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Montag, 28. März 2016

DSA-Zeug

Hey!
Irgendwann muss man ja anfangen. Ich habe zumindest gehört, dass es schwer ist, etwas zu Ende zu bringen, das man überhaupt nicht begonnen hat.
Beim letzten Mal DSA-spielen hatte ich nämlich Lust, Notizen zu machen und dachte dabei, dass ich ja einen Blogpost darüber verfassen könnte. Immer, wenn ich Zeit gehabt hätte, diesen Plan umzusetzen, hatte ich gerade allerdings keine Notizen in greifbarer Nähe. Jetzt möchte ich den Post zumindest schreiben, bevor wir das nächste Mal spielen, was wohl relativ bald sein könnte. Ja, es war nämlich schon. Ich nehme mir wirklich kaum Zeit für meinen Blog... Oh, das wollte ich noch erzählen: Mein persönlicher Linuxberater war zwar da, hatte dann aber keine Lust, sich um mein Problem zu kümmern. Deswegen habe ich beschlossen, es morgen selbst in die Hand zu nehmen. Ich bin gespannt, wie das läuft.

Achso, falls das jemand liest, den ich gar nicht kenne, sollte ich auch noch kurz erwähnen, dass DSA für das Schwarze Auge steht und es sich dabei um ein Pen-&-Paper-Rollenspiel handelt. Eigentlich gehe ich aber eh davon aus, dass das eher nur Leute lesen, die eh dabei waren oder wissen, was das ist. Man kann meinen Post aber auch lesen, wenn man gar keine Ahnung von Rollenspielen hat und einfach so tun, als würde man alles verstehen.

Habt ihr euch schon einmal gefragt, was passiert, wenn ein normaler Mensch Astralpunkte aufnimmt? Laurids hat uns das erklärt und dabei gleich ein Wort kreiert -Menschen haben Astraldurchfall. Die Astralpunkte werden also nicht dauerhaft in ihrem Körper gespeichert. Wenn ihr euch Astaldurchfall bildlich vorstellen wollt, dann kann ich euch ein Kunstwerk empfehlen, das sehr gut dazu passt. Das ist aber auch das einzige, das man findet, wenn man Astraldurchfall googelt (vielleicht sollte ich das nicht immer dazusagen, weil es ohne diese Zusatzinformation viel beeindruckender wirken würde, dass ich sogar ein Bild namens "Astraldurchfall" kenne und verlinke)...
https://freundundhelfer.files.wordpress.com/2014/12/d7.jpg?w=554

Wir haben außerdem über die Kelten, die Orks und die keltischen Orks besprochen -in Polen. Der Meisterschirm, den wir beinahe bei jeder DSA-Session betrachten, stellt nämlich Orks da, die gegen Briten kämfpen. Oder vielleicht sind es doch britische Orks? Ich weiß wirklich nicht mehr, was die Orks denn nun genau mit den Kelten zu tun hatten und warum das alles in Polen war, aber ich glaube es war eh nur Schwachsinn.

