Coldmirror wird jetzt wieder halbwegs regelmäßig Videos machen, weil sie einen 5 Minuten Harry Podcast macht! Findet ihr das auch cool? Gestern konnte ich dann übrigens ewig nicht einschlafen, weil ich es nunmal nicht gewöhnt bin schon um 21h schlafen zu gehen... Naja, macht ja nichts. Ich bin immer wieder überrascht, dass ich ja genau den gleichen Humor wie ich habe, wenn ich alte Werke von mir betrachte. Also eigentlich sollte mir das ohnehin klar sein, aber manche alte Blogposts finde ich einfach wirklich gelungen. Um die Sprachverwirrung zu verstärken, möchte ich an diester Stelle anmerken, dass man in Sachsen den Begriff "Kompott" allgemein für Nachspeisen verwendet und damit nicht nur Früchte meint, die klein geschnitten und in einer Flüssigkeit gekocht und gewürzt wurden. Ich habe übrigens vom Nikolaus mehrere Tafeln Schokolade mit Himbeeren bekommen, aber ihr wisst ja gar nicht, ob ich Himbeeren lecker finde.
25.6.2014
Hey!
Komme jetzt endlich dazu, den Post für Montag zu verfassen. Es wird sich
voraussichtlich etwas verzögern, bis ich den Freitags-Post schreiben
kann, da ich in den Ferien ziemlich viel unterwegs bin, aber ich hoffe
mal, dass ich das auch bald erledigen kann. Danach habe ich auch wieder
Zeit über anderes auf meinem Blog zu berichten... Zum Beispiel um meine
Internetgeschichte fortzusetzen.
Motto des Tages: Süße Verführung
Ich versuche übrigens nicht, mit dem Motto zu implizieren, dass ihr
das entsprechende Gericht für eine Person kochen sollt, um sie zu
verführen. Ich möchte allerdings auch nicht behaupten, dass das nicht
funktionieren würde. Auf diese Art habe ich es zumindest nicht getestet,
denn ich war beim Kochen alleine zu Hause. Ich wollte also eine Art
Kaiserschmarrn machen. Ich weiß, dass ich auch Leser in Deutschland
habe, die vermutlich langsam genervt davon sind, wie oft ich einfach so
österreichische Begriffe verwende, aber in dem Fall kann ich wirklich
keine Rücksicht auf regionale Bezeichnungen nehmen, weil die eben recht
verschieden sind. Zwar noch nicht so schlimm wie die ganzen Begriffe,
die für Semmeln in unterschiedlichen Regionen verwendet werden, aber
trotzdem mehr, als ich jetzt aufzählen möchte. Das Hauptproblem ist ja,
dass ich das eine deutsche Wort dafür immer mit dem deutschen Wort für
Palatschinken verwechsle... Also ich will das hier nicht zu kompliziert
machen. Ihr könnt alle entweder googeln, um herauszufinden wovon ich
rede oder das Rezept weiterlesen, denn ich denke man müsste es auch am
Grundteig leicht erkennen können.
Also man benötigt einfach Eier, Milch und Mehl. Ich habe mal einen
Geheimtipp aufgeschnappt, wie man den Teig am sinnvollsten herstellt.
Man sollte angeblich zuerst Milch und Mehl vermischen und dann erst die
Eier hinzufügen. Ich habe keine Ahnung, ob das wirklich einen großen
Unterschied ausmacht und ich weiß auch nicht, ob ich das immer so
gemacht habe, bevor ich den Tipp gehört habe, aber es kann schließlich
auch nicht schaden, das so zu machen. Jedenfalls hat das meine ehemalige
Reitlehrerin einer Freundin geraten, die gesagt hat, dass sie erst ein
paar Mal versucht hat, Kaiserschmarrn zu kochen und dass er bisher immer
misslungen ist. Ihr seht also, dass es sich um einen richtigen
Expertentipp handeln muss. Sollte bei dem Rezept etwas schiefgehen wie
zum Beispiel, dass eure Küche anfängt zu brennen oder Ähnliches, dann
kann ich die Schuld ja auf diesen Tipp schieben und da er nicht einmal
direkt von mir stammt...
Das Rezept ist recht gut dazu geeignet, spontan für eine Person mehr
oder weniger kochen zu können. Man muss dazu dann allerdings auch
abschätzen können, für wie viele Personen der Teig reichen wird... Also
wenn es mehr Leute sind, einfach von Anfang an mehr Mehl verwenden,
wodurch ihr ja auch mehr Milch verwenden müsst, um eine normale
Konsistenz zu erzielen. Mir fällt gerade auf, dass ich in einem anderen
Post sogar schon angekündigt habe, dass ich hier 3 Eier verwenden werde.
