Dienstag, 18. Oktober 2016

Traum: Endstation



Inspiriert von der wunderbaren Elisabeth, die mal einen Blog für ihre Träume hatte, habe ich für euch den Traum von heute Nacht aufgeschrieben. Ich fand ihn ja leicht kafkaesk, aber er ist auf jeden Fall nicht so deprimierend (außerdem habe ich mir jetzt beim Aufschreiben nicht so viel Mühe gegeben).

Ich sitze im Zug und werde durch die Durchsage darauf aufmerksam, dass ich die richtige Station verpasst habe. Das ist mir noch nie passiert, denn ich kann entweder Heiligenstadt oder Spittelau aussteigen, das ist relativ egal. Normalerweise höre ich jedoch zumindest, dass der Zug gerade in Heiligenstadt ist. In diesem Fall war einfach plötzlich die nächste Station Franz-Josefs-Bahnhof. Eine weitere Durchsage kommt: Es ist mit dem regulären Ticket nicht mehr erlaubt, bis Franz-Josefs-Bahnhof zu fahren und für alle, die das gemacht haben, fällt eine Strafgebühr von 30€ an. Ein paar Sekunden später kommt eine neue Durchsage: Endstation, alle Aussteigen. Beim Ausstieg muss eine Gebühr von 30€ entrichtet werden. Der Zug ist noch ziemlich voll, vor mir gehen vor allem alte Männer. Am Fuße der Treppe sehe ich einen uniformierten Mann. Es war nicht der Schaffner und auf seiner Kleidung befand sich auch nicht das Logo der Bahn, aber es war klar, dass er das Geld abkassieren würde. Ich hoffte, ich könne mich irgendwie davor drücken, denn mit dieser Ausgabe hatte ich nun wirklich nicht gerechnet und ich befand mich ja nicht einmal am geplanten Zielbahnhof. Die Männer vor mir gingen tatsächlich einfach so vorbei und betrachteten den Uniformierten nicht weiter. Er schien ihre Anwesenheit kaum zu registrieren. Vielleicht hatte ich die Durchsage ja falsch verstanden. Ich versuchte auch, beiläufig an ihm vorbeizugehen, doch er räusperte sich und fragte: „Haben Sie nicht etwas vergessen? Sie müssen noch die Strafe bezahlen.“ Ich sah ihn ungläubig an und deutete auf die Männer vor mir, die kaum noch in Sichtweite waren, während ich antworte: „Und was ist mit denen da? Keiner von ihnen musste bezahlen.“
- „Nun, es gibt eine Ausnahme. Für alle unter 26 ist die Fahrt gratis.“
Er war offensichtlich nicht in der Stimmung zu diskutieren und die Männer waren ohnehin nicht mehr in Sichtweite. Ich war allein mit dem Uniformierten und er sah mich herablassend an.
„Ich bin doch erst 21.“
- „Das könnte jeder sagen. Wo ist eigentlich ihr Problem? Bezahlen Sie einfach die Gebühr.“
„Aber… Ich kann es doch beweisen, ich habe meinen Ausweis dabei. Sehen Sie? Hier! Ich bin erst 21.“
Er zückte eine Machete, zerschlitzte mich und riss mit bloßen Händen die Gedärme aus mir heraus, bis er völlig mit Blut verschmiert war. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch daran, dass er feststellen musste, dass er keine Machete dabeihatte. Sein Blick sagte jedoch klar und deutlich, dass er es tun wollte. Völlig verunsichert stammelte ich vor mich hin: „Ich… ich kenne mich mit dieser neuen Gebühr nicht aus… Wenn diese Ausnahme für mich nicht gilt, dann verstehe ich es nur nicht… Ich… Ich kann das Geld bezahlen, ich will nur verstehen warum. Wenn die vorher nicht bezahlen mussten, weil sie unter 26 sind, dann muss ich auch nicht bezahlen.“
Da er noch immer keine Anstalten machte, mich einfach gehen zu lassen, fügte ich noch hinzu:
„Ich… Ich habe auch noch meinen Führerschein dabei und meine e-Card, da steht überall mein Geburtsdatum. Ich bin wirklich erst 21.“
Dem Uniformierten wurde klar, dass er wirklich kein Argument hatte, mich die Gebühr bezahlen zu lassen und bedeutete mir deshalb mit einer Geste zu gehen. Er ließ es sich jedoch nicht nehmen, noch hinzuzufügen: „Ich behalte dich im Auge!“

Sonntag, 25. September 2016

Reisetipps Hamburg

Hey!
Ich hatte mal wieder Lust, einen Blogpost zu schreiben. Diesmal soll es um meine Tipps gehen, die ich für Leute habe, die sich Hamburg anschauen wollen.

Tickets:
Kurz gesagt, kauft euch die Hamburg-Card oder 9-Uhr-Gruppentickets. Ein Gruppenticket für 5 Personen lohnt sich schon, wenn man zu zweit fährt. Mit der Hamburg-Card hat man auch in Museen vergünstigten Eintritt, das steht allerdings meistens nicht an den Tafeln angeschrieben. Also einfach überall, wo man Eintritt bezahlt zur Sicherheit nachfragen, ob es mit der Hamburg-Card günstiger ist.

Hafenrundfahrt:
Wenn man kein Geld für eine Hafenrundfahrt ausgeben möchte, kann man stattdessen auch mit den Linienschiffen fahren und das Stadtpanorama genießen.
Eine richtige Hafenrundfahrt kostet (je nach Anbieter) rund 20€ und kann sich trotzdem lohnen, da dabei die Umgebung auch erklärt wird. Unsere Hafenrundfahrt war humorvoll, kurzweilig und insgesamt sehr empfehlenswert. Man sollte sich allerdings warm anziehen, es kann deutlich windiger und kälter als an Land sein.

