, alles nachzulesen. Der ist dann bestimmt auch so nett, dass er mich auf gravierende Fehler aufmerksam macht, die ihm dabei ins Auge gestochen sind. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht besonders gut darin bin, Fehler zu entdecken, wenn ich etwas korrigieren möchte. Meine Mutter kann das richtig gut, aber irgendwie habe ich das nicht von ihr geerbt. Das Skriptum über den "Bioreaktor", mit dem wir heute gearbeitet haben, enthielt allerdings so viele Fehler, dass das sogar mich gestört hat. An einer Stelle stand wohl "Lehrrohr" anstatt "Leerrohr", sodass einem Freund total unklar war, wozu dieses Rohr dienen soll. Also konkret ging es um die Gasleerrohrgeschwindigkeit und mir sind keine Rohre bekannt, die mir etwas beibringen könnten, aber dass es leere Rohre gibt konnte ich auch schon beobachten. So, jetzt lese ich erstmal den alten Blogpost, um den sollte es ja eigentlich auch in meiner Anmerkung gehen. Man merkt ja total, dass ich den geschrieben habe, als ich noch keine Ahnung davon hatte, wie ein Studium so abläuft. Ich habe damals übrigens folgenden Kommentar erhalten "Danke für die Blumen für den Nerd Code! Wir bemühen uns!". Da drängt sich mir die Frage auf, ob es eigentlich üblich ist, sich hin und wieder selbst zu googeln, wenn man irgendetwas im Internet macht. Ich google zum Beispiel immer wieder LadyShihita, aber ich dachte, dass das nicht so viele Leute machen würden. Ich vermute jedenfalls, dass Ulf Weihbold von Pulpmedia meinen Blog nicht regelmäßig gelesen hat und ich dann zufällig den Nerd Code erwähnt habe. Ich weiß auch nicht, ob der jetzt noch irgendetwas mit dem Nerd Code zu tun hat, er ist wohl nicht mehr Marketing Manager bei Pulpmedia und ehrlich gesagt habe ich jetzt keine Lust, genauer zu recherchieren. Vielleicht googelt der Herr ja mal wieder seinen Namen und möchte dann selbst erklären, was er mit dem Nerd Code zu tun hat oder wie er damals auf meinen Blog gestoßen ist.
27.8.2012
Kennt ihr auch das Gefühl, wenn euch jemand eine Theorie erklärt, ihr versteht sie und dann fällt euch auf, dass ihr noch immer nicht versteht warum es ganz genau so ablaufen sollte und nicht anders? Manchmal habe ich das Gefühl, man könnte mir viele Theorien erklären und ich würde sie zwar an und für sich verstehen, aber wer sagt mir denn, dass die Grundannahmen richtig sind? Man muss immer von irgendwelchen Axiomen ausgehen und deshalb... Manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass ich zu leicht von etwas zu überzeugen bin. Klar ist es einfacher, ein System immer wieder anzupassen, anstatt ein neues zu erfinden, aber ist das auch richtig so? Vieles, das ich nicht ganz verstehe, glaube ich der Wissenschaft trotzdem. Einfach weil es sympatisch klingt und ich es glauben möchte. Eigentlich vertraue ich der Wissenschaft manchmal fast wie einer Religion.
Wie stark sich unterschiedliche Theorien durchsetzen, hängt irgendwie auch davon ab, wie sie emotional besetzt sind, was sie in den Menschen auslösen. Wenn du eine perfekte, richtige Theorie hast und niemand außer dir glaubt sie, weil sie unbequem oder unsympathisch ist... Was nutzt es? Vielleicht setzt sie sich dank Beweisen irgendwann doch durch, aber es dauert bestimmt viel länger.
Wenn man ehrlich ist, vergisst man oft Teile von Begründungen wieder und merkt sich nur, dass es überzeugend klang und was die Folge davon war. Kennt ihr das, wenn ihr zum 20. mal in eurem Leben eine ähnliche Erklärung für Schwarze Löcher oder ähnliches hört und ihr zwar eigentlich alles schon wisst, das gesagt wird, aber trotzdem hättet ihr es spontan nicht in dieser Art und Weise wiedergeben können? Ich finde es interessant, wie ein und dasselbe Thema beim 18. Mal noch interessant sein kann, wenn sich der Informationsgehalt nicht verändert hat, obwohl man beim 16. und 17. mal die Erklärung ermüdend und langweilig empfand. Das kann sogar passieren, wenn die 18. Erklärung eigentlich schlechter war als die vorherigen.