Dann hatten wir Spaß mit einem Namensgenerator. Ich mische jetzt einfach Namen aus verschiedenen Kategorien, da es in dem Fall auch so war, dass nur Flo wusste, aus welcher Kategorie die Namen stammen, die er vorliest. Falls es für euch nachträglich nicht so lustig ist, solltet ihr einfach Flo darum bitten, ein paar lustige Namen vorzulesen, die der Namensgenerator ausspuckt, das ist ziemlich unterhaltsam.
Brany... lüsterner Legionär aus Bravag
reitender Stall
Dirnendessertschnittchen
seltsam warmer Schaum im Fässchen
ansteckende Geistesunterfunktion
am Brunnen seine Nächste zu lieben macht beliebt
Edgard Topfenstudel
unheilbarer Brustverlust
Oh, ich dachte, dass ich ein paar mehr notiert hätte. Ich war wohl mit lachen und nicht mit schreiben beschäftigt... Dann schaue ich jetzt mal spontan, was die Kategorie Diverses noch so hergibt:
Spuckende Schwertarmphobie (klingt unpraktisch), Schwarzrote Nasenzerrung (klingt für mich irgendwie politisch -wenn die Nase bei jeder Lüge länger wird), Grunzendes Eichhuhn (ich weiß nicht, warum ich mit diesen Kommentaren in der Klammer begonnen habe, jetzt muss ich ja überall welche schreiben), Niederhöllisch scharfer Reflexionsunfall (ich weiß nicht, ob soetwas überhaupt lustig ist, wenn man alleine ist...), Sechsbeiniger Eierwolf (passt doch gut zu Ostern), Potenzielle Wirtschaftsastrologie (ich verstehe nicht, was man dabei erforscht und ob man es wirklich tut), Vom kopflosen Riesenmolch (toller Liedtitel)

Meine nächste Notiz lautet "große Pferde". Wahrscheinlich wollte ich mehr notieren und wurde dann abgelenkt, zumindest weiß ich nicht, was damit gemeint war. In irgendeiner Situation wollte Gilion wohl etwas lesen, aber er kann gar nicht lesen. Das ist lustig, weil Gilion ein weltfremder Elf ist, der häufig dumme Sachen macht und auch als eher dummer Charakter dargestellt wird. Falls es jetzt doch jemand anerer war, der etwas lesen wollte, tut es mir leid, dass ich hier Gilions Ruf geschädigt habe.
Außerdem hat uns die Frage beschäftigt, wie viel Gold in einen Aktenkoffer passt und vor allem wie viel ein solcher Koffer wiegt. Wenn man davon ausgeht, dass der Koffer ungefähr so groß wie eine große Laptoptasche ist, wiegt er laut unseren Abschätzungen 588 kg. Ihr könnt das gerne nochmal nachrechnen und uns korrigieren, ich weiß auch nicht mehr, wie wir genau auf diese Zahl gekommen sind.

Dann ging es um Briefsklaven, das Standardforum und Todeshörnchen (http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Todesh%C3%B6rnchen). Ich glaube mit Briefsklaven war gemeint, dass man Brieftauben schlecht behandelt und mir gefiehl einfach nur das Wort.
Flo konnte die Gespräche, durch seinen Optimismus bereichern. Er freute sich über die Aussicht, dass sein Charakter Moritatio schaßaugat sein könnte, da ihm dies helfen würde, seine Angst vor Nagetieren zu überwinden. Tut mir leid, ich glaube in dem Fall lässt sich die Situationskomik schon alleine deshalb nicht gut erklären, weil ich nicht darauf verzichten wollte, den umgangssprachlichen Ausdruck "Schaßaugat" zu verweden. Für Dialektausdrücke gibt es zwar keine korrekte Schreibweise, aber um die richtige Bedeutung zu finden, muss man übrigens schasaugert googeln.

Achtung, es wird jetzt ziemlich random, aber bei manchen Notizen weiß ich beim besten Willen nicht, was ich dazu schreiben soll.W
ahrscheinlich bin ich ein Wirklichkeit ein gigantischer Meteroit. Der ist aber auch, wenn er wertlos ist, etwas wert! Wie lang? Lang genug.
Schrödingers Einwanderer
Rinderschälchenüberraschung

Wir brauchen übrigens unbedingt eine Wachwachtel. Diese sind nämlich dazu ausgebildet, bei Gefahr sehr rasch ein Ei zu legen. Das hätte den Vorteil, dass niemand mehr Wache halten muss, stattdessen schläft einer einfach mit dem Kopf direkt unter der Wachwachtel, damit er im Notfall merkt, dass ein Wachwachtelei gelegt wurde. Ein sehr zuverlässiges System.