Ich kann euch jedenfalls schwer beschreiben, wie man den Teig
gründsätzlich macht. Ich meine das kann jeder entweder einfach oder er
muss es eben probieren. Nicht entmutigen lassen, wenn beim ersten
Versuch noch Mehlklumpen entstehen oder andere Probleme auftreten. Er
muss ja nicht aussehen wie der Teig, den andere machen, solange er
trotzdem gut schmeckt.
Ich habe nur kurz darüber nachgedacht, ob normaler Kaiserschmarrn
als Montagsrezept ausreichen würde. Wie ihr seht klingt es bisher
relativ langweilig. Vor allem, wenn man keine Lust hat, dafür Kompott zu
kochen. Ich hätte eben auch kein Obst dafür zu Hause gehabt und zu
zweit ist es eben auch unpraktisch, plötzlich eine große Menge
Apfelkompott zu Hause zu haben. Und wenn ich keine große Menge machen
würde, hieße das doch, dass ich zusätzlich zum Apfelkompott Äpfel hätte,
die verbraucht werden sollten. Also wenn man in Betracht zieht, dass
ich bestimmt denken würde, dass ich ja jetzt viele Äpfel zu Hause
brauche, weil ich Apfelkompott machen möchte und eine große Packung
kaufen würde...
Wie auch immer, ich wollte jedenfalls kein Kompott machen (wobei das
auch nicht allzu schwierig wäre) und Kaiserschmarren mit Dosenkompott
wäre nicht gerade ein Rezeptvorschlag, mit dem ich zufrieden wäre. Also
nicht, dass ich das nicht auch gerne essen würde. Ich möchte auch nicht
behaupten, dass diese Rezeptvariation besonders schlecht geeignet wäre, um
damit jemanden zu verführen. Für euch wollte ich jedenfalls etwas Anderes probieren.
Seit es daraußen heiß ist, habe ich immer gerne eine Packung Beeren
im Tiefkühlfach. Nunja, der ursprüngliche Grund dafür war, dass mir
jemand Schokoladenudeln geschenkt hatte und ich mir gut vorstellen
konnte, heiße Beeren dazu zu essen. Immerhin passt auch schon zu
normalen Nudeln Süßes... Das schmeckt auch tatsächlich nicht schlecht
(ich würde den Prozess aber nicht als kochen bezeichnen). Jedenfalls ist
es an heißen Tagen auch sehr cool, Himbeeren mit Eis zu essen. Heiße
Liebe ist übrigens mein absoluter Lieblingseisbecher. Zu Hause mache ich
mir die Beeren allerdings nicht jedes Mal warm. Heißt es denn kalte
Liebe, wenn man gefrorene Himbeeren mit Vanilleeis isst? Eigentlich
wollte ich darauf hinaus, dass es für mich naheliegend war, einfach ein
paar Himbeeren im Teig zu verwerten. Ihr könnt dazu natürlich auch
frische nehmen, aber die sind um einiges teurer und müssen dann ja auch
in kürzerer Zeit verbraucht werden. Vielleicht ist es euch zu viel, ein
halbes Kilo Himbeeren zu kaufen, um dann ein paar für ein einzelnes
Rezept zu verwerten, aber wie ich oben schon erläutert habe, verbrauche
ich derzeit andauernd Himbeeren. Habe ich mal erwähnt, dass ich
Himbeeren sehr lecker finde? Falls nicht, dann werdet ihr es wohl nie
erfahren, da ich nicht vorhabe, explizit zu schreiben "Ich finde
Himbeeren übrigens sehr lecker!". Bevor ihr die Himbeeren unter den Teig
mischt, könnt ihr allerdings noch andere Zutaten im Teig verarbeiten.