"Gratis" Stadtführung:
Jeden Tag findet einmal um 11 Uhr und einmal um 14 Uhr eine kostenlose Stadtführung statt, die wirklich gut ist und zweieinhalb Stunden dauert. Gratis bedeutet in diesem Fall, dass die Führerin von keiner Organisation bezahlt wird und sich erwartet, dass man ihr am Ende der Führung eine Spende gibt. Ich finde das Konzept interessant und unsere Führerin "Yasmine" hat die Führung interessant gestaltet und konnte auch alle Fragen gut beantworten.

Wasserorgel:
In dem großen Park "Planten un Blomen", den man sich übrigens sowieso anschauen sollte, spielt jeden Abend um 21 Uhr die Wasserorgel. Wasserfontänen schießen im Takt der Musik in die Luft und dazu gibt es dann noch Lichteffekte, sodass insgesamt eine sehenswerte Show entsteht. Nicht nur Touristen, sondern auch Hamburger aller Altersklassen kommen zusammen und betrachten eine halbe Stunde lang das Spiel der Wasserorgel.

Schokolademuseum:
Ich war schon in mehreren Schokolademuseen und dieses hat genau meinen Geschmack getroffen. Hier wird wenig erklärt oder ausgestellt, dafür aber umso mehr leckere Schokolade probiert. Außerdem könnt ihr eure eigene Schokolade kreiieren und mitnehmen. Im Schokolademuseum in Köln kann man das zwar auch, aber dort kostet die Tafel dann stolze 5€.

Miniaturwunderland:
Eigentlich waren wir nur eine Woche lang in Hamburg, weil mein Vater seit Jahren unbedingt die Modelleisenbahn anschauen möchte und weil sich meine Mutter nicht vorstellen kann, extra dafür ein Wochenende lang nach Hamburg zu fahren. Jedenfalls kann ich jedem empfehlen, dort eine Führung zu machen (dafür muss man kein Modelleisenbahnfan sein). Mit etwas Geduld findet man auch versteckte EasterEggs wie einen fliegenden Teppich oder Eisläufer am Parkplatz.

Musical:
Wenn man schon in Hamburg ist, sollte man sich auch ein Musical ansehen. Dabei muss es nicht unbedingt König der Löwen sein, zumindest hat mich Aladdin ziemlich beeindruckt. Die Effekte und die Bühnentechnik sind auf einem sehr hohen Niveau und das ist bestimmt bei jeder Produktion in Hamburg so.

Michel:
Die wohl berühmteste Kirche in Hamburg sollte man auch besichtigen. Ich würde jedoch davon abraten, spontan dort den Sonntagsgottesdienst zu besuchen, denn es könnte sich herausstellen, dass dieser 2 Stunden lang dauert und er Pfarrer danach jedem einzelnen Besucher im Gottesdienst zum Abschied die Hand schütteln möchte, wodurch es weitere 10 Minuten dauert, bis man das Gebäude verlassen kann.

Speicherstadt:
Ein Spaziergang in der Speicherstadt sollte zu jedem Hamburgbesuch gehören. In der Stadtführung wurde auch gesagt, dass ein Lichtarchitekt dafür gesorgt hat, dass jeder Speicher individuell beleuchtet wird. Wir waren extra in der Nacht nochmal da, besondere Beleuchtung ist uns allerdings keine aufgefallen. Vielleicht waren wir am falschen Ende oder wir haben da etwas falsch verstanden, ich würde jedenfalls niemandem empfehlen extra für die veränderte Beleutung nachts nochmal in die Speicherstadt zu fahren.

ToiletTips:
An Bahnhöfen und S-Bahnstationen bezahlt man meistens 1€ für die Benutzung der Toilette. Dafür bekommt man zwar Gutscheine, aber realistisch gesehen wird man die nicht alle sinnvoll einlösen können, wenn man eine Woche lang immer wieder ein derartiges WC benutzt. Bei der Station Jungfernstieg kostet es -wie auch bei vielen anderen Stationen- nur 50 Cent, für mich war allerdings kein logisches Muster erkennbar, durch das man erahnen konnte, wie hoch die Kosten sein werden.
Man kann in Hamburg allerdings auch gratis auf die Toilette gehen, zum Beispiel in der Petrikirche und im Schokolademuseum, das sich beim Chilehaus befindet.
Ich habe noch nie einen Reisebericht oder Reisetipps gelesen, die auch Tipps für öffentliche Toiletten beinhalten, dabei ist das ja eigentlich kein unwichtiger Aspekt. Ich glaube zwar nicht, dass einer meiner Leser tatsächlich mal wegen meinem Tipp in der Petrikirche pinkelt, aber man könnte sagen, ich möchte hier auf diesen Missstand hinweisen, denn wenn man in eine Stadt reist und sich vorher informieren möchte, dann ist das doch keine unwesentliche Information. Wir waren zu sechst unterwegs, da muss fast immer irgendjemand.