Ich bin mir gerade nicht sicher, ob mir jemand folgen kann oder ob ich der einzige Mensch bin, der so tickt... Es gibt einfach so Dinge, die man "eh scho längst checkt hot" (entschuldigt die österreichische Ausdrucksweise) und trotzdem ist es manchmal gut, das Wissen nochmal aufzufrischen. Man hört einfach einen Begriff, denkt sich "Das war doch irgendwie so in der Art" und wenn man länger darüber nachdenken würde, fiele einem alles wieder ein, doch dann ist man erleichtert, nochmal die komplette Erklärung zu hören. Danach freut man sich entweder, weil man es jetzt wieder perfekt im Gedächtnis hat oder man ist gelangweilt, weil es eben trotzdem nichts neues ist. Und all die Dinge, die ich schon so oft immer wieder und wieder gehört habe -und mittlerweile endgültig wissen sollte- könnten eigentlich auch ganz anders sein, weil ich sie viel zu selten in Frage stelle. Viele Menschen sind einfach so abgelenkt davon, zu versuchen, einen Vorgang zu verstehen, dass sie vergessen, ihn zu hinterfragen oder nach alternativen Erklärungen zu suchen. Andererseits gibt es wahrscheinlich genügend Menschen, die das tun und wenn man alles immer in Frage stellt, kommt man nicht wirklich weiter. Im alltäglichen Leben tue ich das ja auch nicht...
Meine Gedanken kommen mir gerade absolut wirr vor und wenn ich das lesen würde, würde ich mich fragen, worauf der Autor eigentlich hinaus will. Weiß ich allerdings nicht. Ursprünglich wollte ich hier nur 1-2 Sätze schreiben...
Wisst ihr, was ich cool finde? Vorlesungen sind öffentlich. Ich meine, wenn man so darüber nachdenkt... Wenn ich in Pension bin könnte ich mich jeden Tag in irgendeine Vorlesung setzen, die mich interessiert. Und das tolle daran wäre: Wenn ich etwas nicht verstünde, wäre das vollkommen egal, weil es mir nicht um das Studium ginge. Außerdem könnte ich mich ein Jahr später wieder in die gleiche Vorlesung setzen und würde es wahrscheinlich nicht mal bemerken, weil ich bis dahin sicher schon alles wieder vergessen hätte. Wenn ich alt und senil bin, ist es vielleicht alleine schon beruhigend irgendjemandem beim Reden zu zu hören. Ich weiß, es gibt auch die Möglichkeit, ein Seniorenstudium zu machen, aber das klingt für mich nicht so cool. Ich möchte ja nicht mit irgendwelchen Titeln angeben, ich möchte einfach aufstehen und gehen können, wenn ich eine Vorlesung nicht mag, ohne Angst zu haben, dass ich dann bei der Prüfung durchfalle. Ich finde das klingt einfach nett...
Ursprünglich wollte ich eine Einleitung zu folgendem Bild schreiben... Hmm...
Machen wir einfach eine Kurzfassung:
Seit langem "beste" Teilchentheorie: "Standardmodell".Sieht aus mathematischen Gründen keine Masse für bestimmte Teilchen vor --> Higgs-Boson --> Wechselwirkung mit Higgsfeld verleiht Masse. Verständlich?