Zumindest finde ich, dass es nicht schaden kann, ein paar Marmeladereste
unterzurühren. Falls ihr gerade lauter köstliche Marmeladen im
Kühlschrank habt, die ihr liebend gerne esst, fragt ihr euch vielleicht,
warum man Marmelade in den Teig geben sollte. Es ergibt doch viel mehr
Sinn, diese zum fertigen Gericht zu essen (insbesondere, wenn man
Palatschinken aus dem Teig macht). Oder man kann die Marmelade doch
zumindest für eine andere Gelegenheit aufheben. Das würde ich in der
Situation doch auch so sehen. Man muss aber bedenken, dass das Semester
fast zu Ende ist. Normalerweise haben wir immer ein Glas selbstgemachte
Marillenmarmelade im Kühlschrank, die natürlich köstlich ist, aber das
letzte große Glas ist schon länger ausgegangen. Danach haben wir für die
restliche Zeit nur ein kleines Glas erhalten, das natürlich schon aus
ist. Ein großes Glas wäre aber doch zu groß gewesen. Jedenfalls ist
deshalb Marmelade im Kühlschrank, die zwar an sich nicht schlecht ist,
man aber auch nicht allzu gerne isst. Konkret ist da ein Glas
Dirndlmarmelade, weil mein Bruder davor nur selbstgemachte
Dirdlmarmelade kannte und vor einer Weile beschlossen hat, ein Glas zu
kaufen. Die gekaufte Marmelade schmeckt allerdings nicht besonders gut,
wodurch sich das Glas zwar langsam leert, der Inhalt aber einfach nicht
ausgehen möchte. Außerdem ist da noch ein Glas, bei dem wir nicht so
genau wissen, was es ist. Es ist definitiv selbstgemacht, aber wir
wissen weder von wem, noch, was der Inhalt sein sollte. Übergeben wurde
uns das Glas als Marillenmarmelade, aber es schmeckt definitiv nicht
nach Marille. Nein, da riecht es schon eher nach Honig. Es könnte eine
Art Cremehonig sein. Ich habe allerdings jetzt auch schon von mehreren
Leuten gehört, dass sie finden, dass es überhaupt nicht nach Honig
riecht. Jedenfalls ist der Inhalt süß und hat weder die Konsistenz von
Honig noch von Marmelade. Es ist ja auch nicht so, als wäre es nicht
lecker, ich habe nur keine Ahnung was es ist und habe deshalb selten
Lust, etwas davon zu essen. Ihr seht also, es handelt sich um 2
Marmeladen, die sich ideal dazu eignen, verkocht zu werden. Ich habe
also jeweils einen großen Esslöffel unter den Teig gerührt. Wenn man den
Teig daraufhin kostet, schmeckt man die Marmeladen ja auch nicht
wirklich heraus, aber ich behaupte mal, dass dadurch eine nette
Geschmacksbasis entsteht. Also schnell beliebig viele Himbeeren in den
Teig, umrühren, in einer Pfanne zubereiten. Recht viel mehr muss ich
dazu wohl nicht sagen. Entweder am Teller nach Geschmack zuckern oder
mit etwas Vanilleeis servieren. Also ich habe nur ein bisschen
Vanilleeis dazu gegessen, aber ihr könnt eure Portion natürlich auch
sowohl kräftig zuckern, als auch sehr viel Eis dazu essen... Je nachdem,
wie es euch besser schmeckt und wie viele Kalorien ihr zu euch nehmen
wollt. Oh, ich mag übrigens keine Rosinen! Deshalb eben die Idee, dass
man auch andere kleine Früchte im Kaiserschmarren verarbeiten kann.
Frisch gekocht schmeckt es übrigens deutlich besser als aufgewärmt. Ich
spreche aus Erfahrung.
with a lovely greet
L.Shihit
PS: Ich habe wirklich keine Lust auf die Kosten von beliebig viel
Mehl, einer entsprechenden Menge Milch und einer halbwegs sinnvollen
Eieranzahl einzugehen. Tiefkühlbeeren sind jedenfalls billig.
Der vermutlich weltweit 2. Blog über Schminke und PC-Zeugs. Hier werden die Interessen von Männern und Frauen vereinigt und in (hoffentlich) witzigen Anekdoten wiedergegeben. Der Blog hat keine eindeutige Zielgruppe und ich bin auf keinem meiner 2 Hauptthemen wirklich kompetent, aber genau das wird den Charme meines Blogs ausmachen. Außerdem wird ihn sowieso niemand lesen, weil ich keine Zielgruppe habe.