Sonst kann man sich zum Beispiel die gigantische Kunsthalle anschauen (hierfür sollte man ungefähr 5 Stunden einrechnen) oder das Gewürzmuseum. Es gibt natürlich noch mehr Museen und historische Häuser/Straßen, die man sich anschauen kann, aber ich wollte ja keine vollständige Aufzählung bieten, sondern nur ein paar Tipps geben.
 Falls gerade jemand erstaunt ist, dass ich so einen langweiligen und normalen Blogpost verfasst habe, dann muss ich zugeben, dass es mir genauso geht. Vielleicht werde ich ja alt und vernünftig. Vielleicht versuche ich jetzt immer so seriös zu wirken und gebe nur sachliche Informationen wider. Wer weiß.

with a lovely greet
L.Shihit

Sonntag, 11. September 2016

kurze Age of Empires 2 LAN-Party

Hey!
Leute, ich habe es wirklich lange aufgeschoben, diesen Post zu schreiben. Also meistens habe ich nicht daran gedacht oder ich war nicht da, jedenfalls ist es schon lange her und deshalb habe ich vermutlich gar nicht mehr viel dazu zu sagen. Mein Gedächtnis ist nicht mehr so toll, ich bin inzwischen ja schon 21.
Diesmal war ich ungefähr 4 Stunden zu spät, habe also ein Spiel verpasst. Darüber weiß ich nur, dass Nomade gespielt wurde und Luki es schaffte, innerhalb von 4 Minuten zu sterben.

2. Spiel: Jotschi und Flo gegen Tobi, Matthias, Lukas und mich

Grundsätzlich sollte man vielleicht mal sagen, dass ich kein großer Fan von Seeschlachten bin und da wir in diesem Szenario auf lauter kleinen Inseln waren, war mir klar, dass ich es vielleicht nicht so toll finden werde. Das Spiel war tatsächlich unglaublich langweilig. Also rückblickend ist es wieder okay und ich will auch nicht sagen, dass das grundsätzlich ein langweiliges Szenario war. Im Grunde habe ich nur die ganze Zeit über stupide das Gleiche gemacht. Das war dann natürlich nach einer Weile eher einschläfernd als sonst etwas. Es war eben so, dass die beiden Teams relativ stark räumlich getrennt waren, zuerst hatten wir gar keinen Kontakt und dann sehr lange Zeit über nur durch eine dünne Luke. Ich habe eigentlich nichts gemacht, außer die ganze Zeit über die gleichen Schiffe dort in die Gegend zu schicken. Man musste dann nur noch koordinieren, wer gerade ganz vorne an der Kampffront steht und wie man Schiffe am besten hinstellen kann, um den anderen Mitspielern nicht im Weg zu stehen. Mir war natürlich klar, dass Jotschi und Flo gerade nach einem anderen Weg suchen würden, um uns von irgendeiner anderen Seite anzugreifen, aber ich war irgendwie zu träge, um selbst so etwas zu probieren. Ach Gott, mir fallen wirklich nur unwichtige Details ein wie zum Beispiel, dass die Reliquien sich alle auf stark bewaldeten Inseln befanden und ich sie mir geholt habe. Dabei überlasse ich häufig anderen Mitstreitern die Reliquien, weil die auf meiner Prioritätenliste einfach nicht sonderlich weit oben stehen und jemand anderer dann meist schneller ist. In dem Fall habe ich sogar extra ein Transportschiff gebaut, damit ich sie holen kann, das ist so ungewöhnlich, dass es mir im Gedächtnis geblieben ist, hat aber natürlich überhaupt keine Relevanz für das Spiel. Jedenfalls hatten wir an unserer Kampffront ständig auch nach Siegen das Gefühl, dass es unklug wäre, weiter in das Reich von Flo und Jotschi einzudringen, aber das hätten wir wirklich viel früher machen sollen. Ich war jedoch sehr betriebsblind und in ein Loch aus monotonen identischen Tätigkeiten versunken. Wir mussten dann eben auch irgendwo auf unserer Seite am Land kämpfen und aus irgendwelchen Gründen hatte ich das Gefühl, dass wir gerade voll fertiggemacht werden. Es stellte sich jedoch heraus, dass es für uns viel besser aussah und als wir das mit reichlich Verzögerung endlich begriffen, nutzten wir unsere großteils nutzlos herumstehenden Schiffsarmeen einfach, um zu gewinnen. Das funktionierte dann auch. In meinen Notizen für dieses Spiel steht noch "angeblich war ich voll gut" und ich weiß nicht, ob mich das direkt nach dem Spiel oder jetzt mehr überrascht. Halten wir einfach fest, dass ich vielleicht gut war. Oder vielleicht sah es so aus, als wüsste ich was ich tue. Vielleicht hat Jotschi, von dem dieses Feedback wahrscheinlich stammt, auch nur meine Farbe mit der eines anderen Mitspielers verwechselt. Jedenfalls weiß ich nicht, wie ich es jetzt noch schaffen soll, mein Image aufrecht zu erhalten, dass ich nicht so toll spiele. Also es würde mir schon reichen, wenn andere ungefähr erwarten würden, dass ich so gut spiele, wie ich dann eben spiele, aber zumindest Jotschi hat da unrealistisch hohe Erwartungen an mich und dann behauptet er auch noch, dass ich voll gut war, wenn ich die ganze Zeit über das gleiche gemacht habe... Vielleicht sollte ich mir das Replay diesmal wirklich ansehen, dann kann ich selbst auch objektiver beurteilen wie das genau war.

Dann gab es eine Pause mit Pizza. Eine sogenannte Pizzapause. Die Wartezeit auf die Pizza wurde soweit ich weiß genutzt, um Jotschis Eisenbahn zu bewundern. Also Jotschi bewunderte seine Eisenbahn und ein paar Leute standen aus Höflichkeit darum herum und ließen sich die Eisenbahn zeigen. Moment, ich glaube ich verwechsle das. Der Punkt ist nämlich, dass so ziemlich jedes Event von Jotschi darauf hinausläuft, dass erklärt wird, warum die Eisenbahn so toll ist, deshalb vermischen sich die Erinnerungen daran in meinem Kopf und ich kann mir eben kaum vorstellen, dass das einmal nicht so war. Also ich weiß nicht so recht. Tobi musste auf jeden Fall nach Hause gehen, Matthias machte sich eine Ofenlasagne und die anderen bestellten Pizza. Wahrscheinlich dauerte es eine Weile, bis ausdiskutiert war, welches Spiel wir spielen werden und dann war irgendwann die Pizza schon da. Ob die Modelleisenbahn in der Zwischenzeit bewundert wurde und von wem wird sich wohl nicht mehr klären lassen.