Eigentlich komisch, dass wir so viel Zeit für derartige Gespräche hatten, denn eigentlich war es auch im Spiel sehr spannend. Wir wären beinahe alle gestorben. Wenn ich das sage meine ich wirklich, dass sich jeder Mitspieler einen Ersatzcharakter gebraucht hätte. Zum Glück konnte uns die wunderbare Elisabeth mit ihrem Charakter Beychaliban gerade noch retten, da sie einen Dschinn beschwören konnte, der sie beschützt. Dieser konnte gerade so noch den letzten Gegner töten -wenn ihm das nicht gelungen wäre, wären auf jeden Fall alle gestorben, die schon an der Schwelle des Todes waren... Zum Glück hatte Beychaliban dann auch noch genügend Astralpunkte, um ein paar Leute von der Schwelle des Todes zu retten und da fast jeder in der Gruppe heilen kann, war es möglich, alle zu retten. Hätte Beychaliban ein paar Astralpunkte mehr im Laufe des Kampfes verbraucht, hätte das schon fatale Folgen gehabt. Ich muss wahrscheinlich nicht extra erwähnen, dass der Elisabethfanclub völlig aus dem Häuschen ist, seit das passiert ist. Vor meiner Haustüre stehen seither ständig Paparazzis, um mich noch einmal über die genaue Abfolge der Ereignisse zu interviewen. Elisabeth kann das Haus vermutlich gar nicht mehr verlassen, ohne von einer Menschentraube umringt zu werden. Ich habe gehört, dass sie ihren Müll manchmal einfach aus dem Fenster wirft, weil sie so einerseits nicht extra nach unten gehen muss und sie dadurch andererseits den Menschen etwas bietet, worüber sie sich freuen können. Jubelt ihr auch über alles, das von Elisabeth kommt?

with a lovely greet
L.Shihit

Freitag, 20. November 2015

Alles wichtige über die Herstellung von Schwertern

Hey! Ich habe heute festegestellt, dass Granatäfpel viel billiger sind als ich dachte. Also ich denke ich habe vor Jahren mal einen am Naschmarkt gekauft und da waren es so 2-3€. Beim türkischen Supermarkt um die Ecke bezahlt man wohl nur so 90 Cent. Vermutlich bezahlt man für viele andere Sachen, die sonst deutlich teurer sind beim türkischen Supermarkt um die Ecke auch nicht so viel, aber die verkaufen eben auch vieles, mit dem ich nicht wirklich etwas anfangen kann. Außerdem mache ich meistens nur Essen für eine Person, da sind die Großpackungen aus türkischen Supermärkten etwas unangebracht. Irgendwie mag ich den besagten Supermarkt jedenfalls, aber ich kaufe eben nur sehr selten dort etwas ein.
3.10.2012