Posts mit dem Label Low Budget werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Sonntag, 6. Dezember 2015
Samstag, 5. Dezember 2015
Low Budget Cooking -Mittwoch
Ich habe höchstens 4 Studen geschlafen, aber ich bin schon den ganzen Tag lang ziemlich produktiv. Also dazwischen wollten Leute mit mir reden, aber sonst war ich produktiv. Der Nikolaus hat mir neue, warme Bettwäsche und Schokolade bebracht, worüber ich mich sehr freue. Schlafen klingt gerade auch ziemlich gut, aber ich sollte vorher noch ein paar Dinge erledigen... Zum Beispiel 2 neue Posts veröffentlichen! Wuhu! Mein Vorsatz ist jedenfalls, heute echt früh schlafen zu gehen, damit ich morgen früh aufstehen und wieder produktiv sein kann. Mal sehen wie gut das funktioniert. Ich muss mir einfach besonders ehrgeizige Ziele setzen und versuchen die zu erreichen, dann schaffe ich vielleicht sogar alles, das ich in nächster Zeit machen muss. Ich hätte im Laufe der Woche produktiver sein sollen, aber das war ich nunmal nicht und das muss ich jetzt wohl irgendwie nachholen. Sorry, wenn das hier kein unterhaltsamer Text wird, ich will eigentlich einfach nur schlafen. In den nächsten Tagen wird es nur nicht besser, da habe ich auch nicht mehr Zeit und wenn ich dann gleich 4 oder mehr Blogposts rebloggen muss geht das einfach nicht...
17.5.2014
Hey!
Ich hatte Lust, auf meinem Blog noch eine neue Blogpostreihe zu beginnen, in der es um Rezepte gehen soll, die ich mit meinem Bruder ausprobiert habe.
Insgesamt soll es dann für jeden Wochentag (außer Samstag und Sonntag) einen Post geben und ich möchte mich immer auf einen Wochentag beziehen, an dem wir das beschriebene Gericht tatsächlich gekocht haben. Da ich allerdings weder jeden Tag etwas koche, über das man besonders viel schrieben könnte, noch jeden Tag Zeit habe, einen Blogpost zu verfassen (irgendwann sollte ich ja auch etwas für die Uni machen), werde ich das Projekt wohl auf einige Wochen ausdehnen. Das ist jedenfalls mal etwas, über das man nett zwischendurch schreiben kann und vielleicht spornt es mich auch dazu an, öfter zu kochen. Ich kann jetzt schon sagen, dass es wohl am Längsten dauern wird, bis ich ein Montagsrezept veröffentliche, weil das typischerweise der Tag ist, an dem ich am längsten Uni habe und danach habe ich oft wirklich keine Lust mehr, etwas Aufwendiges zu essen zu machen. Außerdem kommt es vor, dass ich montags sogar noch etwas essen kann, das meine Mutter am Wochenende gekocht hat. Ich werde mich jedenfalls bemühen, möglichst viel von dem Alltagsgefühl, das man bekommt, wenn man seit kurzem nicht mehr zu Hause wohnt, einfließen zu lassen. Ich fühle mich immer viel erwachsener, wenn ich auf eine Woche zurückschaue und feststelle, dass ich richtig verantwortungsvoll gegessen habe. Wenn ich zum Beispiel etwas gekocht habe, das meine Mutter auch kochen würde. Oder wenn ich etwas gekocht habe, obwohl ich einen anstrengenden Tag und keine Lust darauf hatte. Manchmal macht es mich auch stolz, zu sehen, wie voll unser Kühlschrank ist und am Ende der Woche tatsächlich nichts davon wegschmeißen zu müssen, weil es verschimmelt ist. Wobei ich anmerken möchte, dass unser Kühlschrank, wenn er gerade besonders gut gefüllt ist, in der Regel noch immer nicht an den unserer Eltern herankommt. Wie dem auch sei... Grundsätzlich koche ich gerne, aber ich werde wahrscheinlich hauptsächlich alltagstaugliche Rezepte festhalten, also welche, die ich auch immer wieder mal kochen würde und nicht nur, wenn ich viel zu viel Zeit habe. Für Leute, die schon jahrelang regelmäßig kochen, wird wahrscheinlich keine neue Rezeptidee dabei sein, aber wie immer geht es ja nicht nur darum, was ich schreibe, sondern auch darum, wie ich es schreibe. Würde ich jetzt zumindest mal behaupten.... Wie auch immer, ich sollte langsam zum Hauptteil übergehen. Jeder behandelte Wochentag wird ein eigenes Motto bekommen, dann folgt ein viel zu ausführlicher Text darüber, wie man das Essen zubereiten soll und danach gibt es noch eine kurze Kostenbilanz. In gewisser Weise soll es doch auch darum gehen, wie man ohne großen finanziellen Aufwand etwas Leckeres essen kann. Oh, dazu wollte ich auch noch etwas sagen. Ich bin es eigentlich von zu Hause so gewöhnt, dass meine Eltern versuchen, möglichst ökologisch sinnvoll einzukaufen, aber das ist eigentlich etwas, das ich für mich nur relativ selten mache. Das liegt aber auch daran, dass ich oft ohnehin kein wirklich faires Produkt zur Auswahl habe und wenn das so ist, greife ich einfach zu der billigsten Variante. Ich will hier aber keine Werbung dafür machen, so zu handeln... Und ich würde wohl auch andere Produkte kaufen, wenn ich mehr selbst-verdientes Geld hätte. Diesen Sommer werde ich übrigens relativ viel arbeiten, aber dafür mache ich ja unterm Jahr keinen Nebenjob. Wenn ich schon dabei bin, doch noch abzuschweifen, möchte ich kurz noch erwähnen, dass es dieses Wochenende bei meinen Eltern nicht-selbstgemachtes Schnitzel und nicht-selbstgemachte Pizza gab, wodurch ich natürlich noch leichter sagen kann, dass ich mich nicht sehr viel unvernünftiger ernähre als meine Eltern. Also zumindest bestellen wir uns in Wien eigentlich nie Pizza (es sei denn, wir spielen gerade DSA, aber das ist etwas vollkommen anderes) und machen uns höchstens ab und zu Tiefkühlpizza. Aber wenn ich Tiefkühlpizza esse, dann nur, weil mein Bruder sie gekauft hat! Jedenfalls vermittelt einem Tiefkühlpizza deutlich schneller das Gefühl, dass man stattdessen lieber etwas Leckeres kochen sollte.