3. Spiel: Ich und Clara gegen Jotschi gegen Matthias und Lukas, gegen Laurids und Flo

random land map
Lukas fertig machen und dann von Flo und Laurids gekillt werden
 --> Das sind meine Notizen, die während der Party enstanden sind. Ich kann mich echt nicht mehr daran erinnern.
Wisst ihr was? Ich schaue mir die Replays an und mache so eine Art Commentary dafür. Dann weiß ich was passiert ist und interessierte Leser können mal mein Gameplay sehen und mir bestätigen, dass ich wirklich nicht gut bin. Das klingt doch toll.

Hm, ich hatte dann dafür doch keine Zeit mehr und wenn ich mit diesem Post warte, bis ich das gemacht habe, kommt er wohl erst nächstes Jahr oderso. Ich sage euch jedenfalls Bescheid, falls ich dafür mal Zeit und Lust hatte!

with a lovely greet
L. Shihit

Mittwoch, 15. Juni 2016

Elenchophobie

Hey!
Ich möchte euch heute über eine bisher unbekannte Phobie aufklären. Ich nenne sie Elenchophobie, das kommt vom griechischen Wort élenchos (έλεγχος), das überprüfen oder kontrollieren bedeutet. Phobie kommt bekanntlich von fóvos (φόβος) und bedeutet Furcht. Der Name der Elenchophobie ist etwas irreführend, da es nicht um die Angst davor geht, etwas zu überprüfen. Ganz im Gegenteil, es handelt sich um die Angst davor, etwas nicht überprüfen oder kontrollieren zu können. Solltet ihr Vorschläge für eine passendere Bezeichnung haben, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren vorschlagen. Eigentlich müsste man sie Phobie wohl Anelenchophobie nennen, aber ich glaube, dass es das Gegenstück, die Elenchophobie gar nicht gibt. Hm, vielleicht gibt es Menschen, die immer Angst bekommen, bevor sie etwas überprüfen, weil sie Angst davor haben, dass nicht mehr alles okay sein könnte. Jedenfalls gibt es auf Wikipedia eine Liste mit bekannten Phobien und darauf ist keine enthalten, die mit der Vorsilbe An- beginnt, deshalb habe ich vermutet, dass das für Phobien gar nicht üblich ist. Also ich finde, dass auch Elenchophobie passend genug ist, weil man sowieso genauer erläutern muss, was damit gemeint ist.
Das sollte ich jetzt langsam mal tun, sonst beschweren sich meine treuen Stammleser noch bei mir, dass ich nie zum Punkt komme. Und wir wollen doch nicht, dass sich die allwissende Elisabeth bei mir beschwert...
Jetzt beginnt also mein Geständnis: Ich leide an Elenchophobie. Ich habe die Angewohnheit, Fakten zu überprüfen, wenn auch nur der geringste Zweifel daran aufkommt. Ist es schon ein paar Jahre her, dass ich etwas irgendwo gehört oder gelernt habe, dann google ich diesen Sachverhalt, bevor ich mich dazu äußere. Im Laufe der Zeit ist diese Angewohnheit immer stärker geworden, ein bisschen außer Kontrolle geraten und hat sich zur Elenchopobie entwickelt. Es beunruhigt mich, wenn ich etwas nirgendwo nachsehen kann, wenn ich keinen Weg habe, es zu überprüfen. Es gibt so viele Fakten, die man leider nicht googeln kann.
Zum Beispiel das Geburtsjahr meiner Mutter. Ich glaube, dass ich es weiß, aber ich bin mir nicht ganz sicher und wenn ich das jetzt schon so sehe, wie wird das erst, wenn ich alt und senil bin (also in ungefähr 2 Jahren)? Wie heißt dieser eine Unimensch, mit dem ich irgendwie nicht auf Facebook befreundet bin? Ich kenne den jetzt seit 3 Jahren, jetzt kann ich ihn doch unmöglich fragen wie er heißt! Eigentlich möchte ich auch niemand anderen fragen, das ist doch richtig peinlich. Die sagen mir dann, dass jeder doch den Basti kennt und es ist ja nicht so, als hätte ich den Basti nicht vorher auch schon gekannt. Ich wusste nur gar nicht, dass er Basti heißt...
Ich habe Angst davor, zu vergessen, wie bestimmte Leute mit mir verwandt sind und wie sie heißen. Es könnte doch mal zu einer richtig peinlich Situation kommen, in der ich zum Beispiel meinen Freund vorstellen möchte und dabei bin ich mir gar nicht sicher, wie die Person heißt, die ich ihm vorstelle. Eigentlich muss ich mir darum keine Sorgen machen, weil mein Bruder so schlecht darin ist, sich die Namen zu merken, dass es überhaupt nicht auffallen würde, wenn doch auch mal ich dabei etwas falsch machen würde. Trotzdem ist das etwas, worauf ich mich gar nicht vorbereiten kann, was ich nicht verhindern und was ich nirgendwo nachsehen kann. Unheimlich.
Natürlich habe ich noch mehr Beispiele! Wie fahren wir normalerweise nach _____? Klar, man kann online nachsehen, wie man von A nach B fährt, das wird ja durch Google Maps immer besser, aber man kann nicht nachsehen wie mein Vater und meine Mutter normalerweise dorthin fahren würden (Wo parken wir normalerweise? Wie umfährt man die Baustelle? Wie fährt man, um Stau oder andere Wartezeiten zu vermeiden?).