Im Grunde genommen lässt sich der Vorgang auf 3 wesentliche Schritte zusammenfassen.
Schritt 1: Bastelt ein Schwert
Schritt 2: Hohlt euch Inspiration und überlegt was für eine Art von Schwert ihr machen wollt
Schritt 3: Verziert das Schwert
Mir ist klar, dass das für eine Anleitung nicht ganz ausreicht. Es ist notwendig, jeden Schritt genauer zu erklären und Beispiele aufzuschreiben. An dieser Stelle möchte ich jemanden zitieren, der eine allgemeine Einführung zu dem Thema geschrieben hat:
"Das wichtigste bei der Verzierung eines Schaumstoffschwertes ist natürlich der Zweck des Schwertes: Hier kann man klar unterteilen in Zeremonieschwert, Kampfschwert oder Demonstrationsschwert. Beginnen wir mit dem Demonstrationsschwert: Ein solches soll besonder toll aussehen und alle beeindrucken, also muss es real und furchteinflößend aussehend. Die Klinge mit grauen (Gaffa ist doch grau, oder?) Band (wenn nicht, dann halt schwarz) komplett umwickeln, zur Furchteinflößung ein paar rote Blutflecken. Der Griff muss elegant wirken, also ein goldener/gelber Grundton mit verschiedenen Fresken und mit Edelsteinen verschiedenster Farben verziert.
Ein Zeremonieschwert ist eigentlich genau dasselbe, nur die Blutflecken würde ich weglassen.
Ein Kampfschwert dient entweder dem allgemeinen Kampf, dann genügt eine graue/schwarze Klinge mit Symbol auf dem Griff, alternativ auch (blaue) Runen auf der Klinge; wenn es jedoch ein Questschwert ist, das für einen bestimmten Kampf geschmiedet wurde, ist eine Darstellung des Feindes auf der Klinge Pflicht"
Natürlich könnt ihr auch einfach diese Ratschläge befolgen, aber das hat nichts mit dem zu tun, was ich, Elisabeth und Judith machen wollten. Wir brauchen sowohl die repräsentative Wirkung als auch die Möglichkeit, ganz normal zu kämpfen. Wie kreiert man also ein solches Schwert?
Das kommt ganz auf euch an. Was wollt ihr denn? Wie seid ihr? Womit könnt ihr euch identifizieren? Wie wollt ihr auf andere Wirken? Um ein Schwert zu schaffen, mit dem ihr euch identifizieren könnt, müsst ihr auch über euch selbst nachdenken. Oder ihr überlegt einfach, was ihr cool findet und was euch gefallen würde. Wenn ihr euch nicht sicher seid, was ihr genau machen wollt, beginnt einfach zu arbeiten und im Laufe der Zeit wird sich offenbaren, was für ein Gesamtkunstwerk ihr schaffen wollt. Am besten ihr arbeitet nicht alleine daran, sondern trefft euch mit Freunden. Dadurch wird es lustiger und wenn ihr nicht weiter wisst, hat vielleicht jemand anderer eine rettende Idee.
Zuerst müsst ihr euch natürlich das passende Material kaufen. Um euer Schwert zu verzieren gibt es sehr viele Möglichkeiten. Ihr könnt teilweise mit Edding oder mit Decostiften (sehen aus wie Stoffmalstifte und haften auf fast allen Oberflächen) arbeiten, aber auch Isolierband und ähnliches sind geeignet. Schaut mal nach, was ihr für Bastelzeug zu Hause habt und was davon gut geeignet ist. Kennt ihr diesen farbigen Glitzerkleber? Ich kann mir auch vorstellen, dass der sehr gut halten und gut wirken würde. Was ihr nehmt, ist letztlich eure Sache, hier sind nur ein paar Ideen.
Falls ihr genug Material habt, könnt ihr die gesamte Klinge bunt gestalten. Natürlich ist eine Gaffabandklinge schon sehr schön silbergrau, aber ein bisschen Verzierung kann nicht schaden. Wenn euch z.B. eine rosa Klinge zu auffällig ist, könnt ihr sie auch nur spiralförmig bunt verzieren. Ich kann mir auch gut Schmetterlinge, Herzen, Sonnen und ähnliches vorstellen. Damit kompliziertere Muster gut halten, kann ich empfehlen, sie mit breitem, durchsichtigem Klebeband zu fixieren. Da es dadurch besser hält, könnt ihr diesen Schritt sowieso zur Sicherheit machen. Vielleicht ist es auch ratsam, eure Stifte (falls ihr Stifte verwenden wollt) auf verschiedenen Klebebandsorten zu testen. Auch hier macht es sich bezahlt, mit Freunden gemeinsam zu arbeiten, da dann jeder ein bisschen Verzierungsmaterial besorgt --> es entsteht große Auswahl
Auf breiten Parierstangen könnte man links und rechts ein Symbol machen, auf schmalen Parierstangen bietet sich ein Symbol in der Mitte an. In beiden Fällen könnt ihr euch natürlich auch ein breiteres Symbol überlegen, das von links nach rechts reicht. Wenn ihr nicht so viel von Symbolen haltet, dann würde ich Griff/Parierstange erstmal einfarbig grundieren, vielleicht etwas verschnörkeln/verzieren oder einfach nur mit einer passenden Farbe umrahmen. Manchmal wirkt eine Farbe alleine schon sehr gut und mit einem etwas dunklerem Rahmen kommt sie noch stärker zur Geltung. Ihr braucht also nicht unbedingt perfekte Ideen. Es kann auch vorkommen, dass durch ein Problem bessere Ideen kommen. Mir ist zum Beispiel während der Arbeit das weiße Isolierband ausgegangen und dadurch kamen mir dann neue Ideen, die um einiges besser waren.