Okay, weiter im Text.
Motto des Tages: Studentenmund isst ungesund
Zuerst schickt ihr eurer Schwester einen Link zu einem Rezept, anstatt bis in ihr Zimmer zu gehen und zu fragen, ob sie Lust hat, zu kochen. Ihr stellt fest, dass ihr -Facebook sei dank- dadurch sogar Zeit sparen könnt, da sie nur Sekunden braucht, um darauf zu antworten. Bitte beachtet, dass die Rollen auch vertauscht sein könnten. Es ist übrigens auch möglich, alleine zu kochen. Und ihr müsst kein anderes Rezept suchen, da ihr gerade eines lest. Eigentlich habe ich gerade gar keine Zeit, alle Ausnahmen aufzuschreiben. Ich sollte beim nächsten Mal einfach nicht die ganze Zeit "ihr" schreiben, dann müsste ich mir darüber überhaupt keine Gedanken machen. Wie auch immer... Dadurch schafft ihr es also, synchron aufzustehen. Eure Schwester wollte zufälligerweise übrigens ohnehin etwas Derartiges kochen. Deshalb weiß sie bereits, wie man das Hauptproblem lösen könnte. Auflaufformen lassen sich auch wunderbar durch andere dicke Glasgefäße ersetzen, die manche Leute alternativ zu Tupperware einsetzen. Ihr habt Glück, denn eure Eltern besitzen so ziemlich alles, womit man Plastik ersetzen kann, sofern es dennoch praktisch ist. Zufälligerweise habt ihr vor kurzem ein solches Glasgefäß, das hitzeresistent aussieht, ausgeborgt. Ihr stellt also fest, dass es sich zwar um eine recht mickrige Auflaufform handelt, aber dass man das Gefäß durchaus so verwenden könnte. Da ihr nur zu zweit seid, wird sie vollkommen ausreichen. Ihr nehmt einfach die Kartoffeln, die ihr ohnehin in nächster Zeit verwerten solltet und kocht sie, weil es schon gestern Bratkartoffeln gab und ihr nicht jeden Tag das Gleiche essen wollt. Die gekochten Kartoffeln schneidet ihr und platziert die daraus resultierenden Kartoffelscheiben in eurer improvisierten Auflaufform. Ihr findet eine halbe Zwiebel im Kühlschrank
Kennt ihr das, wenn ihr etwas völlig plötzlich abbrechen müsst und dann 2 Wochen keine Zeit und Lust findet, es zu vollenden? Genau das ist diesem Post passiert. Ich habe in den letzten 2 Wochen nicht einmal die Zeit dafür gefunden, den letzten Satz fachgerecht zu vollenden. Und gerade will ich mir auch nicht die Zeit nehmen, noch einmal zu lesen, was ich geschrieben habe. Ich glaube der Stil war unlogisch, weil ich davon ausgegangen bin, dass ihr mein Rezept mit mir gemeinsam ausprobiert. Ihr wärt hier nicht auf meinem Blog, wenn ich nicht einfach so weiterschreiben würde, wie ich das gerade möchte.