Ich kann auch nirgendwo nachsehen, wie ich das letzte mal dorthin gefahren bin. Wenn ich es selbst nicht mehr weiß, dann ist diese Information einfach weg. Ich kann mich überhaupt nicht auf die Situation vorbereiten, wieder dorthin zu fahren. Klar, ich könnte einfach aufpassen, wenn ein anderes Familienmitglied dann mal dorthin fährt, aber ich bin leider extrem schlecht darin, dann tatsächlich aufzupassen. Mein Gedächtnis für bestimmte Wege ist einfach schlecht und ich bin auch schlecht darin, mir im vorhinein vorzustellen wie ich denn nun genau fahren muss. Zum Beispiel musste ich vor kurzem ganz alleine einen ganz kurzen simplen Weg nach Hause fahren. Ich wusste dass ich jetzt hier so und dann dort so fahren muss und habe versucht mir vorzustellen, wozu das ganze führt und waum ich dann am Ende zu hause landen würde. Das konnte ich gar nicht, ich bin also in der Befürchtung losgefahren, dass ich ab einem bestimmten Punkt gar nicht weiß, wo ich weiterfahren muss. Es stellte sich heraus, dass ich ohne Probleme nach Hause fahren konnte. Ich bin also wohl nur schlecht darin, mir den ganzen Weg vorzustellen, was es allerdings äußerst schwierig macht, gedanklich zu kontrollieren, ob man weiß, wie man irgendwohin fährt. Klar, zur Not könnte man auch ein Navi verwenden, aber für Strecken, die man eigentlich eh ständig fährt, wäre das ja peinlich. Nur fahre ich die Strecken ja gar nicht selbst regelmäßig, ich bin nur schon ganz oft mitgefahren...
Besonders schlimm ist es, wenn man nicht nachsehen kann, was genau ein Vortragender gesagt hat. Man erinnert sich noch daran, dass in der ersten Einheit genau erklärt wurde, wie die Lehrveranstaltung ablaufen wird, aber entweder ist die Mitschrift nicht mehr auffindbar oder man hat beschlossen, dass man sich das sowieso merken wird. Manchmal habe ich es mir sogar gemerkt, aber wenn ich 2 Monate später mit einem Unimenschen rede (dessen Namen ich leider nicht weiß und nirgendwo nachsehen kann) und er mir widerspricht, bin ich plötzlich ganz unsicher. Wie ist es denn nun? Habe ich mich verhört? Habe ich das falsch verstanden? Dann bin ich ganz beunruhigt, dass andere Informationen auch nicht stimmen könnten und das alles nur, weil irgendwo ein Widerspruch aufgetreten ist und ich nicht mehr nachprüfen kann, ob es wirklich so ist wie ich glaube.
Ich lebe auf jeden Fall in einer Zeit, in der man alles googeln kann und meistens sogar sinnvolle Ergebnisse erhält. Man muss sich nicht einmal merken, was man zu Mittag gegessen hat, davon gibt es doch schon Fotos auf Instagram. Ich schaue inzwischen einfach total oft Sachen nach, die ich eigentlich eh weiß wie zum Beispiel den schnellsten Weg mit der Straßenbahn und S-Bahn zum Flughafen. Könnte ja sein, dass ich doch vergessen habe, wie die Richtung heißt, in die ich muss. Eines Tages wird es etwas geben, dass ich wirklich nirgendwo nachsehen kann und wirklich niemanden fragen möchte. Dann werde ich mich in eine Ecke einrollen, weinen und mir eingestehen: Ich habe Elenchophobie.
Ich glaube, dass diese Phobei relativ weit verbreitet ist, aber da es bisher keinen Namen dafür gibt, habe ich einen erfunden. Der wird sich bestimmt durchsetzen. Oh, ihr werdet mir vielleicht sagen, dass ich nur unter kleinen Unsicherheiten leide und dass die Bezeichnung Phobie übertrieben ist. Das stimmt, ich bekomme keine Panikattacken, wenn ich mit Unimenschen konfrontiert bin, deren Name mir unbekannt ist. Meistens liegt das übrigens nur daran, dass sie auf ihrem Profilbild nicht selbst zu sehen sind. Wenn ich den Namen höre, denke ich eben nur an das Profilbild und wenn die Person da nicht zu sehen ist, dann weiß ich nunmal nicht, dass Max Mustermann der Typ mit der langen Nase ist, weil mir zuerst einfällt, dass er eine Blume als Profilbild hat. Jedenfalls ist meine Elenchophobie nicht besonders stark ausgeprägt, aber ich gehe davon aus, dass es Leute gibt, die dadurch eine ernsthafte Angststörung haben. Es gibt schließlich auch Leute, die panische Angst bekommen, wenn sie einen Schmetterling sehen, warum sollte es dann keine Menschen geben, die nicht damit umgehen können, dass der Geburtstag ihrer Oma nicht auf Facebook steht?
WOHER SOLL ICH DENN IHRERN GEBURTSTAG WISSEN, WENN ER NICHT AUF FACEBOOK STEHT? Das ist doch wirklich ein ernsthaftes Problem... Also konkret beim Geburtstag meiner Oma ist es so, dass mich meine Mutter daran erinnert, aber was mache ich denn dann, wenn es meine Mutter nicht mehr gibt? Und was sollen meine Kinder denn machen, wenn sie soetwas wissen wollen? Fakten, die ich nirgendwo nachsehen kann, erzähle ich doch nicht einfach so meinen Kindern... Was wäre, wenn ich mich doch irren würde? Dann würden die überall Blödsinn herumerzählen... Muss ich später wirklich selbst ganz genau wissen, wer mit wem wie verwandt ist? Also ich glaube, dass ich das eh jetzt schon weiß, aber ich möchte ja niemandem etwas falsches beibringen. Eigentlich wollte ich den Post schon beenden, aber mir ist noch etwas eingefallen, bei dem es viel schlimmer ist: Krankheiten in der Familie. Also einige Krankheiten weiß ich schon, aber man spricht ja nicht so oft über Krankheiten und bei manchen glaube ich eben, dass die mütterlicherseits relativ häufig sind, weiß aber keine Beispiele oder eben nur eines. Wie soll ich mir denn dann später überlegen, wie hoch das Risiko ist, dass ich oder meine Kinder Bluthochdruck, einen Schlaganfall oder Diabetes bekommen? Wenn es konkreten Anlass zur Sorge gäbe, könnte ich wohl wirklich meine Mutter fragen... Je länger ich über solche Themen nachdenke, desto mehr komme ich darauf, dass ich ohne meine Mutter total aufgeschmissen wäre, weil ich bei ganz vielen Dingen überhaupt nicht mehr herausfinden könnte wie es denn nun ist. Falls jemand panische Angst davor hat, dann hat er auf jeden Fall Elenchophobie. So ist das!