Wichtig ist auch, dass ihr darüber nachdenkt, was ihr von vollkommen absurder Verzierung haltet und ob euch eine klassische Optik lieber wäre.
Es gibt auch viele Verzierungsmethoden, die nicht zu auffällig sind und dennoch stilvoll wirken. Für manche ist vielleicht auch die Frage entscheidend, ob das Schwert farblich zur Lieblingsjacke/Lieblingsweste passt. Schließlich möchtet ihr mit dem Schwert in weiterer Folge draußen kämpfen und da sollte es vielleicht doch zu euren üblichen Outfits passen. Den Griff des Schwertes deshalb vor jeder Benutzung neu zu überkleben kommt mir allerdings leicht übertrieben vor (könnt ihr aber auch gerne machen, wenn ihr Lust dazu habt).
Eurer Kreativität sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt von kleinen Sternchen aus Isoband bis zu Totenschädeln aus Filz alles mögliche machen. Ihr könnt auch ganz viele Sticker aufkleben, wenn euch das besser gefällt. Oder das Schwert mit Stoff umwickeln. Oder für Farbübergänge sorgen. Oder ihr probiert jede einzelne Möglichkeit, die ich aufliste, an einem einzigen Schwert aus.
Hier einfach ein paar Beispiele, wie wir unsere Schwerte gestaltet haben:
-) rosa herzförmiger Knauf mit roter Umrandung, Griff und Parierstange auch rosa grundiert mit roten Akzenten
-) Griff und Parierstange schwarz/weiß grundiert, vorne links ein Herz und rechts ein gebrochenes Herz, hinten links eine Sonne rechts ein Mond
hier ist uns das Gaffaband ausgegangen --> oben spiralförmig grün, blau, gelb
-) süßer Smiley am Griff, sonst schlicht
-) unterschiedliche Muster auf Griff und Parierstange
Ich bin mir sicher, dass ihr jetzt auch hübsche, gelungene Schwerter herstellen könnt. Was? Ihr wisst jetzt zwar, wie ihr euer Schwert verzieren wollt, habt aber keine Ahnung, wie man ein Schwert herstellt? Na gut, ausnahmsweise folgt dazu auch noch eine Anleitung...
Material:
ca. 1 m Rohrisolierung
90cm Holzstange (14 mm Durchmesser)
110 cm Alurohr (16 mm Durchmesser, sodass die Holzstange hineinpasst)
Isomatte
Gaffaband + Verzierungsutensilien
Kosten: 10-15€
Zuerst entweder das Alurohr mit einer Metallsäge bei 110 cm abschneiden oder sich darüber freuen, dass es bereits die richtige Länge hat. Danach wird die Holzstange hineingeschoben und das Alurohr wird (z.B. mit einem Schraubstock) so zusammengequetscht, dass die Holzstange nicht nach unten rutschen kann. Danach wird die Rohrisolation angebracht. Dazu sollte man sie innen an der Alustange festkleben und darauf achten, dass sie an der Spitze des Schwertes ca. einen Finger länger (am besten ihr macht das nach Gefühl, da ich relativ kleine Hände habe) als Holzstange und Alurohr ist, um das Verletzungsrisiko zu verringern. Dann wird die Rohriso oben spitz zugeschnitten und die ganze Klinge des Schwertes zur Fixierung mit Gaffaband umwickelt.
Nun zur Herstellung des Griffes: Die gewünschte Griffform schneidet ihr 2 mal aus der Isomatte aus (wenn die Matte sehr dünn ist braucht ihr 2 Schichten --> 4 x ausschneiden). Diese Teile fixiert ihr in weiterer Folge mit Gaffaband am Rest der Metallstange. Je nachdem, wie ihr den Griff geplant habt, müsst ihr vielleicht ein Stück der Rohrisolation wieder abschneiden, um genug Platz zu gewinnen. Am besten ihr denkt von Anfang an darüber nach, wie lang die Klinge und der Griff sein sollen, damit keine Probleme auftreten. Auch der Griff wird mit Gaffaband umwickelt.
Tipp: Oft werden die Griffe etwas zu breit, um das Schwert ideal halten zu können. Sollte dies der Fall sein, kann man den Griff ganz fest mit Garn einschnüren und die Fäden am nächsten Tag entfernen. Natürlich wirkt diese Methode keine Wunder, aber ihr könnt ja ausprobieren, ob es bei euch hilft.
Während dem gesamten Herstellungsprozess ist es wichtig, mitzudenken und flexibel auf verschiedene Situationen zu reagieren. Wenn ihr zwischendurch das Gefühl habt, dass etwas nicht halten wird, oder ihr keine Ahnung habt, wie ihr weiterkommt, dann verwendet Gaffaband.
Vielleicht wollt ihr später nochmal etwas im Inneren des Schwertes korrigieren und ärgert euch dann darüber, alles so gut zugeklebt zu haben, aber das macht man trotzdem so. Euer zweites Schwert könnt ihr übrigens in einem Bruchteil der Zeit herstellen (war bei uns zumindest so).
Viel Spaß beim Herumfuchteln!
L.Shihit