Die Zwiebel klein schneiden und hinzufügen. Einen Becher Schlagobers darüber gießen. Feststellen, dass man das Essen jetzt nur schwer würzen kann. Versuchen, in die "Kluften" zwischen den Erdäpfeln möglichst viel von den Gewürzen zu bekommen, die ihr in eurem Essen haben wollt. Mit ganzen Scheiben Käse zudecken und im Backrohr platzieren. Ein bisschen warten, herausnehmen, doch noch einmal nachwürzen und umrühren, damit die Gewürze tatsächlich überall hinkommen. Auch ein bisschen Mehl unterrühren, damit es fester wird. Erneut mit Käse zudecken. Warten. Essen.
Insgesamt zwar weder ein sehr schnelles, noch ein sonderlich gesundes Gericht, aber man hat nur wenig Aufwand damit. Ich bin schon komisch... Seit Wochen hebe ich die Rechnungen von sämtlichen Einkäufen für dieses Format auf, aber gerade jetzt im entscheidenden Moment habe ich die passende Einkaufsrechnung nicht bei mir. Außerdem fällt mir gerade auf, dass es ja nicht so wichtig ist. Ihr wisst ja, dass Kartoffeln nicht so teuer sind und so viele andere Zutaten kommen nicht vor. Immerhin kann ich noch mit etwas anderem auftrumpfen. In der Zwischenzeit ist auch eine Variation entstanden, für die wir tatsächlich eine Auflaufform verwenden konnten. Doch das war nicht der einzige Unterschied (wobei ich auch eine Variation angekündigt hätte, wenn wir sonst nichts verändert hätten). Anstatt erneut Schlagobers zu verwenden, verrührten wir Sauerrahm und 2 Eier miteinander. Nicht, weil wir überzeugt davon sind, dass Schlagobers schlechter als Sauerrahm für dieses Gericht geeignet ist, sondern einfach, weil wir zufälligerweise Sauerrahm zu Hause hatten. Die Eier sollten für erhöhte Festigkeit sorgen, weil diese beim ersten Versuch noch zu wünschen übrig ließ. Zusätzlich wurde auch etwas Schinken verarbeitet.
Mein vergleichendes Fazit dieser beiden Kocherfahrungen lautet, dass es wirklich besser ist, die flüssigen Kompenenten zuerst zu würzen und zu verrühren und sie dann in die Form zu gießen, in der sich bereits die Kartoffeln/Erdäpfel befinden. Und sonst würde ich beim nächsten Mal austesten, ob sich Schlagobers mit Eiern anders verhält oder nur ein Ei verwenden. Eben noch ein bisschen herumspielen, um eine bessere Konsistenz zu erzielen. Ach verdammt, ich muss jetzt los, um meinen Zug zu erwischen...
with a lovely greet
L.Shihit
Edit: Nach einer rasanten Autofahrt zum Bahnhof habe ich den Zug tatsächlich noch erwischt.
17.5.2014
Hey!
Ich hatte Lust, auf meinem Blog noch eine neue Blogpostreihe zu beginnen, in der es um Rezepte gehen soll, die ich mit meinem Bruder ausprobiert habe.
Insgesamt soll es dann für jeden Wochentag (außer Samstag und Sonntag) einen Post geben und ich möchte mich immer auf einen Wochentag beziehen, an dem wir das beschriebene Gericht tatsächlich gekocht haben. Da ich allerdings weder jeden Tag etwas koche, über das man besonders viel schrieben könnte, noch jeden Tag Zeit habe, einen Blogpost zu verfassen (irgendwann sollte ich ja auch etwas für die Uni machen), werde ich das Projekt wohl auf einige Wochen ausdehnen. Das ist jedenfalls mal etwas, über das man nett zwischendurch schreiben kann und vielleicht spornt es mich auch dazu an, öfter zu kochen. Ich kann jetzt schon sagen, dass es wohl am Längsten dauern wird, bis ich ein Montagsrezept veröffentliche, weil das typischerweise der Tag ist, an dem ich am längsten Uni habe und danach habe ich oft wirklich keine Lust mehr, etwas Aufwendiges zu essen zu machen. Außerdem kommt es vor, dass ich montags sogar noch etwas essen kann, das meine Mutter am Wochenende gekocht hat. Ich werde mich jedenfalls bemühen, möglichst viel von dem Alltagsgefühl, das man bekommt, wenn man seit kurzem nicht mehr zu Hause wohnt, einfließen zu lassen. Ich fühle mich immer viel erwachsener, wenn ich auf eine Woche zurückschaue und feststelle, dass ich richtig verantwortungsvoll