with a lovely greet
L.Shihit

Sonntag, 29. Mai 2016

Vorlesung 9 3/4

Merkmale

Semesterwochenstunden: 5.0
ECTS: 8.0
Typ: Vorlesung

Ziele der Lehrveranstaltung

Geheimhaltung der Existenz dieser Vorlesung, Überblick über die Pläne der Regierung zur systematischen Vergiftung der Bevölkerung, Verständnis für bewusste Freisetzung von schädlichen Verbindungen mit und ohne technischen Hilfmitteln, Einführung in die Problematik der selektiven Schädigung des Volkes

Inhalt der Lehrveranstaltung

Einführung in die Erzeugung giftiger Verbindungen, Auswahl der geeigneten Substanzen, Ablauf von geheimen Gesprächen mit der Regierung, praktische Umsetzung der Freisetzung der Chemikalien, Strategien zur heimlichen Anwendung eines Antidots, Verhinderung von Verschwörungstheorien, CHEMTRAILS

Vortragende

  • Mustermann, Max
  • Musterfrau, Marlene

Institut

9 3/4: geheim untergebracht am Institut für Angewandte Synthesechemie

LVA Termine

30.2. 9:00-23:00
(weitere Termine anzeigen)


Prüfungen

Leistungsnachweis mündlich (alternativ durch Opferung des erstgeborenen Kindes)

LVA-Anmeldung

Nicht erforderlich

Curricula

033290 Technische Chemie (Semester 9 3/4)
423 UF Chemie
123456 Pseudowissenschaften und Verschwörungstheorien

Literatur

Ein Skriptum zur Lehrveranstaltung ist erhältlich. Dieses kann am Institut erworben werden.
Zu den Lehrunterlagen

Vorkenntnisse

Geheimhaltung von Lehrveranstaltungen, Grundlagen der Chemie

Sprache

Deutsch



Es folgt noch eine kleine Erklärung für Elisabeth. Ja, ich gehe davon aus, dass nur eine einzelne Person meinen Blog einfach so liest, aber es handelt sich dabei immerhin um Elisabeth. Ihr wisst schon, die Elisabeth wegen der der Elisabeth-Fanclub gegründet wurde. Sie ist klug, wunderschön, hat immer Recht und kann wunderbar singen, aber es würde jetzt zu weit gehen, ein vollständiges Loblied für sie anzustimmen. Ich sollte nämlich bald schlafen gehen. Also dieser Post entsteht für eines meiner Videos, denn ich möchte ein Video machen, das "Die WAHRHEIT über CHEMTRAILS" heißt. Wobei ich das eher "DIE Wahrheit über Chemtrails" aussprechen würde oder ganz klassisch "Die Wahrheit über Chemtrails", aber ich glaube, dass man bei Videotiteln auf YouTube überhaupt nicht auf die Aussprache achtet. Wie auch immer, ich wollte ein voll cooles Video drehen und das wird wohl auch relativ aufwendig werden. Deshalb weiß ich überhaupt nicht, wann ich das mache, aber ich wollte auf jeden Fall schonmal darauf vorbereitet sein. In dem Video wollte ich nämlich die Vorlesung 9 3/4 vorkommen lassen und dadurch erklären, woher ich mein Wissen über Chemtrails beziehe (aus einer inoffiziellen Vorlesung, die man nur findet, wenn man auf den Zwischenraum zwischen den Lehrveranstaltungen klickt). Fällt bestimmt überhaupt nicht auf, dass das einfach nur ein Blogpost von mir ist. Ich meine, es sieht ja quasi so aus, als würde es sich um eine Seite im Tiss handeln... Vielleicht ändere ich dafür dann kurzfristig noch den Bloghintergrund, damit es etwas seriöser wirkt. Wahrscheinlich nicht. Ich hoffe jedenfalls, dass dieser Post auch für sich betrachtet ein bisschen unterhaltsam ist. Wenn ich daran denke verlinke ich hier auch mein dazugehöriges Video, sobald ich es produziert und veröffentlicht habe. Oh, habe gerade gemerkt, dass das mein 100. Blogpost war. Da möchte ich mir selbst doch glatt gratulieren. Sehr konsequent von mir, für so wenige Leser so lange zu schreiben. Ich hab euch gern, ihr lieben Leser. Tut mir leid, dass ich seit einer Weile so gut wie nie etwas neues schreibe und ihr dadurch vermutlich nie daran denkt, nachzusehen, ob ich wieder einen Post verfasst habe. Wenn es stimmen würde, würde ich euch ja sagen, dass ich mich ändern werde. Ich habe allerdings einfach zu viele kreative Tätigkeiten, denen ich nachgehen möchte und ich bin nunmal kein Vollzeit-Youtuber. Dafür bräuchte ich 250-mal so viele Abonnenten und müsste wahrscheinlich so Mainstreamvideos mit auffälligen Thumbnails machen.