(Hoffentlich kann man das stark vereinfacht so in der Art sagen. Wenn nicht, dann bin ich eben zu blöd dafür, aber ich glaube da bin ich nicht die einzige)

https://www.youtube.com/watch?v=VtItBX1l1VY
Hab das Video gerade gefunden und finde es extrem cool... So ein riesen Aufwand o.O
Solche und ähnliche Bilder findet man auf: http://www.facebook.com/TheNerdCode
Macht einfach süchtig ^^
Ich habe gerade festgestellt, dass ich jetzt immer 2 alte Blogposts pro Tag rebloggen muss, um all meine alten Posts auf diesen Blog zu retten bevor blog.de geschlossen wird. Das mache ich jetzt mal einfach. Mir ist bewusst, dass das viel schneller ist, als ihr die alten Posts lesen könntet, also muss ich wohl irgendwie akzeptieren, dass ich das eher für mich selbst mache als für sonst jemanden. Naja, vielleicht kann ich Max überreden, alles nachzulesen. Der ist dann bestimmt auch so nett, dass er mich auf gravierende Fehler aufmerksam macht, die ihm dabei ins Auge gestochen sind. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht besonders gut darin bin, Fehler zu entdecken, wenn ich etwas korrigieren möchte. Meine Mutter kann das richtig gut, aber irgendwie habe ich das nicht von ihr geerbt. Das Skriptum über den "Bioreaktor", mit dem wir heute gearbeitet haben, enthielt allerdings so viele Fehler, dass das sogar mich gestört hat. An einer Stelle stand wohl "Lehrrohr" anstatt "Leerrohr", sodass einem Freund total unklar war, wozu dieses Rohr dienen soll. Also konkret ging es um die Gasleerrohrgeschwindigkeit und mir sind keine Rohre bekannt, die mir etwas beibringen könnten, aber dass es leere Rohre gibt konnte ich auch schon beobachten. So, jetzt lese ich erstmal den alten Blogpost, um den sollte es ja eigentlich auch in meiner Anmerkung gehen. Man merkt ja total, dass ich den geschrieben habe, als ich noch keine Ahnung davon hatte, wie ein Studium so abläuft. Ich habe damals übrigens folgenden Kommentar erhalten "Danke für die Blumen für den Nerd Code! Wir bemühen uns!". Da drängt sich mir die Frage auf, ob es eigentlich üblich ist, sich hin und wieder selbst zu googeln, wenn man irgendetwas im Internet macht. Ich google zum Beispiel immer wieder LadyShihita, aber ich dachte, dass das nicht so viele Leute machen würden. Ich vermute jedenfalls, dass Ulf Weihbold von Pulpmedia meinen Blog nicht regelmäßig gelesen hat und ich dann zufällig den Nerd Code erwähnt habe. Ich weiß auch nicht, ob der jetzt noch irgendetwas mit dem Nerd Code zu tun hat, er ist wohl nicht mehr Marketing Manager bei Pulpmedia und ehrlich gesagt habe ich jetzt keine Lust, genauer zu recherchieren. Vielleicht googelt der Herr ja mal wieder seinen Namen und möchte dann selbst erklären, was er mit dem Nerd Code zu tun hat oder wie er damals auf meinen Blog gestoßen ist.
27.8.2012
Kennt ihr auch das Gefühl, wenn euch jemand eine Theorie erklärt, ihr versteht sie und dann fällt euch auf, dass ihr noch immer nicht versteht warum es ganz genau so ablaufen sollte und nicht anders? Manchmal habe ich das Gefühl, man könnte mir viele Theorien erklären und ich würde sie zwar an und für sich verstehen, aber wer sagt mir denn, dass die Grundannahmen richtig sind? Man muss immer von irgendwelchen Axiomen ausgehen und deshalb... Manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass ich zu leicht von etwas zu überzeugen bin. Klar ist es einfacher, ein System immer wieder anzupassen, anstatt ein neues zu erfinden, aber ist das auch richtig so? Vieles, das ich nicht ganz verstehe, glaube ich der Wissenschaft trotzdem. Einfach weil es sympatisch klingt und ich es glauben möchte. Eigentlich vertraue ich der Wissenschaft manchmal fast wie einer Religion.
Wie stark sich unterschiedliche Theorien durchsetzen, hängt irgendwie auch davon ab, wie sie emotional besetzt sind, was sie in den Menschen auslösen. Wenn du eine perfekte, richtige Theorie hast und niemand außer dir glaubt sie, weil sie unbequem oder unsympathisch ist... Was nutzt es? Vielleicht setzt sie sich dank Beweisen irgendwann doch durch, aber es dauert bestimmt viel länger.