gegessen habe. Wenn ich zum Beispiel etwas gekocht habe, das meine Mutter auch kochen würde. Oder wenn ich etwas gekocht habe, obwohl ich einen anstrengenden Tag und keine Lust darauf hatte. Manchmal macht es mich auch stolz, zu sehen, wie voll unser Kühlschrank ist und am Ende der Woche tatsächlich nichts davon wegschmeißen zu müssen, weil es verschimmelt ist. Wobei ich anmerken möchte, dass unser Kühlschrank, wenn er gerade besonders gut gefüllt ist, in der Regel noch immer nicht an den unserer Eltern herankommt. Wie dem auch sei... Grundsätzlich koche ich gerne, aber ich werde wahrscheinlich hauptsächlich alltagstaugliche Rezepte festhalten, also welche, die ich auch immer wieder mal kochen würde und nicht nur, wenn ich viel zu viel Zeit habe. Für Leute, die schon jahrelang regelmäßig kochen, wird wahrscheinlich keine neue Rezeptidee dabei sein, aber wie immer geht es ja nicht nur darum, was ich schreibe, sondern auch darum, wie ich es schreibe. Würde ich jetzt zumindest mal behaupten.... Wie auch immer, ich sollte langsam zum Hauptteil übergehen. Jeder behandelte Wochentag wird ein eigenes Motto bekommen, dann folgt ein viel zu ausführlicher Text darüber, wie man das Essen zubereiten soll und danach gibt es noch eine kurze Kostenbilanz. In gewisser Weise soll es doch auch darum gehen, wie man ohne großen finanziellen Aufwand etwas Leckeres essen kann. Oh, dazu wollte ich auch noch etwas sagen. Ich bin es eigentlich von zu Hause so gewöhnt, dass meine Eltern versuchen, möglichst ökologisch sinnvoll einzukaufen, aber das ist eigentlich etwas, das ich für mich nur relativ selten mache. Das liegt aber auch daran, dass ich oft ohnehin kein wirklich faires Produkt zur Auswahl habe und wenn das so ist, greife ich einfach zu der billigsten Variante. Ich will hier aber keine Werbung dafür machen, so zu handeln... Und ich würde wohl auch andere Produkte kaufen, wenn ich mehr selbst-verdientes Geld hätte. Diesen Sommer werde ich übrigens relativ viel arbeiten, aber dafür mache ich ja unterm Jahr keinen Nebenjob. Wenn ich schon dabei bin, doch noch abzuschweifen, möchte ich kurz noch erwähnen, dass es dieses Wochenende bei meinen Eltern nicht-selbstgemachtes Schnitzel und nicht-selbstgemachte Pizza gab, wodurch ich natürlich noch leichter sagen kann, dass ich mich nicht sehr viel unvernünftiger ernähre als meine Eltern. Also zumindest bestellen wir uns in Wien eigentlich nie Pizza (es sei denn, wir spielen gerade DSA, aber das ist etwas vollkommen anderes) und machen uns höchstens ab und zu Tiefkühlpizza. Aber wenn ich Tiefkühlpizza esse, dann nur, weil mein Bruder sie gekauft hat! Jedenfalls vermittelt einem Tiefkühlpizza deutlich schneller das Gefühl, dass man stattdessen lieber etwas Leckeres kochen sollte.
Okay, weiter im Text.
Motto des Tages: Studentenmund isst ungesund
Zuerst schickt ihr eurer Schwester einen Link zu einem Rezept, anstatt bis in ihr Zimmer zu gehen und zu fragen, ob sie Lust hat, zu kochen. Ihr stellt fest, dass ihr -Facebook sei dank- dadurch sogar Zeit sparen könnt, da sie nur Sekunden braucht, um darauf zu antworten. Bitte beachtet, dass die Rollen auch vertauscht sein könnten. Es ist übrigens auch möglich, alleine zu kochen. Und ihr müsst kein anderes Rezept suchen, da ihr gerade eines lest. Eigentlich habe ich gerade gar keine Zeit, alle Ausnahmen aufzuschreiben. Ich sollte beim nächsten Mal einfach nicht die ganze Zeit "ihr" schreiben, dann müsste ich mir darüber überhaupt keine Gedanken machen. Wie auch immer... Dadurch schafft ihr es also, synchron aufzustehen. Eure Schwester wollte zufälligerweise übrigens ohnehin etwas Derartiges kochen. Deshalb weiß sie bereits, wie man das Hauptproblem lösen könnte. Auflaufformen lassen sich auch wunderbar durch andere dicke Glasgefäße ersetzen, die manche Leute alternativ zu Tupperware einsetzen. Ihr habt Glück, denn