Montag, 25. April 2016

Meine Wahlempfehlung...

...sollte eigentlich nicht notwendig sein. Denkt mal ein bisschen nach, es ist eigentlich ziemlich offensichtlich. Oh, eine kleine Zusatzinfomation über mich dürfte noch relevant sein: Die Zukunft Österreichs ist mir wichtig.
Nochmal zur Wiederholung für die nicht besonders schnellen:
Ich hab' mich längst entschieden und wähle Van der Bellen.


Danke für die Aufmerksamkeit!

PS: Wer noch nicht überzeugt ist, kann in den Kommentaren auch die allseitsbeliebte Elisabeth nach ihrer Meinung fragen. Ihr wisst schon, die Elisabeth vom Elisabethfanclub. Also kein Mitglied des Elisabethfanclubs, sondern der Grund, warum es einen Club für Elisabethfans gibt.

Montag, 28. März 2016

DSA-Zeug

Hey!
Irgendwann muss man ja anfangen. Ich habe zumindest gehört, dass es schwer ist, etwas zu Ende zu bringen, das man überhaupt nicht begonnen hat.
Beim letzten Mal DSA-spielen hatte ich nämlich Lust, Notizen zu machen und dachte dabei, dass ich ja einen Blogpost darüber verfassen könnte. Immer, wenn ich Zeit gehabt hätte, diesen Plan umzusetzen, hatte ich gerade allerdings keine Notizen in greifbarer Nähe. Jetzt möchte ich den Post zumindest schreiben, bevor wir das nächste Mal spielen, was wohl relativ bald sein könnte. Ja, es war nämlich schon. Ich nehme mir wirklich kaum Zeit für meinen Blog... Oh, das wollte ich noch erzählen: Mein persönlicher Linuxberater war zwar da, hatte dann aber keine Lust, sich um mein Problem zu kümmern. Deswegen habe ich beschlossen, es morgen selbst in die Hand zu nehmen. Ich bin gespannt, wie das läuft.

Achso, falls das jemand liest, den ich gar nicht kenne, sollte ich auch noch kurz erwähnen, dass DSA für das Schwarze Auge steht und es sich dabei um ein Pen-&-Paper-Rollenspiel handelt. Eigentlich gehe ich aber eh davon aus, dass das eher nur Leute lesen, die eh dabei waren oder wissen, was das ist. Man kann meinen Post aber auch lesen, wenn man gar keine Ahnung von Rollenspielen hat und einfach so tun, als würde man alles verstehen.

Habt ihr euch schon einmal gefragt, was passiert, wenn ein normaler Mensch Astralpunkte aufnimmt? Laurids hat uns das erklärt und dabei gleich ein Wort kreiert -Menschen haben Astraldurchfall. Die Astralpunkte werden also nicht dauerhaft in ihrem Körper gespeichert. Wenn ihr euch Astaldurchfall bildlich vorstellen wollt, dann kann ich euch ein Kunstwerk empfehlen, das sehr gut dazu passt. Das ist aber auch das einzige, das man findet, wenn man Astraldurchfall googelt (vielleicht sollte ich das nicht immer dazusagen, weil es ohne diese Zusatzinformation viel beeindruckender wirken würde, dass ich sogar ein Bild namens "Astraldurchfall" kenne und verlinke)...
https://freundundhelfer.files.wordpress.com/2014/12/d7.jpg?w=554

Wir haben außerdem über die Kelten, die Orks und die keltischen Orks besprochen -in Polen. Der Meisterschirm, den wir beinahe bei jeder DSA-Session betrachten, stellt nämlich Orks da, die gegen Briten kämfpen. Oder vielleicht sind es doch britische Orks? Ich weiß wirklich nicht mehr, was die Orks denn nun genau mit den Kelten zu tun hatten und warum das alles in Polen war, aber ich glaube es war eh nur Schwachsinn.