Mittwoch, 23. September 2015

Gastbeitrag: DSA – „Sind Atombomben rondragefällig?“

Hallihallo!

Bei unserer letzten DSA-Runde (die übrigens schon wieder halbwegs lang zurück liegt, aber nicht sooo lang, wie ich es jetzt in Erinnerung gehabt hätte – etwa einen Monat halt!) hatten LadyShihita und ich nach einer unserer zahlreichen, äußerst spielrelevanten Diskussionen den Einfall doch ein paar unserer tollsten DSA-Erlebnisse bzw. Diskussionsthemen auf ihrem Blog vorzustellen. Ich bin mir nicht mehr sicher, wer von uns die Idee hatte, auf jeden Fall kamen wir zu dem Ergebnis, dass sich das doch wunderbar in Form eines Gastbeitrags umsetzen ließe. Daraufhin habe ich mir natürlich sofort ausführlichst Notizen zu allen weiteren interessanten Geschehnissen des Abends gemacht. Oder zumindest hatte ich das so in Erinnerung; im Nachhinein betrachtet steht auf dem Zettel leider nur recht wenig...
Nun bin ich mir nicht sicher, ob die zahlreiche Leserschaft hier Ahnung von DSA hat oder ob L.S. das Spiel hier schon mal erwähnt hat... Eine kurze Suche hat ergeben: erwähnt wurde es auf jeden Fall schon mal, also gehe ich einfach mal davon aus, dass sich eh jeder grundsätzlich damit auskennt und also kein weiteres vorbereitendes Geschwafel mehr nötig ist um endlich zum eigentlichen Inhalt zu kommen!