eure Eltern besitzen so ziemlich alles, womit man Plastik ersetzen kann, sofern es dennoch praktisch ist. Zufälligerweise habt ihr vor kurzem ein solches Glasgefäß, das hitzeresistent aussieht, ausgeborgt. Ihr stellt also fest, dass es sich zwar um eine recht mickrige Auflaufform handelt, aber dass man das Gefäß durchaus so verwenden könnte. Da ihr nur zu zweit seid, wird sie vollkommen ausreichen. Ihr nehmt einfach die Kartoffeln, die ihr ohnehin in nächster Zeit verwerten solltet und kocht sie, weil es schon gestern Bratkartoffeln gab und ihr nicht jeden Tag das Gleiche essen wollt. Die gekochten Kartoffeln schneidet ihr und platziert die daraus resultierenden Kartoffelscheiben in eurer improvisierten Auflaufform. Ihr findet eine halbe Zwiebel im Kühlschrank
Kennt ihr das, wenn ihr etwas völlig plötzlich abbrechen müsst und dann 2 Wochen keine Zeit und Lust findet, es zu vollenden? Genau das ist diesem Post passiert. Ich habe in den letzten 2 Wochen nicht einmal die Zeit dafür gefunden, den letzten Satz fachgerecht zu vollenden. Und gerade will ich mir auch nicht die Zeit nehmen, noch einmal zu lesen, was ich geschrieben habe. Ich glaube der Stil war unlogisch, weil ich davon ausgegangen bin, dass ihr mein Rezept mit mir gemeinsam ausprobiert. Ihr wärt hier nicht auf meinem Blog, wenn ich nicht einfach so weiterschreiben würde, wie ich das gerade möchte.
Die Zwiebel klein schneiden und hinzufügen. Einen Becher Schlagobers darüber gießen. Feststellen, dass man das Essen jetzt nur schwer würzen kann. Versuchen, in die "Kluften" zwischen den Erdäpfeln möglichst viel von den Gewürzen zu bekommen, die ihr in eurem Essen haben wollt. Mit ganzen Scheiben Käse zudecken und im Backrohr platzieren. Ein bisschen warten, herausnehmen, doch noch einmal nachwürzen und umrühren, damit die Gewürze tatsächlich überall hinkommen. Auch ein bisschen Mehl unterrühren, damit es fester wird. Erneut mit Käse zudecken. Warten. Essen.
Insgesamt zwar weder ein sehr schnelles, noch ein sonderlich gesundes Gericht, aber man hat nur wenig Aufwand damit. Ich bin schon komisch... Seit Wochen hebe ich die Rechnungen von sämtlichen Einkäufen für dieses Format auf, aber gerade jetzt im entscheidenden Moment habe ich die passende Einkaufsrechnung nicht bei mir. Außerdem fällt mir gerade auf, dass es ja nicht so wichtig ist. Ihr wisst ja, dass Kartoffeln nicht so teuer sind und so viele andere Zutaten kommen nicht vor. Immerhin kann ich noch mit etwas anderem auftrumpfen. In der Zwischenzeit ist auch eine Variation entstanden, für die wir tatsächlich eine Auflaufform verwenden konnten. Doch das war nicht der einzige Unterschied (wobei ich auch eine Variation angekündigt hätte, wenn wir sonst nichts verändert hätten). Anstatt erneut Schlagobers zu verwenden, verrührten wir Sauerrahm und 2 Eier miteinander. Nicht, weil wir überzeugt davon sind, dass Schlagobers schlechter als Sauerrahm für dieses Gericht geeignet ist, sondern einfach, weil wir zufälligerweise Sauerrahm zu Hause hatten. Die Eier sollten für erhöhte Festigkeit sorgen, weil diese beim ersten Versuch noch zu wünschen übrig ließ. Zusätzlich wurde auch etwas Schinken verarbeitet.
Mein vergleichendes Fazit dieser beiden Kocherfahrungen lautet, dass es wirklich besser ist, die flüssigen Kompenenten zuerst zu würzen und zu verrühren und sie dann in die Form zu gießen, in der sich bereits die Kartoffeln/Erdäpfel befinden. Und sonst würde ich beim nächsten Mal austesten, ob sich Schlagobers mit Eiern anders verhält oder nur ein Ei verwenden. Eben noch ein bisschen herumspielen, um eine bessere Konsistenz zu erzielen. Ach verdammt, ich muss jetzt los, um meinen Zug zu erwischen...
with a lovely greet
L.Shihit
Edit: Nach einer rasanten Autofahrt zum Bahnhof habe ich den Zug tatsächlich noch erwischt.
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