Dann hatten wir Spaß mit einem Namensgenerator. Ich mische jetzt einfach Namen aus verschiedenen Kategorien, da es in dem Fall auch so war, dass nur Flo wusste, aus welcher Kategorie die Namen stammen, die er vorliest. Falls es für euch nachträglich nicht so lustig ist, solltet ihr einfach Flo darum bitten, ein paar lustige Namen vorzulesen, die der Namensgenerator ausspuckt, das ist ziemlich unterhaltsam.
Brany... lüsterner Legionär aus Bravag
reitender Stall
Dirnendessertschnittchen
seltsam warmer Schaum im Fässchen
ansteckende Geistesunterfunktion
am Brunnen seine Nächste zu lieben macht beliebt
Edgard Topfenstudel
unheilbarer Brustverlust
Oh, ich dachte, dass ich ein paar mehr notiert hätte. Ich war wohl mit lachen und nicht mit schreiben beschäftigt... Dann schaue ich jetzt mal spontan, was die Kategorie Diverses noch so hergibt:
Spuckende Schwertarmphobie (klingt unpraktisch), Schwarzrote Nasenzerrung (klingt für mich irgendwie politisch -wenn die Nase bei jeder Lüge länger wird), Grunzendes Eichhuhn (ich weiß nicht, warum ich mit diesen Kommentaren in der Klammer begonnen habe, jetzt muss ich ja überall welche schreiben), Niederhöllisch scharfer Reflexionsunfall (ich weiß nicht, ob soetwas überhaupt lustig ist, wenn man alleine ist...), Sechsbeiniger Eierwolf (passt doch gut zu Ostern), Potenzielle Wirtschaftsastrologie (ich verstehe nicht, was man dabei erforscht und ob man es wirklich tut), Vom kopflosen Riesenmolch (toller Liedtitel)

Meine nächste Notiz lautet "große Pferde". Wahrscheinlich wollte ich mehr notieren und wurde dann abgelenkt, zumindest weiß ich nicht, was damit gemeint war. In irgendeiner Situation wollte Gilion wohl etwas lesen, aber er kann gar nicht lesen. Das ist lustig, weil Gilion ein weltfremder Elf ist, der häufig dumme Sachen macht und auch als eher dummer Charakter dargestellt wird. Falls es jetzt doch jemand anerer war, der etwas lesen wollte, tut es mir leid, dass ich hier Gilions Ruf geschädigt habe.
Außerdem hat uns die Frage beschäftigt, wie viel Gold in einen Aktenkoffer passt und vor allem wie viel ein solcher Koffer wiegt. Wenn man davon ausgeht, dass der Koffer ungefähr so groß wie eine große Laptoptasche ist, wiegt er laut unseren Abschätzungen 588 kg. Ihr könnt das gerne nochmal nachrechnen und uns korrigieren, ich weiß auch nicht mehr, wie wir genau auf diese Zahl gekommen sind.

Dann ging es um Briefsklaven, das Standardforum und Todeshörnchen (http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Todesh%C3%B6rnchen). Ich glaube mit Briefsklaven war gemeint, dass man Brieftauben schlecht behandelt und mir gefiehl einfach nur das Wort.
Flo konnte die Gespräche, durch seinen Optimismus bereichern. Er freute sich über die Aussicht, dass sein Charakter Moritatio schaßaugat sein könnte, da ihm dies helfen würde, seine Angst vor Nagetieren zu überwinden. Tut mir leid, ich glaube in dem Fall lässt sich die Situationskomik schon alleine deshalb nicht gut erklären, weil ich nicht darauf verzichten wollte, den umgangssprachlichen Ausdruck "Schaßaugat" zu verweden. Für Dialektausdrücke gibt es zwar keine korrekte Schreibweise, aber um die richtige Bedeutung zu finden, muss man übrigens schasaugert googeln.

Achtung, es wird jetzt ziemlich random, aber bei manchen Notizen weiß ich beim besten Willen nicht, was ich dazu schreiben soll.W
ahrscheinlich bin ich ein Wirklichkeit ein gigantischer Meteroit. Der ist aber auch, wenn er wertlos ist, etwas wert! Wie lang? Lang genug.
Schrödingers Einwanderer
Rinderschälchenüberraschung

Wir brauchen übrigens unbedingt eine Wachwachtel. Diese sind nämlich dazu ausgebildet, bei Gefahr sehr rasch ein Ei zu legen. Das hätte den Vorteil, dass niemand mehr Wache halten muss, stattdessen schläft einer einfach mit dem Kopf direkt unter der Wachwachtel, damit er im Notfall merkt, dass ein Wachwachtelei gelegt wurde. Ein sehr zuverlässiges System.

Eigentlich komisch, dass wir so viel Zeit für derartige Gespräche hatten, denn eigentlich war es auch im Spiel sehr spannend. Wir wären beinahe alle gestorben. Wenn ich das sage meine ich wirklich, dass sich jeder Mitspieler einen Ersatzcharakter gebraucht hätte. Zum Glück konnte uns die wunderbare Elisabeth mit ihrem Charakter Beychaliban gerade noch retten, da sie einen Dschinn beschwören konnte, der sie beschützt. Dieser konnte gerade so noch den letzten Gegner töten -wenn ihm das nicht gelungen wäre, wären auf jeden Fall alle gestorben, die schon an der Schwelle des Todes waren... Zum Glück hatte Beychaliban dann auch noch genügend Astralpunkte, um ein paar Leute von der Schwelle des Todes zu retten und da fast jeder in der Gruppe heilen kann, war es möglich, alle zu retten. Hätte Beychaliban ein paar Astralpunkte mehr im Laufe des Kampfes verbraucht, hätte das schon fatale Folgen gehabt. Ich muss wahrscheinlich nicht extra erwähnen, dass der Elisabethfanclub völlig aus dem Häuschen ist, seit das passiert ist. Vor meiner Haustüre stehen seither ständig Paparazzis, um mich noch einmal über die genaue Abfolge der Ereignisse zu interviewen. Elisabeth kann das Haus vermutlich gar nicht mehr verlassen, ohne von einer Menschentraube umringt zu werden. Ich habe gehört, dass sie ihren Müll manchmal einfach aus dem Fenster wirft, weil sie so einerseits nicht extra nach unten gehen muss und sie dadurch andererseits den Menschen etwas bietet, worüber sie sich freuen können. Jubelt ihr auch über alles, das von Elisabeth kommt?

with a lovely greet
L.Shihit