Die Diskussion, die uns zu diesem Post inspiriert hat, drehte sich um rondragefälligen Kampf. Also konkret um die Frage: Welche Taktiken und Waffen sind denn noch rondragefällig und welche nicht mehr? Ich glaube, ursprünglich gingen wir da durchaus noch von (im Kontext von DSA) sinnvollen Waffen aus, wie z.B. einer Armbrust. Oder auch der Frage, wie sehr sich die Magier in den Kampf einmischen dürfen und vor allem, wie sehr sie die anderen Teilnehmer sabotieren dürften, wenn eigentlich grade gar kein Kampf stattfindet. (Es ging um ein elendslanges Wagenrennen, bei dem es wohl einige nette magische Möglichkeiten gegeben hätte, die anderen Wagen vom Weg abzubringen.) Nun ja, diese spielerisch relevanten Aspekte wurden allerdings sehr schnell abgehandelt und wir konnten zu den wirklich wichtigen Fragen kommen: „Ist denn eine Atombombe rondragefällig?“ Die spontane Antwort darauf wäre natürlich mal „Nein!“. Immerhin setzt man da ja nicht seine eigene Kraft ein, eigentlich macht man selber gar nicht mehr viel. Vielleicht wäre es rondragefälliger, wenn man sie selber gebaut hätte. Aber selbst dann, würde die ganze Energie ja nicht von dir selber kommen. Die Diskussion war damit aber natürlich noch nicht beendet, sondern führte zu der nächsten Frage: „Wäre denn eine Supernova rondragefällig?“ Tja, leider erinnere ich mich nicht mehr an den genauen Verlauf der darauffolgenden Diskussion (was auch daran liegen könnte, dass ich da nicht mehr so ganz zugehört habe, sondern stattdessen nützliche Zauber für die nächste Begegnung mit gegnerischen Streitwagen herausgesucht habe), aber die Antwort, auf die sich alle Beteiligten dann geeinigt haben, weiß ich zum Glück noch: Eine Supernova ist nur dann rondragefällig, wenn du sie selber auslöst, mit deinen eigenen bloßen Händen. Zum Beispiel, indem du einen Stern gaaaanz fest zusammendrückst.

Ansonsten war an diesem Abend auch noch unsere liebe Hexe Kysira amüsant: Nachdem wir es endlich geschafft hatten, für alle Mitstreitenden Pferde zu besorgen und das Rennen begonnen hatte, stellte sie fest, dass Zaubern vom Pferderücken aus eventuell erschwert sein könnte – immerhin will eine Hexe ja immer festen Boden unter den Füßen haben. Ihre Lösung: „Gut, ich versuche einfach meine Füße gaaaanz weit auszustrecken, während ich den Zauber spreche.“

Und unser Elf Gilion schaffte es leider nicht ganz, seine... geringe Intelligenz zu verbergen. Auf die spielexterne Frage „Ist der Gilion eigentlich ein dummer Elf?“ antwortete Gilion selbst sehr passend: „Woher weiß die das?“ Tja, lieber Gilion, das ist eigentlich nicht so schwer zu übersehen! :P
[Ellibelli]


Ein paar kleine Anmerkungen kann ich mir zu diesem Gastbeitrag nicht verkneifen. Erstmal möchte ich euch an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass ihr jederzeit auch einen solchen Text verfassen könnt. Also ich kann euch nicht garantieren, dass ich alles veröffentlichen würde, das mir jemand zuschickt, weil es ja noch immer passieren könnte, dass ich eines Tages viele Leser haben werde. Außerdem könnte es ja sein, dass jemand einen Gastbeitrag einreicht, in dem nur "Penis" steht. Ein solcher Eintrag entspricht nicht den Qualitätsstandards meines Blogs und würde schon alleine ausgeschlossen werden, weil er zu kurz ist.
Zusätzlich möchte ich an dieser Stelle noch Gillion verteidigen. Er hat inzwischen vollkommen verstanden, dass man besonders tolle und wertvolle Gegenstände mit den goldenen Münzen erwerben kann -deshalb hat er im letzten Abenteuer auch eine Dukate für einen Apfel bezahlt. Das hätte er nie gemacht, wenn es nicht ein besonders großer und saftiger Apfel gewesen wäre, der wirklich hervorragend schmeckt.