Wenn man ehrlich ist, vergisst man oft Teile von Begründungen wieder und merkt sich nur, dass es überzeugend klang und was die Folge davon war. Kennt ihr das, wenn ihr zum 20. mal in eurem Leben eine ähnliche Erklärung für Schwarze Löcher oder ähnliches hört und ihr zwar eigentlich alles schon wisst, das gesagt wird, aber trotzdem hättet ihr es spontan nicht in dieser Art und Weise wiedergeben können? Ich finde es interessant, wie ein und dasselbe Thema beim 18. Mal noch interessant sein kann, wenn sich der Informationsgehalt nicht verändert hat, obwohl man beim 16. und 17. mal die Erklärung ermüdend und langweilig empfand. Das kann sogar passieren, wenn die 18. Erklärung eigentlich schlechter war als die vorherigen.
Ich bin mir gerade nicht sicher, ob mir jemand folgen kann oder ob ich der einzige Mensch bin, der so tickt... Es gibt einfach so Dinge, die man "eh scho längst checkt hot" (entschuldigt die österreichische Ausdrucksweise) und trotzdem ist es manchmal gut, das Wissen nochmal aufzufrischen. Man hört einfach einen Begriff, denkt sich "Das war doch irgendwie so in der Art" und wenn man länger darüber nachdenken würde, fiele einem alles wieder ein, doch dann ist man erleichtert, nochmal die komplette Erklärung zu hören. Danach freut man sich entweder, weil man es jetzt wieder perfekt im Gedächtnis hat oder man ist gelangweilt, weil es eben trotzdem nichts neues ist. Und all die Dinge, die ich schon so oft immer wieder und wieder gehört habe -und mittlerweile endgültig wissen sollte- könnten eigentlich auch ganz anders sein, weil ich sie viel zu selten in Frage stelle. Viele Menschen sind einfach so abgelenkt davon, zu versuchen, einen Vorgang zu verstehen, dass sie vergessen, ihn zu hinterfragen oder nach alternativen Erklärungen zu suchen. Andererseits gibt es wahrscheinlich genügend Menschen, die das tun und wenn man alles immer in Frage stellt, kommt man nicht wirklich weiter. Im alltäglichen Leben tue ich das ja auch nicht...
Meine Gedanken kommen mir gerade absolut wirr vor und wenn ich das lesen würde, würde ich mich fragen, worauf der Autor eigentlich hinaus will. Weiß ich allerdings nicht. Ursprünglich wollte ich hier nur 1-2 Sätze schreiben...
Wisst ihr, was ich cool finde? Vorlesungen sind öffentlich. Ich meine, wenn man so darüber nachdenkt... Wenn ich in Pension bin könnte ich mich jeden Tag in irgendeine Vorlesung setzen, die mich interessiert. Und das tolle daran wäre: Wenn ich etwas nicht verstünde, wäre das vollkommen egal, weil es mir nicht um das Studium ginge. Außerdem könnte ich mich ein Jahr später wieder in die gleiche Vorlesung setzen und würde es wahrscheinlich nicht mal bemerken, weil ich bis dahin sicher schon alles wieder vergessen hätte. Wenn ich alt und senil bin, ist es vielleicht alleine schon beruhigend irgendjemandem beim Reden zu zu hören. Ich weiß, es gibt auch die Möglichkeit, ein Seniorenstudium zu machen, aber das klingt für mich nicht so cool. Ich möchte ja nicht mit irgendwelchen Titeln angeben, ich möchte einfach aufstehen und gehen können, wenn ich eine Vorlesung nicht mag, ohne Angst zu haben, dass ich dann bei der Prüfung durchfalle. Ich finde das klingt einfach nett...
Ursprünglich wollte ich eine Einleitung zu folgendem Bild schreiben... Hmm...
Machen wir einfach eine Kurzfassung:
Seit langem "beste" Teilchentheorie: "Standardmodell".Sieht aus mathematischen Gründen keine Masse für bestimmte Teilchen vor --> Higgs-Boson --> Wechselwirkung mit Higgsfeld verleiht Masse. Verständlich?
(Hoffentlich kann man das stark vereinfacht so in der Art sagen. Wenn nicht, dann bin ich eben zu blöd dafür, aber ich glaube da bin ich nicht die einzige)
https://www.youtube.com/watch?v=VtItBX1l1VY
Hab das Video gerade gefunden und finde es extrem cool... So ein riesen Aufwand o.O
Solche und ähnliche Bilder findet man auf: http://www.facebook.com/TheNerdCode
Macht einfach süchtig ^^
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